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Wo ist Carlos Montúfar?: Über Bücher Taschenbuch – 1. Oktober 2005


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Produktinformation

  • Taschenbuch: 160 Seiten
  • Verlag: rororo; Auflage: 3 (1. Oktober 2005)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3499241390
  • ISBN-13: 978-3499241390
  • Größe und/oder Gewicht: 12,6 x 1,7 x 20,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (8 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 165.867 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Mehr über den Autor

Daniel Kehlmann ist einer der Shootingstars der deutschen Literatur. 1997 veröffentlichte der 1975 geborene Sohn eines Regisseurs und einer Schauspielerin seinen ersten Roman. Auf "Beerholms Vorstellung" folgten in knappen Abständen weitere Romane, Erzählungen und eine Novelle. 2005 erschien "Die Vermessung der Welt", ein Welterfolg, der in mehr als 40 Sprachen übersetzt wurde. Darüber hinaus erhielt Daniel Kehlmann schon in den ersten Jahren seiner Schriftstellerkarriere etliche der renommiertesten deutschen Literaturpreise, häufig gar mehrere in einem Jahr. Darunter befanden sich der "Kleist-Preis" (2006) und der "Thomas-Mann-Preis" (2008). Kehlmann besuchte als Kind eine Jesuitenschule und studierte in Wien Philosophie und Germanistik. Heute ist er freier Autor und Essayist.

Produktbeschreibungen

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Im Jahr 2005 veröffentlichte Daniel Kehlmann einen Band mit gesammelten Texten zur Literatur -- Rezensionen, Reden, Essays aus den fünf vorausgegangenen Jahren. Von den 15 Beiträgen des Buches haben es immerhin sieben bis in das Hörbuch geschafft, verzichtet hat man vor allem auf die Rezensionen, etwa zu Büchern von Updike, Vonnegut, Celine oder Hamsun. Dafür gibt es auch einen Text, den man in der Buchausgabe vergeblich sucht: "Voltaire und Starbucks", eine Würdigung der Simpsons-Serie als eines der größten Kunstwerke unserer Zeit.

Dass Kehlmann nicht gerade mit einer sehr angenehmen Stimme gesegnet ist und freilich auch nicht liest wie ein Schauspieler, war noch beim Hörbuch zum Roman Ich und Kaminski fatal, bei Wo ist Carlos Montufar? dagegen stört dieser Umstand kaum. Hier folgt man dem Autor gern zu allgemeinen Überlegungen zur Entwicklung des Romans, dem prekären Verhältnis von Autor und Lektor am Beispiel Raymond Carvers, oder Erfahrungen als Autor, mit seinen eigenen Texten nach deren Veröffentlichung wieder konfrontiert zu werden.

Der längste und interessanteste Text beschäftigt sich mit Kehlmanns großem Bestseller Die Vermessung der Welt, eine Art Sekundärliteratur aus der Hand des Autors, was den Reiz dieses Blicks hinter die Kulissen noch erhöht. Nicht zuletzt gibt es hier die Antwort auf die titelgebende Frage Wo ist Carlos Montufar und warum beim Schreiben biografisch inspirierter Romane manche historische Figur, so wie der Humboldt durch Südamerika begleitende Carlos Montufar, leider unter den Tischen fallen muss. --Christian Stahl

Spieldauer: ca. 130 Minuten, 2 CDs, gekürzte Autorenlesung -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Pressestimmen

Daniel Kehlmanns Bücher verströmen den irritierenden Reiz von Meistern wie Nabokov oder Proust. (Stern)

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Kundenrezensionen

3.6 von 5 Sternen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Timo Brandt TOP 500 REZENSENT am 18. Januar 2011
Format: Taschenbuch
Kehlmann erinnert in diesem Buch leicht an einen Nobelpreisträger, nämlich an Mario Vargas Llosa in seinem Buch Briefe an einen jungen Schriftsteller.

Er erreicht gewiss nicht die Stärke und die liebevolle Geborgenheit dieses Autors, doch kann man seine Essays und Beobachtungen (die schon den ein oder anderen erhellenden und brillanten Gedanken erhalten, was ein anderer Rezensent verneinte) mit den von Vargas Lloas vergleichen, weil sie beide etwas gemeinsam haben: sie sind zeitgenössische Autoren, die universell belesen sind und sich (wie übrigens auch Kundera von dem Kehlmann hier allzu offensichtlich Teile der Romangeschichte aufgreift und trägt - siehe auch Die Kunst des Romans) in der Geschichte des Romans schon sehr viel herumgetrieben haben. Wie man weiß, ist es nicht üblich, das Schriftsteller übermäßige Freunde anderer Literatur sind.

Nun ist dieses Buch aber ein ziemlich loses Gefüge, dass während der Lektüre anregend, im Gesamtbild aber zersplittert wirkt. Wenn man hinten in den Nachweis guckt, sieht man, dass viele Artikel, die bei vielen Zeitschriften erschienen und Reden zu Anlässen vermischt wurden - es wirkt, als wäre es noch nicht mal richtig gründlich editiert worden.

Einige Essays und auch der Vortrag über seinen eigenen Roman "Die Vermessung der Welt" sind interessant und treffen oftmals den Kern, wenn Kehlmann ihn vielleicht auch irgendwo geklaut hat - egal.
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Mag Sarah Krampl am 20. August 2008
Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
Die Autoren und Werke, die Kehlmann hier vorstellt, haben durchwegs mit Politik und Gesellschaftskritik etwas zu tun. Das Buch ist in 19 Kapitel unterteilt, wobei 17 Autoren besprochen werden. Es wird kurz auf den Lebenslauf der Autoren eingegangen und lang auf die Absichten, die der Autor mit seinem Werk verfolgte. Kehlmann lässt seine eigenen Gedanken auch miteinfließen. Dadurch, dass Kehlmann anscheinend sehr belesen und auf literarischem Niveau ein unvergleichliches Wissen besitzt, erhält man eine detaillierte Einführung in die jeweiligen Werke. Teilweise handelt es sich um Autoren, wie Isaiah Berlin z.B., die eher unbekannt geblieben sind und die man eigentlich kennen müsste, wenn man sich mit Philosophie befasst. Auch unbekannte Werke bekannter Autoren kommen zur Sprache, die z.B. nicht ins Deutsche übersetzt wurden, wie Milan Kundera "Jacques und sein Herr". Insgesamt sind diese 17 Rezensionen für Literatur-, Philsophie-, und Geschichteliebhaber sehr hilfreich und informativ. Kehlmann hat einfach den richtigen Überblick und kann sich deshalb auf die Details konzentrieren. Schön, dass es noch so gute Schriftsteller gibt.
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8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von buechermaxe am 30. Oktober 2006
Format: Taschenbuch
Kehlmann versammelt in diesem Band essayistische Räsonnements über die europäische Literatur, in denen er in scharfsichtigen und dezidiert analytischen Aussagen auf das Wesentliche des jeweiligen Autors und seiner Zeitumstände eingeht. Kehlmann schafft es, in seiner Darstellungsweise sehr eindrucksvolle Einblicke in wichtige Gesichtspunkte und Konstellationen aus Autor, Werk und dessen Zeitumständen zu gewinnen. Und dieses Buch macht dabei besonders wertvoll, dass er den kritischen Blick nicht aufgibt, sondern sein Besprechungsobjekt in seinen ihm wichtigen, vielschichtigen Aspekten präsentiert, gleichgültig ob positiv oder negativ, ob als Gelungenes und Gelobtes oder Missverstandenes und Verachtetes,. Ich habe das Buch in seiner atemberaubenden Vielschichtigkeit mit sehr großem Gewinn gelesen, auch wenn manche seiner Darlegungen mir bereits bekannt, jedoch noch keineswegs in dieser pointierten Weise bewusst waren. Wer daher „sekundär“, also durch die Brille Kehlmanns, über Literatur etwas erfahren will, ist bei diesem Werk gut aufgehoben. Der Autor bespricht die Genese seines eigenen Buches „Die Vermessung der Welt“ ebenso, darüber hinaus Bücher und Wirken von Voltaire, Stendhal, Knut Hamsun, J.R.R. Tolkien, John Updike und viele andere mehr. Dieses Buch ist sein Geld wert, auch wenn es bisher nicht die Resonanz gefunden hat, die es verdiente.
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26 von 41 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ein Kunde am 21. Februar 2006
Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
Irgendein Knallkopf vom "Stern" hat in seiner/ihrer Superlativblödigkeit Kehlmanns Prosa mit der von Proust und Nabokov verglichen, der Verlag hat's ausg'schamt aufs Buchcover gedruckt und der Autor ersichtlich nichts dagegen unternommen. Nun, der Bursche ist dreißig, mit dreißig darf man noch unverschämt sein. Für dreißig ist er auch bemerkenswert belesen, wobei man bei seinen notorischen Name-Droppings gern mal einhaken möchte und fragen, was er denn wirklich kennt. Seine Prosa ist zugleich musterschülerhaft hochsolide und bestürzend unbrillant, ich habe keinen einzigen anstreichenswerten Satz oder Gedanken gefunden (aber auch keinen schlechten), nichts zum Zungeschnalzen und nichts Anstößiges; wenn dermaleinst Literaten geklont werden, dürfte so etwas als Prachtexemplar herauskommen. Aber er ist ja erst dreißig, man muß sehen, wie er seinen Ruhm verkraftet und was er noch zuwege bringt. Und die beiden vergleichsweise heiligen Namen sollten nicht auf dem Cover stehenbleiben.
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