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Woher kommt das schwarze Schaf?: Was hinter unseren Wörtern steckt
 
 
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Woher kommt das schwarze Schaf?: Was hinter unseren Wörtern steckt [Taschenbuch]

Wolfgang Seidel
3.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 272 Seiten
  • Verlag: Deutscher Taschenbuch Verlag (1. April 2007)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3423343575
  • ISBN-13: 978-3423343572
  • Größe und/oder Gewicht: 19 x 12,6 x 2,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 316.843 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Wolfgang Seidel
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Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Wolfgang Seidel macht sich in diesem kurzweiligen Buch auf die Suche nach dem, was hinter unseren Wörtern steckt. Und das ist allemal einen Blick wert, oft sogar kurios und außerordentlich interessant. Dabei erfährt man nicht nur, woher das schwarze Schaf kommt, sondern auch, wo der Barthel den Most holt oder warum jemand frech wie Oskar ist. Warum man dem Affen Zucker geben muss oder wo der Hund begraben liegt. Oft führt der erste Blick allerdings in die Irre: Der begrabene Hund ist eigentlich ein Schatz, und wenn es etwa zieht "wie Hechtsuppe" liegt das an der missverständlichen Eindeutschung des jiddischen "hech supha", was Sturmwind bedeutet. Auch einer Fehlleistung verdanken wir das Wort "Zenit", das aus dem Arabischen in viele europäische Sprachen einwanderte und eigentlich "Zemt" lauten müsste -- ein spanischer Schreiber im Mittelalter hat sich aber verschaut und das m als ni gelesen, das wurde dann von anderen munter kopiert.

Überhaupt ist die Geschichte der Wörter voll von interessanten Migrationen und dem regen Austausch zwischen den Sprachen. Das uns sehr französisch erscheinende "Boulevard" etwa geht auf das deutsche "Bollwerk" zurück, weil manche Prachtstraßen anstelle früherer Festungswälle angelegt wurden. Sogar welche deutschen Wörter es in andere Sprachen geschafft haben, erfährt man bei diesem empfehlenswerten Streifzug durch die Etymologie. Der Japaner beispielsweise benutzt "arbubeito" (Arbeit), "genepuro" (Generalprobe) oder schnallt sich einen "ruckusacku" um.

Ein wirkliches Nachschlagewerk zur Etymologie der deutschen Sprache kann und will Wolfgang Seidel mit seinem Buch freilich nicht liefern. Es gibt nicht einmal ein Register, aber dafür eine sehr sinnvolle Kapitelunterteilung nach Themen -- von "Menschen & Alltag" bis "Sport & Freizeit". Eingestreut sind auch immer wieder Listen, etwa eine Aufzählung von Werbeslogans die zu Redewendungen wurden -- von "Wer wird denn gleich in die Luft gehen" bis "Er hat überhaupt nicht gebohrt!"

Nach den 250 Seiten kann man jedenfalls nicht mehr behaupten: "Mein Name ist Hase, ich weiß von nichts." -- denn woher dieser Spruch stammt, erfährt man natürlich auch. --Christian Stahl -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Pressestimmen

»Die Wörterliste, die Wolfgag Seidel in seinem Buch ›Woher kommt das schwarze Schaf?‹ unter die Lupe nimmt, ist ebenso facettenreich wie gewaltig.«
Die Woche Australien 06.03.2007

»In seinem lehrreichen und gleichzeitig unterhaltsamen Buch hat Wolfgang Seidel Wortgeschichten aus den unterschiedlichsten Lebensbereichen zusammengetragen. ... ein Buch, in dem man erst ein wenig schmökert, das man dann aber nicht mehr aus der Hand legen kann.«
Gong

»Die Zusammenstellung ist ein Sprachführer ganz besonderer (und besonders empfehlenswerter) Art... Ein Lesevergnügen mit Bildungseffekt.«
Badische Neueste Nachrichten

»So amüsant wie erhellend.«
Westdeutsche Allgemeine Zeitung

»Ein verführerisches Buch für alle, die gerne wissen wollen, woher die Worte stammen, die tagtäglich verwendet werden.«
Buchkultur

»Ein vergnüglich zu lesendes Buch mit hohem Unterhaltungs- und Bildungswert, das der neugierige Leser immer wieder gerne zur Hand nimmt und nicht so schnell wieder ins Bücherregal zurückstellt.«
Österreichisches Bibliothekenwerk

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22 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Broschiert
Hätten Sie gewußt, dass der "arme Schlucker" einen Vornamen hat? Philipp hieß er, und wurde von Maria Theresia für den Bau einer Mauer so gar nicht fürstlich entlohnt. Und woher kommen Begriffe wie "abkratzen" und Phrasen wie "mit Pauken und Trompeten"? Oder welche deutschen Wörter gibt es im Englischen, und woher kommt die "graue Theorie"? Und wussten Sie, dass das schmackhafte Carpaccio beim Lieblingsitaliener nach einem Maler benannt ist? Autor Wolfgang Seidel deckt muntere 256 Seiten den Ursprung unserer Wörter auf und weiß viele Anekdoten zu berichten. Der Leser kann vieles und vor allem immer wieder neu entdecken. Ein Buch zum Vorwärts-, zum Rückwärts- und zum Querlesen. Da man nicht alles beim ersten Mal behalten kann, ein Buch, dass man sich immer mal wieder greift - etwa als kleine Nachtlektüre -, zum Verschenken bestens geeignet ist, aber auch als Vorbereitung für den ansonsten ungeliebten Stehempfang mit Smalltalk wertvolle Dienste leistet. Erst wenn Ihnen nach wiederholtem Durchstöbern alles Geschriebene bereits bekannt vorkommt, dann wird es ein "Schmöker". Aber was das bedeutet, dass lesen Sie lieber selbst auf Seite 159 dieses kurzweiligen Buches.
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Uli Geißler TOP 500 REZENSENT
Format:Broschiert
Gleich das erste Wort zeigt schon, wohin es in diesem Buch geht: Abkratzen  vielfach fehlgedeutet und fehlverwendet bedeutet keineswegs dahinsterben sondern ist ein Verabschiedungshandlung verbunden mit einem entsprechenden Gruß. Tja, wer weiß denn das genau? Vermutlich nur wenige, zumindest aber doch der Autor dieses witzig-lehrreichen Lexikons der Begriffsherkunft. Wer meint Ab nach Kassel ist die Aufforderung, sich auf den Weg in die hessischer Herkules-Stadt zu begeben, irrt ebenso, wie jemand, der meint, jemand auf die Palme bringen bedeute eine Dienstleistung zur Besteigung eines tropischen Riesengewächses.

Knapp und einfach verschafft einem das wissenswerte Taschenbuch eine guten Überblick der geläufigen Bezeichnungen und Begriffe unseres Alltags. Dabei überschreitet der Autor auch mal die Landesgrenze und teilt mit, wie sich unsere Worte in anderen Ländern oder welche aus anderen Sprachen bei uns festgesetzt haben.

Übersichtlich unterteilt finden sich zahlreiche Kategorien von Sprachanwendungen wie beispielsweise Kultur und Medien, Farbenlehre, Geld und Wirtschaft, Essen und Trinken oder auch Sport und Freizeit. Ein knappes Abkürzungsverzeichnis sowie eine alphabetische Begriffsliste am Ende des Buches runden die Wundertüte unserer Sprache ab.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Manfred Orlick HALL OF FAME REZENSENT TOP 100 REZENSENT
Format:Taschenbuch
Grüne Minna ... graue Maus ... rosa Brille ... schwarzes Schaf ... wir verwenden diese Worte und Begriffe täglich in unserer Umgangssprache. Doch was steckt eigentlich hinter diesen Ausdrücken? Wie selbstverständlich verwenden wir die Redewendungen und Begriffe, ohne groß darüber nachzudenken, woher sie kommen oder wer ihr Urheber war. Die deutsche Sprache hält viele solcher Überraschungen bereit, die verborgen unter der Oberfläche des täglichen Gebrauchs schlummern.

Der Lektor und Autor Wolfgang Seidel (Jg. 1953) hat schon mehrfach Bücher über die Bedeutungen von Wörtern und Redensarten veröffentlicht - meist in sehr humorvoller Art und meist auch im Deutschen Taschenbuch Verlag: "Die alte Schachtel ist nicht aus Pappe" (dtv 34449), "Wo die Würfel fallen" (dtv 34524), "Es geht um die Wurst" (dtv 34584), "Wie kam der Sturm ins Wasserglas?" (dtv 34666) und "Woher kommt das schwarze Schaf?" (dtv 34688). In ihnen war Seidel stets der Herkunft von Wörtern und Redewendungen auf der Spur.

Nun liegt "Woher kommt das schwarze Schaf?" bereits in der sechsten Auflage vor. Die knapp 300 Seiten sind dabei eine wahre Wundertüte der Alltagssprache. Neben dem unterhaltsamen Effekt hat das Buch natürlich auch einen sprachwissenschaftlichen Touch, so ist die Fülle von Wörtern, Ausdrücken und Redensarten in verschiedene Themen (Kapitel) gruppiert - z. B. "Farbenlehre", wo die schon erwähnten grüne Minna oder das schwarze Schaf auf ihre Entstehungsgeschichte abgeklopft werden.

Im Kapitel "Natur & Klima" erklärt Seidel u.a. die Ursprünge von Pflanzen- und Tiernamen. Aber auch in solch neuzeitlichen Themen wie "Geld & Wirtschaft" oder "Sport & Freizeit" gibt es bereits interessante Umgangsausdrücke, die auf eine lange sprachliche Geschichte zurückblicken können.

Seidel lässt den Leser an seiner Spurensuche nach der Bedeutung der Wörter und Redewendungen teilhaben. Deutlich spürt man, welche Freude solch eine Detektivarbeit machen kann, denn eine Sprache wird erst mit ihren sprachlichen Bildern lebendig und bunt.

"Woher kommt das schwarze Schaf?" ist eine unterhaltsame und vielfältige Zusammenstellung an geflügelten Worten und Redensarten. Ein vergnüglich zu lesendes Buch, das auf jeder Seite gleich mehrere Aha-Erlebnisse bereithält.

Manfred Orlick
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