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Wolkenkind Taschenbuch – 1. November 2006

4.8 von 5 Sternen 22 Kundenrezensionen

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Eine Stunde nach ihrer Geburt kalbte auch eine Kuh, ein gutes Omen. „Soname“ sollte das Neugeborene fortan heißen, was soviel wie „Glück“ bedeutet. „Yangchen“ steht für „Melodie“, da gerade die Festlichkeiten stattfanden, bei denen überall in ihrer Heimat fröhliche Lieder ertönen. All dies fand vermutlich im Frühjahr 1973 statt („...wir in Tibet machen uns nicht viel aus Geburtstagen“). Doch einer sonnigen Kindheit auf dem Dach der Welt folgten bald tiefe Schatten. Während die Kulturrevolution in China 1969 endete, schickte sich die „Befreiungsarmee“ nun an, die Segnungen des Kommunismus mit brutaler Macht nach Tibet zu tragen. Sonames Familie, dem tibetischen Adel angehörend, drohte allerhöchste Gefahr!

Zu Anfang ihres Berichts liefert Sonamen aufschlussreiche Einblicke in den tibetischen Alltag. Die Vormachtstellung durchaus emanzipierter Frauen erstaunt. Während der Vater nach der Vertreibung aus seinem Mönchskloster in tiefer Schwermut versinkt, hält die Mutter die Familie zusammen. Als die Zustände unter den Rotgardisten eskalieren, Sonames Angehörige gefoltert und als Zwangsarbeiter rekrutiert werden, geben die Eltern ihre Tochter in die Obhut einer Tante in der Hauptstadt Lhasa. Diese zögert nicht lange und reicht sie an „Herrn und Frau Tashi“ weiter. Als „Haushaltshilfe“ unter der Knute des Polizistenehepaars von Pekings Gnaden, endet für die Sechsjährige der Traum von Shangri-La. Die Zeit der Sklaverei beginnt.

Das drängende Heimweh. Der jähe Tod und das „Himmelsbegräbnis“ der geliebten Mutter. Die dramatische Flucht mit dem „Mönch mit der Taschenlampe“ über den Himalaya ins rettende Indien. Schließlich die Geburt der Tochter und ein Abschied auf lange Zeit –- Sonames inzwischen 17-jähriges Leben gleicht einer wahnwitzigen Odyssee. Rettung naht in Gestalt des Franzosen Marc. Er eröffnet Soname den Weg nach Europa. Im englischen Brighton findet eine gehetzte Seele endlich Ruhe.

Sonames zweites Leben und eine überraschende Karriere als Sängerin beginnt. Nebenbei engagiert sie sich für den tibetischen Freiheitskampf –- und versucht, ihre Tochter zurückzugewinnen. Mit ihrem Pragmatismus und buddhistischer Glaubenskraft wird sie auch dies schaffen. –Ravi Unger -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Soname Yangchen wurde 1973 in der tibetischen Provinz Yarlung geboren. In einer dramatischen Flucht über den Himalaya entkam sie der chinesischen Schreckensherrschaft. Heute lebt sie in London und konzentriert sich auf ihre Karriere als Sängerin und auf ihr Engagement für den Freiheitskampf der Tibeter.
Vicki Mackenzie hat als Journalistin u.a. für die "Sunday Times", den "Observer" und die "Daily Mail" gearbeitet. Sie beschäftigt sich seit langem intensiv mit dem Buddhismus und ist Autorin mehrerer Bücher über Tibet.

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Format: Gebundene Ausgabe
In diesem Buch erzählt Soname ihre Lebensgeschichte, beginnend mit ihrer Kindheit in einer abgelegenen Gegend von Tibet, wie sie mit sechs Jahren nach als Hausmädchen nach Lhasa kommt und statt eine Ausbildung zu bekommen nur ausgenutzt wird, weiter ihre Flucht als Sechzehnjährige nach Indien, die Geburt ihrer Tochter, die sie dann den Schwiegereltern zur Erziehung überlassen muss, bis sie letzlich nach Europa kommt und in England ein mehr oder weniger gesichertes Leben als Sängerin tibetanischer Lieder führen kann.
Im Gegensatz zu anderen exotischen Autobiographien klagt Soname in diesem Buch nicht über ihr Schicksal, sondern das Buch ist trotz aller Schicksalsschläge durch und durch von Dankbarkeit erfüllt. Neben den Eindrücken aus den für uns exotischen Ländern Tibet und Indien erfährt man in diesem Buch einiges über die Politik der Chinesen, über Buddhismus und den Dalai Lama, über das Leben von Flüchtlingen und Einwanderern sowie über Mutterliebe und Musik. Es ist ein sehr lehrreiches Buch, spannend zu lesen und voller Optimismus und nach meiner Einschätzung auch für reifere Jugendliche ab etwa 14 geeignet.
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Format: Taschenbuch
Schon lange fühle ich mich dem Schicksal des tibetischen Volkes sehr verbunden und zur Hilfe verpflichtet. Die Biografie von Soname gibt unbeschreiblich beeindruckend wieder, wie schwer der Kampf um das Überleben in einem unfreien Land ist; wieviel Kraft es kostet und wie geheimnissvoll diese Kraft immer wieder durch die tiefe religosität den Menschen zu überleben hilft. Ich liebe dieses Buch, dass -obwohl ich nicht verschweigen kann, dass ich oft einen richtigen Hass auf die Chinesen hatte- mir immer wieder zeigt, wozu die Kraft des Geistes fähig ist, auch mit den schwierigsten Situationen fertig zu werden. Jeder der hier bei uns im Westen, (speziell im von Jammerern geprägten Deutschland) meint er hätte es nicht gut, sollte unbedingt Wolkenkind lesen. Sehr zu empfehlen ist auch die Hompage von Soname auf der man sie singen hören kann. Eine Stimme -sicher ungewöhnlich für unsere Ohren- die unter die Haut und tief ins Herz geht.
Dieses Buch gehört anspruchsvoll verfilmt.
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Format: Taschenbuch
Wenn man den Roman Wolkenkind" von Soname Yangchen liest, sieht man, wie gut, wir Europäer, es haben: wir haben Dach über den Kopf, rund um die Uhr warmes Wasser, und unsere Kinder müssen nicht arbeiten, sondern haben Möglichkeit, eine Ausbildung zu bekommen. Man hat ja im Leben sooo viele Probleme, aber nach der Lektüre scheinen sie einfach lächerlich und unwichtig zu sein.

Die Schriftstellerin schildert ihren persönlichen Lebensweg, der voll Ungerechtigkeit ist und viele Gefahren verbirgt. Er ist sehr außergewöhnlich und kompliziert. Aber der jungen Frau gelingt, ihr Schicksal zu meistern. Es finden sich immer Menschen, die ihr helfen, aber für die Schicksalsgeschenke muss sie große Opfer bringen, so wie Trennung von Ihrem Kind usw. Das Buch ist sehr interessant, informativ, traurig und belehrend.

Die Menschen im Osten sind viel näher der Natur als die Menschen im Westen, die die Früchte der Zivilisation und Globalisierung ernten dürfen. Die technischen Erfindungen machen unser Leben viel leichter, und wir müssen nicht um 4 Uhr morgens aufstehen, um einen Tee vorzubereiten. Eine Waschmaschine oder Wasserkocher sind für die Menschen im Osten keine selbstverständlichen Sachen.

Die stärkste und die seltsamste Szene im Buch ist das Himmelbegräbnis der Mutter von der Hauptfigur des Romans. Es ist ein uraltes tibetisches Ritual und typische Art der Beerdigung in Tibet: die Leiche eines Verstorbenen wird den Geiern zum Fraß dargeboten. Aber die Beschreibung des Prozesses erweckt kein Eckel oder Grausamkeit. Es wird überzeugend dargestellt, dass es eine respektvolle und saubere Art der Bestattung ist.
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Format: Taschenbuch
Die wahre Lebensgeschichte der Tibeterin Soname, die ihr halbes Leben lang auf der Flucht ist und um ihre Freiheit, die für uns selbstverständlich ist, hart kämpfen muss.

Soname beschreibt ihre Kindheit in Tibet, die bis zu ihrem sechsten Lebensjahr auch sehr glücklich verläuft. Außerdem erfährt der Leser auch noch einiges über den Alltag, die Sitten und Gebräuche in Tibet.

Als Soname sechs Jahre alt ist muss ihre Familie sich schließlich dem chinesischen Regime fügen und Soname kommt als Hausmädchen zu einer Familie nach Lhasa. Dort wird sie allerdings wie eine Sklavin behandelt.

Mit 16 Jahren haut sie von dort ab und wagt die Flucht über den Himalaya nach Indien. Doch auch in Indien erwarten sie wieder nur Armut und Entbehrungen, aber wenigstens ein kleines Stück Freiheit.

Bis sie schließlich nach England kommt ist es noch ein langer und steiniger Weg.

Dies ist eine Geschichte, die einem Mut machen sollte, den Soname hat nie resigniert oder die Hoffnung aufgegeben, egal wie ausweglos die Situation auch erschien. Dieser Frau gebührt absoluter Respekt.

Ein Buch, das ich sehr empfehlen kann!
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