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Wollust: Die schönste Todsünde [Broschiert]

Simon Blackburn , Matthias Wolf
2.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 10,90 kostenlose Lieferung. Siehe Details.
  Alle Preisangaben inkl. MwSt.
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Kurzbeschreibung

30. September 2008
Reine Liebe gilt als himmelsträchtig - Pure Wollust nur als nierderträchtig. Simon Blackburn erforscht in seinem Essay - ebenso geist- wie lustvoll - die Facetten dieses aufregenden Lasters.Nicht erst seitdem Papst Gregor der Große im 6. Jahrhundert die sieben Todsünden definierte, steht die Wollust in schlechtem Ruf. Sie gilt als unanständig, wild und unbeherrschbar, stellt den Menschen als Vernunftwesen radikal in Frage, ist eine Herausforderung für Theologen und Philosophen, für Neurologen, Feministinnen und Mediziner.
Kurzweilig und anekdotenreich macht sich der englische Philosoph Simon Blackburn auf die Suche nach der Wollust ...
Blackburn streift durch die Geschichte und durch die unterschiedlichsten Terrains. Er nimmt sich die Beziehungen zwischen Wollust und Prostitution oder Pornographie vor oder die Studienergebnisse der Evolutionspsychologie. Dabei gelingt es ihm überzeugend und amüsant, die Wollust von ihrem schlechten Ruf zu befreien und als »Lebenslust« umgedeutet und zum eigentlichen Antrieb allen Lebens zu erklären.

Wird oft zusammen gekauft

Wollust: Die schönste Todsünde + Neid - Die böseste Todsünde + Völlerei - Die köstlichste Todsünde: Die köstliche Todsünde
Preis für alle drei: EUR 30,70

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Produktinformation

  • Broschiert: 141 Seiten
  • Verlag: Wagenbach (30. September 2008)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3803126010
  • ISBN-13: 978-3803126016
  • Originaltitel: Lust
  • Größe und/oder Gewicht: 18,8 x 12 x 2,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 2.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 400.106 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Über den Autor

Simon Blackburn, geb. 1944, ist Professor für Philosophie an der University of Cambridge, an der University of North Carolina und einer der angesehensten Philosophen unserer Zeit. Der Schwerpunkt seiner Studien und Publikationen liegt im Bereich Ethik.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
7 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Vergnüglicher kulturgeschichtlicher Streifzug 9. Januar 2009
Von Carl-heinrich Bock HALL OF FAME REZENSENT TOP 500 REZENSENT VINE™-PRODUKTTESTER
Format:Broschiert
Simon Blackburn, Cambridger Philosophieprofessor, ist ein empirischer Philosoph, das heißt er muss den Menschen nicht beweisen, dass sie existieren und so steigt er gleich ins Thema ein, liefert einen philosophiegeschichtlichen Parcours durch die Angst vor Wollust und erotischem Begehren in den letzten zweitausend Jahren. Ohne falsche Scham, jedoch nie anstößig möchte er beweisen, dass die Wollust nicht eine der sieben Todsünden ist. Er geht ungehemmt mit seinen Informationsquellen um, zeigt beispielsweise, dass man als Philosoph über jemand wie Augustinus, der überzeugt war, dass die Erbsünde, die fleischliche Begierde, physisch übertragen wird und das nur die diejenigen die Gottes Gnade verdient oder unverdient erhielten, dieser Erblast entfliehen können, auch lustig, fröhlich und heiter schreiben kann. Sein Bekehrungserlebnis erhielt Augustinus, dessen Erkenntnisse zu den einflussreichsten autobiografischen Texten der Weltliteratur zählen, durch die Paulusbriefe in denen er las:"Nicht Fressen und Saufen, nicht Wollust und Unzucht, nicht Hader und Neid, sondern ziehet den Herrn Jesus Christus an und Pflegt das Fleisch nicht zur Erregung eurer Lüste (Römer 13,13-14)." Wenn auch im Klappentext zu lesen ist,"Reine Liebe gilt als himmelsträchtig - Pure Wollust als niederträchtig", so kommt der Autor in seinem Essay bei der Verteidigung der Wollust, gegen ihre Widersacher in Geschichte und Gegenwart, doch zu der Erkenntnis, dass eigentlich in der Liebe das größere Problem verborgen ist. Blackburn präsentiert sich vielleicht auch deshalb als Fürsprecher der Fleischeslust, weil er schließlich von soviel recherchierter Lustfeindlichkeit ermüdet ist.

Ein wunderbares Buch, rundum gut, klug, einfühlsam und amüsant erzählt
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6 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Viel versprochen - kaum gehalten 12. Dezember 2008
Format:Broschiert
Im Literaturhaus Frankfurt wurde das Buch vorgestellt - und die Verführung zum Kauf war vollkommen. Der Einstieg war auch ganz vergnüglich, aber dann ärgert man sich, dass ausgerechnet ein Philosoph nicht in der Lage ist, Begriffe sauber zu defnieren. Blackburn eiert herum, macht Ausflüge zu Platon (darüber hat er ja auch schon ein Buch geschrieben), deren Relevanz verborgen bleiben und zeigt eine unerträgliche Arroganz in der Bewertung von Gebieten, von denen er offensichtlich überhaupt keine Ahnung hat, z.B. Evolutionsbiologie (und wer, wenn nicht die Biologie, spezifisch Evolutions- und Soziobiologie, könnte wohl kompetent was zum Thema Wollust sagen? Aber diese Literatur wird noch nicht mal zitiert, sondern Shakespeare und Schopenhauer!).
Das Buch taugt als Sammlung netter Anekdoten - für mehr aber leider auch nicht.
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