Der dritte Band ist sicherlich der bisher beste der Penelope-Plank-Reihe. Im Gegensatz zu den ersten beiden Folgen verschlägt es Penelope und Peter Wilson dieses Mal nach Schottland, wo ein entfernter Verwandter gestorben ist. Penelope lässt sich einmal mehr von ihrer Neugier leiten und stößt bald auf einen Mord und noch mehr Tote. Dazu stöbert sie in dem unheimlichen alten Herrenhaus herum und findet versteckte Türen, Geheimgänge und mehr.
Gewohnt selbstironisch macht sich Penelope auf die Suche nach dem Mörder, wobei der schottische Flair nicht zu kurz kommt. Das Buch liest sich flüssig und unterhaltsam; auch wenn der Einstieg einen Tick kürzer hätte sein können, gewinnt der Krimi im Verlauf an Spannung. Am Ende erwartet einen dann doch eine Überraschung. Die Charaktere sind treffend dargestellt und trotz mancher Sonderlichkeit überwiegend liebenswert. Ich hoffe, Folge vier erscheint bald.