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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
14 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Sehr einfühlsam und überzeugend!,
Von
Rezension bezieht sich auf: Women Love Women (DVD)
Zu diesem Film, oder besser gesagt den drei Kurzfilmen, habe ich auch unterschiedliche Meinungen:- 1961: Die mit Abstand beste und spannendste! Am Anfang einfach nur schön mit anzusehen wie diese zwei Frauen miteinander umgehen, dann plötzlich der Schicksalsschlag. Und als ob nicht alles schon schlimm genug wäre, tragen ihr die gehässigen Verwandten auch noch ihr Hab und Gut davon, von dem sie sämtliche Beweismittel verstecken musste. Ich war ohne zu Übertreiben fast dem Weinen nahe als sie ihre wirklich uralten Fotos durchgeschaut hat und man da erst merkt wie lange sie (heimlich) zusammen waren...nämlich fast ihr ganzes Leben! Es war fast ein nervenaufreibendes Beten dass die Verwandten ihr nicht doch auf die "Schliche" kommen. Wirklich genial gespielt! - 1972: Auch nicht schlecht, wobei es hier um ein ganz junges Mädel geht, die erst mal noch relativ unsicher auf den neuen "Aufriss" in der Bar wirkt, besonders da ihre Freundinnen es so überhaupt gar nicht gerne sehen, wie sie sich immer wieder mit dieser "jungenhaften" Frau trifft. Bald kommt es auch schon zur Sache und es war wirklich genüßlich mitanzusehen, wie gut die Darstellerinnen die Emotionen rüberbringen. Besonders Michelle Williams war in dieser schüchtern-hingebungsvollen Rolle einfach atemberaubend! - 2000: Von dieser Geschichte bin ich sehr enttäuscht. Wäre sie anders bzw. besser gewesen, hätte ich volle 5 Sterne gegeben. Ich fand sie einerseits nicht wirklich anspruchsvoll und zweitens war das Schauspiel da und dort recht übertrieben und "crazy", jedenfalls war das "Mitgefühl" weit nicht so vorhanden wie mit den anderen Darstellerinnen. Zudem war sie auch einfach zu kurz und das Ende zu unkompliziert, was sicher auch irgendwo beabsichtigt war um eben zu zeigen dass Homosexualität (und der Wunsch eines gemeinsamen Kindes) heutzutage eigentlich kein Problem mehr sein sollte. Dennoch fand ich diese letzte Geschichte nicht so prickelnd. Alles in allem gilt für diese DVD: Je mehr Leute sie ansehen, umso mehr werden sich (sofern noch nicht passiert) auch hoffentlich mal Gedanken über Akzeptanz und Toleranz machen. Kauf ist Pflicht! Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
38 von 40 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
3 Kurzfilme, 3 Problembereiche, 3 Wahrheiten,
Rezension bezieht sich auf: Women Love Women (DVD)
Dies war die erste DVD, die ich mir bewusst zum Thema lesbische Liebe gekauft habe. Nie hätte ich damit gerechnet, dass ich heulend die 3 Filme gesehen habe. Alles kam mir ungeheur bekannt vor. 3 Filme, 3 Generationen und 3 verschiedene Probleme, die meiner Meinung nach alle aktuell sind.Ich hatte nur einen einzigen Wunsch. Dieser Film müsste schon Pflichtprogramm in Schulen sein. Ich hatte den großen Wunsch, dass die ganze Welt diesen Film sieht und endlich mehr Akzeptanz und Toleranz auf dieser Welt existiert. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
62 von 67 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Wirklich ein toller Film,
Von
Rezension bezieht sich auf: If These Walls Could Talk 2 [UK Import] (DVD)
Ich habe beim Lesen des Kommentars von "amazon.de" doch sehr lachen müssen, denn es geht in "If these walls could talk 2" ausschliesslich um Lesbenbeziehungen: Vanessa Redgrave verliert in der zu Tränen rührenden ersten Episode nicht ihren "Partner", sondern ihre Lebenspartnerin und das nicht "mit 50 Jahren", sondern wohl eher mit 70. Die Dramatik besteht darin, dass die Witwe von ihrer Umwelt - Krankenhauspersonal und raffgierige Erben - nicht als bedauernswerte Hinterbliebene respektiert, sondern lediglich als asexuelle "Freundin" der Verstorbenen angesehen wird, weil eben zu dieser Zeit eine offene homosexuelle Liebesbeziehung gesellschaftlich nicht akzeptabel war. In der zweiten Episode geht es keineswegs um "die sexuellen Gepflogenheiten der schwulen Gemeinschaft" (wie kann irgendjemand Lesben als Schwule bezeichnen? - voll peinlich), sondern darum, dass die intellektuell-feministischen Lesben der 60er Jahre eine Butch/Femme-Rollenverteilung ablehnten; Lesben sollten möglichst "weiblich" sein und nicht in den Verdacht geraten, heterosexuelle Verhaltensweisen nachzuahmen. Wahrscheinlich handelt es sich hier um eine schlechte Übersetzung aus dem Amerikanischen. Der Film ist jedenfalls einfach toll. Ein Meilenstein in der Geschichte des lesbischen Films made in Hollywood - wenn das nicht überhaupt einen Widerspruch sui generis darstellt.
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