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Produktinformation
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Das breit angelegte Werk enthält bereits alle grundlegenden Gedanken der klassischen Wirtschaftstheorie, wie sie im 19. Jahrhundert von Ricardo, Say und Mill weiterentwickelt wurde. Smiths Werk wurde zum Wegbereiter des Wirtschaftsliberalismus und zu einem der theoretischen Orundpfeiler des westlichen Wirtschaftssystems.
Die Grundgedanken von Smith, die Freizügigkeit im Wirtschaftsleben, die Ablehnung eines staatlichen Dirigismus, seine Gedanken zum LohnPreis-Problem, zur Frage von Kapital und Zins oder zum Verhältnis von natürlichem Preis und Marktwert der Waren haben Oenerationen von Nationalökonomen zu unzähligen Untersuchungen angeregt, so daß Joseph Alois Schumpeter behaupten konnte, Der Wohlstand der Nationen sei das »erfolgreichste Buch über die ökonomische Wissenschaft und, mit der möglichen Ausnahme von Darwins Origin of Species, das wissenschaftliche Werk mit dem größten Erfolg, das bis heute veröffentlicht wurde« .
Die vorliegende Ausgabe geht zurück auf die 1789 erschienene fünfte Auflage, die Ausgabe letzter Hand, die Horst Claus Recktenwald vollständig neu ins Deutsche übertragen sowie mit einem Anhang und einer Bibliographie versehen hat. Seine einleitende Würdigung von Leben und Werk Adam Smiths gibt eine klare Antwort auf die Frage, in welch starkem Maß der Wohlstand der Nationen die Grundlage der modernen Wirtschaftswissenschaften bildet. Sie legt zudem offen, wie sehr der Marxismus und die Neue Linke sowie die theoriefeindliche Historische Schule u.nd ein wurzelloser Liberalismus im 19. und 20. Jahrhundert Smiths System einer freiheitlichen Ordnung in Wirtschaft und Gemeinwesen verfälscht haben.
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32 von 36 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Der Wirtschaftsklassiker schlechthin,
Von Rolf Dobelli "getAbstract.de" (Luzern, Schweiz) - Alle meine Rezensionen ansehen (TOP 500 REZENSENT) (HALL OF FAME REZENSENT) (REAL NAME)
Rezension bezieht sich auf: Der Wohlstand der Nationen: Eine Untersuchung seiner Natur und seiner Ursachen (Taschenbuch)
Niemand, der sich ernsthaft mit Wirtschaft beschäftigt, kommt um dieses opulente Werk herum: Auf über 800 Seiten präsentiert sich der "Wohlstand der Nationen" dem Leser als klassischer, pragmatischer und leicht lesbarer Meilenstein der Wirtschaftsgeschichte. Das Werk und sein Autor Adam Smith geistern durch jedes Lehrbuch für Volkswirtschaftslehre. Doch erst im Zusammenhang entfalten die heutzutage oft fragmentarisch oder sogar falsch wiedergegebenen Thesen ihre ganze soziale und wirtschaftliche Innovationskraft. In eine Zeit, in der absolutistische Nationalstaaten die Edelmetallvorräte der Welt an sich rissen und mit einer dirigistischen Exportpolitik den eigenen Reichtum zu mehren versuchten, platzte Smith mit einer völlig neuen Idee über den Reichtum eines Landes: Nicht das Gold, sondern die vom Volk geleistete Arbeit sind die Quelle des Wohlstands. Angeregt durch den Eigennutz des Einzelnen kann sich das Wirtschaftsgeschehen am Markt wie durch eine "unsichtbare Hand" geführt ins Gleichgewicht bringen. Der Staat hat lediglich für bestimmte öffentliche Güter und einen Ordnungsrahmen zu sorgen. Auch wenn Smiths Idealbild von wirtschaftlicher und sozialer Harmonie im Lauf der Zeit einige Risse bekommen hat: In den vergangenen 250 Jahren inspirierten seine Ideen bekannte Ökonomen wie David Ricardo, Vilfredo Pareto, Friedrich August von Hayek und Milton Friedman.
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29 von 35 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
1.0 von 5 Sternen
Übersetzung voller handwerklicher Fehler...,
Rezension bezieht sich auf: Der Wohlstand der Nationen. Eine Untersuchung seiner Natur und seiner Ursachen (CAPITAL - Bibliothek der Wirtschaftsklassiker) (Gebundene Ausgabe)
Ich habe diese Übersetzung des "FinanzBuch Verlages" in der ursprünglichen Annahme gekauft, sie sei mit der Ausgabe aus dem Jahre 1974 (Beck Verlag, München) identisch. Ich wurde herbe enttäuscht. Rechtschreibfehler und unnötig komplizierte Formulierungen und Satzkonstruktionen erschweren das lesen ungemein - teilweise erschliesst sich der Sinn erste bei Zuhilfenahme der Beck-Version oder des Originaltextes.
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36 von 46 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Ab Seite 100 langweilig, muss man aber mal gelesen haben!,
Von Thorsten B. (Hamburg) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Der Wohlstand der Nationen: Eine Untersuchung seiner Natur und seiner Ursachen (Taschenbuch)
Das Werk ist bekannt und vielzitiert. Wir kennen alle die "unsichtbare Hand", die die Marktteilnehmer automatisch zum Wohle aller arbeiten lässt. Wir zitieren bzw. sehen zitiert die Vorzüge eines regelnden, aber eben sehr passiv auftretenden Staates. Wenige haben das ca. 800 Seiten lange Werk auch wirklich gelesen [es wird mit der Zeit auch wirklich etwas langweilig]. Doch die Lektüre hätte teilweise gelohnt. Am Anfang beschreibt Smith wie niemand vor oder nach ihm die Bedeutung und die Vorzüge der Arbeitsteilung für die ökonomische Entwicklung einer Nation. Seine ersten Seiten schmücken das Beispiel der Nagelherstellung, die durch die Arbeitsteilung innerhalb eines industriellen Prozesses um ein Vielfaches schneller vonstatten geht. Interessant wird es dann aber später. Wie auch Karl Marx hegte Smith ein tiefes Misstrauen gegen die routinegeprägte Zeit. Er empfand die technologiegeprägte Arbeitsteilung als Fluch des Fortschrittes! Denn "mit fortschreitender Arbeitsteilung wird die Tätigkeit der überwiegenden Mehrheit derjenigen, die von ihrer Arbeit leben, ... nach und nach auf einige wenige Arbeitsgänge eingeengt, ... Jemand, der tagtäglich nur wenige einfache Handgriffe ausführt, ... verlernt seinen Verstand zu gebrauchen, und wird stumpfsinnig und einfältig..., wie ein menschliches Wesen nur eben werden kann." Smith sah vor gut 200 Jahren also einen Konflikt, der in der heutigen politischen Diskussion wieder aktuell ist. Die Frage der Flexibilisierung der Arbeitswelt. Der Frage, in wieweit Sicherheit der wichtigste Wert ist, dem die Arbeitsgesellschaft genüge tragen muss. Wir sehen dies wie Smith. Stetig gleiche Arbeit macht krank. Menschliche kreative Potentiale werden nur ungenügend genutzt. Der flexible, projektorientiert arbeitende Manager ist hier ein schöner Ausweg. Während bei Smith die Rückkehr bei der Nagelproduktion in flexiblere Strukturen einen deutlichen Produktivitätsrückgang bedeutet hätte, haben wir heute im postindustriellen Zeitalter wahrscheinlich erstmalig in der Geschichte die Möglichkeit, ein "menschliches Arbeiten" in Abwechslung mit maximaler Produktivität zu verbinden." Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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