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Wo warst Du ?: Ein Septembertag in New York
 
 
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Wo warst Du ?: Ein Septembertag in New York [Gebundene Ausgabe]

Anja Reich , Alexander Osang
3.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (12 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 272 Seiten
  • Verlag: Piper; Auflage: 3 (Juli 2011)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3492054366
  • ISBN-13: 978-3492054362
  • Größe und/oder Gewicht: 20,8 x 13,4 x 2,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (12 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 44.215 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Pressestimmen

»Merkwürdigerweise ist ein dezidiert unpolitisches Buch das aufwühlendste Dokument über die unabgeschlossene Geschichte von 9/11. (…)« Die Zeit, 08.09.2011 »Nicht nur eine packende 9/11 – Reportage, sondern auch eine Geschichte über Ängste, Zweifel, Schwächen, die in Extremsituationen an die Oberfläche drängen. Spannend, bewegend, echt. «. WDR (1 Live) »Wo warst du? lebt von einem Metier, dass Reich und Osang beherrschen wie nur wenige andere: der Reportage – auf Champions-League-Niveau. « Handelsblatt »Geradezu Pflichtlektüre in diesem bedeutenden Erinnerungsmonat!« Madame ».. eine psychologisch aufschlussreiche und ungemein fesselnde Lektüre ...« Ostthüringer Zeitung »Außerordentlich intensiv, geradezu atemberaubend… Gratulation an Piper für ein Buch, das sich kaum wieder aus der Hand legen lässt.« Nordkurier » Dem schreibenden Paar, das seit 2006 wieder in Berlin lebt, ist nicht nur eine spannende Reportage, ganz ohne tränenseligen Pathos über diesen Katastrophentag gelungen, sondern in gleicher Weise eine über Kompromisse in einer Ehe mit kleinen Kinder und eine Beziehung, in der beide dieselbe Leidenschaft teilen: das Schreiben. « Die Presse »Sie lassen den Leser ganz dicht ran, offenbaren Zweifel und Unsicherheiten auch jenseits der brennenden Türme. Diese absolute Offenheit ist faszinierend und macht den ungemein dichten und mitreißenden Bericht auch über den 11. September hinaus zu einer sehr persönlichen Reflexion über den Zweispalt von Familie und Karriere und der ewigen Suche des Reporters nach einer Geschichte, die es sich zu erzählen lohnt.« Bücher »Mitreißend und mit dem Mut, Privates preiszugeben, erzählen beide von ihrem 11. September.« Schweriner Volkszeitung »Außerordentlich offen und bewegend (…)« FAZ

Kurzbeschreibung

So ist über den 11. September noch nie berichtet worden: persönlich, berührend und manchmal sogar komisch. Alexander Osang, damals Spiegel-Korrespondent, erzählt von seiner Odyssee durch das geschockte New York, immer auf der Suche nach »seiner« Geschichte. Seine Frau und Kollegin Anja Reich sieht die schwarzen Wolken aus Manhattan auf ihr Haus in Brooklyn zukommen. Sie durchlebt diesen Tag mit den gemeinsamen Kindern und Nachbarn in der Straße ganz anders, nicht weniger dramatisch – und ohne Nachricht von ihrem Mann. Jeder von beiden schreibt nun seine eigene Geschichte über den längsten Tag von New York City. So entstehen zwei Erzählungen, die zusammen einen ungemein dichten, mitreißenden und farbigen Bericht eines Paares ergeben – über die Katastrophe und darüber, was diese mit ihnen macht.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von EinBuch
Format:Gebundene Ausgabe
Das Buch schildert sehr persönlich die Geschehnisse am 11. September aus der Sicht eines deutsches Paares in NY. Der Klappentext gaukelt leicht reißerisch dramatische Erfahrungen vor , die gibt das Buch eher am Rande wider. Dafür hat es andere Vorteile: sehr lebendig werden die Erlebnisse von (ost)deutschen Immigraten in NY aus der Sicht der beiden geschildert. Ihre Beziehung, ihre Erwartungen aneinander und auch ihre jeweiligen Entschäuschungen sind Hauptinhalte des Buches. Erstaunlich offen schildern sie die Irritationen, die sich aus den (geschlechtstypischen) Rollenaufteilungen zwischen den beiden ergeben - er eilt an den Ort des Geschehens, sie (auch Journalistin) bleibt bei den Kindern zu Hause. Der Alltg an diesem besonderen Tag - das ist aue meiner Sicht das Thema des Buches.
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12 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Sarah O. TOP 500 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
Leider hat mich dieses Buch sehr enttäuscht. Durch Medienberichte, die den Wortlaut des Klappentextes in den Vordergrund stellten, hatte ich mir mehr erwartet. Er lautet:

"Stellen Sie sich vor, Sie sind Korrespondent in New York und haben gerade eine Jahrhundert-Katastrophe überlebt. Ein paar Meilen weiter wartet Ihre Frau mit den Kindern auf ein Lebenszeichen - wen rufen Sie an? Richtig: die Redaktion."

Ganz schön reißerisch, und meiner Meinung nach meilenweit am Inhalt vorbei. Diesen kann man nämlich einfach zusammenfassen als "belanglose Alltagsschilderung einer deutschen Familie in New York - zufällig am 11.9.2001" - mehr nicht. Gut, Alexander Osang fährt berufsbedingt tatsächlich nach Manhattan zu den brennenden Türmen. Als der erste einstürzt, ist er noch in sicherer Entfernung. Anstatt umzukehren rennt er aber (den Karriereschub vor Augen?!?) weiter rein und freut sich dann noch ganz doll, dass er nur 200m entfernt war (weil er jetzt darüber schreiben kann), als der zweite Turm einstürzt und die Staubwolke ihn umschließt. Vielleicht würde manch einer das tatsächlich mit "eine Jahrhundert-Katastrophe überlebt" beschreiben - ich finde es etwas zu übertrieben. Er ist da selbst hingelaufen! Ich kann nicht nachvollziehen, wie man dann pünktlich zum Jahrestag auf die Tränendrüse drückt.

Man merkt vielleicht schon: So ganz warm geworden bin ich mit dem Ehepaar Reich/Osang während des Lesens nicht. Zwischendurch war ich eher leicht genervt, manchmal gelangweilt, aber nie wirklich überzeugt, nie emotional ergriffen und auch mit der Sympathie hat es bei mir irgendwie gehapert.
Eigentlich finde ich die Schreibweise des Romans, in dem sich Anja Reich und Alexander Osang mit der Ich-Perspektive abwechseln, ganz gut gelungen - wobei er offensichtlich Arial als Schriftart bevorzugt, sie Times New Roman. So weit, so langweilig.
Denn beide erzählen die gleichen belanglosen Vorstadt-Familien-Details, bis es auch der letzte Leser verstanden hat. Erst redet er über seinen Jetlag und seine Marathon-Ambitionen. Dann redet sie über seinen Jetlag, die Wohnungssuche, die Stadtteilwahl und die Mülltonnen. Dann redet wieder er über die Familie, den Job und die Mülltonnen, dann wieder sie über die Familie und die Mülltonnen, und dann wieder er über die Wohnungssuche, die Familie und...(gähn)... die....(gähn)...Mülltonnen...JA, Herr Gott nochmal, ich weiß jetzt, dass die Müllabfuhr kommt!!!
Leider bleibt die Familiengeschichte bis auf die Tatsache, dass sie sich am 11.9. ereignet und der Herr Ehemann Journalist ist, auch genauso banal. Es wird mit den Kindern gespielt, versucht zu telefonieren und sich mit Freunden getroffen. Das ganze wird aufgepeppt durch einige tiefgründig-intelligent-philosophische Gedankengänge(oder das, was man dafür hält). Das finde ich eigentlich legitim. Immerhin kann man mit ziemlicher Sicherheit davon ausgehen, dass die wahrscheinlich ganz banalen Gedanken einen normalen Morgens schon Minuten später vergessen waren. Wenn man sich dann zehn Jahre später Ersatz-Gedanken ausdenkt, kann man sich ja wenigstens richtig schön philisophisch geben.
Irgendwie war ich dafür aber nicht zugänglich. Der Jetlag der dafür sorgt, dass "die Zeit hinter mir her [geschleppt wird] wie eine Eisenkugel" (S. 10) oder eine Fotounterschrift, die lautet "Foto vor den Türmen, das jetzt nicht mehr passt", haben bei mir nur Kopfschütteln ausgelöst. Fotos der Familie gibt es aber reichlich in diesem Buch und das zeigt wohl auch was es eigentlich ist: Ein Familientag.

Auch schön fand ich eine Abschnittseinleitung von Frau Reich, als Herr Osang gerade das Haus verlassen hatte, um nach Manhatten zu fahren: "Unser Haus kommt mir plötzlich sehr groß, sehr leer vor. Alex ist weg, ich bin wieder allein, nur die Spuren seines Aufbruchs sind noch da." (S. 90). *Schnief* - jemand gestorben? Oder monatelang unerreichbar auf Weltreise gegangen? Nein. Er ist einfach nur zu einem außerplanmäßigen Arbeitstag aufgebrochen und sie ist mit der kleinen Tochter zu Hause geblieben. Warum so melodramatisch?

So habe ich das gesamte Buch empfunden. Ein mit möglichst emotional-schwülstigen Formulierungen aufgebauschter Tag einer Familie. Ich will ja auch nicht ausschließen, dass der 11.9. wirklich ein einschneidender Tag im Leben der Familie war, aber das ganze ist so inhaltsleer geschrieben, dass mir davon nichts vermittelt wurde, ich mich nicht einfühlen konnte und absolut gar keine Sympathie entwickelt habe. Ich hatte mir wirklich mehr davon versprochen.
Jetzt bin ich enttäuscht, dass ich mehr über Mülltonnen, NewYorker Mietpreise und ein bisschen bürokratischen Aufwand gelesen habe, als über den 11.9., zu dessen 10. Jahrestag das Buch ja immerhin pünktlich platziert wurde. Nun fühlt sich diese Platzierung und der Titel nach Berechnung und Verkaufszahlen an, ebenso wie der reißerische Text, der auf den Einband gedruckt wurde - und diese Gefühle kommen bei mir vor einem Katastrophen-Hintergrund alles andere als gut an.

Um die Frage im Titel zu beantworten, "Wo warst du": Zu Hause, halb im Garten, halb vorm Fernseh, aber ein Buch schreibe ich nicht gleich darüber.
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12 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von J. Thiede
Format:Gebundene Ausgabe
Der Klappentext kündigt ein Buch an, "das über den 11. September hinausreicht: die Geschichte eines Paares vor dem Hintergrund der Jahrhundertkatastrophe". Das kann man gar nicht wörtlich genug nehmen: es ist ein Buch über eine Beziehung zur Zeit des 11.09.2001, der nicht mehr ist als austauschbarer Hintergrund. Es handelt nicht davon, wie der 11. September New York, die USA oder die Welt verändert hat, sondern vom Leben eines deutschen Ehepaars mit zwei Kindern in Brooklyn. So erfährt man, dass in Amerika "alles erstmal geflickt" statt ersetzt wird, dass bei der Kfz-Anmeldung 6 Dokumente zur Identifizierung verlangt werden, dass man sein Auto für die Straßenreinigung einmal in der Woche auf der anderen Straßenseite parken muss oder dass amerikanische Schülerlotsen mit den Schulkindern freundlicher umgehen als deutsche. Aber um das mitzuteilen, hätte es nicht des Datums 09/11 bedurft. In den Fragmenten, in denen Alexander Osang und Anja Reich abwechselnd über den Ablauf dieses Tages berichten, ist mehr die Rede von den Problemen der Ehepartner miteinander, mit ihren Kindern, Kollegen, Freunden und Nachbarn als von der "Jahrhundertkatastrophe", die sie erleben. Vom Anschlag bleibt nicht viel mehr als die Asche an Osang kleben, auf die er so stolz ist, die er sich aber schließlich doch aus den Haaren spülen muss.
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Vor 7 Monaten von mobiliser veröffentlicht
Ein ganz subjektiver Bericht
Die eigene Erwartungshaltung bestimmt hier, wie so oft, das Leseerlebnis.
Wenn man einen sachlichen Bericht über die Ereignisse des 11. Lesen Sie weiter...
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Vor 9 Monaten von UH veröffentlicht
Absolut lesenswert!
Ich hatte in der Berliner Zeitung Ausschnitte aus dem Buch als Vorabdruck gelesen und war neugierig geworden.

Das Buch habe ich dann an einem Tag durchgelesen. Lesen Sie weiter...
Vor 9 Monaten von S. Ophey veröffentlicht
empfehlenswert!!!
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Wo warst Du - Ein Septembertag in New York
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