Kurzbeschreibung
Die gesellschaftliche Tradition hält vor allem Frauen - die schon als kleine Mädchen zur Nachgiebigkeit, Freundlichkeit und Ausgeglichenheit erzogen worden sind - davon ab, sich der eigenen Wut auch nur bewußt zu werden, geschweige denn, ihr offen Ausdruck zu geben. Frauen sind fähig, Beziehungen aufrechtzuerhalten, als ob ihr Leben davon abhinge. Entsprechend meisterhaft sind sie darin, Frieden zu bewahren, auch wenn sie die eigenen Aggressionen dabei unterdrücken müssen. Doch ist andererseits ein Wutausbruch noch keine Problemlösung. Im Gegenteil, er kann dazu dienen, alte Verhaltensmuster und Beziehungsregeln aufs beste zu erhalten. Mit großer Sachkenntnis begleitet die Autorin uns auf dem schwierigen Weg, Aggressionen in der Beziehung zu erkennen, ihren Gründen auf die Spur zu kommen und die Wut zur fruchtbaren Veränderung des eigenen Verhaltens einzusetzen. Der Lohn für die Auseinandersetzung mit unserer Wut kann ein klares Bewußtsein unserer selbst und eine neue, zufriedenstellendere Form von Beziehung sein.
Klappentext
Unsere Wut kann ein machtvolles Instrument der Persönlichkeitsentwicklung und der Veränderung sein, wenn wir es wagen, uns den ihr zugrundeliegenden Problemen zu stellen. Dieses Buch zeigt die Schwierigkeiten, die Frauen haben, wenn sie mit Hilfe ihrer Aggressionen größere Unabhängigkeit und Selbständigkeit in Beziehungen erreichen wollen, aber auch, daß es möglich ist, beides zu haben: eine Beziehung und ein entwickeltes und eigenständiges Ich.
Ein Plädoyer für mehr produktive Wut und weniger destruktive Aggressionen.