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Wolfman [Director's Cut]
 
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Wolfman [Director's Cut]

Benicio Del Toro , Emily Blunt , Joe Johnston    Freigegeben ab 16 Jahren   DVD
3.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (132 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 8,04 Kostenlose Lieferung ab EUR 20 (Bücher und Blu-ray-Filme immer versandkostenfrei), auch bei allen Verkäufern, die "Versand durch Amazon" nutzen. Details
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Produktinformation

  • Darsteller: Benicio Del Toro, Emily Blunt, Sir Anthony Hopkins
  • Regisseur(e): Joe Johnston
  • Komponist: Danny Elfman
  • Format: Director's Cut, Dolby, PAL
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 5.1), Englisch (Dolby Digital 5.1)
  • Untertitel: Deutsch, Englisch, Arabisch, Dänisch, Finnisch, Norwegisch, Schwedisch, Isländisch, Türkisch
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 16:9 - 1.77:1
  • FSK: Freigegeben ab 16 Jahren
  • Studio: Universal/DVD
  • Erscheinungstermin: 5. August 2010
  • Produktionsjahr: 2010
  • Spieldauer: 114 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (132 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B003BY0S5O
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 8.158 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

Rezensionen

Produktbeschreibungen

Mit jedem Vollmond erwacht ein Mythos zum Leben.

Der Werwolf feiert ein epochales Comeback - mit den Oscarpreisträgern Benicio Del Toro und Anthony Hopkins in den Hauptrollen sowie den virtuosen Eff ekten des sechsfach oscargekrönten Make-up-Designers Rick Baker. Inspiriert vom legendären Universal- Klassiker Der Wolfsmensch bringt Actionspezialist Joe Johnston (Jurassic Park III) den Horrormythos in neuem düsterem Glanz auf die Leinwand.

Um bei der Suche nach seinem vermissten Bruder zu helfen, kehrt Lawrence Talbot (Benicio Del Toro) in seine Heimat Blackmoor im viktorianischen England zurück, wo eine mysteriöse Serie blutiger Todesfälle die Menschen in Atem hält. Es kommt zum Wiedersehen mit seinem von ihm entfremdeten Vater (Anthony Hopkins). Zusammen mit der Verlobten seines Bruders (Emily Blunt) begibt sich Talbot auf eine Spurensuche, die ihn tief in seine eigene, längst verdrängte Vergangenheit führt. Doch nachdem er selbst von der Bestie gebissen wird, muss er am eigenen Leibe erfahren, dass die Gerüchte von einem uralten Fluch, der einen Menschen bei Vollmond in ein mörderisches Wolfswesen verwandelt, blutige Realität sind. Um dem Morden ein Ende zu bereiten und seine neue Liebe zu retten, muss er die teuflische Kreatur in den Wäldern Blackmoors jagen und sich dem wilden Biest stellen, das in ihm selbst lauert.

Mit unbändiger Action, bahnbrechenden Effekten und leidenschaftlicher Energie erwacht die Werwolf-Legende zu neuem, aufregendem Leben. Del Toro und Hopkins machen das Duell zwischen Vater und Sohn, zwischen Tier und Mensch zu einem unvergesslichen Erlebnis und furiosem Horror-Epos. Wolfman ist ein nachtschwarzer Suspense-Thriller von schicksalhafter Größe und ein wildes Kinoereignis voll ungezügelter Kraft.

Wolfman
Wolfman
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Wolfman
Wolfman
Wolfman

Produktbeschreibungen

Lawrence Talbots (Benicio Del Toro) Kindheit endete an dem Tag als seine Mutter starb. Nachdem er das verschlafene Nest Blackmoor verlassen hatte, versuchte er Jahrzehnte lang, sich von dem Schock zu erholen und zu vergessen. Doch dann findet ihn Gwen Conliffe (Emily Blunt), die Verlobte seines vermissten Bruders. Lawrence kehrt mit ihr in seine Heimat zurück, um bei der Suche zu helfen. Dort scheint ein blutrünstiger Killer mit brutaler Gewalt die Einwohner zu töten, und auch der argwöhnische Inspector Aberline (Hugo Weaving) von Scotland Yard hat bereits die Ermittlungen aufgenommen.

Beim zusammenfügen der mörderischen Puzzleteile kommt Lawrence einem alten Fluch auf die Spur, der seine Opfer bei Vollmond in Werwölfe verwandelt. Scheinbar muss er diese teuflische Kreatur zur Strecke bringen, wenn er das Morden beenden und Gwen, in die er sich mittlerweile verliebt hat, beschützen will. Doch auf der Jagd entdeckt er eine dunkle Seite an sich selbst, von der er bislang

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Kundenrezensionen

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122 von 139 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ferid
Format:Blu-ray
"The Wolfman". Ein Titel, bei dem es schon vielen Leuten graust und das nicht wegen haarigen Bestien, sondern den Vorurteilen, die an Filmen aus diesem Genre haften. Wo 1941 noch ein gewisser Lon Chaney junior den Massen mit seiner Darstellung des Wolfsmenschen das Fürchten lehrte, so scheint das Werwolf-Genre bis heute - nach unzähligen Verfilmungen - doch so langsam aber sicher ausgelaugt und ermüdet.

"Oh nein, nicht schon wieder ein Werwolffilm!"
So ähnlich sahen wohl viele Reaktionen auf die Ankündigung eines erneuten Versuches aus, jenes ausgelaugte und ermüdete Horror-Genre erneut zu bereichern.
Doch Moment! Zumindest sollte man "Wolfman" eine Chance geben...

Was also kann ein solcher Film denn bringen?
Nunja, der vielversprechende Cast kann sich sehen lassen. Namen wie Anthony Hopkins, Benicio Del Toro und Hugo Weaving stehen schonmal für Qualität jenseits jeglichem "Teenie Acting", welches man aus diversen - um nicht zu sagen den meisten - Horrorfilmen kennt. Um es vorweg zu erwähnen, das Schauspieleraufgebot absolviert seinen Job - mehr oder weniger - solide. Hervorzuheben ist wohl Anthony Hopkins. Spätestens seit "Das Schweigen der Lämmer" weiss man, dass er eine geradezu diabolische Präsenz ausstrahlt. Somit ist es auch nicht weiter verwunderlich, dass er annähernd jede Szene dominiert, in der er zu sehen ist...zum Nachteil für Herrn Del Toro... dieser scheint bemüht, bleibt aber weiterhin blass. Gerade von einer tragischen Figur, die er verkörpert, erwartet man mehr. Daher ist von einer Charakterentwicklung leider nicht viel zu sehen (naja, wenn er sich nicht gerade in einen blutrünstigen Werwolf verwandelt...). Hugo Weaving spielt gut, muss sich aber mit wenig Leinwand-Zeit zufriedenstellen. Der übrige Cast ist nicht weiter von grosser Bedeutung. Von ihnen tut sich keiner besonders hervor, auch nicht Golden Globe Preisträgerin Miss Blunt.

Die wohl grösste Stärke eines "Wolfman" liegt unbestreitbar in seinen Kulissen, welche stark an Tim Burton`s "Sleepy Hollow" oder auch "Sweeney Todd" erinnern. Selten bekommt man eine solch dichte und düstere Atmosphäre zu spüren, welche einem den "19. Jahrhundert-Flair" derart eindringlich vermittelt. Hinzu kommt ein ebenso düsterer Score von keinem geringeren als Danny Elfman persönlich.

Über das Design der Kreatur lässt sich sicher streiten. Sei noch gesagt, dass es immer Nörgler gibt und auch immer geben wird. Meines Erachtens nach wurde die Darstellung aber realistisch getroffen, zumal ein guter Kompromiss zwischen CGI und Maske getroffen wurde - auch wenn sich viele dabei an Chewbacca erinnert fühlen. Was den Blutgehalt angeht, so war ich doch überrascht, dass unsere sensible Prüfstelle der FSK diesen Film "nur" mit einem blauen Siegel versehen hat. Wenn Mr. Del Toro einen seiner "Anfälle" inmitten eines geschlossenen Raumes bekommt und sich zufälligerweise auch noch zahlreiche Personen darin befinden, dann sollte dem geneigten Splatterfan doch schon ein befriedigendes Grinsen gegönnt sein. Wolfman ist ziemlich blutig - wem das zu viel ist, der ist ohnehin im falschen Genre.

Wie auch immer, an herumfliegenden Extremitäten mangelt es Wolfman ganz bestimmt nicht. Wo liegt dann das Problem?
Die Handlung - leider wird diese viel zu schnell und auch streckenweise unglaubwürdig erzählt. Das Drehbuch fällt schlicht zu "dünn" aus. Daher braucht man auch keine besonderen Überraschungen erwarten. Aber wenn man mal ehrlich ist, dann stehen Filme aus diesem Genre auch nicht unbedingt für tiefgründige und komplexe Geschichten oder? So fällt diese Schwäche - je nach Betrachter - mal schwerer, mal leichter ins Gewicht. Hier muss jeder für sich entscheiden.

Kurzum:
NEIN, Wolfman ist nicht tiefgründig und NEIN, Wolfman erreicht nicht die Klasse eines "Bram Stoker`s Dracula" und JA, die Handlung ist so schnell erzählt, wie sie verfasst worden ist. Man mag "The Wolfman" sicher so einiges vorwerfen können, eines sollte man jedoch nicht machen...ihm einen gewissen C h a r m e absprechen. Und genau darin liegt doch sein Reiz. Wolfman ist eine Hommage an das alte "Gruselkino", welches uns einst Fürchten ließ. So kommt "The Wolfman" ohne nennenswerte Story daher, bietet aber kurzweiligen und stimmungsvollen Horror mit einigen guten Schauspielern und einer Menge Blut. Dazu eine schaurig-schöne Atmosphäre mit tollen Kulissen. Wer sich darauf einlässt, ist mit Wolfman gut bedient. Wer sich davon abschrecken lässt, sollte lieber nach einer Alternative schauen, bevor wieder nur bis zur Unendlichkeit genörgelt, gemeckert und gestritten wird...

Der Extended Director`s Cut:
Werwolffreunde aufgepasst, die 17 Minuten längere Extended-Fassung hat dem Film doch sehr gut getan. Zwar sind im Gewaltbereich nur wenig Neuerungen (was bei einem derartigen "Spektakel" nicht weiter stören soll), aber dafür profitiert die Handlung immens von den neuen Szenen. Glücklicherweise handelt es sich nicht um lückenfüllendes Bildmaterial, da den Charakteren deutlich mehr Tiefe verliehen wird. Gerade die Beziehung zwischen den Charakteren wirkt plausibler und nachvollziehbar. Auch wirken verschiedene Handlungsstränge schlüssiger. Mit anderen Worten: Wer die Kinofassung bereits mochte, dem sei die Extended-Fassung wärmstens empfohlen! Erst recht, wenn man in der Handlung einige Kritikpunkte entdeckt hat.

Zur Blu-ray:
Das Bonusmaterial beläuft sich auf ca. eine Stunde und man bekommt verschiedene Einblicke hinter die Kulissen, sowie Features über die Kreatur. Auch mit dabei sind alternative- und erweiterte Szenen und sogar zwei alternative Enden. Alles in allem sehr informative Extras, wenn auch nicht allzu umfangreich, wie es bei dem Film hätte sein können. Die Bild- und Tonqualität ist sehr gut, bei der ich persönlich keine nennenswerten Mängel entdeckt habe.
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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von N. E. Body TOP 500 REZENSENT
Format:DVD
1. Der Film ist Uncut. Die DVD enthält den um ca. 15 Minuten längeren, durchwegs gut synchronisierten, Directors Cut. Die FSK 16 Freigabe ist bezogen auf den hohen Gewaltlevel sehr milde, denn es gibt haufenweise Blut, Gedärme, Hirnmasse und abgetrennte Gliedmaßen - so, wie es sich für einen ordentlichen Werwolffilm gehört.

2. Die Story, die im viktorianischen England spielt, ist spannend, aufgebaut und orientiert sich an der Vorlage "The Wolf Man" aus 1941, einem der großen Horrorfilme von damals. Ein Mann (Benicio del Torro) möchte den gewaltsamen Tod seines Bruders aufklären und wird dabei von einem Werwolf gebissen. Mit dem nächsten Vollmond beginnen seine Probleme...Er wird zum Gejagten. Hinzu kommen ein schwelender Konflikt mit dem eigenen Vater (Anthony Hopkins) und die für ihn zunehmende Attraktivität der Witwe (Emily Blunt) des eigenen Bruders. Es folgen Mord, Totschlag, Verfolgung, Leichenteile, Silberkugeln, ein kurzer Blick in die psychiatrische Abteilung samt grausamen Behandlungsmethoden, und schließlich das Grande Finale. Alles genau so, wie es sich für einen klassischen Horrorfilm gehört.

3. Anthony Hopkins agiert GRANDIOS. Er kann die ihm zugedachte Rolle des kühlen, distanzierten Vaters perfekt ausfüllen und all sein Können präsentieren. Aber auch Benicio del Torro liefert eine sehr gute Performance ab. Beiden wurde ihre übliche, altbekannte deutsche Synchronstimme zugedacht.

4. Die Kulissen wirken niemals künstlich, wie in vielen anderen Hollywoodproduktionen mit historischem Hintergrund, sondern überzeugen ebenfalls. Der Vater wohnt mit seinem ergrauten Diener in einem alten, verfallenden Herrenhaus am Land. Alles ist abgenutzt, staubig und vergilbt. Aber auch das Dorf und die Stadt London werden überzeugend in Szenen gesetzt und wirken nie wie billige 08/15 Kulissen. Alles wirkt authentisch, düster, dreckig, feucht und kalt. Die Schauspieler haben teils dreckige Fingernägel, abgewetzte Kleidung und fettiges Haar.

5. Fazit: The Wolfman ist ein sehr guter, blutiger, Werwolffilm nach klassischem Schema. Die Produzenten leisteten sich weder bei der Story, noch bei den Schauspielern und Kulissen grobe Schnitzer. Eine "moderne" oder innovative Story mit großen Überraschungen, schwarzem Humor, Sex, Alkohol und coolen Dialogen sollte man sich aber nicht erwarten.

Bild - und Tonqualität (DD 5.1 ) der DVD sind überzeugend, es gibt daran nichts auszusetzen.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Spassprediger TOP 500 REZENSENT
Format:Blu-ray|Von Amazon bestätigter Kauf
Der Wolfsmensch ist eines der klassischen Monster aus dem Gruselkabinett des Universal-Filmstudios. Das 2010er Remake der Schwarzweiß-Version aus dem Jahr 1941 ist ein schaurig-schönes Vergnügen, das angenehm ironiefrei daherkommt und dank beeindruckender Bild- und Tonqualität der Blu-ray Disc auch im Heimkino überzeugt.

Nachdem Vampir und Mumie bereits vor Jahr und Tag ihre filmische Wiederauferstehung erleben durften, war es wohl nur eine Frage der Zeit, bis man auch den Wolfsmenschen reaktivieren würde. Die von Spezialeffekt-Experte und Regisseur Joe Johnston eingeleitete Wiedergeburt des zotteligen Monsters erweist dem Kintopp aus Opas Tagen erkennbar Reverenz. "Wolfman" ist, angefangen beim "creature design", ein in gutem Sinne altmodischer Gruselfilm, der vor allem durch sein düsteres Flair und mit Liebe zum Detail gestaltetes Set Design für sich einnimmt.

Schauspieler Lawrence Talbot (Benicio del Toro) feiert als Hamlet Erfolge auf Londoner Bühnen. Just bevor das Ensemble sich anschickt, auch das Theaterpublikum jenseits des großen Teichs zu begeistern, ereilt Talbot der Hilferuf seiner Schwägerin Gwen (Emily Blunt): Im heimischen Dörfchen Blackmoor geht ein unheimliches, mörderisches Wesen um. Widerwillig tritt Talbot die Reise ins wilde Hochmoor an, um seinem Bruder bei der Jagd auf den unheimlichen Killer beizustehen. Als Lawrence am Ziel der Reise anlangt, ist es dafür freilich schon zu spät: Der seltsam ungerührt wirkende Vater (Anthony Hopkins) eröffnet Lawrence, dass man am Vorabend die grausam zugerichtete Leiche des Bruders gefunden hat. Überhaupt fällt der Empfang des Sohnes, dessen Berufswahl der Vater offensichtlich nie gutgeheißen hat, reichlich unterkühlt aus.

Dem frostigen Willkommen zu Trotze entschließt Lawrence sich zu bleiben - offenkundig sieht er sich in der Pflicht, den Tod seines Bruders aufzuklären. Wenig erfreulich gestaltet sich auch der Besuch im örtlichen Wirtshaus: Dort ist man davon überzeugt, ein Bär, den die am Rande des nahen Waldes kampierenden Zigeuner mit sich führen, sei für die Todesfälle der letzten Zeit verantwortlich. Als bei der Stimmungsmache gegen das fahrende Volk en passant das Andenken von Lawrences früh verstorbener Frau Mama beschmutzt wird, kommt es zum kurzen Handgemenge zwischen dem Sohnemann und den Dörflern - offenbar steht es nicht zum Besten zwischen der Familie Talbot und den Bewohnern von Blackmoor, zumal, auch das erfahren wir am Rande, Lawrence offenbar eine Zeit lang in einer Anstalt für Geisteskranke eingesessen hat. Inspector Abberline (Hugo Weaving) hat jedenfalls längst beschlossen, Lawrence genau im Visier zu behalten. In der nächsten Vollmondnacht überschlagen sich die Ereignisse: Lawrences Nachforschungen im Zigeunercamp finden ein jähes Ende, als ein wildes Tier aus dem Wald bricht. Dessen Attacke fallen nicht nur mehrere Zigeuner zum Opfer, sondern auch verschiedene Dorfbewohner, die es auf den Tanzbären abgesehen hatten. Als Lawrence sich auf die Fährte des bärenstarken und blitzschnellen Angreifers setzt, greift das Wesen auch ihn an - dank Ersthilfe einer alten Zigeunerin (Geraldine Chaplin) überlebt der schwer Verwundete. Nicht nur das: Lawrences Wunden heilen überraschend schnell und erstaunlich gut. Beim nächsten Vollmond wird sonnenklar, was es mit der schnellen Genesung auf sich hat ...

Wer altmodischen Grusel mag, liegt hier genau richtig

Der Regisseur hat sich seine Sporen als Effektemacher von Filmen wie "Star Wars", "Indiana Jones" und als Regisseur von "Jurassic Park III" verdient, sämtliche tragenden Rollen sind illuster besetzt, die musikalische Untermalung stammt aus der Feder von Tim Burtons Haus- und Hofkomponist Danny Elfman, und Maskenbildnerlegende Rick Baker besorgt das Design der Kreatur - kann da noch etwas schief gehen? Wahrscheinlich wirklich nur, wenn das Produktionsstudio allzu argwöhnischen Auges übers Budget wacht. Das wäre in Zeiten wie diesen zwar verständlich, aber im Falle "Wolfman" scheinen die Mittel in ausreichender Höhe geflossen zu sein; denn der Film bietet ordentlich Schauwert, ohne seine düstere Handlung mit Spezialeffekten zu überfrachten. Insbesondere die von Kollege Rechenknecht beigesteuerten Effekte stehen ganz im Dienste der Geschichte.

Gerade die Entscheidung, die Titelfigur nicht am Computer zusammenzubasteln, sondern auf traditionelles Handwerk zu setzen, finde ich persönlich sehr richtig - die Ansicht derjenigen Kritiker, die abschätzig von einem "Chewbacca-Look" sprechen, teile ich nicht. Vor allem für sich eingenommen hat mich aber das ungemein düstere Set Design, angefangen beim dem Verfall preisgegebenen Stammhaus der Talbots, das die wahrscheinlich düsterste Residenz seit Edgar Allan Poes "House of Usher" ist. "Ganz und gar tot", sei er seit dem Tod der geliebten Ehefrau, sagt Sir John Talbot an einer Stelle im Film, und genau das spiegelt auch seine Umgebung wider: Der Herrensitz der Talbots ist in Wahrheit ein Mausoleum.

Positiv aufgefallen ist mir auch die Kameraarbeit von Shelly Johnson (der mir ab sofort ein Begriff ist), dem Bilder einer frösteln machenden Tristesse gelungen sind. Wenn über abweisend wirkenden Gemäuern und verloren wirkenden Marmorstatuen (von denen es im Film auffällig viele gibt) im Zeitraffertempo bleich der Vollmond aufgeht, müsste Freunden der gepflegten Schauermär das Herz aufgehen. Gleichwohl der Blutzoll sich selbst in der unzensierten Version in den Grenzen eines von der FSK "ab 16" freigegebenen Films hält, wartet "Wolfman" mit einer Reihe von Szenen auf, bei denen es einem angenehm kühl den Rücken herunter läuft - der Schnitt des dreifachen "Oscar"-Gewinners Walter Murch tut ein Übriges. Zum Glück stimmt aber nicht nur der Look des Films, auch die Geschichte, die der Film erzählt, ist schaurig-schön - schaurig-schön und, wie es im klassischen Monsterfilm ja oft der Fall ist, auch tieftraurig.

Schneidet in allen Disziplinen überdurchschnittlich gut ab: die Blu-ray Disc

Auch die Blu-ray Disc überzeugt auf ganzer Linie: So argwöhnisch ich die Augen auch zusammengekniffen habe und so aufmerksam ich auch hingeschaut habe - mir sind keine Einstellungen aufgefallen, in denen Bildfehler zu entdecken gewesen wären. Selbst in Szenen, in denen ausgiebig der Nebel wabert, trat kein Banding-Effekt auf - Respekt, in vergleichbaren Szenen anderer Filme treten da gern schon mal Abstufungen auf, wo keine sein sollten. Die Schärfe ist durchgehend gut, zuweilen hätte der überwiegend im Dunkeln spielende Film vielleicht einen etwas steileren Kontrast vertragen - das ist aber sicher auch einfach eine Frage des persönlichen Geschmacks. Die deutsche Tonspur in DTS HD 5.1 bleibt in Dialogpassagen weitgehend unauffällig, macht dafür aber in Actionpassagen eine umso bessere Figur - wer nicht wenigstens dann und wann zusammenzuckt, wenn der Werwolf mit Gebrüll und markerschütterndem Geheul zuschlägt, der darf sich zu seinem dicht gewebten Nervenkostüm beglückwünschen.

Zwei Filmversionen, zahlreiche Extras

Universal hingegen kann man zu einer Blu-ray Disc gratulieren, die nicht nur in ihren Kernkriterien punktet - bei "Wolfman" stimmt auch die Zusatzausstattung. Im Unterschied zur herkömmlichen DVD, die lediglich mit geschnittenen Szenen aufwartet, hat man die Blu-ray Disc mit einer Fülle von attraktiven Mehrwerten ausgestattet, die sämtlich in HD-Qualität vorliegen. Wer sich die zwei jeweils knapp vier Minuten langen alternativen Enden angesehen hat, wird möglicherweise zum gleichen Schluss gelangen wie ich und finden, dass das tatsächlich gewählte Ende auch wirklich das beste der drei ist. Die geschnittenen Szenen sind sehenswert, dabei aber in der Bonus-Sektion wirklich besser aufgehoben als im fertigen Film. Vier Kurzbeiträge mit einer Gesamtlaufzeit von knapp 40 Minuten gewähren - natürlich - Aufschluss über die Arbeit von Maskenbildner Rick Baker, daneben gibt's Interessantes über die computergenerierten Effekte und die Stunts im Film zu sehen.

Die rund 17 Minuten längere, im Menü der Disc etwas reißerisch als "unzensiert" bezeichnete erweiterte Fassung des Films bietet nicht etwa merklich mehr blutrünstige Szenen als die Kinofassung, sondern verleiht den Charakteren mehr Tiefe - neu hinzugekommen ist unter anderem eine Szene mit Max von Sydow, die erklärt, wie Lawrence Talbot zu seinem Spazierstock gekommen ist (die allerdings, wie auch der Rest des Films, für meine Begriffe nicht schlüssig erklärt, warum man den Stock zum visuellen Schlüsselelement der Steelbook-Ausgabe des Films erkoren hat). Darüber hinaus kommt das Blu-ray-Publikum in den Genuss einer Reihe von weiteren exklusiven Gimmicks - allen voran das zur Kinofassung angebotene "U-Control Feature", vermittels dessen sich der Zuschauer wahlweise szenenspezifische Informationen in den Film ("Übernimm die Kontrolle") oder Informationen zu klassischen Universal-Monsterfilmen ("Vermächtnis, Legende und Überlieferung") in den laufenden Film einblenden lassen kann.

Fazit: Fans von Schauerfilmen der alten Schule kommen bei "Wolfman" voll auf ihre Kosten; die Blu-ray Disc reizt die Stärken des Mediums voll aus und ist der herkömmlichen DVD unbedingt vorzuziehen. Lesen Sie weiter... ›
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Toller Old-School Film; schickes Steelbook
Ich sah den Film zum ersten Mal im diesjährigen Osterprogramm im TV und war äußert positiv angetan. Lesen Sie weiter...
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Großes Kino - Keine billige Teenklamotte...
Eine tolle Überraschung war für mich dieser Horrorstreifen mit Anthony Hopkins und Benicio del Toro. Lesen Sie weiter...
Vor 16 Tagen von Rumpelstilzchen veröffentlicht
Mega Blu-ray
Alles ist top und sehr gut abgestimmt. Kaufen es lohnt sich. Der Film ist sehr gut gespielt und der Sound, mein lieber, ist der Hammer. Einfach TOP!!!
Vor 1 Monat von Maximin Cirederf veröffentlicht
Na ja es geht so
Habe schon dümmere Filme geschaut, es geht noch.
Bis es richtig zur Sache kommt zieht sich der Film meiner Meinung nach sehr in die Länge. Lesen Sie weiter...
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Natürlich gefällt mir als Fan von klassischen Horrorfilmen die Verfilmung mit Lon Chaney (jr. Lesen Sie weiter...
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Vor 4 Monaten von ed10 veröffentlicht
Tonfehler inakzeptabel
Kann die amazon-eigene Rezension durch movieman,de nicht nachvollziehen.
Im Director's Cut hat der deutsche Ton 2 Fehler. Das ist völlig inakzeptabel. Lesen Sie weiter...
Vor 7 Monaten von Mediaworld veröffentlicht
Extrem gewalttätig und vorhersehbar
Es wurden schon viele Kommentare geschrieben, daher fasse ich mich kurz.
Der Film ist insgesamt solide gemacht, es wurde Wert auf Stimmung und gute Schauspieler gelegt. Lesen Sie weiter...
Vor 7 Monaten von Eliana2 veröffentlicht
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