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Wohin geht die SPD?
 
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Wohin geht die SPD? [Taschenbuch]

Daniel Friedrich Sturm , Heiko Sakurai
4.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 480 Seiten
  • Verlag: Deutscher Taschenbuch Verlag (1. Februar 2009)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3423247096
  • ISBN-13: 978-3423247092
  • Größe und/oder Gewicht: 21 x 13,4 x 4,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 244.008 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Daniel Friedrich Sturm
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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

»Daniel Friedrich Sturm nützt ein weit verzweigtes Netzwerk mit Politikern und Kollegen, aber vor allem auch mit Mitarbeitern im Hintergrund und durchleuchtet so Zusammenhänge und analysiert personelle Konstellationen in der nachahmenswerten Tradition des amerikanischen Journalismus. [...] Das Buch ist ein politisches Vademekum für die Wochen bis zur Bundestagswahl.«
Message 01.04.2009

»So spannend und unterhaltsam kann aktuelles Zeitgeschehen, kann Politik sein. [...] Daniel Friedrich Sturm ist es gelungen, ein im Wahljahr 2009 brandaktuelles, fundiertes Buch über die Regierungsjahre der SPD von 1998 bis heute vorzulegen. [...] Ohne darüber die großen gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Strukturen aus dem Auge zu verlieren, macht Sturm deutlich, wie sehr Politik immer noch von Personen gemacht wird, wie sehr Sympathien und Antipathien unmittelbar auf bedeutsame politische Entscheidungen durchschlagen können. [...] Er hat auch Details recherchiert, die wenigen Kennern der Szene überhaupt bekannt gewesen sein dürften.«
Kölner Stadt-Anzeiger 06.04.2009

»Zusammen mit köstlichen Karikaturen von Heiko Sakurai liefert uns der Autor einen unverstellten Einblick ins Innere der guten alten Tante SPD. [...] Als politisches Navigationssystem leistet Sturms Analyse wertvolle Dienste. Ein besonderer Leckerbissen ist das ›Dessert‹: ›Die Jahre 2009-2013 - drei Szenarien‹ - ein Hochgenuss für alle Freunde politischer Standup-Comedy.«
Forum Politikunterricht 01.03.2009

»Eine gut lesbare, mitunter geradezu packende Gesamtdarstellung der Geschichte der SPD seit der deutschen Einheit. Daniel Friedrich Sturm entwirft hier ein ›Röntgenbild‹ der ältesten deutschen Volkspartei, das tief in die Seele der Partei hineinblickt. Für alle, die sich mit der SPD beschäftigen, eine unverzichtbare Lektüre.«
Gesine Schwan, literaturport 22.03.2009

»Daniel Friedrich Sturm ist einer von wenigen Journalisten in der Bundeshauptstadt, die das Innenleben der SPD nicht nur kennen, sondern es auch lebendig beschreiben können.«
Das Parlament 09.03.2009

»Auf die Frage, wie es mit der alten Tante SPD nach den Wahlen im Herbst weitergehen wird, hält Sturm drei Szenarien bereit, von denen freilich nur das erste sozialdemokratischen Optimismus rechtfertigen könnte. Er sieht die Chance einer Ampelkoalition mit FDP und Grünen unter Führung Steinmeiers, in der sich die SPD stabilisieren könnte. [...] Sollte es dagegen der Kanzlerin gelingen, doch eine schwarz-gelbe Mehrheit zu erringen oder ein Jamaica-Bündnis zustande zu bringen, erwartet Sturm, dass eine auf die Bänke der Opposition verbannte SPD nach links abdriftet. [...] Dass die SPD dem Sog nach links erliegt, befürchtet Sturm auch für den Fall einer großen Koalition. Sie scheitert nach diesem Szenario binnen drei Jahren. [...] Schiere Spekulation, werden viele einwenden. Aber Sturm schildert Möglichkeiten, die im politischen Milieu Berlins längst durchgespielt werden.«
Deutschlandradio 23.02.2009

»Sturm kennt seine Sozialdemokraten exzellent, was er auch mit seinem neuen Buch unter Beweis stellt. Akribisch und mit vielen in aufwendiger Recherche und in Interviews ermittelten Details beschreibt er die turbulenten Jahre der SPD, seit sie mit Gerhard Schröder an der Spitze die Macht in Bonn und Berlin übernommen hat. Sturms Urteile sind hart, aber präzise.«
Rheinischer Merkur 19.02.2009

»Sturm führte Gespräche mit den Verantwortlichen jener Zeit, mit Beobachtern, recherchierte in Protokollen und Veröffentlichungen. Er beschreibt die Akteure an der Spitze, ihr Handeln, ihr Zaudern, er breitet Motive aus, liefert auch psychologische Hintergründe und Charakterisierungen. [...] Nicht allen Einschätzungen und Vermutungen muss man folgen, aber etliche Beobachtungen und Charakterisierungen sind auch pointiert treffend.«
Berliner Stimme 31.01.2009

»Die Buchvorstellung von ›Wohin geht die SPD?‹ ist kontrovers, aber sachlich. Der Saal ist bis auf den letzten Platz belegt. Die Frage nach der Zukunft der SPD interessiert die Hauptstadtjournalisten.«
Vorwärts 23.01.2009

»Unterhaltsam und spannungsreich. [...] Wer sich für Politik und die Sozialdemokraten interessiert, wird von diesem prägnant und verständlich geschriebenen Buch so schnell nicht loskommen. Sigmar Gabriel spricht in seiner Laudatio von einer überragenden Leistung des jungen Autors. Obwohl der 35-jährige Sturm zweifellos Sympathien für die älteste Volkspartei Deutschlands besitzt, fällt seine Analyse durchaus schonungslos aus.«
Neue Westfälische 23.01.2009

»Wenn ein Redakteur von Springers Welt, zudem Jahrgang 1973, ein Buch mit dem Titel ›Wohin geht die SPD?‹ vorlegt, könnten mancherorts die Warnlampen aufleuchten. Doch so ist das mit den Vorurteilen. Sturm straft sie mit seinem 479 Seiten-Werk über die Regierungszeit der SPD von 1998 bis zu Münteferings Comeback und Ypsilantis Scheitern 2008 Lügen. Das Buch ist ungefähr im selben Zeitabstand vor der Bundestagswahl im Herbst erschienen wie seinerzeit Arnulf Barings Klassiker ›Machtwechsel‹ über die Ära Brandt/Schmidt vor den Wahlen 1983. Durchaus von anderer Machart könnte es das Standardwerk zur zweiten Regierungszeit der SPD werden, sollte sie zu Ende gehen. Es lebt von den Vorzügen der journalistischen Arbeitsweise. Im Zentrum stehen Personen, Chronologie, Geschichten, eine Erzählung. Aufgrund zahlreicher Interviews mit Akteuren und intensivem Studium von Quellen kann Sturm Detailwissen ausbreiten, um das ihn nicht nur Kollegen beneiden.«
Nautilus Politikberatung 27.01.2009

»Ein lesenswertes Buch.«
Süddeutsche Zeitung 22.01.2009

»Als Parlamentskorrespondent kennt der Autor die Sozialdemokraten aus nächster Nähe. Er hat Interviews geführt, mit Politikern wie Walter Riester und Ottmar Schreiner, und mit solchen, die lieber nicht namentlich genannt werden wollen. Und Sturm selbst findet klare Worte...«
Börsenblatt des deutschen Buchhandels 28.08.2008

»In zehn Kapiteln entwickelt der Autor eine faktendichte Innenansicht der SPD, die ihn als Journalisten mit besten Drähten zu sozialdemokratischen Akteuren ausweist. [...] Daniel Friedrich Sturm ist das beeindruckende Porträt einer Partei gelungen, die stolz darauf sein könnte, dem Land und seinen Bürgern auch in der Regierung verantwortungsvoll zu dienen.«
Netzwerk Politische Bildung 25.08.2009

»Bei Sturm liest sich der schwierige Häutungsprozess der SPD wie ein politischer Krimi mit fast Shakespearehafter Dimension. Wie bei dessen Königsdramen ringen auch hier die Personen mit allen Finten und Raffinessen um neue Programmatik oder entscheidende Machtpositionen.«
Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz - Think Tank 01.10.2009

Kurzbeschreibung

Daniel Friedrich Sturm nimmt die »alte Tante« SPD und ihre Akteure ins Visier. Interne Kämpfe, Richtungsstreit und Generationenwechsel: der Autor schildert die bewegten Jahre seit 1998. Dabei entwirft er ein Bild von der Persönlichkeit und dem politischen Wirken der führenden Politiker und Politikerinnen in der SPD. Als Parlamentskorrespondent beobachtet und begleitet er diese schon lange. Er führte Interviews mit Beteiligten sowie mit zahlreichen Zeitzeugen, die sich so bisher noch nicht zu Wort gemeldet haben.

Mit Karikaturen von Heiko Sakurai (›Westdeutsche Allgemeine Zeitung‹, ›Welt am Sonntag‹, ›Financial Times Deutschland‹ und ›Berliner Zeitung‹), http://www.sakurai-cartoons.de/.

Interview: Daniel Friedrich Sturm im Deutschlandradio


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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von freecox
Format:Taschenbuch
"Die Geschichte der SPD in der Bundespolitik von 1998 - Ende 2008 mit ein paar Ausblicken auf die Zukunft".
So müsste korrekterweise der Titel dieses Buches lauten. Der Welt-Redakteur beschreibt auf über 400 Seiten sehr lesbar mit Mut zur Meinung die Entwicklung der guten alten Tante SPD und ihrer Führungsfiguren (soweit vorhanden)in diesem Zeitraum. Die Mischung aus bekannten Fakten und Insiderwissen ist dabei sehr spannend zu lesen. Man hat als Leser das Gefühl, in der ersten Reihe der hohen Politik und ihrer Protagonisten dabeizusein.
Der Autor läßt wenig Zweifel daran, daß für ihn die Agenda 2010 für die SPD und Deutschland absolut sinnvoll gewesen wäre und beteilt die Handelnden auch danach, wie sehr sie dieses Projekt unterstützt bzw. torpediert haben. Lafontaine und Spießgesellen kommen sowieso schlecht weg. Auch sonst liegt der Betrachtungsfokus stark auf den wirtschaftlichen Realitäten.
Trotz dieses machmal etwas eingeengten Blickwinkels ein sehr gutes Buch, das anschaulich die Bundespolitik der letzten Jahre und ihre Entstehung darstellt, dabei manchen scheinbar zusammenhanglosen Ereignissen Sinn gibt.
Wer sich eine Meinung über die aktuelle SPD und wie sie in diese Lage geraten ist bilden möchte, kann sich vielleicht manchmal an diesem Buch reiben, wird aber nur schwer daran vorbeikommen.
War diese Rezension für Sie hilfreich?
Von JH
Format:Taschenbuch
Der Autor beschreibt die Entwicklung der SPD seit 1998. Dabei werden die Entwicklungen mit fundiertiertem Hintergrundwissen spannend dargestellt und die handelnden Spitzenpolitiker der SPD gut charakterisiert. Dieses Buch bietet für den politisch Interessierten sowie auch für den Politprofie reichlich Informationen.

Das Buch ist gut lesbar, spannend geschrieben und gibt eine informativen Rückblick auf die Entwicklung der SPD zwischen 1998 und 2008. Eine lohnende Lektüre.
War diese Rezension für Sie hilfreich?
2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Gerhard Mersmann TOP 500 REZENSENT VINE™-PRODUKTTESTER
Format:Taschenbuch
Passend zu den Bundestagswahlen im September erschien im Februar 2009 ein weiteres Buch, um die politischen Perspektiven des Landes zu erörtern. Der Politredakteur von Welt, Welt am Sonntag und Berliner Morgenpost, Daniel Friedrich Sturm, wählte für sich dabei ein Thema, das mit der im Titel gestellten Frage Wohin geht die SPD? sogleich eine sehr hohe Erwartungshaltung weckt. Geht es doch darum zu sondieren, welche politische Zukunft die mit Abstand älteste existierende politische Partei Deutschlands erwartet und wie sie sich entwickeln wird. Der Umfang des Buches mit 480 Seiten deutet darauf hin, dass eine gründliche Analyse beabsichtigt war.

Das Buch beginnt mit einer historischen Darstellung der Entwicklung der SPD und damit der jüngeren Geschichte der Bundesrepublik, indem die Konstellation Schröder-Lafontaine beleuchtet und der Regierungswechsel von Kohl zu Schröder beschrieben wird. Minutiös werden die Parteitage und Sitzungen, die Koalitionsverhandlungen mit den Grünen und die ersten Schritte und Fehltritte der neuen rot-grünen Regierung aneinandergereiht. Es folgen der Militäreinsatz auf dem Balkan, der Sog der Börse, die Flucht Lafontaines, der 11. September, die gerade noch einmal gelungene Wiederwahl, die schweren innerparteilichen Kämpfe, die durch Schröders Agenda 2010 ausgelöst wurden, das Nein zum Irak-Krieg, das Wahldebakel in NRW, der Vorstoß zu Neuwahlen, der Abgang Schröders zugunsten einer großen Koalition, Münteferings Aufstieg und Fall, Platzecks Zwischenspiel, Becks Aufstieg und Fall, Münteferings erneuter Aufstieg und Steinmeiers Nominierung. Das alles ist detailliert, solide und ohne Polemik. Es bleibt bei der historischen Darstellung.

Die einzige analytische Linie, die mit einer gewissen Konsistenz über das ganze Buch nach zu verfolgen ist, behandelt die SPD immanente Aporie, dass sich die Mehrheit der Mitglieder dieser Partei emotional mehr auf Seiten der Opposition zuhause fühlt und es selbst ihren erfolgreichsten Politikern krumm nimmt, wenn sie in der Regierungsverantwortung gestalten. Auf den letzten wenigen Seiten werden dann drei Szenarien entworfen, wie es nach der Bundestagswahl weiter gehen könnte: Große Koalition, Ampel oder Jamaika.

Betrachtet man sich nach der Lektüre noch einmal den Titel, so stellt man sehr schnell fest: Thema verfehlt. Zwar hat man kein schlechtes Buch gelesen und noch einmal sehr komprimiert erfahren, was in den letzten 11 Jahren passiert ist, aber die große Frage wurde nicht beantwortet. Wäre der Titel ernst gemeint, so hätte man mehr Analyse erwarten können, die sich auseinandergesetzt hätte mit dem Politikverständnis der Partei, mit ihrem Menschenbild, mit ihrem Entwurf eines Gesellschaftsmodells für das 21. Jahrhundert, mit ihrem Selbstverständnis und ihrer Mitgliederstruktur. Nichts von dem findet in dem Buch statt. Es ist die grundsolide Arbeit eines Analysten, aber eben keines Analytikers. Aber es regt durchaus an, seinen eigenen Verstand zu benutzen.
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