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Trotz aller Aufgeschlossenheit und Liebe zur Natur haben die Menschen auch heute noch Angst vor dem Wolf. Diese Angst ist einer der Hauptgründe, warum immer wieder streng geschützte Wölfe in Deutschland erschossen werden. - Ist diese Angst berechtigt? - Wie gefährlich sind Wölfe? - Greifen Wölfe Menschen an? Diesen Fragen geht die Autorin und Wolfsexpertin nach, die viele Monate im Jahr in Nordamerika wilde Wölfe beobachtet. "Wolfsangriffe" ist ein Buch, das hilft, die Wölfe zu verstehen. Es ist sowohl ein Buch für alle die Menschen, die sich vor ihnen fürchten, als auch für die, die Wölfe lieben und sie schützen wollen.
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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
31 von 33 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Rückt einiges gerade!,
Rezension bezieht sich auf: Wolfsangriffe - Fakt oder Fiktion? (Taschenbuch)
Zaghaft aber stetig scheinen sich momentan u. a. in Zentraleuropa die Wölfe den Lebensraum zurückzuerobern, der ihnen durch die unerbittliche Verfolgung durch den Menschen genommen wurde. Nicht zuletzt durch jahrzehntelange unermüdliche Aufklärungsarbeit hat sich die Haltung der meisten Menschen diesen faszinierenden Tieren gegenüber inzwischen radikal geändert. Dass der Wolf dabei allzu häufig vom blutrünstigen Mörder zum gutmütigen Kuscheltier mutierte, das ja niemandem etwas Böses will und schon gar niemals Menschen angreifen würde, tut einer so dringend notwendigen Diskussion darüber, was wir Menschen denn nun tatsächlich von einer dauerhaften Rückkehr der Wölfe in unsere Breitengrade zu erwarten haben, nicht unbedingt gut. Das neue Buch von Elli H. Radinger, der Mitbegründerin der Gesellschaft zum Schutz der Wölfe und Herausgeberin des Wolfmagazin, setzt jener wahlweise verteufelnden oder romantisierenden Sicht auf diese Beutegreifer Fakten entgegen. Es werden sämtliche weltweit verfügbare Daten über Angriffe von Wölfen auf Menschen zusammengetragen und detailliert analysiert. So wird mit der Mär, dass es in den letzten 50 Jahren keine solchen dokumentierten Vorfälle mit gesunden Wölfen gegeben hat, aufgeräumt. Es waren nämlich in Europa, Russland und Nordamerika zusammengenommen genau 8! Die Autorin klärt auf über die Umstände, unter denen es zu diesen tragischen Unfällen kam und setzt das Ganze auch noch in Relation zu den sonstigen Todesfällen, die bei Begegnungen von Menschen mit Wildtieren auftreten. Wölfe sind nun mal Beutegreifer und wenn, v. a. durch menschliches Zutun, ihr Lebensraum und ihr Nahrungsangebot eingeschränkt werden, kann es schon mal passieren, dass sich bei „passender" Gelegenheit ein Wolf eben mal vertut... Das Buch zeigt aber, dass es sich bei sämtlichen Fällen um außergewöhnliche Extremsituationen gehandelt hat.Für Menschen, die an einer sachlichen Diskussion über die Konsequenzen der Rückkehr „unserer" Wölfe interessiert sind, bietet dieses Buch eine fundierte Quelle. Als bekennende Wolfsliebhaberin eher unter Verdacht, evtl. beschönigen zu wollen, legt die Autorin im Gegenteil mit diesem Buch ein Werk vor, das einiges zu Recht rückt. Das muss eigentlich wehgetan haben, denn es ist fast sicher, dass Wolfshasser auch daraus zitieren werden, nach dem Motto „Seht ihr, Wölfe sind eben doch Fleischfresser..." Welcher einigermaßen vernunftbegabte Mensch hat dies eigentlich je bezweifelt? Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Pflichtlektüre für Wolfs"freund" und -"feind",
Von
Rezension bezieht sich auf: Wolfsangriffe - Fakt oder Fiktion? (Taschenbuch)
Um Wölfe schützen zu können, muss man auch ihre negativen Seiten kennen. Und genau diese Seiten, nämlich die des zum Töten fähigen Wildtiers, zeigt die Autorin hier fachlich gut sortiert auf. Das Büchlein ist eher ein Heft und ich hatte es schon in einer Stunde durchgelesen. Den größten Teil machen schlicht Beschreibungen von Wolfsangriffen aus, sortiert nach vermutlichen Angriffsgründen (Beute, Neugier, Verteidigung usw.). Die Autorin versucht mittels zweier Studien sowie der Vorfallszeugen jeweils zu begreifen, aus welcher Motivation heraus Angriffe stattfanden und ob sich Fälle z.B. durch die Anwesenheit von Kindern oder Hunden erhöht. Auch der Frage, ob eigentlich eher die Angst oder die forsche Neugier dem "natürlichen" Wesen des Wolfes entspricht, wird nachgegangen.Letztlich werden die vielen genannten Vorfälle aber auch wieder in Relation zu anderen (auch tödlichen) Vorfällen (beispielsweise mit Bären, Pumas oder sogar Zecken) gesetzt und sehr deutlich gezeigt, warum der Wolf - obwohl als Beutegreifer prädestiniert zum Angriff - gerade einen Mensch wohl kaum angreift und dies besonders in Ländern wie Deutschland eine absolute Ausnahme darstellt. Klar wird in diesem Büchlein aber auch: Warum manche Wölfe letztlich getötet haben, kann bis heute niemand vollständig erklären. Auch die große Rolle von Wolfshybriden wird angesprochen. Die Autorin zeigt auf, was "gut gemeintes" Anfüttern und Anlocken von Wölfen an schweren Folgen nach sich ziehen kann und wie stark es die Angriffe derselben Wölfe erhöht - letztlich müssen immer wieder "gefährliche" Wölfe geschossen werden, weil Menschen meinten, in ihrer "Liebe zum Tier" dieses auch anfassen, trotz Verboten füttern und unbewusst konditionieren zu müssen, nur um dem faszinierenden Tier nahe sein oder ein besonders gutes Foto machen zu können. Die Autorin beschreibt diesen Zustand sehr treffend mit "zu Tode lieben" und zeigt deutlich auf, welche Wege zu gehen sind, um sowohl toten oder verletzten Menschen als auch toten Wölfen vorzusorgen. Wer von Wölfen fasziniert ist, ob negativ oder positiv, sollte dieses Buch dringend lesen. Vermutlich werden beide Fraktionen neue Erkenntnisse daraus ziehen können. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
unideologisch,
Von Alg_de (Jena Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Wolfsangriffe - Fakt oder Fiktion? (Taschenbuch)
Die Autorin schafft es, ein klares Bild des Wolfes zu zeichnen. Es bietet einen fast idealen Einstieg in die Thematik. Empfehlenswert ist dieses Buch für alle, die sich dem Thema Wolf ohne Scheuklappen nähern wollen.
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