Pressestimmen
"In den Literaturzoo dieser Jahre bricht Herbst mit der Kraft eines Dinosauriers ein. Sein ehrgeiziges Werk repräsentiert eine fast ausgestorbene Spielart literarischer Energieleistungen... Ich stehe nicht an, diesen Roman für ein gewichtiges, vielleicht sogar ein bleibendes Zeugnis unseres Jahrhunderts zu halten." Wilhelm Kühlmann in der "FAZ"
Kurzbeschreibung
Wolpertinger? - Richtig, um ein Hotel handelt es sich beim Wolpertinger, das seinen Namen daher bezieht, daß in seinem Foyer ein pferdegroßes Collageviech steht nach dem Vorbild der alpenländischen Wolpertinger. Und in diesem Hotel findet ein gigantisches Treffen statt, das unser Leben verändern muß: Denn um nichts Geringeres geht es, während im Keller ein Biocomputer gährt und merkwürdige Verwandlungen Haus, Bewohner, Landschaft und Beziehungen ergreifen, als um einen Ting, eine ausufernde Begegnung unzähliger Figuren aus den beiden weltbeherrschenden Reichen: hie der Positivisten, Naturwissenschaftler, Geistesmenschen, Kopfgeburten und Beweisführer, da der Märchenfiguren, Geisterwesen, Mythenbewohner und Ahnungsträger. Es geht um die Herrschaft über den Globus durch eines dieser Lager.
»In den Literaturzoo dieser Jahre bricht Herbst mit der Kraft eines Dinosauriers ein. Sein ehrgeiziges Werk repräsentiert eine fast ausgestorbene Spielart literarischer Energieleistungen... Ich stehe nicht an, diesen Roman für ein gewichtiges, vielleicht sogar ein bleibendes Zeugnis unseres Jahrhunderts zu halten.« Wilhelm Kühlmann in der ›FAZ‹
Über den Autor
Alban Nikolai Herbst wurde 1955 in Refrath geboren, studierte Philosophie, arbeitete als Broker im Devisen- und Wertpapiergeschäft und lebt heute in Berlin. Für seinen Roman »Wolpertinger oder Das Blau« (dtv 12833) wurde er 1995 mit dem Grimmelshausen-Preis ausgezeichnet.