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Produktinformation
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Wie gerne hätte der Vater seinen Söhnen ›Tim und Struppi‹ geschenkt – aber leider können sie nicht lesen. Wie gerne wäre er mit ihnen auf Berge gestiegen, hätte mit ihnen Musik gemacht, hätte mit ihnen Volleyball gespielt – aber leider können sie immer nur mit Holzklötzchen spielen. Thomas und Mathieu sind behindert und waren nie das, was sich der Vater gewünscht hätte: normale Kinder. Pointiert und mit überraschendem Witz schildert Fournier das Leben mit seinen Söhnen, die zu lieben nicht leicht war. Für die beiden wäre eine Engelsgeduld nötig gewesen, doch Fournier, so bekennt er offen, war kein Engel.
Der französische Bestseller des Jahres 2008!
»Man sollte dieses Buch nicht nacherzählen. Das würde ihm nicht gerecht werden. Der Einzige, der die richtigen Worte für diese Geschichte finden kann, ist Jean-Louis Fournier.« Le Monde
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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
25 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Das spricht mir aus der Seele,
Von
Rezension bezieht sich auf: Wo fahren wir hin, Papa? (Taschenbuch)
Dieses Buch hat mich letzte Woche gefunden. Sie lesen richtig, das Buch hat mich magisch angezogen, ich habe es in die Hand genommen, die Besschreibung gelesen und es dann gekauft. Noch am selben Tag hatte ich es ausgelesen, es ist ja auch nicht besonders dick. Aber ich lese es seitdem immer wieder, einzelne Abschnitte, mal von vorn, dann wieder von hinten. Es wäre mir niemals eingefallen, eine Rezension zu schreiben, wenn nicht gerade über dieses Buch. Ich habe eine behinderte Tochter, sie ist 7 Jahre alt. Die Gefühle des Autors sind meine eigenen, auch wenn meine vielleicht nicht ganz so heftig sind, aber wer weiss, manches traue ich mich dann noch nicht auszusprechen. Jean-Louis Fournier hat es für mich getan. Ich habe schon viele Bücher über behinderte Kinder gelesen, natürlich. Aber kein einziges davon hat mich so berührt, im Grunde haben sie mich alle relativ kalt gelassen.Den letzten Abschnitt, wo es darum geht, dass er sich die Frage stellt, wer er eigentlich ist und wie sein Leben verläuft, den könnte ich einrahmen und aufhängen. Wenn jemand wirklich daran interessiert ist, wie das Leben mit einem oder mehreren behinderten Kindern ist, dann sollte er dieses Buch lesen und nie wieder vergessen. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
11 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Ein ungewöhnliches Buch,
Von
Rezension bezieht sich auf: Wo fahren wir hin, Papa? (Taschenbuch)
Der in Frankreich sehr bekannte Autor Jean-Louis Fournier schreibt in seinem Buch "Wo fahren wir hin, Papa?" aus der Ich-Perspektive eines Vaters von zwei schwerbehinderten Söhnen. Dabei handelt es sich um keine zusammenhängende Geschichte, vielmehr um immer wenige Zeilen umfassende Ausschnitte (daher ist das Buch auch vergleichsweise sehr kurz). Doch gerade diese kurzen, scheinbar nebenbei hingekritzelten Aussagen stecken voller Gefühl und Gedanken: Manchmal lustig, manchmal traurig, oft voller schwarzem Humor, schier brutal, aber immer offen und ehrlich.Der Autor erzählt uns die schonungslose Wahrheit, wie er sie erlebt hat, ohne Rücksicht auf Verluste und auf die Gefahr hin, grob zu wirken. "Wenn ein Kind sich mit Schokopudding beschmiert, lachen alle; wenn das Kind behindert ist, lacht keiner." Und genau diese Kluft aus Betretenheit versucht Jean-Louis Fournier zu durchbrechen - mit Erfolg, wie ich finde. Sicher sind seine Äußerungen oftmals grob und hinterlassen ein flaues Gefühl im Magen, "wie kann der nur so gemein sein?". Doch wenn man ehrlich ist, gibt es wohl keinen Menschen, der sich nicht manchmal das schlimmste ausmalt und einfach nur genervt - auch von seinen eigenen Kindern - ist. Es ist schwer das zuzugeben, umso bewundernswerter finde ich die Offenheit, mit der der Autor mit dem Thema umgeht. Viel mehr gibt es über das Buch auch nicht zu sagen - man muss es selbst erleben, selbst die kurzen Gedankenstücke weiterspinnen, selbst zwischen Bewunderung und Verachtung, Humor und Trauer stehen. Auf jeden Fall ein ehrliches, selbstkritisches Buch, nicht für Zartbesaitete, das zum Nachdenken anregt. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
12 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Stimmt traurig und nachdenklich,
Von
Rezension bezieht sich auf: Wo fahren wir hin, Papa? (Taschenbuch)
Die Leseprobe hat mich absolut neugierig auf das Buch gemacht, bin aber leider etwas enttäuscht worden.Das Buch wird von einem Vater erzählt, der zwei behinderte Buben hat, und dem normalen Leben mit "normalen" Kindern nachtrauert, obwohl er es nie selbst als Vater erlebt hat. Man spürt zwischen den Seiten die Trauer und die Wut, die der Vater auf die zwei Buben hat, obwohl er sie liebt und ihre Einzigartigkeit großartig beschreibt. Zum Beispiel die Episode über das, was die zwei Jungen in der Nacht alles erleben und bewältigen, weswegen sie sich untertags ausruhen müssen. Einfach schön geschrieben. Was mich sehr traurig gemacht hat ist, dass der Autor so oft auf der Tatsache herumreitet, dass die zwei nur Stroh im Kopf haben; die Tatsache, dass die Ehe in die Brüche gegangen ist, nimmt er einfach so hin und von der dritten "gesunden" Tochter wird fast überhaupt nicht gesprochen, so als ob sie im Leben der Brüder keinen Platz hätte - genauso wie im Leben des Vaters. Ich weiß, es ist ein Buch über Thomas und Mathieu, aber der kurze Satz, was mit Marie dann passiert ist, macht doch neugierig; sie kommt so überhaupt nicht vor, was mich verwundert, ist sie doch die Schwester. Enttäuscht hat mich gegen Ende des Buches die Tatsache, dass der Autor schon ziemlich "übertrieben" geschrieben hat für meinen Geschmack; es war irgendwie nicht mehr Thema des Buches, wie es den zwei Buben geht, sondern dem Vater; und dieser "Egoismus" hat mich etwas verwirrt. Trotz allem, ein wunderbares, anderes Buch zu einem Thema, zu dem es erstens schwer ist nur eine einzige Meinung zu haben und zweitens welches jeden treffen kann, aber dann nicht derart offen ausgesprochen wird. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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