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Wo fahren wir hin, Papa?
 
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Wo fahren wir hin, Papa? (Taschenbuch)

von Jean-Louis Fournier (Autor), Nathalie Mälzer-Semlinger (Übersetzer)
3.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (23 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 160 Seiten
  • Verlag: Deutscher Taschenbuch Verlag (1. November 2009)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3423247452
  • ISBN-13: 978-3423247450
  • Originaltitel: Où on va, papa?
  • Größe und/oder Gewicht: 20,6 x 12,8 x 1,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (23 Kundenrezensionen)
  • Amazon.de Verkaufsrang: Nr. 184 in Bücher (Die Bestseller Bücher)

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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Wie gerne hätte der Vater seinen Söhnen ›Tim und Struppi‹ geschenkt – aber leider können sie nicht lesen. Wie gerne wäre er mit ihnen auf Berge gestiegen, hätte mit ihnen Musik gemacht, hätte mit ihnen Volleyball gespielt – aber leider können sie immer nur mit Holzklötzchen spielen. Thomas und Mathieu sind behindert und waren nie das, was sich der Vater gewünscht hätte: normale Kinder. Pointiert und mit überraschendem Witz schildert Fournier das Leben mit seinen Söhnen, die zu lieben nicht leicht war. Für die beiden wäre eine Engelsgeduld nötig gewesen, doch Fournier, so bekennt er offen, war kein Engel.

Der französische Bestseller des Jahres 2008!

»Man sollte dieses Buch nicht nacherzählen. Das würde ihm nicht gerecht werden. Der Einzige, der die richtigen Worte für diese Geschichte finden kann, ist Jean-Louis Fournier.« Le Monde



Über den Autor

Jean-Louis Fournier, am 19. Dezember 1938 in Arras geboren, ist Schriftsteller und Humorist und arbeitet zudem als Regisseur für das Fernsehen. Er hat eine Vielzahl von Büchern veröffentlicht. Sein Buch 'Wo fahren wir hin, Papa?' wurde 2008 zum Nr. 1-Bestseller in Frankreich, mit dem renommierten Prix Femina ausgezeichnet und für den Prix Goncourt nominiert.


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6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Ein ungewöhnliches Buch, 29. Oktober 2009
Von Simone Schreiber (München) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Der in Frankreich sehr bekannte Autor Jean-Louis Fournier schreibt in seinem Buch "Wo fahren wir hin, Papa?" aus der Ich-Perspektive eines Vaters von zwei schwerbehinderten Söhnen. Dabei handelt es sich um keine zusammenhängende Geschichte, vielmehr um immer wenige Zeilen umfassende Ausschnitte (daher ist das Buch auch vergleichsweise sehr kurz). Doch gerade diese kurzen, scheinbar nebenbei hingekritzelten Aussagen stecken voller Gefühl und Gedanken: Manchmal lustig, manchmal traurig, oft voller schwarzem Humor, schier brutal, aber immer offen und ehrlich.

Der Autor erzählt uns die schonungslose Wahrheit, wie er sie erlebt hat, ohne Rücksicht auf Verluste und auf die Gefahr hin, grob zu wirken. "Wenn ein Kind sich mit Schokopudding beschmiert, lachen alle; wenn das Kind behindert ist, lacht keiner." Und genau diese Kluft aus Betretenheit versucht Jean-Louis Fournier zu durchbrechen - mit Erfolg, wie ich finde. Sicher sind seine Äußerungen oftmals grob und hinterlassen ein flaues Gefühl im Magen, "wie kann der nur so gemein sein?". Doch wenn man ehrlich ist, gibt es wohl keinen Menschen, der sich nicht manchmal das schlimmste ausmalt und einfach nur genervt - auch von seinen eigenen Kindern - ist. Es ist schwer das zuzugeben, umso bewundernswerter finde ich die Offenheit, mit der der Autor mit dem Thema umgeht.

Viel mehr gibt es über das Buch auch nicht zu sagen - man muss es selbst erleben, selbst die kurzen Gedankenstücke weiterspinnen, selbst zwischen Bewunderung und Verachtung, Humor und Trauer stehen. Auf jeden Fall ein ehrliches, selbstkritisches Buch, nicht für Zartbesaitete, das zum Nachdenken anregt.
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9 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
2.0 von 5 Sternen Sehr zwiespältig, 25. Oktober 2009
Jean-Louis Fournier ist ein französischer Schriftsteller, der auch als Regisseur für das französische Fernsehen arbeitet. In "Wo fahren wir hin, Papa" beschreibt er sein Leben, als Vater zweier schwerstbehinderter Söhne. In Frankreich,wo das Buch bereits 2008 erschienen ist, wurde es zum Bestseller. Sicher auch, wegen der Popularität des Autors. Gleiches kann ich mir in Deutschland nicht vorstellen. Und zwar nicht wegen fehlender Popularität.
Der Titel des Buches könnte auch lauten: "Wo wollen Sie hin, Monsieur Fournier?". Die Grundintention scheint edel. Ein Buch für die zwei behinderten Söhne, um diese nicht in Vergessenheit geraten zu lassen. Oder wie es der Autor selber formuliert, "damit ihr nicht bloß ein Foto auf einem Schwerbehindertenausweis seid". Was dann folgt sind Episoden aus Leben und Alltag mit den Kindern. Mit großer Ehrlichkeit und manchmal auch schockierender Offenheit schildert und kommentiert er einzelne Erlebnisse und Begebenheiten. Das ist kurzweilig zu lesen. Nicht umsonst ist Founier Humorist. Im Laufe der Geschichte bleibt einem das Lächeln aber immer öfter im Halse stecken. Fournier schreibt selber: "Wie Cyrano de Bergerac, der beschloss, selbst über seine Nase zu spotten, spotte ich über meine Kinder. Das ist mein Privileg als Vater.". Das ist sicher mutig, aber ist es auch notwendig?
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Stimmt traurig und nachdenklich, 18. November 2009
Die Leseprobe hat mich absolut neugierig auf das Buch gemacht, bin aber leider etwas enttäuscht worden.

Das Buch wird von einem Vater erzählt, der zwei behinderte Buben hat, und dem normalen Leben mit "normalen" Kindern nachtrauert, obwohl er es nie selbst als Vater erlebt hat. Man spürt zwischen den Seiten die Trauer und die Wut, die der Vater auf die zwei Buben hat, obwohl er sie liebt und ihre Einzigartigkeit großartig beschreibt. Zum Beispiel die Episode über das, was die zwei Jungen in der Nacht alles erleben und bewältigen, weswegen sie sich untertags ausruhen müssen. Einfach schön geschrieben.

Was mich sehr traurig gemacht hat ist, dass der Autor so oft auf der Tatsache herumreitet, dass die zwei nur Stroh im Kopf haben; die Tatsache, dass die Ehe in die Brüche gegangen ist, nimmt er einfach so hin und von der dritten "gesunden" Tochter wird fast überhaupt nicht gesprochen, so als ob sie im Leben der Brüder keinen Platz hätte - genauso wie im Leben des Vaters. Ich weiß, es ist ein Buch über Thomas und Mathieu, aber der kurze Satz, was mit Marie dann passiert ist, macht doch neugierig; sie kommt so überhaupt nicht vor, was mich verwundert, ist sie doch die Schwester.

Enttäuscht hat mich gegen Ende des Buches die Tatsache, dass der Autor schon ziemlich "übertrieben" geschrieben hat für meinen Geschmack; es war irgendwie nicht mehr Thema des Buches, wie es den zwei Buben geht, sondern dem Vater; und dieser "Egoismus" hat mich etwas verwirrt.

Trotz allem, ein wunderbares, anderes Buch zu einem Thema, zu dem es erstens schwer ist nur eine einzige Meinung zu haben und zweitens welches jeden treffen kann, aber dann nicht derart offen ausgesprochen wird.
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Es ist nicht leicht, die richtigen Worte über ein Buch zu finden, über das selbst Le Monde urteilt "Man sollte dieses Buch nicht nacherzählen. Lesen Sie weiter...
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5.0 von 5 Sternen Eine wahrhaftiger Bericht!
Die Geschichte des Vaters und seinen beiden schwerstbehinderten Söhnen ist so echt und realistisch, wie sie nur sein kann! Lesen Sie weiter...
Vor 20 Tagen von Engel veröffentlicht

3.0 von 5 Sternen Ehrlich? Ja! Aber irgendwann nur noch voller Selbstmitleid
Nachdem ich die Leseprobe von Jean-Louis Fourniers Buch "Wo fahren wir hin, Papa?" und auch die ersten rund 50 Seiten des Buchs großartig fand, weil ich die Gedanken und Gefühle... Lesen Sie weiter...
Vor 20 Tagen von Drache_Koks veröffentlicht

5.0 von 5 Sternen Hart - aber herzlich
"Wo fahren wir hin, Papa?" erzählt anrührend die Geschichte eines Vaters zweier behinderter Kinder. Fournier schreibt selbst auf dem Buchdeckel, dass man normalerweise immer ein... Lesen Sie weiter...
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4.0 von 5 Sternen Où on va, papa ?
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3.0 von 5 Sternen Wo fahren wir hin, Papa
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