»Daniel Friedrich Sturm nützt ein weit verzweigtes Netzwerk mit Politikern und Kollegen, aber vor allem auch mit Mitarbeitern im Hintergrund und durchleuchtet so Zusammenhänge und analysiert personelle Konstellationen in der nachahmenswerten Tradition des amerikanischen Journalismus. [...] Das Buch ist ein politisches Vademekum für die Wochen bis zur Bundestagswahl.«
Message 01.04.2009»So spannend und unterhaltsam kann aktuelles Zeitgeschehen, kann Politik sein. [...] Daniel Friedrich Sturm ist es gelungen, ein im Wahljahr 2009 brandaktuelles, fundiertes Buch über die Regierungsjahre der SPD von 1998 bis heute vorzulegen. [...] Ohne darüber die großen gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Strukturen aus dem Auge zu verlieren, macht Sturm deutlich, wie sehr Politik immer noch von Personen gemacht wird, wie sehr Sympathien und Antipathien unmittelbar auf bedeutsame politische Entscheidungen durchschlagen können. [...] Er hat auch Details recherchiert, die wenigen Kennern der Szene überhaupt bekannt gewesen sein dürften.«
Kölner Stadt-Anzeiger 06.04.2009»Zusammen mit köstlichen Karikaturen von Heiko Sakurai liefert uns der Autor einen unverstellten Einblick ins Innere der guten alten Tante SPD. [...] Als politisches Navigationssystem leistet Sturms Analyse wertvolle Dienste. Ein besonderer Leckerbissen ist das ›Dessert‹: ›Die Jahre 2009-2013 - drei Szenarien‹ - ein Hochgenuss für alle Freunde politischer Standup-Comedy.«
Forum Politikunterricht 01.03.2009»Eine gut lesbare, mitunter geradezu packende Gesamtdarstellung der Geschichte der SPD seit der deutschen Einheit. Daniel Friedrich Sturm entwirft hier ein ›Röntgenbild‹ der ältesten deutschen Volkspartei, das tief in die Seele der Partei hineinblickt. Für alle, die sich mit der SPD beschäftigen, eine unverzichtbare Lektüre.«
Gesine Schwan, literaturport 22.03.2009»Daniel Friedrich Sturm ist einer von wenigen Journalisten in der Bundeshauptstadt, die das Innenleben der SPD nicht nur kennen, sondern es auch lebendig beschreiben können.«
Das Parlament 09.03.2009»Auf die Frage, wie es mit der alten Tante SPD nach den Wahlen im Herbst weitergehen wird, hält Sturm drei Szenarien bereit, von denen freilich nur das erste sozialdemokratischen Optimismus rechtfertigen könnte. Er sieht die Chance einer Ampelkoalition mit FDP und Grünen unter Führung Steinmeiers, in der sich die SPD stabilisieren könnte. [...] Sollte es dagegen der Kanzlerin gelingen, doch eine schwarz-gelbe Mehrheit zu erringen oder ein Jamaica-Bündnis zustande zu bringen, erwartet Sturm, dass eine auf die Bänke der Opposition verbannte SPD nach links abdriftet. [...] Dass die SPD dem Sog nach links erliegt, befürchtet Sturm auch für den Fall einer großen Koalition. Sie scheitert nach diesem Szenario binnen drei Jahren. [...] Schiere Spekulation, werden viele einwenden. Aber Sturm schildert Möglichkeiten, die im politischen Milieu Berlins längst durchgespielt werden.«
Deutschlandradio 23.02.2009»Sturm kennt seine Sozialdemokraten exzellent, was er auch mit seinem neuen Buch unter Beweis stellt. Akribisch und mit vielen in aufwendiger Recherche und in Interviews ermittelten Details beschreibt er die turbulenten Jahre der SPD, seit sie mit Gerhard Schröder an der Spitze die Macht in Bonn und Berlin übernommen hat. Sturms Urteile sind hart, aber präzise.«
Rheinischer Merkur 19.02.2009»Sturm führte Gespräche mit den Verantwortlichen jener Zeit, mit Beobachtern, recherchierte in Protokollen und Veröffentlichungen. Er beschreibt die Akteure an der Spitze, ihr Handeln, ihr Zaudern, er breitet Motive aus, liefert auch psychologische Hintergründe und Charakterisierungen. [...] Nicht allen Einschätzungen und Vermutungen muss man folgen, aber etliche Beobachtungen und Charakterisierungen sind auch pointiert treffend.«
Berliner Stimme 31.01.2009»Die Buchvorstellung von Wohin geht die SPD? ist kontrovers, aber sachlich. Der Saal ist bis auf den letzten Platz belegt. Die Frage nach der Zukunft der SPD interessiert die Hauptstadtjournalisten.«
Vorwärts 23.01.2009»Unterhaltsam und spannungsreich. [...] Wer sich für Politik und die Sozialdemokraten interessiert, wird von diesem prägnant und verständlich geschriebenen Buch so schnell nicht loskommen. Sigmar Gabriel spricht in seiner Laudatio von einer überragenden Leistung des jungen Autors. Obwohl der 35-jährige Sturm zweifellos Sympathien für die älteste Volkspartei Deutschlands besitzt, fällt seine Analyse durchaus schonungslos aus.«
Neue Westfälische 23.01.2009»Wenn ein Redakteur von Springers Welt, zudem Jahrgang 1973, ein Buch mit dem Titel ›Wohin geht die SPD?‹ vorlegt, könnten mancherorts die Warnlampen aufleuchten. Doch so ist das mit den Vorurteilen. Sturm straft sie mit seinem 479 Seiten-Werk über die Regierungszeit der SPD von 1998 bis zu Münteferings Comeback und Ypsilantis Scheitern 2008 Lügen. Das Buch ist ungefähr im selben Zeitabstand vor der Bundestagswahl im Herbst erschienen wie seinerzeit Arnulf Barings Klassiker ›Machtwechsel‹ über die Ära Brandt/Schmidt vor den Wahlen 1983. Durchaus von anderer Machart könnte es das Standardwerk zur zweiten Regierungszeit der SPD werden, sollte sie zu Ende gehen. Es lebt von den Vorzügen der journalistischen Arbeitsweise. Im Zentrum stehen Personen, Chronologie, Geschichten, eine Erzählung. Aufgrund zahlreicher Interviews mit Akteuren und intensivem Studium von Quellen kann Sturm Detailwissen ausbreiten, um das ihn nicht nur Kollegen beneiden.«
Nautilus Politikberatung 27.01.2009»Ein lesenswertes Buch.«
Süddeutsche Zeitung 22.01.2009»Als Parlamentskorrespondent kennt der Autor die Sozialdemokraten aus nächster Nähe. Er hat Interviews geführt, mit Politikern wie Walter Riester und Ottmar Schreiner, und mit solchen, die lieber nicht namentlich genannt werden wollen. Und Sturm selbst findet klare Worte...«
Börsenblatt des deutschen Buchhandels 28.08.2008»In zehn Kapiteln entwickelt der Autor eine faktendichte Innenansicht der SPD, die ihn als Journalisten mit besten Drähten zu sozialdemokratischen Akteuren ausweist. [...] Daniel Friedrich Sturm ist das beeindruckende Porträt einer Partei gelungen, die stolz darauf sein könnte, dem Land und seinen Bürgern auch in der Regierung verantwortungsvoll zu dienen.«
Netzwerk Politische Bildung 25.08.2009»Bei Sturm liest sich der schwierige Häutungsprozess der SPD wie ein politischer Krimi mit fast Shakespearehafter Dimension. Wie bei dessen Königsdramen ringen auch hier die Personen mit allen Finten und Raffinessen um neue Programmatik oder entscheidende Machtpositionen.«
Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz - Think Tank 01.10.2009