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Wo kein Zeuge ist: Ein Inspector-Lynley-Roman 13 Taschenbuch – 8. November 2008


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Produktinformation

  • Taschenbuch: 800 Seiten
  • Verlag: Goldmann Verlag; Auflage: 1. (3. November 2008)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3442468698
  • ISBN-13: 978-3442468690
  • Originaltitel: With No One As Witness
  • Größe und/oder Gewicht: 12,6 x 4,5 x 19 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (128 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 15.579 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Mehr über den Autor

Eine Amerikanerin in London - zumindest zeitweise lebt Elizabeth George in der britischen Hauptstadt. Dort recherchiert die preisgekrönte Krimiautorin detailversessen an den Orten des Geschehens. Ihre größtenteils verfilmten Geschichten sind eher Gesellschaftsromane als "nur" spannende Storys - von denen George allerdings eine Menge versteht. Denn Handwerk und Kunst des Schreibens hat sie lange Jahre als Lehrerin für Englische Sprache und Literatur sowie später in Unikursen für Kreatives Schreiben unterrichtet. Bekannt wurde sie vor allem mit ihrem Ermittlerduo Inspector Lynley und Sergeant Havers. Geboren wurde Elizabeth George 1949 in Warren im US-Bundesstaat Ohio. Nach vielen Jahren in Kalifornien lebt sie heute im Nordwesten der Vereinigten Staaten bei Seattle.

Produktbeschreibungen

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Kimmo Thorne ist eine auffällige Erscheinung. Als der junge weiße Transvestit eines Tages seltsam zugerichtet und tot aufgefunden wird, wird der Polizei schnell klar, dass er das Opfer eines bisher unerkannten Serientäters wurde. Ein brisanter Fall, der Inspektor Lynley und Barbara Havers über ihre persönlichen Grenzen führen wird. Elizabeth George verbindet ausgefeilte psychologische Feinzeichnung mit permanent gehaltener Spannung zu einem ungewöhnlich dichten Kriminalroman.

Obwohl dies bereits der 13. Fall des feinsinnigen Inspektors und seiner raubeinigen Assistentin ist, hat die Autorin nichts an Schreibfreude und Frische verloren, sondern scheint sich im Gegenteil immer noch zu steigern. Dabei bleibt den Protagonisten ebenso wenig erspart wie dem von der ersten Seite an vom Buch gefesselten Leser: Die grausamen Details des Mordes an Kimmo Thorne weisen die Spur zu drei weiteren ermordeten Jungen. Da diese afrikanischer Abstammung waren, hatte sich bisher allerdings noch niemand sonderlich für die Fälle interessiert. Die Morde waren als angebliche Streitigkeiten unter Kleinkriminellen jeweils schnell in den Akten verschwunden. Nun jedoch, da die perverse Handschrift des Täters endlich erkannt wurde, gilt es, den Wettlauf gegen die Zeit zu gewinnen, bevor er erneut zuschlägt. Die Presse bekommt Wind von den Versäumnissen der Polizei und giert nach weiteren Skandalen. Der Druck auf Inspektor Lynley und Barbara Havers steigt stündlich. Doch damit nicht genug, gerät schließlich auch das Privatleben der Ermittler in den Strudel der Ereignisse. Und wieder wird eine Leiche gefunden ...

Die Kalifornierin Elizabeth George gilt zu Recht als zeitgenössische Meisterin des englischen Kriminalromans. Ihre sympathischen und facettenreichen Protagonisten überzeugen durch ungewöhnliche Lebendigkeit und Glaubwürdigkeit. George widmet den menschlichen Gefühlslandschaften dabei mindestens ebenso viel Aufmerksamkeit wie den äußeren Geschehnissen. So erscheinen die beiden Ermittler dem Leser schließlich so vertraut, dass am Ende des Buches schon fast so etwas wie Abschiedsstimmung aufkommt. Da bleibt nur die Vorfreude auf Fall 14. --Ulrike Künnecke, Literaturtest -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Pressestimmen

"Die gefährlichste Herausforderung, die Lynley und Havers je gemeinsam zu bestehen hatten – ein herausragender, explosiver Kriminalroman!" (Publishers Weekly)

"Ein Duo wie Spreng und Stoff." (Frankfurter Rundschau)

"Elizabeth George schafft das Unglaubliche: Sie kann die Spannung im Vergleich zu ihren letzten Büchern immer noch einmal steigern." (Brigitte)

"Elizabeth George wartet mit so vielen unerwarteten Wendungen auf, dass es selbst abgebrühte Leser unter Spannung setzt!" (Wall Street Journal)

"800 Seiten für die Ewigkeit." (Gala)

"800 Seiten und 929 Gramm pures Krimivergnügen." (TV Star)

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

36 von 40 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von zeilensprung am 2. Juli 2006
Format: Gebundene Ausgabe
Elizabeth George hat in ihrem dreizehnten Inspector Lynley-Roman wieder zu ihrer alten Form gefunden, nachdem die beiden letzten Krimis eigentlich nur unerschütterliche Fans überzeugen konnten.

"Wo kein Zeuge ist" führt den Leser tief in einen schrecklichen Sumpf aus grausam inszenierten Morden an vernachlässigten Jugendlichen und mitten hinein in die Abgründe der menschlichen Seele. Dabei ist es Elizabeth George wieder gelungen, ungeheuer dicht und spannend zu erzählen, dabei tiefgründig und exakt Täter und Opfer psychologisch zu sezieren und zugleich viele falsche Fährten zu legen, in denen sich der Leser jedoch von Zeit zu Zeit verirren kann, zumal dieses Buch mit achthundert Seiten kaum an einem Wochenende zu bewältigen ist.

Mindestens ebenso spannend und stringent werden auch wieder die privaten Seiten ihres stets agierenden Ermittlerquartetts Lynley/Havers und Simon/Deborah Saint James ausgelotet, jedoch mit einem Paukenschlag am Ende, der die Leser betroffen macht.

Alles in allem ist Elizabeth George wieder ein Kriminalroman gelungen, der eindeutig zu ihren besten gehört und nur im Mittelteil ein paar Längen hat!
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12 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Schillerlocke am 21. Januar 2007
Format: Gebundene Ausgabe
Nach dem sehr schwachen Vorgänger "Wer die Wahrheit sucht", der auf ganzer Linie enttäuscht hat, ist Elizabeth George endlich wieder zurück und das so wie man sie kennt.

Endlich sind auch die beiden Hauptprotagonisten wieder mit an Bord: Lynley und Havers. Dieses mal haben sie es mit einem besonders düsteren Fall zu tun. Ein Mörder macht die Straßen von London unsicher, seine bevorugten Opfer sind scheinbar willkürlich ausgewählte Jugendliche. Die Presse schreit nach Ergebnissen und zusätzlich wird Lynley von seinem Vorgesetzten Hillier unter Druck gesetzt. Langsam kommen Lynley, Havers und Nkata dem Mörder auf die Spur, bis die Lage eskaliert.

Einen spannende Handlung, gut gezeichnete Charaktere und ein überraschendes Ende. Also alles was einen guten Kriminalroman ausmacht. Da verzeiht man der Autorin auch einige Handlungsstränge, die im Leeren verlaufen.
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30 von 34 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Robin am 7. Mai 2006
Format: Gebundene Ausgabe
Nachdem die vorigen Bände mich nicht mehr vom Hocker gerissen haben, freue ich mich, sagen zu können, dass sich Elizabeth George mit dem neuesten Inspektor-Lynley-Krimi selbst übertroffen hat. Ungewohnt hart, aber irre spannend bis zum Schluss. (Herzlichen Dank auch noch an die erste Rezensentin, die ein wichtiges Detail schon verraten hat, so was lieben wir Krimileser ja...)
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26 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von sk-babie am 25. Juli 2006
Format: Gebundene Ausgabe
Nachdem ich vom letzten Band "Wer die Wahrheit sucht" zutiefst enttäuscht war und mich quasi durchgequält habe, war ich froh zu lesen, dass Lynley und Havers nun wieder das Ermittlungsruder übernommen haben. Ich stimme aber anderen Kritikern zu, dass die Anspielung im Klappentext auf Lynleys "größte persönliche Tragödie" viel zu viel vorausnimmt, denn man ahnt schon viel zu früh, was passieren wird.

Ansonsten "schaut" man den beiden Hauptakteuren einfach gern beim Ermitteln zu - wahrscheinlich auch, weil man die beiden einfach schon richtig lieb gewonnen hat in all den Jahren ;-) Barbara Havers mit all ihren chaotischen Macken ist einfach menschlich und liebenswert. Lynley hat im Gegensatz zu früheren Romanen allerdings ein wenig von seinem Charme eingebüßt und kommt oft sehr hölzern rüber. Zum Schluss bleiben leider auch einige Frage offen (die ich leider nicht benennen kann, da ich sonst zuviel vorweg nehmen würde), die ich noch gerne geklärt gehabt hätte. Aber alles in allem ein Lesevergnügen, das mich zum Ende dann auch eine Träne gekostet hat...
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21 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Annette B. am 8. Juni 2006
Format: Gebundene Ausgabe
Das Buch hatte ich eigentlich nicht lesen wollen, denn die letzten Bände aus der Reihe fand ich eher durchschnittlich. Doch zum Glück habe ich mich an den anderen Rezensenten orientiert und doch noch zugeschlagen, und jetzt kann ich nur sagen: Es hat sich gelohnt! Der Roman ist wieder so spannend und fesselnd, bis an die Abgründe gehend wie die ersten Romane um Inspector Lynley, man mag das Buch gar nicht mehr weglegen! Für Krimifans wieder eine richtige Offenbarung.
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14 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Dr. Gernot Starke am 3. August 2007
Format: Gebundene Ausgabe
Elizabeth George schafft wieder eine Steigerung:
* Die bekannten Protagonisten - und doch wieder interessant und mit neuen Facetten (beispielsweise Barbaras Frust-und-Freude mit ihrem netten Nachbarn)
* Die spannende Handlung (schreib' ich hier nichts drüber - möchte niemandem die Spannung nehmen)
* Das erschreckend real-anfühlende Ende - hier beweist die Autorin Mut...

Fazit: Meiner Meinung nach einer ihrer besten Romane. Wer andere "Lynley's" mochte, wird begeistert sein. Im Gegensatz zu anderen Rezensenten fand ich alle 800 Seiten lesenswert - keine Längen... Lesenswert ohne Einschränkung.

Vergleichbare Werke: Ich kenne keine Romanserien, in denen am Ende die Handlung und die (Serien-)Protagonisten so tragisch ineinander verwoben sind - die letzten Scarpetta-Romane von Patricia Cornwall schaffen das nicht so mitreissend.
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18 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Nitram Eknil am 28. April 2006
Format: Gebundene Ausgabe
Auch der neueste Band in der Inspector Lynley Reihe ist eine gelungene Mischung aus Thriller & Drama. Elizabeth George versteht es, den Leser von der ersten bis zur letzten Seite an diese Geschichte zu fesseln. Nicht nur, dass die Suche nach dem Täter spannend ist (auch wenn ich kurz vor der Auflösung schon ahnte, wer der Täter ist), auch die private Ebene im Erzählstrang ist diesmal von besonderer Stärke und angefüllt mit dramatischen Wendungen. Ohne zuviel verraten zu wollen, möchte ich doch sagen, dass dies mit Sicherheit ein Schlüsselroman in der Reihe sein wird. Von nun an wird sich alles ändern. Bravo!!
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