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Der Wolf: Canis lupus
 
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Der Wolf: Canis lupus [Gebundene Ausgabe]

Dimitrij Iwanowitsch Bibikow
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 198 Seiten
  • Verlag: Westarp Wissenschaften; Auflage: 2. A., Nachdr. 2003. (Oktober 2003)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3894323809
  • ISBN-13: 978-3894323806
  • Größe und/oder Gewicht: 20,6 x 14,6 x 1,5 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)
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D. I. Bibikov
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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Noch bis ins vorige Jahrhundert war der Wolf nahezu weltweit verbreitet. Durch unerbittliche Verfolgung ist er mittlerweile in vielen Gebieten ausgerottet worden. Im Bewußtsein der meisten West- und Mitteleuropäer spielt er bestenfalls noch als Zootier sowie Akteur zahlreicher Märchen, Fabeln und Abenteuergeschichten eine (zumeist wenig positive) Rolle. Auch in wissenschaftlichen Arbeiten der Vergangenheit kommt "Isegrim" schlecht weg, steht doch fast ausnahmslos die einseitige Darstellung der von ihm verursachten Schäden - oft stark emotional beeinflußt - im Vordergrund. Erst ab Mitte des 20. Jahrhunderts trat ein Sinneswandel ein: Der Wolf wurde als aktive Komponente innerhalb der Lebensgemeinschaften der Natur akzeptiert und seine außerordentlich wichtige regulierende Funktion in unterschiedlichsten Ökosystemen erkannt. Professor Bibikow, ein führender russischer Zoologe und anerkannter Wolfsexperte, berücksichtigte in der vorliegenden Monographie all diese neuen Erkenntnisse. Wich tigste Schlußfolgerungen der langjährigen Freilanduntersuchungen sind die Notwendigkeit einer ständigen Bestandsregulierung sowie entsprechende Organisierung und Strategie der Bestandslenkung und Steuerung der Populationsstruktur. Mit dem vorliegenden Band wird dem Leser Gelegenheit gegeben, sich über das gewandelte Wolfsbild eingehend zu informieren.

Über den Autor

Prof. Dr. DIMITRIJ IWANOWITSCH BIBIKOW, Jahrgang 1916, hat nach dem Studium während seiner langjährigen wissenschaftlichen Tätigkeit Murmeltiere und auch Großraubtiere (vor allem Wölfe) im gesamten Gebiet der ehemaligen UdSSR untersucht; war stellvertretender Leiter der Theriologischen Gesellschaft der Russischen Akademie der Wissenschaften (Leiter des Ausschusses für Großraubtiere und Murmeltiere). Veröffentlichung von über 200 Fach-Publikationen, darunter einen Brehm-Band. Der Autor verstarb 1997.

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10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Ausgezeichnete Wolfliteratur eines Spezialisten, 20. Januar 2000
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Der Wolf: Canis lupus (Gebundene Ausgabe)
Professor Bibikow verfasste ein absolut umfangreiches Meisterwerk über dieses edle Tier. Charakteristisch dafür ist: ein "Mega"kapitel über Ökologie, Systematik, Neue vergleichend Anatomische Erkenntnisse und das Verhalten stammt wiedereinmal vom inernationalen Spezialisten Erik Zimen, dem grossen Verhaltensbiologen für Canidae. Andreas SCHMIDT
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Leider nicht immer objektiv, 2. Juli 2011
Rezension bezieht sich auf: Der Wolf: Canis lupus (Gebundene Ausgabe)
Dieses Buch kann man ohne Zögern als eines der Basisbücher zum Thema Wolf bezeichnen. Leider scheint es hier in Deutschland keinen großen Anklang gefunden zu haben.
Das Buch ist nicht sehr dick allerdings voller Informationen da die Schrift sehr klein ist, was das Lesevergnügen etwas einschränkt und die Existenz einer Auflage mit größerer Schrift ist mir nicht bekannt. Falls jemand russisch spricht mag er/sie vielleicht ein besser gestaltetes Exemplar finden können aber für den deutschen Sprachraum ist mir nichts dergleichen bekannt.
Das Buch beschäftigt sich mit Wölfen aus dem gesamten Gebiet der ehemaligen UdSSR, allerdings nicht mit gleichem Fokus auf jede Region. Dabei zeigt Bibikow den Lesern viele Aspekte der Grauwölfe welchen selbst heute noch längst nicht in der Standardwolfsliteratur Einzug gefunden haben obwohl sie mit vielen Irrtümern über Grauwölfe aufräumen würden. Ich meine wer weis denn schon das Wölfe durchaus auch einen Haufen Obst fressen können, Bibikow berichtet von Wölfen in Kasachstan deren Mageninhalt zu 70 % aus Birnen bestand.
Was dieses Buch auch lesenswert macht sind seine Daten zu verwilderten Haushunden und Wolfshunden. Leider ist es aber auch fraglich wie objektiv er bei diesen Themen war, daher zu beiden sagt, dass sie schädlicher wären als Wölfe aber er sagt selber dass seine eigenen Daten diesen Schluss nicht zu lassen und auch die Daten anderer Forscher die er nennt sind teilweise zweifelhaft wenn man sie mit den Daten aus weit aktuelleren Forschungen mit wesentlich ausgefeiteren Methoden vergleicht.
Mal abgesehen davon sind aber auch diese Daten sehr wichtig, da Bibikow z.B. auch Beispiele erwähnt wo Wolfhunde auftauchten obwohl die entsprechenden Wolfspopulationen kaum bejagt wurden und zu diesem Thema ist heute die häufigste Aussage, dass Wolfhunde nur in Populationen auftauchen würden die stark ausgedünnt sind. Weiterhin sind seine Forschungen zum Thema verwilderte Haushunde für jeden Interessenten an diesem Thema klar zu empfehlen da er, im Gegensatz zur weit verbreiteten Meinung und auch dem was in vielen Sachbüchern steht, von sich selbst fortpflanzenden und durch Jagd selbstversorgenden Hundepopulationen in den Wäldern Russlands welche sich auch durch ständige Jagd nicht ausrotten ließen.
Leider ist auch dies ein Buch welches nur noch schwer zu bekommen. Wenn ihr Glück habt, hat eure örtliche Bibliothek dieses Buch, ansonsten könnte es teuer werden) aber unbedingt darauf wetten würde ich nicht (in meiner Stadt ist es in einem verloren gegangen und in der anderen ist es so beschädigt, dass es neu gebunden werden muss), da ich selber es erst in Berlin gefunden habe.
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