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Das Trio vom fünften Kontinent ist zwar blutjung, hat seine Hausaufgaben in Sachen Rock´n´Roll-Geschichte aber mehr als vorbildlich erledigt. Die monolithischen, gar nicht mal so simplen Riffs erinnern an die ersten sechs Black-Sabbath-Alben, die ebenso organischen wie ausgefeilten Arrangements haben viel von Led Zeppelin, und Sänger Andrew Stockdale kreischt streckenweise wie der frühe Robert Plant. Kopiert oder nachgeäfft wird auf Wolfmother allerdings nie, die Jungs überzeugen mit absolut eigenständigen Songs und einer grandiosen Produktion, die Siebziger-Jahre-Vibes mit modernen, brachialen Fuzz-Rock-Sounds in Einklang bringt. Knallharte Hymnen wie "White Unicorn" und "Woman" oder die fantastische Halbballade "Where Eagles Have Been" gehören zum Besten, was der E-Gitarren-Kosmos in den letzten Jahren hervorgebracht hat, und werfen deutlich mehr kreatives Potenzial in die Waagschale als die meisten anderen Retro-Hype-Gruppen. Eine Band mit großer Vergangenheit und noch größerer Zukunft! -- Michael Rensen
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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
25 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Sensationelle Scheibe !,
Von
Rezension bezieht sich auf: Wolfmother (Audio CD)
WOW ! Eines der besten Rock-Alben das ich in dieser Dekade bisher gehört habe. Die 3 Aussies von Wolfmother vermischen traditionelle Elemente aus der Classic-Rock Ära, z.B. von Deep Purple, Led-Zeppelin, Black Sabbath, AC-DC und sicherlich noch einigen anderen Legenden aus dieser Zeit. Die resultierende Melange macht spaß und lädt zum Luftgitarre spielen nur so ein. Die Scheibe klingt sehr erfrischend und unterscheidet sich deutlich von dem Retro-Twang gedudel á la Kaiserchiefs, Franz F., Mando Diao, Baby-Shambles und anderen an Selbstüberschätzung leidenden Bands, die andauernd aus Skandinavien und UK durch den Äther schwappen. Dieses Power-Trio hat das Potenzial, der schnöden Musiklandschaft einen Impuls zu geben, wie es im zurückliegenden Jahrzent Nirvana oder RATM taten. Eingespielt mit songdienlicher Virtuosität, stampfenden Grooves und tollen Gitarrenriffs für Rockfans und solche die es werden wollen ein muss !
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10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Back to the 70s! Besser geklaut geht kaum!,
Von Montevideo98 "montevideo98" (Melbourne, Australien) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Wolfmother (Audio CD)
CD des Jahres hier in Australien. Unglaublich gut. Man kommt aus dem Kopfwackeln nicht mehr raus. Ja, es ist alles geklaut! Aber so genial geklaut hat schon lange niemand mehr. Auf die Anmerkungen von Altfans, dass dies nicht die selbe Magie ist wie bei Led Zeppelin: sehr wahrscheinlich. Einfacher Grund: die ersten sind immer die besten. Allerdings macht es hier die Mischung. Der einzige Titel, der meiner Meinung (als Nicht-Zeppelin-Fan) komplett and Page&Plant erinnert ist "White unicorn". Meine Favoriten: "Mind's Eye" (koennte den Uebergang zum Orgel-Solo tagelang hoeren), "The Joker and the thief" und "Pyramid"(einfach nur unglaubliche Gitarrenriffs, die ein bisschen an Danzig I erinnern). "Dimension" hat gitarrenlaeufe, die mich eher an Hendrix und Genossen erinnern. Fazit: abwechslungsreich, bombastisch, Riff ueber Riff und mit 51 Minuten ertraeglich Spieldauer. Kaufen!
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Einfach(e) gute Musik,
Rezension bezieht sich auf: Wolfmother (Audio CD)
Das man als geneigter Zuhörer älteren Semesters zwangsläufig an Led Zeppelin/Robert Plant, Uriah Heep etc. erinnert wird, hat mit der Güte des hier abgelieferten Songmaterials erst mal nichts zu tun. Kann aber den Hype, der um diese Formation gemacht wird, auch nicht erklären. Ist es denn schon wirklich so weit, dass einfacher, handwerklich gut gemachter Hardrock solche Lobeshymnen auslöst und derart mit Auszeichnungen überhäuft wird? Is this the end of the world as I know it?
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