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Wolfgang Hohlbeins Schattenchronik 1: Der ewig dunkle Traum
 
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Wolfgang Hohlbeins Schattenchronik 1: Der ewig dunkle Traum [Broschiert]

Alisha Bionda , Michael Borlik , Wolfgang Hohlbein
4.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (11 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Broschiert: 400 Seiten
  • Verlag: Blitz; Auflage: 1 (1. Mai 2005)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3898403513
  • ISBN-13: 978-3898403511
  • Größe und/oder Gewicht: 20,8 x 15 x 3,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (11 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 326.085 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Diese Anthologie entführt den Leser mit morbiden Erzählungen von Barbara Büchner, Markus Heitz und anderen namhaften Autoren über Geschöpfe der Nacht in Wolfgang Hohlbeins Schattenchronik. Subtiler Horror, Welten feinsten psychischen Grauens erschaffen eine Chronik des Schreckens.
Die Titelstory, die erste Einblicke in die neue Wolfgang Hohlbeins Schattenchronik-Serie rund um die Vampirin Dilara gibt, ist vom Meister der Fantasy selbst.

Über den Autor

Alisha Bionda wurde in Düsseldorf geboren und bereiste mit ihren Eltern die halbe Welt. Sie liebt Bücher, Rockmusik, die Farbe Schwarz, Katzen und Hunde und New York. Ihr Motto: Vernunft braucht manchmal eine Pause!
Michael Borlik wurde 1975 bei Köln geboren. Er ist ausgebildeter Speditionskaufmann und studiert derzeit Deutsche Philologie. Seine eigentliche Leidenschaft gilt dem Schreiben. Schon als Kind hat er in seiner Vorstellung fantastische Welten erschaffen, in denen seine Helden allerhand Abenteuerliches zu bestehen hatten.Wolfgang Hohlbein, geb. 1953 in Weimar geboren, ist der meistgelesene und erfolgreichste deutschsprachige Fantasy-Autor. Seine Bücher decken die ganze Palette der Unterhaltungsliteratur ab von Kinder- und Jugendbüchern über Romane und Drehbücher zu Filmen, von Fantasy über Sciencefiction bis hin zum Horror. Der Durchbruch gelang ihm 1982 mit dem Jugendbuch 'Märchenmond', für das er mit dem Fantastik-Preis der Stadt Wetzlar ausgezeichnet wurde. 1993 schaffte er mit seinem phantastischen Thriller 'Das Druidentor' im Hardcover für Erwachsene den Sprung auf die Spiegel-Bestsellerliste. Die Auflagen seiner Bücher gehen in die Millionen und immer noch wird seine Fangemeinde Tag für Tag größer. Der passionierte Motorradfahrer und Zinnfigurensammler lebt zusammen mit seiner Frau und Co-Autorin Heike, seinen Kindern und zahlreichen Hunden und Katzen am Niederrhein.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Florian Hilleberg TOP 500 REZENSENT VINE™-PRODUKTTESTER
Der erste Band der neuen Serie aus dem BLITZ-Verlag präsentiert eine Anthologie der besonderen Art. Um diese Sammlung von Kurzgeschichten mit drei Worten zu beschreiben:
Grotesk, bizarr, morbide.
Die Geschichten lesen sich wie albtraumhafte Phantasien und spiegeln damit den äußeren Eindruck, den man dank des Titels und des Covers, von dem Buch bekommt.
Mark Freier leistet eine hervorragende Arbeit, was das Layout der neuen Serie betrifft und zeigt ganz nebenbei, dass er auch mit dem geschriebenen Wort umzugehen versteht, denn die dritte Geschichte „Höllenwunder" ist von ihm selbst verfasst worden.
Die Illustrationen der einzelnen Storys wurden von Pat Hachfeld gezeichnet und sind sehr stimmungsvoll und düster. Von ihrer bizarren Gestaltung her, passen sie sich perfekt dem Geist der Geschichten an und bilden ein stimmiges Gesamtbild.
Die Titelstory von Wolfgang Hohlbein selbst führt den Leser behutsam in die Welt der Vampirin Dilara ein und gibt einen ersten Einblick in die Schattenchronik und den Bösewicht Antediluvian. Die Charakterisierung gelingt dem Meister der Fantasy spielerisch und weckt die Lust mehr über Dilara und ihren Feind zu erfahren. Vielleicht trägt Hohlbein noch weitere Beiträge zu der Serie bei, wünschenswert wäre es allemal.
Auch die Herausgeber Alisha Bionda und Michael Borlik haben für diese Anthologie zur Feder gegriffen und dunkle, phantastische und teils melancholische Storys zum besten gegeben. Alisha Biondas „Seelenpfand" handelt von der bedingungslosen Liebe und Abhängigkeit eines Paares, erzählt aus der Perspektive der Frau, des Mannes und schließlich Beider. Borliks „Engel der Nacht" spiegelt die Faszination einer Sterblichen an dem todbringenden Treiben eines Vampirs wider.
Die erste Geschichte, „Ein besonderer Geschmack", von Markus Heitz, wirkt ein wenig aus dem Zusammenhang gerissen und liest sich wie eine Episode zu einer ganzen Serie, doch der Autor bietet dem Leser eine spannende Erzählung über zwei verstoßene Dämonen, die Jagd auf ihre ehemaligen Artgenossen machen. Eine Story in der Tradition von „Blade" oder „Hellsing".
Eddie M. Angerhuber trägt mit „Das Nachtbuch" ihren Beitrag zu dieser Sammlung bei und beschert dem Leser eine kurzweilige Geschichte über ein Buch, welches die Geheimnisse des Todes hütet. Armin Rößler und Fank H. Haubold entführen uns in „Vergnügungspark" und „Die Stadt am Fluß" in die ganz persönlichen Albträume zweier Männer, die der Schrecken plötzlich und unerwartet überfällt.
„Trauerflug aus dem Süden" handelt vom Verschwinden mehrerer Menschen in einer düsteren Moorlandschaft und zweier Männer, die sich auf die Suche der Vermissten machen und selber den Schrecken finden.
Barbara Büchners Geschichte „Die Nahrung der Toten" handelt von der nekrophilen Abhängigkeit einer Liebenden zu ihrem Geliebten über den Tod hinaus, doch auf dem Friedhof macht sie die Bekanntschaft mit ghoulenhaften Untoten. Die Story ist atmosphärisch dicht und poetisch erzählt worden, so dass man enttäuscht ist, als die Geschichte schon nach drei Seiten vorbei ist.
Boris Koch trägt mit seine Story „Heiligabend bei Manfred" den humoristischen Teil zu dieser Anthologie bei, rundum gelungen.
Marc-Alastor E.-E., Dominik Irtenkauf und Linda Budinger verknüpfen geschickt die ägyptische Mythologie mit dem Vampirismus und verleihen dem Genre neue Aspekte. Insbesondere Linda Budingers „Schattentrinker" hat mir gefallen, denn neben dem viktorianischen London als Schauplatz, wird auch der Mythos „Jack the Ripper" mit neuem Leben erfüllt.
Auch Christel Scheja bleibt dieser Epoche treu und präsentiert dem Leser eine wildromantische Geschichte, um einen verfluchten Mann, der die Unsterblichkeit säte und Einsamkeit erntete.
Markus K. Korb liefert mit „Die Brut" eine fesselnde Story über Leichenfresser, die in einem Labyrinth hausen, welches direkt aus H.P. Lovecrafts Cthulu-Mythos zu stammen scheint.
Abgerundet wird dieser einmalige Erzählband mit informativen, spannend geschriebenen Essays, über die Ursprünge des Vampir- und Werwolfglaubens, die sich hinter den Erzählungen nicht zu verstecken brauchen.
Diese Anthologie bietet allen, die sich für Vampire interessieren, kurzweilige Unterhaltung mit einem informativen Background.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Der ewig dunkle Traum 9. Januar 2006
„Der ewig dunkle Traum“ – das ist eine ergreifende abwechslunsgreiche Reise in die Abgründe der Schattenwelt, in das Reich der Geister, Vampire und Dämonen - aber auch in die geistigen morbiden Auswüchse der Vorstellungskraft - der Leser begegnet diesen Geschöpfen persönlich oder aber er taucht in die düsteren Fantasien der agierenden Personen ein.
Diese Sammlung der unterschiedlichsten Erzählungen des Grauens sollte bei keinem Liebhaber der schwarzen Literatur im Bücherregal fehlen.
Die Kurzgeschichten stammen aus der Feder mehrerer Autoren wie dem namensgebenden Wolfgang Hohlbein, begleitet von Barbara Büchner, Markus Heitz, Marc-Alastor E.-E. u.v.a. ebenfalls Alisha Bionda und Michael Borlik; die beiden Herausgeber; geben ihren eigenen Beitrag zu diesem Almanach der Schattenwelt zum besten, aber auch ein paar neue Gesichter in diesem Genre gewähren einen ersten Einblick in ihre beklemmenden Fantasien des Schreckens.
Die Aufmachung dieses Buches ist beeindruckend!
Für gerade mal 9,95 ¤ bekommt man eine ganze Menge geboten: nicht nur alleine die erwähnten Erzählungen und Zusatzinformationen, sondern auch die Covergestaltung von Mark Freier als auch die morbiden Illustrationen von Pat Hachfeld als passende Einleitung zu jeder Geschichte geben dem jeweiligen Einstieg eine ganz eigene Atmosphäre und sorgen für den richtigen Flair.
Schriftgrösse und der illustrierte Seitenaufbau machen deutlich, daß man hier ein sorgfältig gestaltetes Werk in Händen hält, welches somit zusätzliches Lesevergnügen bereitet.
An dieser Stelle nochmal ein grosses Lob an den BLITZ-Verlag für dieses schöne Buch, ich habe es sehr genossen, diesen ewig dunklen Traum zu träumen.

BJÖRN KÜHLEN, Buchwurm-Info/ Buchstabensalat/ Buchtips

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14 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Der ewig dunkle Traum 18. Juli 2005
Alisha Bionda & Michael Borlik (Hrsg.): Der ewig dunkle Traum
(Wolfgang Hohlbeins Schattenchronik 1)
Blitz-Verlag, ohne Nr.
gelesen von Peter Schünemann

Blitz, mittlerweile einer der rührigsten Verlage in Sachen Dark Fantasy und Horror, beginnt mit diesem Band eine neue Serie, welche die Geschichte der Vampirin Dilara erzählen soll, wie ich vermute. Dilara ist auch die zentrale Figur in Hohlbeins Titelstory, ausdrücklich gedacht als „Appetizer" fürs Kommende und vom Meister mit dem gewohnten Können in gewohnt spannender Manier verfasst. Der Leser mag gegen Ende stutzen, denn eigentlich bleibt alles offen; er möge aber bedenken, dass Dilaras Schicksal ja von anderen fortgeschrieben wird. „Der ewig dunkle Traum" soll also (hier) gar kein Ende haben.
Ansonsten haben die Herausgeber Alisha Bionda & Michael Borlik in diesem Band viele der Autoren versammelt, die in der Szene mittlerweile Rang und Namen haben: Eddie M. Angerhuber, Barbara Büchner, Linda Budinger, Christel Scheja, Marc-Alastor E.-E., Boris Koch und Markus K. Korb, um nur einige zu nennen; und natürlich ist Markus Heitz ein Schriftsteller, der wie Hohlbein unangefochten zur ersten Liga in Deutschland zählt.. Wer das Inhaltsverzeichnis liest und sich auskennt, wird den Band bedenkenlos erwerben und nicht enttäuscht werden. Viele Geschichten handeln natürlich von Vampiren, jedoch stehen auch andere Spezies untoter oder böser Wesen zur Auswahl.
Gelangweilt habe ich mich bei keiner Geschichte, das stand auch nicht zu erwarten. Sehr gern würde ich weiter verfolgen, was Markus Heitz' in „Ein besonderer Geschmack" beginnt, denn die spannende Story um das jagende und gejagte Paar Elaine und Gedeon liest sich gleichfalls wie ein Auftakt. Besonders hervorzuheben aus der Menge des hier gebotenen Guten wären auf jeden Fall noch Boris Kochs Groteske „Heiligabend bei Manfred", die Christian von Aster gewidmet ist und dieser Widmung vollauf gerecht wird, sowie Linda Budingers „Schattentrinker", eine gelungene Verbindung von ägyptischen Mysterien und Vampir-Stoff. Auch Christel Schejas „Der Verfluchte von Tainsborough Manor" hat es mir angetan, denn schon der erste Satz entführt in eine sehr schön geschriebene Gothic Tale, die exquisit endet. Und schließlich will ich noch „Die Brut" von Markus K. Korb erwähnen, eine weitere gelungene Hommage an Howard Philips Lovecraft aus der Feder dieses Autors.
Abgerundet wird der Band mit drei Essays von Christel Scheja und einem von Dominik Irtenkauf. Scheja wendet sich eher an ein „Einsteiger-Publikum", informiert kurz, aber faktenreich über Vampire, Werwölfe und Mumien in der Geschichte und den Mythen der Völker; dabei schlägt sie stets die Brücke ins Heute, zu modernen Filmen, Büchern und Spielen. Irtenkauf schließlich brilliert mit einem eloquent-ironischen Text über Vampire und Künstler, er bietet Essayistisches in Reinkultur, gelungenes Pendant zu seinem (positiv) auffälligen Stil aus den Geschichten „Trauerflug aus dem Süden" (gemeinsam mit Javier Hurtado) und „Mumienglanz in der Nekrophilharmonie".
Folgt außerdem noch eine Autorengalerie mit Fotos sowie Kurzbio- und -bibliographien, eine schöne Ergänzung, wie ich finde, ich lese so etwas immer mit Interesse und sehe mir auch gern die Gesichter der Schreibenden an, die ich aus vielen anderen Publikationen kenne, zum größten Teil aber noch nie persönlich treffen konnte.
Und natürlich verleihen die Illustrationen von Pat Hachfeld, liebevoll gestaltete Titelblätter der Geschichten, dem ganzen Band ein düster-romantisches Flair ...
Alles in allem: Blitz bietet uns hier aus der semiprofessionellen und professionellen dunklen Szene wiederum Schwergewichtiges - und das bezieht sich nicht auf Dicke und Grammzahl des Buches!

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