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Wo fahren wir hin, Papa?
 
 
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Wo fahren wir hin, Papa? [Taschenbuch]

Jean-Louis Fournier , Nathalie Mälzer-Semlinger
3.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (51 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 160 Seiten
  • Verlag: Deutscher Taschenbuch Verlag (1. November 2009)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3423247452
  • ISBN-13: 978-3423247450
  • Originaltitel: Où on va, papa?
  • Größe und/oder Gewicht: 20,6 x 12,8 x 1,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (51 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 82.425 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Jean-Louis Fournier
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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

»Ein berührendes Buch, das einen hin und herwirft zwischen Gänsehaut und feuchten Augen.«
Ursula Czerlinski, Lesart Nr. 9/2009

»Jean-Louis Fournier hat ein ganz außergewöhnliches Buch geschrieben – so herrlich gegen den Strich gebürstet, so gar nicht political correct, so tieftraurig, zugleich befreiend ironisch und heiter. Federleicht scherzend setzt er sich über alle Tabus hinweg, ohne jedoch die Schwere und Schicksalsträchtigkeit seines Sujets zu verharmlosen.«
Inge Zenker-Baltes, Radio Bremen 25.10.2009

»Pointiert, mit Witz und gleichzeitig sehr berührend.«
Meine Familie & ich Nr. 9/2009

»Mit knappen, einfühlsamen Worten, manchmal mit dem Versuch, das schwere Leben ironisch zu überhöhen, skizziert Fournier Situationen, in denen Eltern mit ihren behinderten Kindern weitgehend auf sich gestellt sind.«
Börsenblatt 23.07.2009

»Unsentimenal ohne wenn und aber – kein Betroffenheitsbericht, sondern Literatur.«
Buchmarkt Nr. 6/2009

»Fournier erzählt gnadenlos ehrlich, doch auch immer mit einem feinen, augenzwinkernden Humor. Ein Buch, das man gelesen haben muss.«
Zürcher Unterländer 30.10.2009

»›Wo fahren wir hin, Papa?‹ ist ein wunderschönes Buch. Ohne Pathos und Falschheit. Eine kleine Rarität.«
Katharina Schlager, news.de 03.11.2009

»[...] eine ungewöhnliche Liebeserklärung eines nicht perfekten Vaters.«
Die Presse am Sonntag, Wien 18.10.2009

»Der gemeinsame Buchtipp (Hier geht's zur Audiodatei)«
Christine Westermann & Andreas Wallentin, WDR 5 Literaturmagazin 31.10.2010

»Das Buch ist ein unendlich trauriger Text, aber gleichzeitig einer, der lächeln, manchmal sogar auflachen lässt. (...) Selten wohl konnte man bisher in einem Buch Weinen und Lachen so nahe nebeneinander finden, mitunter sogar gleichzeitig. Jean-Louis Fournier ist jedenfalls ein Stück Literatur gelungen, das einzigartig dasteht, zudem gewagt, weil es an einem Rand angesiedelt ist, aber nicht abrutscht, und deshalb viel betulich-bedauerndes Verhalten gegenüber Behinderten als Heuchelei entlarvt.«
Stefan May, DeutschlandRadio 19.11.2009

»Er erzählt mit einem Witz, der überrascht und sehr berührt, und mit einer entwaffnenden Offenheit, die sicher einzigartig ist.«
monat Nr. 11/2009

»›Wo fahren wir hin, Papa?‹ ist ein herrlich ironisches Buch voll Wortgewalt.«
Daniela Möhrke, saubereingeschenkt.de 10.11.2009

»Fournier hat eine Debatte angestoßen über die Frage: Wie darf man schreiben über Behinderte? Dabei wird sein Buch sicher nicht das Schlusswort sein. Aber: Diese Diskussion von einem moralischen Korsett befreit zu haben mit der witzig-bösen und trotzdem liebevollen Beschreibung seiner Söhne - das ist das Verdienst von Jean-Louis Fournier. Und so ist ihm letztlich das gelungen, was er als Geschenk an seine Söhne bezeichnet: Er hat ihnen mit diesem Buch ein Denkmal gesetzt.«
ARD - Titel, Thesen, Temperamente 22.11.2009

»Jean-Louis Fournier gebraucht den Humor wie ein schmerzlinderndes Mittel, das ihm hilft, auszuhalten und zu verarbeiten, was ihm widerfahren ist.«
Tilla Fuchs, SR2, BücherLese 20.11.2009

»Dank Humor und Ehrlichkeit gelingt Jean-Louis Fournier ein unverkrampfter Blick auf ein schwieriges Thema.«
Westdeutsche Zeitung 21.11.2009

»Der beißende Humor von Jean-Louis Fournier, in der aktuellen französischen Literatur eine sehr seltene Qualität, macht aus der persönlichen Tragödie ein mit bösem Witz verfasstes Plädoyer für die Kunst, sein Leben in den Sand zu setzen, für das Recht, Kinder zu haben, die "wie niemand aussehen" und Bücher zu schreiben, wie es sie sonst nicht gibt.«
Christine Lecerf, Französisches Buch des Monats, ARTE 26.11.2009

»Humor ist des Autors beliebteste Waffe, er weiß sie zu schwingen wie ein Schwert, erzählt brillant lakonischem, dabei hochpoetischem Stil vom kleinen großen schwierigen Leben, einem Leben zwischen Weinen und Lachen, zwischen höchster Verzweiflung und sanfter Zärtlichkeit.«
Kurier am Sonntag 22.11.2009

»›Wo fahren wir hin, Papa?‹ ist ein anrührendes Buch.«
Regina Tauer, Wetzlaer Neue Zeitung 01.12.2009

»Eine todtraurige Geschichte, aber kein todtrauriges Buch. Sondern eines voller Witz, Wut und Tapferkeit.«
Fritz-Peter Linden, Tierischer Volksfreund 24.12.2009

»Der Franzose Jean-Louis Fournier schildert das Leben mit seinen behinderten Söhnen mit überraschendem Witz und Ehrlichkeit.«
Augsburger Allgemeine 16.01.2010

»Es sind herzergreifende Worte, mit denen Fournier das Thema Behinderung seiner Leserschaft näherbringt. Ganz ohne Gefühlsduselei.«
Mathias Ziegler, Wiener Zeitung 09.02.2010

»Ein ungewöhnliches Buch, das man lesen muss.«
Ina Karačić, Zivildienst April 2010

»Founier ist ein Buch gelungen, das ganz tief eintauchen lässt in das Geheimnis namens Leben.«
Magnus Reitinger, Weilheimer Tagblatt 12.05.2010

Kurzbeschreibung

Wie gerne hätte der Vater seinen Söhnen ›Tim und Struppi‹ geschenkt – aber leider können sie nicht lesen. Wie gerne wäre er mit ihnen auf Berge gestiegen, hätte mit ihnen Musik gemacht, hätte mit ihnen Volleyball gespielt – aber leider können sie immer nur mit Holzklötzchen spielen. Thomas und Mathieu sind behindert und waren nie das, was sich der Vater gewünscht hätte: normale Kinder. Pointiert und mit überraschendem Witz schildert Fournier das Leben mit seinen Söhnen, die zu lieben nicht leicht war. Für die beiden wäre eine Engelsgeduld nötig gewesen, doch Fournier, so bekennt er offen, war kein Engel.

Der französische Bestseller des Jahres 2008!

»Man sollte dieses Buch nicht nacherzählen. Das würde ihm nicht gerecht werden. Der Einzige, der die richtigen Worte für diese Geschichte finden kann, ist Jean-Louis Fournier.« Le Monde


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Kundenrezensionen

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25 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Das spricht mir aus der Seele, 28. Oktober 2009
Rezension bezieht sich auf: Wo fahren wir hin, Papa? (Taschenbuch)
Dieses Buch hat mich letzte Woche gefunden. Sie lesen richtig, das Buch hat mich magisch angezogen, ich habe es in die Hand genommen, die Besschreibung gelesen und es dann gekauft. Noch am selben Tag hatte ich es ausgelesen, es ist ja auch nicht besonders dick. Aber ich lese es seitdem immer wieder, einzelne Abschnitte, mal von vorn, dann wieder von hinten. Es wäre mir niemals eingefallen, eine Rezension zu schreiben, wenn nicht gerade über dieses Buch. Ich habe eine behinderte Tochter, sie ist 7 Jahre alt. Die Gefühle des Autors sind meine eigenen, auch wenn meine vielleicht nicht ganz so heftig sind, aber wer weiss, manches traue ich mich dann noch nicht auszusprechen. Jean-Louis Fournier hat es für mich getan. Ich habe schon viele Bücher über behinderte Kinder gelesen, natürlich. Aber kein einziges davon hat mich so berührt, im Grunde haben sie mich alle relativ kalt gelassen.

Den letzten Abschnitt, wo es darum geht, dass er sich die Frage stellt, wer er eigentlich ist und wie sein Leben verläuft, den könnte ich einrahmen und aufhängen.

Wenn jemand wirklich daran interessiert ist, wie das Leben mit einem oder mehreren behinderten Kindern ist, dann sollte er dieses Buch lesen und nie wieder vergessen.
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11 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Ein ungewöhnliches Buch, 29. Oktober 2009
Von 
Simone Schreiber (München) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Wo fahren wir hin, Papa? (Taschenbuch)
Der in Frankreich sehr bekannte Autor Jean-Louis Fournier schreibt in seinem Buch "Wo fahren wir hin, Papa?" aus der Ich-Perspektive eines Vaters von zwei schwerbehinderten Söhnen. Dabei handelt es sich um keine zusammenhängende Geschichte, vielmehr um immer wenige Zeilen umfassende Ausschnitte (daher ist das Buch auch vergleichsweise sehr kurz). Doch gerade diese kurzen, scheinbar nebenbei hingekritzelten Aussagen stecken voller Gefühl und Gedanken: Manchmal lustig, manchmal traurig, oft voller schwarzem Humor, schier brutal, aber immer offen und ehrlich.

Der Autor erzählt uns die schonungslose Wahrheit, wie er sie erlebt hat, ohne Rücksicht auf Verluste und auf die Gefahr hin, grob zu wirken. "Wenn ein Kind sich mit Schokopudding beschmiert, lachen alle; wenn das Kind behindert ist, lacht keiner." Und genau diese Kluft aus Betretenheit versucht Jean-Louis Fournier zu durchbrechen - mit Erfolg, wie ich finde. Sicher sind seine Äußerungen oftmals grob und hinterlassen ein flaues Gefühl im Magen, "wie kann der nur so gemein sein?". Doch wenn man ehrlich ist, gibt es wohl keinen Menschen, der sich nicht manchmal das schlimmste ausmalt und einfach nur genervt - auch von seinen eigenen Kindern - ist. Es ist schwer das zuzugeben, umso bewundernswerter finde ich die Offenheit, mit der der Autor mit dem Thema umgeht.

Viel mehr gibt es über das Buch auch nicht zu sagen - man muss es selbst erleben, selbst die kurzen Gedankenstücke weiterspinnen, selbst zwischen Bewunderung und Verachtung, Humor und Trauer stehen. Auf jeden Fall ein ehrliches, selbstkritisches Buch, nicht für Zartbesaitete, das zum Nachdenken anregt.
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12 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Stimmt traurig und nachdenklich, 18. November 2009
Rezension bezieht sich auf: Wo fahren wir hin, Papa? (Taschenbuch)
Die Leseprobe hat mich absolut neugierig auf das Buch gemacht, bin aber leider etwas enttäuscht worden.

Das Buch wird von einem Vater erzählt, der zwei behinderte Buben hat, und dem normalen Leben mit "normalen" Kindern nachtrauert, obwohl er es nie selbst als Vater erlebt hat. Man spürt zwischen den Seiten die Trauer und die Wut, die der Vater auf die zwei Buben hat, obwohl er sie liebt und ihre Einzigartigkeit großartig beschreibt. Zum Beispiel die Episode über das, was die zwei Jungen in der Nacht alles erleben und bewältigen, weswegen sie sich untertags ausruhen müssen. Einfach schön geschrieben.

Was mich sehr traurig gemacht hat ist, dass der Autor so oft auf der Tatsache herumreitet, dass die zwei nur Stroh im Kopf haben; die Tatsache, dass die Ehe in die Brüche gegangen ist, nimmt er einfach so hin und von der dritten "gesunden" Tochter wird fast überhaupt nicht gesprochen, so als ob sie im Leben der Brüder keinen Platz hätte - genauso wie im Leben des Vaters. Ich weiß, es ist ein Buch über Thomas und Mathieu, aber der kurze Satz, was mit Marie dann passiert ist, macht doch neugierig; sie kommt so überhaupt nicht vor, was mich verwundert, ist sie doch die Schwester.

Enttäuscht hat mich gegen Ende des Buches die Tatsache, dass der Autor schon ziemlich "übertrieben" geschrieben hat für meinen Geschmack; es war irgendwie nicht mehr Thema des Buches, wie es den zwei Buben geht, sondern dem Vater; und dieser "Egoismus" hat mich etwas verwirrt.

Trotz allem, ein wunderbares, anderes Buch zu einem Thema, zu dem es erstens schwer ist nur eine einzige Meinung zu haben und zweitens welches jeden treffen kann, aber dann nicht derart offen ausgesprochen wird.
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