Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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22 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
reinster 70er rock, 2. Juli 2006
Die meisten jungen Rockfans kennen ja die Siebziger kaum, denn im Airplay der Radiostationen ist das nicht mehr angesagt. Das ist gut für Wolfmother. Denn wenn man den Vergleich hätte würde man diese Rockmusik zumindest als kopiert betrachten. Alles schon mal dagewesen und die Originale von denen sich Wolfmother alles abgeschaut haben waren eben Originale und besser. Seien es Led Zeppelin, Black Sabbath, Uriah Heep und etwas "moderner" The Cult- die sind nicht zu übertreffen. Aber der Verdienst dieser drei jungen Musiker ist, dass sie diese einmalige Zeit wieder aufleben lassen. Und sie tun das in einer Art und Weise, die einem "ältern" Fan dieser Musik, der mit den Originalen aufgewachsen ist auch gefällt. Frisch von der Leber weg- kein technischer Schnick-Schnack - nur Gitarre, Bass, verzerrtes Keyboard (klingt fast wie John Hensley von Uriah Heep) und manchmal auch Flöte und eine Stimme, die alle Originale in sich vereint. Gutes Debut und äusserst erfreulich, dass so eine Musik wieder die Charts stürmt. Diese CD will fast gar nicht aus meinem CD-Player. 5 Sterne gibts aber doch nicht- sie sind eben nur eine verdammt gute Kopie.
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20 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Sensationelle Scheibe !, 3. August 2006
WOW ! Eines der besten Rock-Alben das ich in dieser Dekade bisher gehört habe. Die 3 Aussies von Wolfmother vermischen traditionelle Elemente aus der Classic-Rock Ära, z.B. von Deep Purple, Led-Zeppelin, Black Sabbath, AC-DC und sicherlich noch einigen anderen Legenden aus dieser Zeit. Die resultierende Melange macht spaß und lädt zum Luftgitarre spielen nur so ein. Die Scheibe klingt sehr erfrischend und unterscheidet sich deutlich von dem Retro-Twang gedudel á la Kaiserchiefs, Franz F., Mando Diao, Baby-Shambles und anderen an Selbstüberschätzung leidenden Bands, die andauernd aus Skandinavien und UK durch den Äther schwappen. Dieses Power-Trio hat das Potenzial, der schnöden Musiklandschaft einen Impuls zu geben, wie es im zurückliegenden Jahrzent Nirvana oder RATM taten. Eingespielt mit songdienlicher Virtuosität, stampfenden Grooves und tollen Gitarrenriffs für Rockfans und solche die es werden wollen ein muss !
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9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Da sieht mans wieder ... Retro-Rock kann gut sein, 26. August 2006
Vorraussetzung scheint allerdings zu sein, dass er nicht von der Insel oder aus Schweden kommt. Die Innovation lebt nur in Bands wie den Strokes (wobei diese lediglich aufgrund ihrer Stellung als Wegbereiter des Garagenrockrevivals von mir benannt werden), dem Black Rebel Motorcycle Club und Interpol (allesamt USA). Da sind aber noch Wolfmother, deren Debut-Album ich mein Review widme. Wolfmother kommen aus Australien und sind eigentlich nur aufgrund der Innovation innerhalb ihres Rock-Revival-Albums mit den vorangehenden Bands in einem Atemzug zu nennen, denn diese Band bedient sich nicht des ausgelutschten Garagenrocks, sondern geht zurück zu den Wurzeln, zum Zeitpunkt als Rock noch Rock war, in die jahre 79-80 nämlich. Und obgleich sich Vergleiche mit Bands wie Led Zeppelin und Black Sabbath aufdrängen, klingen Wolfmother derart frisch, dass ich seit Jahren wieder das Bedürfnis habe bei jedem Takt mitzunicken, als ob ich jeden Ton freudig bejahen wollte. Was das selbstbetitelte Album dieser Ausnahmeband für mich so fantastisch macht ist der Fakt, dass die Band geradezu zu versprühen scheint, dass sie sich einen Scheißdreck um die Meinung Dritter schert. Bands wie Mando Diao, die auch mit ihrem neuen Album krampfhaft versuchen an ihren alten langweiligen Tugenden die Beatles zu kopieren, ohne jemals auch nur ansatzweise deren Klasse zu erreichen, festzuhalten, nur um ihre meist minderjährigen Groupies nicht zu verschrecken, stellen da das direkte Gegenteil dar. In dieser Hinsicht (und in Hinsicht der Haarpracht) sind Wolfmother vielleicht mit The Mars Volta zu vergleichen, die aber den Bogen überspannten und ihren Verdruss gegenüber den Mainstream-Konvertionen, mit endlosem Gefrickel und unerkennbaren Melodien, zum Ausdruck brachten, welche ihre Musik mittlerweile selbst für ihre Fangemeinde unerträglich macht. Meine Hoffnung bleibt hierbei nur dass Wolfmother nicht den selben Fehler machen und nach einem grandiosen Debut in Selbstverliebtheit versinken wie beiden Tex-Mex-Afros.
Wolfmother ist ein durch und durch gelungenes Album, welches gekonnte Sprünge zwischen scheppernden Headbang-Orgien (Woman, Joker & the Thief, Dimension) und atmosphärischen melodiebetonten Midtemponummern (Mind's Eye, Tales from the Forrest of Gnomes) macht, wobei letztere sich niemals in schnulzigen Klischees verstricken, sondern stets ihren frischen Klang und treibenden Rhythmus behalten.
Diese Platte hat keine Schwachstellen, deshalb für mich ein klarer Favorit für die Platte des Jahres (die Deftones kommen ja noch ).
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