Möchten Sie verkaufen? Hier verkaufen
Wo Die Wilden Kerle Wohnen
 
Größeres Bild
 

Wo Die Wilden Kerle Wohnen


3.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (56 Kundenrezensionen)

Erhältlich bei diesen Anbietern.



Welche anderen Artikel kaufen Kunden, nachdem sie diesen Artikel angesehen haben?


Produktinformation

  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (56 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B003IBJRIY
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 65.844 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

Rezensionen

EAN 5051890013293 - Wo die Wilden Kerle wohnen - Versand von Technovideo Kreillerstr 18

Kunden, die diesen Artikel gekauft haben, kauften auch


Vorgeschlagene Tags zu ähnlichen Produkten

 (Was ist das?)
Setzen Sie den ersten relevanten Tag hinzu (ein Schlüsselwort, das mit diesem Produkt in engem Zusammenhang steht).
 

 

Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
56 von 62 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:DVD
Nachfolgend eine längere Filmkritik zu "Wo die wilden Kerle wohnen" von mir. Wer zu faul zum Lesen ist, dem sei Eines gesagt: Ein ganz ganz großer Film, unbedingt anschauen!

Der Film 'Wo die wilden Kerle wohnen' von Regisseur Spike Jonze ist nur auf den ersten Blick eine gewöhnliche, deshalb oberflächliche Kinderbuchverfilmung des berühmten Klassikers von Maurice Sendak, in dem der kleine Max (Max Records) durch Probleme daheim auf die Insel der wilden Kerle flüchtet und deren König wird.

Schon im Vorspann des Filmes wird klar, um wen sich der Film dreht: Max, 8 Jahre alt, Schüler, zerstörungswütig, frech aber auch warmherzig und lieb. Die üblichen Logos der großen Filmfirmen sind überkritzelt mit wilden Kerlen oder seinem Namen. Im nächsten Moment jagd der Zuschauer Max aus der Perspektive einer verwackelten Handkamera nach, welcher wiederrum einen Hund verfolgt und sich schließlich wild schreiend auf ihn wirft. Im direkten Gegensatz dazu der liebenswürdige und niedliche kleine Max, der aus Schnee ein Iglu baut und mit den Freunden seiner Schwester eine Schneeballschlacht veranstaltet.
Danach springt Max zwischen diesen beiden Extrema hin und her: Zuerst zerstört er aus Wut das Zimmer seiner Schwester, das er danach mit seiner Mutter wieder weinend und zutiefst bereuend aufräumt. Ihr erzählt er auch eine Geschichte und muntert sie dadurch von ihrem stressigen Beruf auf. Die Stimmung kippt kurze Zeit danach wieder, als seine Mutter ihren neuen Freund nach Hause eingeladen hat und Max bittet, den Tisch zu decken. Er rastet aus, stellt sich auf den Tisch und brüllt zu seiner Mutter: 'Ich fress dich auf!'
Max flieht aus der Wohnung und segelt auf eine Insel, wo die wilden Kerle wohnen. Anfangs nutzt er die Insel zusammen mit den Monstern, die ihn zu ihrem König gemacht haben, als eine Art Abenteuerspielplatz. Schreiend rennnen sie herum, reißen Bäume aus und beschließen, eine neue Festung zu bauen. Es scheint, als würde das von Max versprochene Schutzschild, das Unglück und Trauer abhalte, wirken. KW, die die Gruppe schon verlassen hatte, kehrt zur Freude Carols, Max bestem Freund, immer öfters zur Gruppe zurück. Auch Judith, die Besserwisserin und ihr Mann Ira scheinen besser als zuvor in die Gruppe integriert.
Doch das Glück und die Freude währt nicht lange. Es kommt wieder zu Spannungen und Streit in der Gruppe und Max als König scheint hilflos dagegen zu sein. Carol und KW verfremden sich zusehends. Wie bei seinen Eltern kann und will Max dies nicht verstehen. Er lernt, dass wild sein allein auch kein Problemlöser ist, sondern eher das Gegenteil. So soll laut ihm eine Schlacht mit Dreckklumpen helfen, sich anschließend wieder vertragen zu können. Was anfangs noch als Spaß beginnt, wird jedoch spätestens dann bitterer Ernst, als der von allen respektierte und gemochte Douglas von einem Klumpen verletzt wird, aber die Anderen nicht aufhören, auf ihn zu werfen.
Lösungen findet Max auf die immer größer werdenden Probleme nicht, er gelangt lediglich zur Einsicht, dass menschliche Beziehungen eben kompliziert seien. Dies führt dazu, dass er beschließt, die Insel und die wilden Kerle zu verlassen und nach Hause zu segeln. Zu seiner Verabschiedung kommt auch Carol, mit dem sich Max zuvor zerstritten hatte. Es scheint, als hätte nicht nur Max dazu gelernt, denn auch die wilden Kerle sind zusammengewachsen. Als Max wieder nach Hause kommt, wartet seine Mutter auf ihn und das Essen ist noch warm.

Obwohl der Film ab 6 Jahren freigegeben und die Verfilmung eines Kinderbuchs ist, ist er für Kinder nicht wirklich zu empfehlen. Zu depressiv, zu melancholisch wirkt Max, die Insel und die wilden Kerle selbst, zu nachdenklich stimmend ist selbst das versöhnliche Ende. Gerade aber diese Stimmung macht den Film zu einem Großartigen! Sie lässt tief blicken ins Bewusstsein und in die Gefühlswelt von Max und Kindern generell. Die Ängste, Menschen, die man liebt, könnten sich ändern und einen selbst verlassen. Die Wichtigkeit wahrer Freunde. Die Spiel- und Zerstörungswut, das Unbelastetsein. Und gleichzeitig die Reue und das Schuldgefühl danach.
Möglich wird dieser tiefe Blick aber nur durch den zwölfjährigen Schauspieler Max Records. Die starken und schnellen Wechsel der Gefühlslagen wirken erst durch ihn so echt und real. Wie er in Sekundenschnelle vom wütenden zum traurigen Max wird, kann man wohl authentischer nur im wahren Leben beobachten.
Spike Jonze hat es geschafft, aus einem dünnen Kinderbuch einen großartigen Film zu machen, bei dem alles stimmt. Die verwackelten Handkameraszenen, die Fotografie ähnelnden Aufnahmen und die mit echten Kostümen gespielten, nicht animierten wilden Kerle bringen einen künstlerischen und inspirierenden Aspekt mit in den Film, den man in vielen anderen aktuellen Hollywood-Blockbustern sehnlichst vermisst. Die Filmmusik von Karen O. zusammen mit einem manchnmal schräg kreischenden Kinderchor tun da ihr Übriges.

'Wo die wilden Kerle wohnen' ist ein Film, der nachdenklich stimmt über das eigene Leben und die eigene Kindheit. Doch er ist gleichzeitig auch ein Film, bei dem man sich - kaum aus dem Kinosaal - wünscht, los zu rennen, zu schreien, zu zerstören.
Und Dreckklumpen zu werfen!
War diese Rezension für Sie hilfreich?
36 von 40 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Aufwühlend! 29. Dezember 2009
Von Brundibar
Format:DVD
Es ist seltsam! Es gibt Filme für die gibt es einfach keine Schublade! Dieser gehört zweifelsfrei dazu! Ist es ein Kinderfilm? Für kleine Kinder ist er möglicherweise zu anspruchsvoll. Für größere zu "uncool". Erwachsene gehen da ohne Kinder wohl eher nicht rein. Aber das sollten sie! Besonders die die verlernt haben die Welt mit Kinderaugen zu sehen! Spike Jonze hat Max' Einsamkeit auf der Leinwand fast körperlich spürbar gemacht! Sehr einfühlsam fängt er Max Records Minenspiel auf. Der Junge ist wirklich ideal besetzt. Man spürt die besondere Chemie zwischen dem Regisseur und seinem kleinen Hauptdarsteller! Ein Glücksfall!

Sicher hätt ich auch gern noch mehr gesehen von Max' wirklicher Welt. Aber das hätte sich wohl zu weit von der Buchvorlage entfernt! Das Buch hab ich übrigens neulich in einer Bücherhandlung zur Hand genommen und komplett durchgelesen.Was kein Kunsstück ist bei den wenigen Worten. Es ist mehr ein Bilderbuch. Und erstaunlich wie Spike Jonze den Faden aufgenommen hat und die Geschichte zu noch mehr Grösse verholfen hat! Es heisst dass auch der Autor angetan ist von der erweiterten Fassung seiner Geschichte!
Ich seh in dieser Geschichte vor allen Dingen auch so etwas wie eine Selbsttherapie. Max setzt sich mit seinen Gefühlen auseinander. Wobei jeder dieser wilden Kerle einen Aspekt seiner Charaktereigenschafften darstellt denen er sich stellen muß!
Als der Junge seiner Welt entflieht und auf die wilden Kerle trifft spürt man außerdem auch sehr deutlich den Zeitgeist der 60er. So ein wenig antiautoritärer Geist. So mein Empfinden.

Technisch gesehen find ich den Film auch sehr gelungen! Traumhafte Bilder wunderbar eingefangen! Toll ausgeleuchtet in warmen Farben. Ein wunderbarer Soundtrack mit stimmungsvollen Songs ergänzt das ganze perfekt! Die Austattung und die Effekte wohl dossiert dominieren in keinster Weise! Sehr beeindruckend fand ich die Miniatur Welt die Carol sich da aufgebaut hat! Sehr liebevoll gemacht!

Die Meinungen zu diesen Film gehen sicher auseinander! Für mich war es ein wunderbares Kinoerlebnis! Eine aufwühlende emotionale persönliche Erfahrung!
Und nun freu ich mich auf die DVD!
War diese Rezension für Sie hilfreich?
17 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Melancholische Traumwelt 28. April 2010
Von Rob Fleming TOP 500 REZENSENT
Format:Blu-ray|Von Amazon bestätigter Kauf
Wie verfilmt man ein Kinderbilderbuch dessen Text locker auf eine DIN-A-4 Seite passen würde (handschriftlich und in Großbuchstaben) und eigentlich gar keine Geschichte, sondern lediglich ein Gefühl vermitteln will? Im schlimmsten Fall kommt dabei ein banal bis schlechter Kinderfilm heraus, im besten eine märchenhafte Traumwelt. Der Name "Tim Burton" fällt einem da als erstes ein, der für so etwas prädestiniert zu sein scheint, aber Regisseur Spike Jonze hat mit "Being John Malkovich" bewiesen, dass er so etwas auch ganz gut kann.

Zur Geschichte: Kleiner Junge fühlt sich im Familienkreis vernachlässigt. Vater gibt es nicht mehr. Mutter und große Schwester haben eigene Sorgen und beachten ihn kaum. Aufmerksamkeit erhält er nur bei der Entladung aufgestauter Wut und dann ohne erfreuliches Feedback. Er flüchtet sich in eine Traumwelt mit grässlich aussehenden Monsterriesen, die sich jedoch schnell als überwiegend harmlos und sogar gutherzig erweisen. Der Junge ernennt sich kurzerhand zu ihrem König und hat zunächst viel Spaß in seiner neuen Welt. Schnell merkt er jedoch, dass es auch dort die selben Sorgen und Probleme wie in der Realität gibt und sich zwischenmonsterliches nicht einfach auf des Königs Befehl lösen lässt, sondern Einfühlungsvermögen und Respekt vor den Gefühlen und Bedürfnissen des jeweils anderen erfordern.

Der Film sieht gut aus, die Monsterkostüme sind großartig und dem Original detailliert nachempfunden. Die Umgebung ist zwar ein bisschen öd und leer, was der Atmosphäre aber eher gut tut, als ihr zu schaden.
Inhaltlich fällt die Einordnung schwerer. Für einen reinen Kinderfilm ist der Subtext womöglich zu kompliziert, gleichzeitig sind die Geschehnisse aber ausgesprochen infantil, denn diese werden ausschließlich von dem kleinen Junge vorangetrieben, der auf sein Gefühlschaos entweder euphorisch "Lasst uns alle gegenseitig mit Dreckklumpen bewerfen" oder traurig "Nimm mich in den Arm und hab mich lieb" reagiert. Diese Art von Problembewältigung ist zwar nachvollziehbar, aber als Erwachsener hat man im Laufe der Jahre doch (hoffentlich) ein paar komplexere Methoden der Analyse entwickelt. Zu allem Überfluss nimmt sich der Film auch noch für jede Kleinigkeit sehr viel Zeit, so dass die ohnehin schon nicht sonderlich spannenden Ereignisse etwas zäh dahin plätschern.

Regisseur Spike Jonze ist es tatsächlich gelungen, 101 Minuten Film zu füllen, ohne dabei signifikant ausführlicher zu werden, als das Bilderbuch. Als gelungenen Unterhaltungsfilm würde ich das nicht gerade bezeichnen, aber vielleicht als meditativen Einstieg in eine Selbsterforschung. Alles in allem bleibt bei dem Film trotz der großartigen Atmosphäre ein fader Beigeschmack zurück, da er streng genommen nichts bietet, was das Bilderbuch nicht kürzer auf den Punkt bringt. Da bleibt die Frage, ob es unbedingt die Umsetzung in eine andere Kunstform gebraucht hätte und wer eigentlich das Zielpublikum sein soll.

Die technische Seite der Blu-ray ist ordentlich und merklich besser als eine DVD, aber auch nicht von der Qualität die man seinen Freunden vorführt, um sie von Blu-ray zu überzeugen.
War diese Rezension für Sie hilfreich?
Die neuesten Kundenrezensionen
Hände weg wenn für Kinder gedacht!
Der Film mag von den Bildern durchaus eindrucksvoll sein. Für Erwachsene. Für Kinder ist der Film in keiner Weise zu empfehlen. Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von Ingrosch veröffentlicht
Wunderbarer Film
Der Film ist meiner Meinung nach sehr gut gelungen, sowohl inhaltlich als auch optisch.
Max Records ist die perfekte Besetzung für die Rolle und spielt absolut... Lesen Sie weiter...
Vor 6 Monaten von Morize veröffentlicht
naja
im kindergarten haben mir die bilder und der ganz eigene zeichenstil des buches sehr gefallen- so war der film dann ein muss für mich. Lesen Sie weiter...
Vor 7 Monaten von Andy Lee veröffentlicht
Noch nie in meinem Leben so gerührt gewesen !
Ich muss zu aller erst sagen, dass dies meine erste Rezension ist und ich mich für gramatikalische Fehler entschuldige... Lesen Sie weiter...
Vor 8 Monaten von Nermus veröffentlicht
Interessanter Film aber nichts für kleine Kinder!
Inhalt:

Ein Kind, das sich in der Realität nicht besonders wohl fühlt gelangt in eine andere Welt, wo er zum König von riesigen, flauschigen Monstern... Lesen Sie weiter...
Vor 8 Monaten von Pierre sur Mer veröffentlicht
Film für Jungen (und Männer)
Ich habe den Film schon mit vielen Leuten angeschaut und bin zu dem Ergebnis gekommen, dass nur Jungen und Männer diesen Film verstehen. Lesen Sie weiter...
Vor 10 Monaten von Marc Siegert veröffentlicht
Wo die wilden Kerle wohnen
Mein Sohn und seine Frau sind ganz begeistert ueber diese DVD. Die Beide haben seid ihren Juengsten Lebensjahren das Buch Wo die wilden Kerle wohnen lieb gehabt, er auf englisch,... Lesen Sie weiter...
Vor 11 Monaten von K. Donnelly veröffentlicht
Eine goldene Himbeere bitte!
Gut vielleicht sollte man gleich einen ganzen Sack Himbeeren anfordern.

Ich habe in meinem ganzen Leben noch nie einen so miserablen Film gesehen wie diesen. Lesen Sie weiter...
Vor 12 Monaten von Namine veröffentlicht
ein Meisterwerk
Am Anfang war ich skeptisch, ob sich ein Bilderbuch gewinnbringend verfilmen ließe. Zumal eines, das mit so vielen Leerstellen arbeitet wie Maurice Sendaks "Wo die wilden... Lesen Sie weiter...
Vor 15 Monaten von Elisa veröffentlicht
Oh mein Gott!
Also wirklich ich habe überlegt an den besonders schlechten Stellen vorzuspulen um die länge des Films abzukürzen. Lesen Sie weiter...
Vor 15 Monaten von S. Lendel veröffentlicht
Kundenrezensionen suchen
Nur in den Rezensionen zu diesem Produkt suchen

Kunden diskutieren

Das Forum zu diesem Produkt
Diskussion Antworten Jüngster Beitrag
kein Wendecover! 1 26.04.2010
Alle Diskussionen  
Neue Diskussion starten
Thema:
Erster Beitrag:
Eingabe des Log-ins
 


Aktive Diskussionen in ähnlichen Foren
Kundendiskussionen durchsuchen
   
Ähnliche Foren


Lieblingslisten


Ähnliche Artikel finden


Ihr Kommentar