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Wo die Beeren reifen: Roman
 
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Wo die Beeren reifen: Roman [Taschenbuch]

Jewgeni Jewtuschenko , Wolfgang Bräuer
4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)

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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

Wenige sowjetische Schriftsteller der Gegenwart fragen so beharrlich nach dem Sinn des Lebens wie Jewgeni Jewtuschenko in seinem ersten Roman. Es war diese Sinnfrage, die der russischen Literatur einst Größe verlieh.

Die handelnden Personen in diesem Roman, Menschen aus Fleisch und Blut, besitzen unverwechselbare Charaktereigenschaften - Jewtuschenko liefert niemals Schablonen ... Wundervoll und berührend die Schilderung der unendlichen Weite der sibirischen Landschaft, zart und lyrisch die Liebesszenen.

Vieles an dem Buch ist interessant, hat aktuelle oder vergangenheitsbewältigende Bedeutung. Wirklich schön sind jene Seiten, die die sibirische Taiga, sibirische Ströme und naturverbundene sibirische Menschen gestalten.

Jewtuschenko ist es gelungen, die scheinbar spielerische Leichtigkeit, tatsächlich aber höchst überlegte Komposition freier Rhythmen aus der Lyrik in die Roman-Arbeit hinüberzuretten. Diese Aufbautechnik erlaubt es dem Autor - ohne dass dies vom Leser als Bruch empfunden wird -, in rascher Szenenfolge Ort, Zeit und Figuren wechseln zu lassen. Resultat dieses Herangehens ist ein farbiges Panorama der sowjetischen Lebenswirklichkeit mit historischer und utopischer Tiefendimension, wobei überdies Bezüge zum weltpolitischen Umfeld mitgeliefert werden.

Kurzbeschreibung

»Ich wollte einen allumfassenden Roman schreiben«, sagt Jewtuschenko über seinen ersten Roman - und das ist ihm gelungen: ein gewaltiges Fresko, dessen Handlungsbogen bis zum Ende des Ersten Weltkriegs zurückreicht. Gewaltig ist auch die Fülle der Gestalten, denen der Leser in diesem Roman begegnet: Bauern, Geologen, Studenten, junge russische Poeten und amerikanische Popsänger, sogar ein Kosmonaut, der sich der Raumkapsel aus seine Gedanken macht über die Erde macht. Ausgangsort ist die Taiga, wo sich der Beerenbevollmächtigte mit ein paar zufälligen Weggenossen im Lastwagen auf die Landstraße begibt.

Der Verlag über das Buch

»Wenige sowjetische Schriftsteller der Gegenwart fragen so beharrlich nach dem Sinn des Lebens wie Jewgeni Jewtuschenko in seinem ersten Roman. Es war diese Sinnfrage, die der russischen Literatur einst Größe verlieh.«

Reinhard Lauer in der ›Frankfurter Allgemeinen‹

»Die handelnden Personen in diesem Roman, Menschen aus Fleisch und Blut, besitzen unverwechselbare Charaktereigenschaften - Jewtuschenko liefert niemals Schablonen ... Wundervoll und berührend die Schilderung der unendlichen Weite der sibirischen Landschaft, zart und lyrisch die Liebesszenen.«

Wiener Zeitung

»Vieles an dem Buch ist interessant, hat aktuelle oder vergangenheitsbewältigende Bedeutung. Wirklich schön sind jene Seiten, die die sibirische Taiga, sibirische Ströme und naturverbundene sibirische Menschen gestalten.«

Wolfgang Kasack in der ›Neuen Zürcher Zeitung‹

»Jewtuschenko ist es gelungen, die scheinbar spielerische Leichtigkeit, tatsächlich aber höchst überlegte Komposition freier Rhythmen aus der Lyrik in die Roman-Arbeit hinüberzuretten. Diese Aufbautechnik erlaubt es dem Autor - ohne dass dies vom Leser als Bruch empfunden wird -, in rascher Szenenfolge Ort, Zeit und Figuren wechseln zu lassen. Resultat dieses Herangehens ist ein farbiges Panorama der sowjetischen Lebenswirklichkeit mit historischer und utopischer Tiefendimension, wobei überdies Bezüge zum weltpolitischen Umfeld mitgeliefert werden.«

Lutz Holzinger 1982 in der Wiener ›Volksstimme‹

Über den Autor

Jewgeni Jewtuschenko wurde 1932 (später geändert in 1933) in Sima/ Sibirien geboren. Durch Gedichte wie »Stalins Erben« oder »Babij Jar« schon in den sechziger Jahren in der Sowjetunion wie in der übrigen Welt als der große Poet gefeiert, war er eine tragende Figur des Widerstands gegen das repressive kommunistische Regime. Seine Gedichte wurden in 72 Sprachen übersetzt, und er erhielt zahlreiche internationale Auszeichnungen. Zwischen 1988 und 1991 war er Parlamentsabgeordneter. Während des Militärputsches 1991 verlas Jewtuschenko vom Balkon des Weißen Hauses in Moskau ein Gedicht, das den Verteidigern der Freiheit gewidmet war.
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