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Kundenrezensionen

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am 7. Juli 2009
Phoenix ziehen alle Register und servieren dem Hörer mit "Wolfgang Amadeus Phoenix" ein melodiöses und zugleich wundersam zartes Pop-Album: Hier darf getanzt, gesungen, entspannt und völlig unkittschig genossen werden!
Zitieren die Pariser zwar offensichtlich die französische Poplandschaft, wie das im Coverartwork und der Pflege synthetischer Klänge á la Air deutlich wird, so authentisch gestalten sie das vorliegende Konzeptalbum mit einer augenzwinkernden Reminiszenz an Franz Liszt ("Lisztomania").

Indie-Rock und Elektro-Pop werden zur Einheit und vom Gesang des elegant verschnupften Sängers Thomas Mars dirrigiert. "1901" und das von einer Akkustikgitarre getragene "Fences" erinnern stark an Zoot Woman und so sieht man die Lolitas in "Love Like A Sunset (PartI)" nach dem 90er-Beat des Eurodance tanzen.
"Lasso" und "Rome" überzeugen mit gedämpften und doch süß-tragenen Gitarrenriffs, so dass der "Countdown" bis zum veritablen Indiehit "Armistice" verstreichen kann, der die Platte passenderweise apruppt beendet.

Die dezente Geschichtlichkeit von Form und Inhalt charakterisert das Album, was im Pop so nicht die Regel ist. Das Spektrum des Bandsounds und die Zitate sprechen in dieser Hinsicht Bände und werden ganz undogmatisch vorgetragen. Ich vergebe volle fünf Sterne für diese grandiose Platte und meine: "Augen zu und losgetanzt! Der große Wurf einer tollen Band!"
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am 22. Mai 2009
Bis jetzt haben sich die Alben von Phoenix immer ein wenig wie ein Gegensatz des Vorgängers angehört. Diesmal ist eine Evolution von "It's Never Been Like That" zu "Wolfgang Amadeus Phoenix" hörbar. Bereits die ersten und die letzten Auftritte der letzten Tour, vor allem das grandiose Konzert im Schloßpark von Versailles am Neptunbrunnen (kein Dach, strömender Regen, tobendes Publikum, alles sehr unwirklich jedoch genial bis hin zum Stromausfall) ließen diese Entwicklung hören. Das opulente "Alphabetic" hat erst mal der minimalistischen Disziplin des Nachfolgers gewichen. Doch wie gesagt, im Versailles am 29.06.07 hörte man, dass Phoenix nicht reduziert spielen wollen und die selbst auferlegte preussische Askese (die Platte entstand zum Teil in Berlin) gegen den Versailles-Barock verliert. Das aktuelle Album zelebriert eine besondere Indie-Opulenz und das Material bewährt sich live hervorragend. Phoenix schaffen es immer als Einheit Musik zu machen, das ist ihre größte Stärke.
Man kann jedem Lied auf der Platte etwas abgewinnen, eine Niete gibt es nicht. Der Herr Vorgänger Rezensent fragt "warum immer up tempo?". Jedes Lied hat ein natürliches Tempo, Phoenix sind Herz- und keine Kopf-Künstler, sehr auf eine Momentaufnahme bedacht. Keine Angst, kein Kalkül, keine Spex-Leser. ;-)
Für mich 5 Sterne.
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TOP 500 REZENSENTam 22. Mai 2009
... hatte ich mit mir gerungen, für diese Marginalie der Musikgeschichte die Rezension etwas dunkler einzufärben als ursprünglich geplant: Der deutsche Rolling Stone schreibt ja in seiner letzten Ausgabe, dass jetzt ausgerechnet der wenig erträgliche und ewig zerknautschte Hellmuth Karasek auch noch der Onkel des Phoenix-Sängers Thomas Mars sein will. Nein, diese Information hätte es nicht gebraucht, wirklich nicht. Wenn man aber gerecht sein will, so spielt dieses Verwandschaftsverhältnis keine entscheidende Rolle, läßt einen aber in diesem Zusammenhang einmal mehr über diese Band grübeln: Woher wenn nicht von einem ganz anderen, ganz weit da droben sitzenden Überonkel haben die Jungs denn ihre über alle Maßen genialen Songideen, die sie Jahr um Jahr mit jeder ihrer Veröffentlichungen als Ausnahmetalente des Popuniversums ausweisen? War "United" im Jahre 2000 noch ein Achtungserfolg, der zwar aufhorchen, aber weiß Gott (oder Onkel) noch nichts ahnen ließ, so zwangen sie mit "Alphabetical" vier Jahre später mit ihrer Spielart von Pop eine so große Schnittmenge unter einen ebensogroßen Hut, dass es einem schon reichlich Achtung abnötigte. Wieder zwei Jahre darauf noch immer keine Schwächen zu erkennen, sie schüttelten weiter reihenweise prachtvolle und perfekte Songs aus dem Ärmel, neben "Rally" oder "Consolation Prices" war besonders "Sometimes In The Fall" ein unglaublicher Geniestreich. Nun also "Wolfgang Amadeus Phoenix". Natürlich strotzt so ein Titel vom tonnenschweren Ego der Pariser, sie provozieren gekonnt und setzen den kompletten Kredit aufs Spiel. Und gehen mit der doppelten Menge des Einsatzes nach Hause: Ein neuer Coup, ein tolles Album mit haufenweise bestem Material mit noch mehr Rockappeal. "1901" und "Lisztomania" nehmen einem jedwedes Gegenargument, selbst das zweigeteilte und etwas psychedelisch angehauchte "Love Like A Sunset" kann mithalten im Reigen. Das Glanzlicht setzt m.E. "Armistice" mit einem herrlich mystischen Intro - der großartige Rest ist pures Vergnügen. Und wir wissen jetzt wenigstens, welche Musik Herrn Karasek im Himmel erwartet. Auch ein Trost für ihn.
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am 3. Februar 2013
Ohne vorher die Band gekannt zu haben, und ohne angenehme Assoziationen mit ihnen zu verbinden ("Konzert in Versaille" o.ä. aus einem Review weiter unten), kurz und bündig:

3 grandiose Songs: Liztomania, 1901 und der letzte Song, Armistice, dazwischen viel Mittelmaß, bzw. pure Katastrophe.
Wie man willentlich den Flow seiner Platte mit einem so langen und so eintönigem Instrumental wie Love Like a Sunset Part 1 zerstören kann, ist mir ein Rätsel.

Den Stil würde ich als beschwingten, tanzbaren IndiePop bezeichnen, wie er momentan sehr modern ist, aber wer aus dieser Kategorie wirklich Quality Stuff sucht dem lege ich die Debuts von den Strokes, Two Door Cinema Club, oder beide Alben von den White Lies ans Herz (weitere Kandidaten: Franz Ferdinand, The Fratelis, und und und). Phoenix dagegen (bzw. dieses Album) sind zu wenig eigenständig um auf Dauer zu unterhalten, die Stimme zu dünn, die Songs zwar fein aufgenommen, bis auf die 3 erwähnten Ausnahmen aber zu wenig besonders. Nicht wirklich schlecht, aber einfach so mittelmäßig

Auch das schlichte Booklet oder Ähnliches wissen den Preis der CD nicht zu rechtfertigen, mein Rat daher die erwähnten Songs anhören und bei Gefallen downloaden, kommt erheblich billiger.
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am 27. Mai 2009
Holla meine Damen und Herren!
Ich bin überrascht, mich nach - gefühlt - unzähligen Jahren vor einem kompromisslos intelligenten Stück Pop wieder atemlos staunend zu erleben!!
Irgenwann werde ich mich vielleicht über die Superlative ärgern, die ich nach dem noch frischen Erlebnis nur zu gerne unter die Leute streuen möchte. ('Wie uncool..!')
Im Vergleich fällt der Vorgänger "It's never been like that" als uninspiriert auf - und fast schon drastisch ab. "Alphabetical" ist für mich gleichwertig, aber anders.
Gut, Phoenix bleiben insgesamt unverwechselbar. Man mag diesen Wiedererkennungswert als Makel empfinden. Mir S....egal!!
Wenn die Weiterentwicklung der eigenen Interpretation von Pop die Band aber zu dieser kreativen Perfektion führt, dann ist vielfacher Produktionsoverkill und der eine oder andere kleine Griff in das eigene Werk absolut verzeihlich. Herzzerfetzende Arrangements entschädigen vielfach. Die Melodien bleiben frei von Kitsch, intelligent und gerade deshalb wunderschön. Und ich habe Spaß daran, diesen genialen Nervenkitzel einach so für sich stehen zu lassen...
Man könnte Angst bekommen, diese Platte wird als Höhepunkt auch Schlusspunkt bleiben.
Aber meinentwegen dürfen Phoenix ab heute ausschließlich zur eigenen Bereicherung beliebige Platten auflegen, denn Ihr Masterpiece datiert von 2009. Huldigt. Sic!
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am 11. April 2014
Habe das Album entdeckt und höre es seit 2 Tagen rauf und runter.
Ein schönes leichtes Album, perfekt für den Frühling und Sommer ...

Endlich wieder mal ein Album bei dem ich nicht ständig auf auf den "next-button" drücken muss, klar gibt es bessere und schlechtere Songs, aber alle halten ein gewisses Niveau, dazu gibt es ein paar richtige Knaller : )

Meine Wertungen

1 Lisztomania 5/5 (wow!)
2 1901 4/5
3 Fences 4/5 (so entspanned)
4 Love Like a Sunset Part I 3/5 (Echt langsamer start, aber ab 1:30 genial)
5 Love Like a Sunset Part II 3/5
6 Lasso 4/5
7 Rome 3/5
8 Countdown 3/5
9 Girlfriend 4/5
10 Armistice 3/5
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am 20. Juni 2009
Meiner Meinung nach ist dieses Album ein Meisterwerk. Vielleicht dürfen sich Phoenix ja wirklich mit Mozart vergleichen ;-D
Phoenix lässt große Indie-Bands aus England gerade wirklich alt aussehen! Etwas ählich kreatives konnten meiner Meinung nach weder Maximo Park noch Franz Ferdinand, u.a. auf iheren letzten Alben abliefern.
Als Vinyl besonders empfehlenswert, da weiße(!)LP
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am 25. Mai 2009
Großartiges Album, auch wenn ich keine Weiterentwicklung zum Vorgänger sehe. Doch: das ist egal. Das Album ist mindestens genauso gut wie It's Never Been Like That, fast sogar besser. Jedes Stück - und das ist heute selten zu finden - absolut hörenswert. Von Überproduktion keine Spur.
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am 19. Juni 2012
Grandios, wie sich Phoenix mit jedem Album gesteigert haben. "Wolfgang Amadeus Phoenix" stellt meines Erachtens nach den vorläufigen Höhepunkt der französischen Band dar. Die Songs gehen mehr in die "Indie"-Ecke, ohne dabei jedoch ihre Eingängigkeit und ihren Hitcharakter zu verlieren.
Höhehpunkte auf einem durchweg großen Album sind für mich "Lisztomania", "1901" und "Armistice".
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am 1. Oktober 2010
Dies ist meine erste CD von Phoenix und ich bin begeistert. Leichter Indiepop aus Frankreich, manchmal tanzbar, manchmal nur zum Zuhören.
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