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Pressenotiz zu : Frankfurter Rundschau, 13.07.2000
Michael Rutschky ist beeindruckt von dieser Text-Bild-Dokumentation über Hitlers Hauptquartier in Ostpreußen. Das Buch betreibe eine Art "Nazi-Archäologie", die in den Ruinen der Wolfsschanze Hitlers Größenfantasien ausgrabe. Der Rezensent lobt die Aufmachung des Buches, die nicht allzu gefällig sei, "sondern nüchtern und sachlich" und damit einen unzulässigen "romantischen Totenkult" von vorn herein unmöglich mache. Autoren und Fotograf lassen einen "unprächtigen und beklemmenden Ort" vor dem Auge der Leser wiederauferstehen, so Rutschky lobend, der durchgängig mit der Person Hitlers verknüpft bleibe und daraus einen Hauptteil seiner unheimlichen Wirkung gewinne.
© Perlentaucher Medien GmbH
-- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.
Michael Rutschky ist beeindruckt von dieser Text-Bild-Dokumentation über Hitlers Hauptquartier in Ostpreußen. Das Buch betreibe eine Art "Nazi-Archäologie", die in den Ruinen der Wolfsschanze Hitlers Größenfantasien ausgrabe. Der Rezensent lobt die Aufmachung des Buches, die nicht allzu gefällig sei, "sondern nüchtern und sachlich" und damit einen unzulässigen "romantischen Totenkult" von vorn herein unmöglich mache. Autoren und Fotograf lassen einen "unprächtigen und beklemmenden Ort" vor dem Auge der Leser wiederauferstehen, so Rutschky lobend, der durchgängig mit der Person Hitlers verknüpft bleibe und daraus einen Hauptteil seiner unheimlichen Wirkung gewinne.
© Perlentaucher Medien GmbH
-- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.
Pressestimmen
Alle reden über Stauffenberg und Tom Cruise - hier ist das Buch zum Film. Nein, im Ernst: Der Ch. Links Verlag tut sich immer wieder durch höchst sachlich geschriebene, großartig bebilderte Beiträge zur Zeitgeschichte hervor. Dieser hier befasst sich mit Hitlers Machtzentrale im Zweiten Weltkrieg, jenem Ort, an dem auch das missglückte Attentat des 20. Juli 1944 durchgeführt wurde. Ein Buch, das Historie und Gegenwart gleichermaßen beleuchtet. (Journal Frankfurt)
Die Autoren erzählen detailliert, korrekt und klar die Geschichte des Bauwerks, dazu die Geschichte des Krieges. Sie zeigen unbekannte, zum Teil unfreiwillig komische Fotos aus dem Privatleben der Nazi-Größen. (Der Tagesspiegel)
Illustriert mit etwa 150 zum Teil unbekannten Fotos und gespickt mit Informationen über den Kriegsverlauf und die Reaktionen des immer hinfälliger werdenden »größten Feldherrn aller Zeiten« ist das Buch eine eindrucksvolle Darstellung des Wahnsinns jener Zeit. (dpa/General-Anzeiger)
Die Autoren erzählen detailliert, korrekt und klar die Geschichte des Bauwerks, dazu die Geschichte des Krieges. Sie zeigen unbekannte, zum Teil unfreiwillig komische Fotos aus dem Privatleben der Nazi-Größen. (Der Tagesspiegel)
Illustriert mit etwa 150 zum Teil unbekannten Fotos und gespickt mit Informationen über den Kriegsverlauf und die Reaktionen des immer hinfälliger werdenden »größten Feldherrn aller Zeiten« ist das Buch eine eindrucksvolle Darstellung des Wahnsinns jener Zeit. (dpa/General-Anzeiger)
Kurzbeschreibung
Die »Wolfsschanze« zieht einen jährlich wachsenden Touristenstrom nach Ketrzyn in Polen, in das frühere Ostpreußen. Von hier aus regierte Hitler ab Juni 1941 das Deutsche Reich und die besetzten Gebiete, hier traf er die Entscheidungen im Zweiten Weltkrieg, die Europa an den Rand des Abgrunds führten. In der »Wolfsschanze« hielt Hitler Hof und versuchte, prominente Staatsgäste wie Benito Mussolini für seine Kriegspläne zu gewinnen. Bekannt wurde das Hauptquartier vor allem durch das Attentat des Oberst von Stauffenberg - auf dem Coverfoto am linken Bildrand - am 20. Juli 1944. Nur wenig später floh Hitler vor der heranrückenden Roten Armee, die Bunkeranlage wurde vom deutschen Militär teilweise gesprengt.Die Autoren dokumentieren die historischen Ereignisse, die mit diesem Ort verknüpft sind, und beschreiben den Alltag im »Führerhauptquartier«.
Über den Autor
Conrad, Robert: Jahrgang 1962; Studium der Architektur an der TU Berlin; Fotograf und Autor. Arbeit in einem Berliner Projektierungs- und Planungsbüro, zahlreiche Veröffentlichungen zur Architektur und Stadtgeschichte. von Berlin und Greifswald. Bücher im Ch. Links Verlag: »Wolfsschanze. Hitlers Machtzentrale im II. Weltkrieg« (mit Uwe Neumärker und Cord Woywodt), 1999 und 2007.; Neumärker, Uwe: Jahrgang 1970; Studium der Germanistik, Slawistik und Geschichte in Berlin und Moskau; 1997-98 Verlagstätigkeit; 2000/01 Kulturmanager des Instituts für Auslandsbeziehungen Stuttgart im Memelland (Litauen); 2002 wiss. Mitarbeiter der Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas, ab Herbst 2003 dort Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, seit September 2005 Geschäftsführer der Stiftung. Bücher im Ch. Links Verlag: »Wolfsschanze. Hitlers Machtzentrale im II. Weltkrieg« (mit Robert Conrad und Cord Woywodt), 1999 und 2007; »Görings Revier. Jagd und Politik in der Rominter Heide« (mit Volker Knopf), 2007.; Woywodt, Cord: Jahrgang 1964; Studium der Architektur; arbeitet als Architekt und Grafiker in Berlin. Veröffentlichungen zur Architektur und Baugeschichte in Berlin und Brandenburg; seit 2002 Verleger der Edition Faltplatte. Bücher im Ch. Links Verlag: »Wolfsschanze. Hitlers Machtzentrale im II. Weltkrieg« (mit Robert Conrad und Uwe Neumärker), 1999 und 2007.