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Der Wohlfahrtsstaat. Die Geschichte eines Irrwegs.
 
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Der Wohlfahrtsstaat. Die Geschichte eines Irrwegs. (Broschiert)

von Gerd Habermann (Autor)
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Produktinformation

  • Broschiert: 458 Seiten
  • Verlag: Ullstein Tb (1997)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3548332161
  • ISBN-13: 978-3548332161
  • Größe und/oder Gewicht: 18,6 x 12,4 x 2,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)
  • Amazon.de Verkaufsrang: Nr. 495.957 in Bücher (Die Bestseller Bücher)

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Ist der Wohlfahrtsstaat am Ende? Mit der Idee von Gleichheit, sozialer Gerechtigkeit und Freiheit einst angetreten, ist er heute der "natürliche Widersacher" einer freien Sozialordnung. Das ist die provokante These, die der Sozialwissenschaftler Gerd Habermann zur Diskussion stellt. In seiner Studie übt er, sich vor allem an deutschen Verhältnissen orientierend, Kritik an Idee und Entwicklung des heutigen sozialen Systems und zeigt Aspekte auf, die von Geschichtsschreibung und politischer Soziologie bisher vernachlässigt wurden.

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18 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Kluge Horizonterweiterung auch für Sozialisten, 18. Februar 2007
Ein gut geschriebenes, quellennahes Buch, das die Geschichte des Wohlfahrtsstaates und seiner Kritiker von den Königen des 18. Jahrhunderts bis heute erzählt. Der vermeintlich wohlmeinende Wohlfahrtsstaat wird als Herrschaftsinstrument entlarvt. Die geistesgeschichtlichen Pfade des Ringens um Herrschaft und Freiheit treten plastisch hervor. Eine Bereicherung auch für jene, die bisher keine überzeugten Anhänger der Freiheit sind - als Paperback zum kleinem Preis.
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11 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Der Staat, der gute 'pater familias'?, 18. August 2009
Von Treb Melsa (Absurdistan, Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
Prof. Dr. Habermann unternimmt in diesem Buch eine umfassende wirtschaftshistorische Darstellung des Irrweges "Wohlfahrtsstaat".
Er verortet den Ursprung des "Wohlfahrtsstaates" im sog. aufgeklärten Absolutismus der Könige des 18. Jahrhunderts; Friedrich II. von Preußen, genannt der Große, wird gerne als Beispiel herangezogen.
Treffend analysiert Prof. Dr. Habermann die Motive jener aufgeklärten Despoten und schlägt in bestechender Form den Bogen zum modernen "Sozial- und Wohlfahrtsstaat".
Dabei werden auch die strukturellen Ähnlichkeiten zwischen dem spätabsolutistischen Wohlfahrtsstaat und seinem modernen Gegenstück - dem interventionistischen Wohlfahrtsstaat - herausgearbeitet bzw. aufgezeigt.
Die Ziele oder Zwecke der allumfassenden Betreuung sind dabei im Absolutismus nicht sonderlich verschieden vom Heute: letztendlich soll das infantile Volk durch eine Rundumbetreuung ruhig gestellt werden.
Im 'Spätabsolutismus' durch den 'weisen königlichen Landesvater', der für seine 'Kinder' (die Untertanen) sorgt und im modernen 'Sozial- und Wohlfahrtsstaat' durch die jedes Problem erfassende und regelnde 'demokratisch-legitimierten' Parlamente (auch heute also: Ruhigstellung der Untertanen).
Bei dem Buch handelt sich nicht um einen trockenen Wissenschaftstext, sondern es ist - trotz der profunden Quellenarbeit - ein flüssig zu lesender Text. Es macht Freude das Buch zu lesen. Es ist jedem, der an den historischen Wurzeln unserer interventionstischen und etatistischen Demokratien - perfide getarnt als 'Wohlfahrtsstaaten' daherkommend -, interessiert ist, zu empfehlen. Der Leser wird dabei feststellen, dass wir (die Regierten) von den Regierenden noch immer veralbert, gegängelt und ausgeplündert werden, genau wie in der Zeit des aufgeklärten Absolutismus'.
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