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Wodurch Bilder wirken: Psychologie der Kunst
 
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Wodurch Bilder wirken: Psychologie der Kunst [Taschenbuch]

Martin Schuster
4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (1 Kundenrezension)

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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Das gleiche Bild vor Augen und doch unterschiedliche Empfindungen und Gedanken und umgekehrt verschiedene Bildinhalte und Symbole, deren Bedeutungsgehalt jedem Betrachter in ähnlicher Weise zugänglich ist: Kunst ist bekanntlich ein höchst individuelles Erleben, das aber dennoch mitteilbar, nachvollziehbar und dessen Rezeption vom schaffenden Künstler selbst bis zu einem gewissen Grade lenkbar bleibt. Mit diesen Überlegungen öffnet sich ein weites Feld, auf dem die Psychoanalyse, die Wahrnehmungs- und die Kunstpsychologie einander ergänzend der Frage nachgehen, wodurch eigentlich Bilder wirken.
Der Autor versteht es glänzend, ebenso sehr mit seinen grundsätzlichen Überlegungen zum Thema und zur Methodik zu fesseln, wie er auch anhand der Analyse einzelner Beispiele aus bildender Kunst, Film und Werbung seine Leser mit reichem Erkenntnisgewinn versieht. Die Psychologie der Kunst wird hier unter zahlreichen Aspekten beleuchtet und hinterfragt: ob es nun um die Intention und Wirk ung von Heiligenbildern oder der Kunst eines Hermann Nitsch geht, um den gezielten Gebrauch von Schlüsselreizen wie dem des Kindchenschemas in der Werbung oder um Kunst als Mittel zur therapeutischen Behandlung

Klappentext

Dieses Buch nimmt das Thema der 1978 erschienenen Publikation »Kunst-Psychologie« von Martin Schuster und Horst Beisl wieder auf und untersucht, wie Bilder auf Menschen wirken und wie es zu Kreativität und zur Schaffung von Kunstwerken kommt.

Die Grundlagenfelder, darunter die Wahrnehmungspsychologie, die Psychoanalyse oder die vergleichende Verhaltensforschung, werden in ihrem Bezug zur Kunst vorgestellt. Auch über die experimentelle Ästhetik, die der heutigen Orientierung der Psychologie am meisten entspricht, wird kritisch berichtet. Das Buch versucht, aus dem Spannungsfeld zwischen Kunst und Psychologie den Anschluß an die neue Psychologie zu gewinnen, welche die geschichtliche Bestimmung menschlichen Verhaltens berücksichtigt und zugleich eine neue Methodik fordert, die sich auf die Dokumentation von Verhalten vor Kunstwerken gründet.

Der Autor sieht die Kunst nicht nur als Spiegel, sondern auch als Ursache kultureller und psychischer Veränderungen. Er zeigt die menschliche Reaktion auf bildende Kunst, Film und Werbung und macht deutlich, daß Kunsterleben individuell ist, in jedem Betrachter andere gedankliche Prozesse auslöst, ob es sich um ein Heiligenbild, Werke von Vincent van Gogh, Joseph Beuys oder um den Film "The Rocky Horror Picture Show" handelt. Neben grundlegenden Fragestellungen werden viele interessante Einzelaspekte analysiert, zum Beispiel Kinderzeichnungen, Hobbyphotographie, Kunstbesitz, Wandschmuck etc. -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Über den Autor

Martin Schuster, geb. 1948, studierte Psychologie, sitzt heute im Akademischer Rat an der Universität zu Köln.
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