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Wo warst Du?: Ein Septembertag in New York
 
 

Wo warst Du?: Ein Septembertag in New York [Kindle Edition]

Anja Reich , Alexander Osang
3.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (14 Kundenrezensionen)

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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

"Merkwürdigerweise ist ein dezidiert unpolitisches Buch das aufwühlendste Dokument über die unabgeschlossene Geschichte von 9/11. ( )

" Die Zeit, 08.09.2011 "Nicht nur eine packende 9/11 Reportage, sondern auch eine Geschichte über Ängste, Zweifel, Schwächen, die in Extremsituationen an die Oberfläche drängen. Spannend, bewegend, echt. ". WDR (1 Live) "Wo warst du? lebt von einem Metier, dass Reich und Osang beherrschen wie nur wenige andere: der Reportage auf Champions-League-Niveau. " Handelsblatt "Geradezu Pflichtlektüre in diesem bedeutenden Erinnerungsmonat!" Madame ".. eine psychologisch aufschlussreiche und ungemein fesselnde Lektüre ..." Ostthüringer Zeitung "Außerordentlich intensiv, geradezu atemberaubend Gratulation an Piper für ein Buch, das sich kaum wieder aus der Hand legen lässt." Nordkurier " Dem schreibenden Paar, das seit 2006 wieder in Berlin lebt, ist nicht nur eine spannende Reportage, ganz ohne tränenseligen Pathos über diesen Katastrophentag gelungen, sondern in gleicher Weise eine über Kompromisse in einer Ehe mit kleinen Kinder und eine Beziehung, in der beide dieselbe Leidenschaft teilen: das Schreiben. " Die Presse "Sie lassen den Leser ganz dicht ran, offenbaren Zweifel und Unsicherheiten auch jenseits der brennenden Türme. Diese absolute Offenheit ist faszinierend und macht den ungemein dichten und mitreißenden Bericht auch über den 11. September hinaus zu einer sehr persönlichen Reflexion über den Zweispalt von Familie und Karriere und der ewigen Suche des Reporters nach einer Geschichte, die es sich zu erzählen lohnt." Bücher "Mitreißend und mit dem Mut, Privates preiszugeben, erzählen beide von ihrem 11. September." Schweriner Volkszeitung "Außerordentlich offen und bewegend ( )

" FAZ

Kurzbeschreibung

Sie sind Korrespondent in New York und haben gerade einen Terroranschlag überlebt. Ein paar Meilen weiter wartet Ihre Frau mit den Kindern auf ein Lebenszeichen – wen rufen Sie an? Richtig: die Redaktion. Das Buch, das über den 11. September hinausreicht: die Geschichte eines Paares vor dem Hintergrund der Jahrhundertkatastrophe. So ist über den 11. September noch nie berichtet worden: persönlich, berührend und manchmal sogar komisch. Alexander Osang, damals Spiegel-Korrespondent, erzählt von seiner Odyssee durch das geschockte New York, immer auf der Suche nach »seiner« Geschichte. Seine Frau und Kollegin Anja Reich sieht die schwarzen Wolken aus Manhattan auf ihr Haus in Brooklyn zukommen. Sie durchlebt diesen Tag mit den gemeinsamen Kindern und Nachbarn in der Straße ganz anders, nicht weniger dramatisch – und ohne Nachricht von ihrem Mann. Jeder von beiden schreibt nun seine eigene Geschichte über den längsten Tag von New York City. So entstehen zwei Erzählungen, die zusammen einen ungemein dichten, mitreißenden und farbigen Bericht eines Paares ergeben – über die Katastrophe und darüber, was diese mit ihnen macht.

Produktinformation

  • Format: Kindle Edition
  • Dateigröße: 1069 KB
  • Seitenzahl der Print-Ausgabe: 272 Seiten
  • Verlag: Piper ebooks; Auflage: 3 (14. Juli 2011)
  • Verkauf durch: Amazon Media EU S.à r.l.
  • Sprache: Deutsch
  • ASIN: B005CMVOFG
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (14 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: #54.407 Bezahlt in Kindle-Shop (Siehe Top 100 Bezahlt in Kindle-Shop)

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Journalisten leben 1. Dezember 2012
Von Lina Katz
Format:Gebundene Ausgabe
Dieses Buch beschreibt so treffend das Leben einer Journalisten-Familie, wie ich es selbst erlebt habe. Journalisten sind Besessene, sind Menschen, bei denen man nie weiß, wofür sie im Moment leben: Das Erzählen, das Dabeisein, der "Kick" oder eben doch die familiäre Geborgenheit? Gute Reporter und Erzähler, die Reich und Osang zweifellos sind, haben durch ihre Arbeit in einem atemberaubeneden Tempo aufregende und skurrile, zum Teil erschreckende und verstörende Situationen erlebt. Sie haben darüber berichtet und schon am nächsten Tag kommt der nächste "weltverändernde", "bahnbrechende" Auftrag. Ein Leben, das so unschön mit "spannend" bezeichnet wird und das so schnell in eine Abgeklärtheit für die "Problemchen" der normalen Leute mündet. Dass man dafür eine ganz spezielle Persönlichkeit sein muss, finde ich in diesem Roman hervorragend von Alexander Osang beschrieben. Beim Lesen fragt man sich oft, ob der noch ganz normal tickt und wie ein Mann so leben kann. Osangs faszinierende Melancholie, die sich in all seinen Arbeiten findet, ist die Kehrseite seiner Besessenheit. Wer diesen Zusammenhang versteht, wird das Buch mögen. Ich finde es angenehm ansteckend melancholisch und gleichzeitig motivierend, etwas zu tun, wofür man brennt. Anja Reichs Texte erzählen exakt die gleiche Situation aus der Perspektive der Frau. Eine Idee, die mir schon immer gefallen hat. Und die Umsetzung ist gut gelungen. Nicht außerordentlich, aber es geht hier ja auch nicht um Sprachspiele.
Wer nachvollziehen will, wir gute Medienleute fühlen und denken, was deren unstetes Leben ausmacht und wie man so etwas aushält - oder eben nicht, für diesen Leser/diese Leserin ist das Buch eine Bereicherung. Ich konnte es nicht aus den Händen legen. Für mich hat es mit dem 11. September eher weniger zu tun - es ist mehr ein Psychogramm.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Staub, der auf Kenzo-Schuhe fällt 24. Oktober 2011
Von mobiliser
Format:Gebundene Ausgabe
(Seltsam: Noch letzte Woche standen hier mindestens 6 Rezensionen mit unterschiedlicher, aber überwiegend kritischer Tendenz. Wo sind die geblieben?)

Ein Journalistenehepaar, beide in Ost-Berlin aufgewachsen, ziehen mit zwei Kindern in den neunziger Jahren nach New York City. Will man diese Leute kennenlernen? Sicher, warum nicht? Man erfährt Einiges aus dem Alltag in Brooklyn. Mülltonnen, Klospülung und Schülerlotsen: alles etwas anders als in Berlin Prenzlauer Berg. Dies wird scharf beobachtet und heiter kommentiert. Wer schon einmal in New York gelebt hat, wird sich freuen, Manches wiederzuerkennen.

Dazu jedoch die Szenen einer Ehe. Er kommt nach wochenlanger Reise nach Hause, die Kinder warten, die Frau hat gekocht. Was macht er? Richtig: Joggen gehen. Denn "Ein Mann muss tun, was ein Mann tun muss". Sie ist sauer, aber hat Verständnis für ihren liebenswerten Chaoten, der den Abflug in den Familienurlaub verpasst und nicht mal einen Reporterblock hat. Denn, so folgert sie messerscharf, in anderen Ehen wartet man vor Langeweile nur darauf, dass die Kinder groß werden, um sich endlich trennen zu können. So gibt sie trotz eigener beruflicher Ambitionen die duldsame, zurücksteckende und sich Sorgen machende Hausfrau.

Endlich, ab Seite 63, wird der titelgebende Tag des 11. September 2001 beschrieben. Der Gatte will sich für das Schreiben einer Reportage zurückziehen, doch dann erkennt er die Gelegenheit, den Mantel der Geschichte zu erhaschen. So macht er sich gegen den Strom der Flüchtenden auf nach Manhattan, gerät in die Staubwolke und für einige Stunden in einen Keller. Dort erkennt er die Abgründigkeit seines Berufes als Reporter, die Welt auf Geschichten hin auszubeuten und nimmt sich vor, dieses als letzte Geschichte aufzuschreiben.
Doch nach der Rettung wird der Staub von den Kenzo-Schuhen gewischt und alles geht weiter wie vorher. Alexander Osang schreibt Reportagen aus aller Welt, berichtet von Prominenten und der Fussball WM. Er bekommt Preise, trinkt viel Wein in Erich Böhmes Keller und nimmt am New York Marathon teil: ein toller Hecht, dieser SPIEGEL-Reporter. Zumal er dies als ehemaliger Instandshaltungsmechaniker beim VEB Wasserwirtschaft und Abwasserbehandlung erreicht hat. Doch will man das wirklich wissen? Reportagen in eigener Sache bleiben problematisch.

Am Ende erfährt man, dass die Familie wieder in Berlin ist und die Kinder untereinander englisch sprechen. Was man nach diesem Buch nicht mehr will: 1. Einblick in solch vorgestrige Beziehung, 2. Reporter beim SPIEGEL sein, 3. in New York leben, 4. Pressestimmen Glauben schenken.
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5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gutes Buch mit irreführendem Ankündigungstext 16. Dezember 2011
Von EinBuch
Format:Gebundene Ausgabe
Das Buch schildert sehr persönlich die Geschehnisse am 11. September aus der Sicht eines deutsches Paares in NY. Der Klappentext gaukelt leicht reißerisch dramatische Erfahrungen vor , die gibt das Buch eher am Rande wider. Dafür hat es andere Vorteile: sehr lebendig werden die Erlebnisse von (ost)deutschen Immigraten in NY aus der Sicht der beiden geschildert. Ihre Beziehung, ihre Erwartungen aneinander und auch ihre jeweiligen Entschäuschungen sind Hauptinhalte des Buches. Erstaunlich offen schildern sie die Irritationen, die sich aus den (geschlechtstypischen) Rollenaufteilungen zwischen den beiden ergeben - er eilt an den Ort des Geschehens, sie (auch Journalistin) bleibt bei den Kindern zu Hause. Der Alltg an diesem besonderen Tag - das ist aue meiner Sicht das Thema des Buches.
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Die neuesten Kundenrezensionen
2.0 von 5 Sternen Witzige Oberflächlichkeit - wer es mag?
Ich finde erstens darf man mit einem furchtbaren Ereignis,einer Tragödie für viele
Menschen, Familien nicht so umgehen. Lesen Sie weiter...
Vor 11 Monaten von Eva Literati veröffentlicht
1.0 von 5 Sternen Staub, der auf Kenzo-Schuhe fällt
Ein Journalistenehepaar, beide in Ost-Berlin aufgewachsen, ziehen mit zwei Kindern in den neunziger Jahren nach New York City. Will man diese Leute kennenlernen? Lesen Sie weiter...
Vor 19 Monaten von mobiliser veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Ein ganz subjektiver Bericht
Die eigene Erwartungshaltung bestimmt hier, wie so oft, das Leseerlebnis.
Wenn man einen sachlichen Bericht über die Ereignisse des 11. Lesen Sie weiter...
Vor 20 Monaten von McLean veröffentlicht
2.0 von 5 Sternen Belangloses - veröffentlicht zum richtigen Datum
Leider hat mich dieses Buch sehr enttäuscht. Durch Medienberichte, die den Wortlaut des Klappentextes in den Vordergrund stellten, hatte ich mir mehr erwartet. Lesen Sie weiter...
Vor 20 Monaten von Sarah O. veröffentlicht
1.0 von 5 Sternen Pünktlich
Enttäuschend! Von einem sonst so herausragenden und auch kritischen Journalisten nichts als eine Selbstbespiegelung pünktlich zum 10. Jahrestag. Lesen Sie weiter...
Vor 20 Monaten von Marga Trautheim veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Sehr persönliche Schilderung des 11. September 2001
Für den ostdeutschen Journalisten Alexander Osang gab es nach der Wende immer nur einen Traum. Er wollte in New York leben und arbeiten. Lesen Sie weiter...
Vor 21 Monaten von leseratte veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen City of Dreams - wieder da
Ich war so oft in New York - bevor die Türme einstürzten. Danach war alles irgendwie anders, New York war nicht mehr so wichtig, andere Ziele. Lesen Sie weiter...
Vor 21 Monaten von UH veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Absolut lesenswert!
Ich hatte in der Berliner Zeitung Ausschnitte aus dem Buch als Vorabdruck gelesen und war neugierig geworden.

Das Buch habe ich dann an einem Tag durchgelesen. Lesen Sie weiter...
Vor 21 Monaten von S. Ophey veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen empfehlenswert!!!
Ich habe dieses buch gerade über meinen kindle zu ende gelesen und möchte dieses buch bewerten. Lesen Sie weiter...
Vor 22 Monaten von Leseprofi veröffentlicht
2.0 von 5 Sternen Eine Beziehung "an einem ganz normalen Dienstag in New York"
Der Klappentext kündigt ein Buch an, "das über den 11. September hinausreicht: die Geschichte eines Paares vor dem Hintergrund der Jahrhundertkatastrophe". Lesen Sie weiter...
Vor 22 Monaten von Castleman veröffentlicht
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