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Wo warst du, Adam?: Roman [Sondereinband]

Heinrich Böll
4.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (8 Kundenrezensionen)
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Kurzbeschreibung

1. November 1972
Eine Weltkatstrophe kann zu manchem dienen. Auch dazu, ein Alibi zu finden vor Gott. Wo warst du, Adam? »Ich war im Weltkrieg.« Theodor Haecker, »Tag- und Nachtbücher«, 31. März 1940In seinem frühen Roman schildert Heinrich Böll den Krieg als eine Krankheit. Es ist daher nur folgerichtig, daß er nicht die Mechanismen einer Schlacht beschreiben wollte, sondern den einzelnen Menschen in den Vordergrund stellt. Böll geht vom Detail aus und öffnet so den Blick auf das Ganze. Er zeichnet seine Gestalten, Landser und Generäle, SS-Führer und gehetzte Juden, Frauen und Mädchen im Hinterland, ohne zu verzerren oder zu idealisieren.Viele Bücher sind gegen den Krieg geschrieben worden. Aber nicht alle wurden so verstanden. Ungewollt ließen sie einen Rest von Sinngebung oder gar eine Faszination am Grauen und an der zerstörenden Gewalt des Krieges zu. Bölls Roman ist unmißverständlich. So macht zum Beispiel die Geschichte eines Wachkommandos bei einer Brücke, die von Partisanen gesprengt und von den Deutschen wieder aufgebaut wird, um gleich wieder vor den anrückenden Russen gesprengt zu werden, die organisierte Sinnlosigkeit des Krieges deutlicher als jedes grausige Schlachtenpanorama.

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Produktinformation

  • Sondereinband: 144 Seiten
  • Verlag: Deutscher Taschenbuch Verlag (1. November 1972)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3423008563
  • ISBN-13: 978-3423008563
  • Größe und/oder Gewicht: 19 x 12 x 1,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (8 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 112.660 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Heinrich Böll, geboren am 21. Dezember 1917 in Köln, nahm nach dem Abitur eine Lehre im Buchhandel auf, die er bald abbrach. Nach einem gerade begonnenen Studium der Germanistik und klassischen Philosophie wurde Böll 1939 zur Wehrmacht eingezogen.1945 kehrte er aus amerikanischer Kriegsgefangenschaft nach Köln zurück, wo er sein Studium wieder aufnahm und in der Schreinerei seines Bruders arbeitete. Ab 1947 publizierte er in Zeitschriften und wurde 1951 für die Satire ›Die schwarzen Schafe‹ mit dem Preis der Gruppe 47 ausgezeichnet. Fortan war er als freier Schriftsteller tätig und veröffentlichte Romane, Erzählungen, Hör- und Fernsehspiele sowie Theaterstücke. Außerdem übersetzte er, gemeinsam mit seiner Frau Annemarie, englische und amerikanische Literatur (u. a. George Bernard Shaw und Jerome D. Salinger).

Als Publizist und Autor führte Heinrich Böll Klage gegen die Grauen des Krieges und seine Folgen, polemisierte gegen die Restauration der Nachkriegszeit und wandte sich gegen den Klerikalismus der katholischen Kirche, aus der er 1976 austrat. In den sechziger und siebziger Jahren unterstützte er die Außerparlamentarische Opposition. 1983 protestierte er gegen die atomare Nachrüstung. Insbesondere engagierte sich Böll für verfolgte Schriftsteller im Ostblock. Der 1974 aus der UdSSR ausgewiesene Alexander Solschenizyn war zunächst Bölls Gast. Ab 1976 gab er, gemeinsam mit Günter Grass und Carola Stern, die Zeitschrift ›L’76. Demokratie und Sozialismus‹ heraus. Der Verband deutscher Schriftsteller wurde 1969 von ihm mitbegründet, und er war Präsident des Internationalen PEN-Clubs (1971 bis 1974).

Böll erhielt zahlreiche Auszeichnungen, unter anderem den Georg-Büchner-Preis (1967), den Nobelpreis für Literatur (1972) und die Carl-von-Ossietzky-Medaille (1974).

Heinrich Böll starb am 16. Juli 1985 in Langenbroich/Eifel. Sein gesamtes Werk liegt im Taschenbuch bei dtv vor.

Leseprobe. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.

Zuerst ging ein großes, gelbes, tragisches Gesicht an ihnen vorbei, das war der General. Der General sah müde aus. Hastig trug er seinen Kopf mit den bläulichen Tränensäcken, den gelben Malariaaugen und dem schlaffen, dünnlippigen Mund eines Mannes, der Pech hat, an den tausend Männern vorbei. Er fing an der rechten Ecke des staubigen Karrees an, blickte jedem traurig ins Gesicht, nahm die Kurven schlapp, ohne Schwung und Zackigkeit, und sie sahen es alle: auf der Brust hatte er Orden genug, es blitzte von Silber und Gold, aber sein Hals war leer, ohne Orden. Und obwohl sie wußten, daß das Kreuz am Halse eines Generals nicht viel bedeutete, so lähmte es sie doch, daß er nicht einmal das hatte. Dieser magere, gelbe Generalhals ohne Schmuck ließ an verlorene Schlachten denken, mißlungene Rückzüge, an Rüffel, peinliche, bissige Rüffel, wie sie hohe Offiziere untereinander austauschten, an ironische Telefongespräche, versetzte Stabschefs und einen müden, alten Mann, der hoffnungslos aussah, wenn er abends den Rock auszog und sich mit seinen dünnen Beinen, dem ausgemergelten Malariakörper auf den Rand seines Bettes setzte, um Schnaps zu trinken. Alle die dreihundertunddreiunddreißig mal drei Mann, denen er ins Gesicht blickte, fühlten etwas Seltsames: Trauer, Mitleid, Angst und eine geheime Wut. Wut auf diesen Krieg, der schon viel zu lange dauerte, viel zu lange, als daß der Hals eines Generals noch ohne den gehörigen Schmuck hätte sein dürfen. Der General hielt seine Hand an die verschlissene Mütze, die Hand wenigstens hielt er gerade, und als er an der linken Ecke des Karrees angekommen war, machte er eine etwas schärfere Wendung, ging in die Mitte der offenen Seite, blieb dort stehen und der Schwarm von Offizieren gruppierte sich um ihn, locker und doch planmäßig, und es war peinlich, ihn dort zu sehen, ohne Halsschmuck, während andere Rangniedrigere, das Kreuz in der Sonne blitzen lassen konnten.

Er schien erst etwas sagen zu wollen, aber er nahm nur noch einmal sehr plötzlich die Hand an die Mütze und machte so unerwartet kehrt, daß der Schwarm von Offizieren sich erschreckt verteilte, um ihm Platz zu machen. Und sie sahen alle, wie das kleine, schmale Männchen in seinen Wagen stieg.


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Kundenrezensionen

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32 von 34 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein ausserordentlich gutes Buch 18. November 2000
Von Ein Kunde
Format:Sondereinband
Heinrich Böll - Wo warst du, Adam?
„Wo warst du, Adam?" ist Bölls erster Roman, erschienen 1951. Es ist eine Kriegsgeschichte, die einzelne Soldatenschicksale zwischen 1943 und dem Frühjahr 1945 schildert. Der Autor benutzt die einzelnen subjektiven Kriegserlebnisse, um daraus ein Gesamtbild des Krieges zu kreieren. Der Titel des Buches bezieht sich auf ein Zitat aus den Tag- und Nachtbüchern des deutschen Kulturkritikers Theodor Haecker: „Eine Weltkatastrophe kann zu manchem dienen. Auch dazu, ein Alibi zu finden vor Gott. Wo warst du, Adam? Ich war im Weltkrieg." Der Krieg ist also ein Alibi für den Menschen, der sich von jeder Verantwortung für sein Tun befreit sehen möchte.
Der Roman ist in neun nur lose verknüpfte Kapitel eingeteilt. Ein allwissender Erzähler berichtet über den im Herbst 1944 bereits verlorenen Zweiten Weltkrieg am Südabschnitt der Ostfront. Die neun Kapitel des Textes sind verschiedenen Figuren gewidmet. Der Soldat Feinhals ist die wichtigste Figur, rückt aber erst im 5. und dann im 9. Kapitel deutlicher in den Vordergrund.
In „Wo warst du, Adam?" steht nicht die Schlacht im Vordergrund sondern der einzelne Mensch. Meiner Meinung nach war die entscheidende Frage für Böll: Wer sind eigentlich diese Menschen wirklich, die sich als grosse oder kleine Räder im unheimlichen, anonymen Getriebe des modernen Krieges drehen müssen? Ich denke, der Autor hat viele eigene Erfahrungen über den Krieg in den Roman eingebracht. So war er an vielen Kriegsschauplätzen des Buches selbst anwesend. Auch der Handlungshintergrund wie z.B. ein Lazarettaufenthalt oder Kampfhandlungen hat der Autor wohl erlebt.
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10 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wo warst du Adam? - Ich war im Krieg! 4. Juli 2006
Format:Sondereinband
Noch nie habe ich ein Buch gelesen, welches den (zweiten Welt-)Krieg so detailliert und so greifbar beschreibt, ihn dabei so furchterregend und vor allem so sinnlos erscheinen lässt. Wahnsinn....

Es ist das Erstlingswerk Heinrich Bölls, der ohnehin zu meinen persönlichen Lieblingen gehört und irgendwie hatte ich als Leser das Gefühl, jede einzelne Granate explodieren zu hören, jeden noch so winzigen Spritzer Blut, von dem Böll schreibt, sehen zu können...

Es ist im Prinzip eine Aufreihung von verschiedenen Kriegsgeschichten, die alle mehr oder weniger miteinander verbunden sind, aber im Prinzip auch getrennt voneinander zu lesen sind, was mir es jetzt schwer macht, es irgendwie anschaulich zu beschreiben, ohne die Pointen vorwegzunehmen, wesehalb ich mich auch auf ein oder zwei dieser kurzen Geschichten beschränke:

Zum einen wäre da die Brücke (die wird auch im Klappentext als Beispiel hergenommen), die im Krieg gesprengt wurde, die dann nach einer ganzen Weile plötzlich wieder neu aufgebaut werden sollte. Böll beschreibt detailliert die Einzelheiten während des Brückenbaus, während den Tagen, bis die Brücker endlich fertig ist, die vom restlichen Ort abgeschnittenen Bewohner eines kleinen ungarischen Weilers wieder mit diesem verbindet. Und dann, just an dem Tag, an dem die Brücke fertig ist, hört man, wie die Russen im Anmarsch sind, eben auf diese Brücke und paff, keinen Tag steht sie und wird wieder gesprengt...

Im Klappentext steht zu dieser Sache: Was kann die Sinnlosigkeit des Krieges besser verdeutlichen als die Sprenung dieser Brücke?
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen authentische Einzelschicksale 11. November 2008
Von Lydia B.
Format:Sondereinband
Wo warst du, Adam?" Ist ein realistisch verfasstes Buch, in welchem man die Schicksale der handelnden Personen mitfühlen kann. Es ist kein schönes Buch in dem Sinne, denn es handelt von Krieg und Tod. Und doch ist es beeindruckend geschrieben. Heinrich Böll verknüpft die einzelnen Schicksale zu einem großen Gesamtwerk. Er fängt an über einen General zu schreiben und im nächsten Kapitel schreibt er von einer anderen Person, die vorher in der Geschichte des Generals vorkam und sei es nur am Rande. Doch eine Person lässt sich in den Kapiteln öfters wieder finden: der Soldat Feinhals, der eigentlich Architekt ist. Mit ihm fängt das Buch an und endet es. Doch ein Happy End ist hier nicht zu erwarten.
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12 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Nervraubender Stil 26. Oktober 2002
Von lalla
Format:Sondereinband|Verifizierter Kauf
Also vielleicht liegt mir Böll einfach nicht. Jedenfalls bin ich kein großer Fan von Episodenromanen. Und dies ist einer, und zwar par excellence. Man muss schon ein gutes Namensgedächtnis haben, um hier nicht durcheinander zu kommen!
Nichts desto trotz eine ergreifende Geschichte. Oder sollte ich sagen: ergreifende Geschichten?
Hier wird von mehreren jungen oder auch älteren Soldaten verschiedensten Ranges und Herkunft erzählt, deren Schicksale sich auf komplexe(naja, manchmal auch perplexe) Art miteinander verweben und während des Krieges ihre Vollendung finden.
Tragisch, tragi-komisch, lächerlich, entsetzlich...-Adjektive, um die Charaktere und deren Lebensläufe treffend zu beschreiben.
Was will uns der Autor sagen?
-Dass der Krieg tragisch ist, tragi-komisch, lächerlich, entsetzlich... . Aber vor allem eins: sinnlos. Und zwar im wahrsten und dramatischsten Sinne des Wortes. Sinnlos bis zur perversesten(oder auch einfach nur lächerlichsten) Dekadenz.
Was bewirkt das Buch beim Leser?
-Es raubt ihm die aller letzten Illusionen vom Krieg als einer männlichen oder gar ehrenhaften Verpflichtung gegenüber dem Vaterland; und es vernichtet jegliche Vorstellung eines heroisch-romantischen Patriotismus, der angesichts der Schicksale derer, die den Krieg ausmachen, die der Krieg sind, nämlich der Soldaten, zu Staub, -zu Dreck zerfällt.
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