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Wolfgang Amadeus Phoenix
 
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Wolfgang Amadeus Phoenix

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Produktinformation

  • Audio CD (22. Mai 2009)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Label: Cooperativ (Universal)
  • ASIN: B001UR39ZA
  • Weitere verfügbare Ausgaben: MP3-Download
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (12 Kundenrezensionen)
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8. Count Down
9. Girlfriend
10. Armistice

Produktbeschreibungen

motor.de

Jedermanns Lieblingsfranzosen melden sich mit Album Nummer Vier zurück - und haben durchaus Grund zum Größenwahn.

Was für ein Albumtitel. Aber wer Thomas Mars und seine Jungs kennt, weiß natürlich, dass der Bezug zu Mozart (und auch jener zu dessen Kollegen Liszt, im Titel "Lisztomania") weniger etwas mit Mut oder gar Größenwahn zu tun, sondern viel mehr als frecher Scherz gedacht ist.

Und tatsächlich haben Phoenix, längst auch jenseits modischer Hipster-Kreise jedermanns Lieblingsfranzosen, auf dem wunderbaren "Wolfgang Amadeus Phoenix" allen Grund für gutgelaunte Witze.
Denn wo sie vor drei Jahren beim Vorgänger "It's Never Been Like That" allzu sehr Richtung Strokes und Franz Ferdinand schielten und zwischen all den Gitarren mitunter fast die eigenen Stärken aus dem Blick verloren, stand dieses Mal auch wieder verstärkt die verspielte Eleganz von Ferry und Eno Pate.

Vor allem aber erobert das Quartett, mit mehr Synthies und entsprechendem Glamour denn je, die Indie-Elektro-Tanzfläche zurück.

Mit "1901", "Armistice", "Fences" oder dem eingangs erwähnten "Lisztomania" reiht sich Pop-Perle an Pop-Perle, die gar nicht so sehr wegen Mars' Gesang, sondern viel mehr wegen der raffiniert gebauten Rhythmen und Melodien und nicht zuletzt der brillanten Produktion (u.a. von House-Meister Philippe Zdar) glänzen. Und mit dem fast instrumentalen "Love Like A Sunset" gelingt Phoenix sogar ein kleines Kabinettstück, das in seiner musikalischen Vielschichtigkeit vielleicht sogar Mozart gefallen würde.


Produktbeschreibungen

Phoenix - Wolfgang Amadeus Phoeni

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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Huldigt hurtig - und zwar alle!, 27. Mai 2009
Holla meine Damen und Herren!
Ich bin überrascht, mich nach - gefühlt - unzähligen Jahren vor einem kompromisslos intelligenten Stück Pop wieder atemlos staunend zu erleben!!
Irgenwann werde ich mich vielleicht über die Superlative ärgern, die ich nach dem noch frischen Erlebnis nur zu gerne unter die Leute streuen möchte. ('Wie uncool..!')
Im Vergleich fällt der Vorgänger "It's never been like that" als uninspiriert auf - und fast schon drastisch ab. "Alphabetical" ist für mich gleichwertig, aber anders.
Gut, Phoenix bleiben insgesamt unverwechselbar. Man mag diesen Wiedererkennungswert als Makel empfinden. Mir S....egal!!
Wenn die Weiterentwicklung der eigenen Interpretation von Pop die Band aber zu dieser kreativen Perfektion führt, dann ist vielfacher Produktionsoverkill und der eine oder andere kleine Griff in das eigene Werk absolut verzeihlich. Herzzerfetzende Arrangements entschädigen vielfach. Die Melodien bleiben frei von Kitsch, intelligent und gerade deshalb wunderschön. Und ich habe Spaß daran, diesen genialen Nervenkitzel einach so für sich stehen zu lassen...
Man könnte Angst bekommen, diese Platte wird als Höhepunkt auch Schlusspunkt bleiben.
Aber meinentwegen dürfen Phoenix ab heute ausschließlich zur eigenen Bereicherung beliebige Platten auflegen, denn Ihr Masterpiece datiert von 2009. Huldigt. Sic!
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12 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Kurz, ganz kurz nur ..., 22. Mai 2009
... hatte ich mit mir gerungen, für diese Marginalie der Musikgeschichte die Rezension etwas dunkler einzufärben als ursprünglich geplant: Der deutsche Rolling Stone schreibt ja in seiner letzten Ausgabe, dass jetzt ausgerechnet der wenig erträgliche und ewig zerknautschte Hellmuth Karasek auch noch der Onkel des Phoenix-Sängers Thomas Mars sein will. Nein, diese Information hätte es nicht gebraucht, wirklich nicht. Wenn man aber gerecht sein will, so spielt dieses Verwandschaftsverhältnis keine entscheidende Rolle, läßt einen aber in diesem Zusammenhang einmal mehr über diese Band grübeln: Woher wenn nicht von einem ganz anderen, ganz weit da droben sitzenden Überonkel haben die Jungs denn ihre über alle Maßen genialen Songideen, die sie Jahr um Jahr mit jeder ihrer Veröffentlichungen als Ausnahmetalente des Popuniversums ausweisen? War "United" im Jahre 2000 noch ein Achtungserfolg, der zwar aufhorchen, aber weiß Gott (oder Onkel) noch nichts ahnen ließ, so zwangen sie mit "Alphabetical" vier Jahre später mit ihrer Spielart von Pop eine so große Schnittmenge unter einen ebensogroßen Hut, dass es einem schon reichlich Achtung abnötigte. Wieder zwei Jahre darauf noch immer keine Schwächen zu erkennen, sie schüttelten weiter reihenweise prachtvolle und perfekte Songs aus dem Ärmel, neben "Rally" oder "Consolation Prices" war besonders "Sometimes In The Fall" ein unglaublicher Geniestreich. Nun also "Wolfgang Amadeus Phoenix". Natürlich strotzt so ein Titel vom tonnenschweren Ego der Pariser, sie provozieren gekonnt und setzen den kompletten Kredit aufs Spiel. Und gehen mit der doppelten Menge des Einsatzes nach Hause: Ein neuer Coup, ein tolles Album mit haufenweise bestem Material mit noch mehr Rockappeal. "1901" und "Lisztomania" nehmen einem jedwedes Gegenargument, selbst das zweigeteilte und etwas psychedelisch angehauchte "Love Like A Sunset" kann mithalten im Reigen. Das Glanzlicht setzt m.E. "Armistice" mit einem herrlich mystischen Intro - der großartige Rest ist pures Vergnügen. Und wir wissen jetzt wenigstens, welche Musik Herrn Karasek im Himmel erwartet. Auch ein Trost für ihn.
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Diesmal Evolution, 22. Mai 2009
Von P. Babel (Berlin) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Bis jetzt haben sich die Alben von Phoenix immer ein wenig wie ein Gegensatz des Vorgängers angehört. Diesmal ist eine Evolution von "It's Never Been Like That" zu "Wolfgang Amadeus Phoenix" hörbar. Bereits die ersten und die letzten Auftritte der letzten Tour, vor allem das grandiose Konzert im Schloßpark von Versailles am Neptunbrunnen (kein Dach, strömender Regen, tobendes Publikum, alles sehr unwirklich jedoch genial bis hin zum Stromausfall) ließen diese Entwicklung hören. Das opulente "Alphabetic" hat erst mal der minimalistischen Disziplin des Nachfolgers gewichen. Doch wie gesagt, im Versailles am 29.06.07 hörte man, dass Phoenix nicht reduziert spielen wollen und die selbst auferlegte preussische Askese (die Platte entstand zum Teil in Berlin) gegen den Versailles-Barock verliert. Das aktuelle Album zelebriert eine besondere Indie-Opulenz und das Material bewährt sich live hervorragend. Phoenix schaffen es immer als Einheit Musik zu machen, das ist ihre größte Stärke.
Man kann jedem Lied auf der Platte etwas abgewinnen, eine Niete gibt es nicht. Der Herr Vorgänger Rezensent fragt "warum immer up tempo?". Jedes Lied hat ein natürliches Tempo, Phoenix sind Herz- und keine Kopf-Künstler, sehr auf eine Momentaufnahme bedacht. Keine Angst, kein Kalkül, keine Spex-Leser. ;-)
Für mich 5 Sterne.
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"liztomania" mein absoluter lieblingssongs im moment. Lesen Sie weiter...
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