Vorab muss ich sagen, dass ich Peter Hofmanns "Das Feuer fremder Häuser" verschlungen und mich sehr auf "Wo Norden ist" gefreut habe.
Leider war das Buch, abgesehen vom Anfang und dem z.T. überraschenden Ende, eine ziemliche Enttäuschung.
Ausufernde Bescheibungen der Jugend in der DDR kurz vor der Wende bestimmen den Hauptteil des Buches- die Beziehung zwischen den beiden Hauptcharakteren wird über weite Strecken zur Nebenhandlung, bzw. verschwindet komplett von der Bildfläche.
Der Leser wird zudem überflutet mit seitenlangem Grübeln der Hauptfigur über Leben, Liebe und viel, viel Vergangenheit.
Ich hoffe sehr, dass sein nächster Roman wieder an "Das Feuer fremder Häuser" anschliessen kann.