Möchten Sie verkaufen? Hier verkaufen
Wladimir Putin. Der Deutsche im Kreml
 
 
Den Verlag informieren!
Ich möchte dieses Buch auf dem Kindle lesen.

Sie haben keinen Kindle? Hier kaufen oder eine gratis Kindle Lese-App herunterladen.

Wladimir Putin. Der Deutsche im Kreml [Gebundene Ausgabe]

Alexander Rahr
4.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (14 Kundenrezensionen)

Erhältlich bei diesen Anbietern.



Kunden, die diesen Artikel angesehen haben, haben auch angesehen


Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 300 Seiten
  • Verlag: Universitas Verlag; Auflage: 3., aktualis. A. (September 2002)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3800414082
  • ISBN-13: 978-3800414086
  • Größe und/oder Gewicht: 22,2 x 14,5 x 3,5 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (14 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 517.350 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Mehr über den Autor

Alexander G. Rahr
Entdecken Sie Bücher, lesen Sie über Autoren und mehr

Besuchen Sie die Seite von Alexander G. Rahr auf Amazon

Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

"Eine Biografie über den neuen Kremlherrscher zu schreiben, war nicht einfach. Man weiß einfach zu wenig über das Leben des langjährigen Geheimdienstmannes." Diese einleitenden und zugleich einschränkenden Worte von Alexander Rahr bezeugen die Problematik, mit der jeder Verfasser eines Putin-Buches zu kämpfen hat. Doch vorweggenommen: In seiner Schilderung der Karriere des russischen Präsidenten hat Rahr das Beste aus den vorhandenen Informationen gemacht.

Ganz im Gegenteil zum kurz zuvor erschienenen russischen Gesprächsband Aus erster Hand, über den Rahr wenig Schmeichelhaftes zu berichten weiß, legte der deutsche Autor die Betonung auf den Politiker Putin und lässt die Privatperson eher außen vor. Herkunft oder Familie werden natürlich behandelt; im Mittelpunkt von Rahrs Band steht jedoch Putins Weg an die Spitze Russlands. Und der liest sich stellenweise wie ein Politkrimi erster Güte. Der Niedergang des Kommunismus, russische Reformpolitik und das Machtstreben des Jelzin-Clans sind die spannenden Rahmenbedingungen von Putins Werdegang und folgerichtig erläutert Rahr diese ausführlich und mit Tiefgang -- ein weiterer Pluspunkt gegenüber dem doch eher oberflächlichen Interviewbuch.

Nicht immer kann Rahr Sachverhalte endgültig klären, da ist auch Putins Geheimdienstvergangenheit, aber der Autor vergibt es sich nicht, dann verschiedene Alternativen aufzuzeigen. Ein weit besserer und informativerer Ansatz als im stillen Autorenkämmerlein einfach eine unbestätigte Variante auszuwählen. Überhaupt nutzt Rahr alle verfügbaren Informationsquellen, von Aussagen Putins über andere Veröffentlichungen bis zum Internet. So entstand eine möglichst ausgewogen angelegte Betrachtung von Putins Lebens zwischen Schulzeit, KGB-Dienst, politischer Lernphase und russischer Präsidentschaft. Eine Biografie, die zugleich ein aufschlussreiches Buch über die jüngste sowjetisch-russische Geschichte ist. --Joachim Hohwieler

Neue Zürcher Zeitung

Putin – kein Unbekannter

Zwei Darstellungen aus deutscher Sicht

Der relativ junge, 48-jährige Wladimir Putin stieg überraschend als ein scheinbar Unbekannter an die Spitze Russlands auf. Die Aura der Anonymität und das Rätseln über seine Herkunft und Absichten dienen dem neuen Präsidenten auch als Machtmittel und zur Stärkung seines Charismas. In Wirklichkeit war jedoch Putin kein unbeschriebenes Blatt und unter den politischen Eliten des In- und Auslandes bereits bekannt, als er im August 1999 als Ministerpräsident ins Rampenlicht trat. Alexander Rahr, ein ausgewiesener Kenner der Machtverhältnisse in der ehemaligen Sowjetunion und im heutigen Russland, geht in seinem Porträt Putins den Wegen und Methoden nach, mit denen er seine Karriere gezielt geplant und kraftvoll vorangetrieben hatte.

Geplanter Aufstieg

Putin nutzte für seinen Aufstieg auch seine aus dem Kreis russischer Politiker herausragenden Kenntnisse des Auslandes, die er als KGB-Mann in der DDR von 1985 bis 1990 gewonnen hatte und die er nachher in offiziellen Delegationen, auf Ferienreisen oder internationalen Konferenzen erweiterte. Es wirkte als Sensation, berichtet Rahr, als an einer Tagung der Hamburger Körber-Stiftung in St. Petersburg im März 1994 ein unbekannter Mann in «scharfem, fast aggressivem Ton» den prominenten deutschen Gästen entgegentrat und forderte, «die berechtigten Interessen des russischen Staates und des russischen Volkes als einer ‹grossen Nation› zu achten». Es war Putin, damals Stellvertretender Bürgermeister von St. Petersburg, der bereits vor sechs Jahren die Richtung vorgab, die er als Präsident Russlands verfolgt.

Rahr kennt die Schwierigkeiten einer Biographie von Putin, zumal dieser in einer als Interview publizierten Autobiographie mit dem anspruchsvollen Titel «Aus erster Hand» eine geschönte und auch verschleiernde Selbstdarstellung, vor allem über seine Tätigkeit als KGB- Geheimdienstfunktionär in der DDR anbot. Diese korrigiert und vertieft Rahr kenntnisreich mit Details von der Familie (darunter Beziehungen von Grossvater und Vater zu Stalins Geheimpolizei NKWD), von Schule und Studium und seiner Laufbahn im KGB. Den Aufstieg dieses KGB-Mannes zuerst im demokratischen St. Petersburg unter Sobtschak und dann unter Jelzin in Moskau macht Rahr durch eine kritische Darstellung der Entwicklung in Russland von 1991 bis 2000 verständlich. In verdienstvoller Weise geht er den Erfahrungen und Kenntnissen nach, die sich Putin als Wirtschaftsmanager, «Aussenminister» und Wahlkampfleiter in St. Petersburg aneignen konnte.

Im Kreml, ab 1995, verwaltete er unter dem umstrittenen Borodin zeitweise das Staatsvermögen Russlands, erhielt als stellvertretender Chef der Präsidialverwaltung Kontrolle über die Regionen, leitete den Inlandgeheimdienst FBS und war als Sekretär des Sicherheitsrats auch für die Armee zuständig; er erhielt Einblicke in die inneren Machtstrukturen und in die Sicherheits-, Aussen- und Wirtschaftspolitik, die Putin als Präsident nutzen kann. Vor allem baute er auf diesem Weg nach oben ein eigenes Netz von Vertrauten aus dem KGB und aus St. Petersburg auf, die unter ihm jetzt an den Schalthebeln der Macht stehen. In seiner gründlichen Studie – in der leider Quellenangaben und ein Index fehlen – weist Rahr auch auf Lücken in der Biographie Putins hin. Die Frage nach der Zukunft Russlands unter diesem Präsidenten lässt der Autor offen.

Der Putin-Kult, dessen Manipulation Rahr aufdeckt, hat einen Vertreter in dem anderen Biographen, Wolfgang Seiffert. Der Jurist und Ökonom, der 1978 aus der DDR in die Bundesrepublik gekommen war und jetzt in Moskau lehrt, interessiert sich zwar mehr für die politischen Richtlinien des neuen Präsidenten, von denen er einige in deutscher Übersetzung zugänglich macht, als für biographische Details, die er einfach der deutschsprachigen Presse (einschliesslich NZZ) entnimmt. Seiffert zeigt eine unkritische Begeisterung von Putins Eintreten für einen «starken Staat» und für die Weltmachtstellung Russlands, er rechtfertigt sogar den Krieg in Tschetschenien und schiebt die Probleme Russlands dem Westen in die Schuhe.

Verbindendes Bier?

Beide Autoren porträtieren Putin aus deutscher Sicht, berufen sich auf nicht immer identifizierte russische Insider, ignorieren aber Kenntnisse und Analysen aus anderen Hauptstädten und Forschungsinstituten, ob aus Paris, London, Washington, Tokio oder anderen. Sie sind fasziniert von Putins Kenntnissen der deutschen Sprache und der politischen und wirtschaftlichen Verhältnisse in Deutschland, seiner Vorliebe für deutsches Bier, ja sogar einem «zweiten, deutschen Wesen» in seiner Brust und erkennen in ihm deshalb einen Freund Deutschlands. Wird hier die alte deutsche Begeisterung für «Gorbi» auf Putin übertragen?

Ernst Kux


Welche anderen Artikel kaufen Kunden, nachdem sie diesen Artikel angesehen haben?


Vorgeschlagene Tags zu ähnlichen Produkten

 (Was ist das?)
Setzen Sie den ersten relevanten Tag hinzu (ein Schlüsselwort, das mit diesem Produkt in engem Zusammenhang steht).
 

 

Eine digitale Version dieses Buchs im Kindle-Shop verkaufen

Wenn Sie ein Verleger oder Autor sind und die digitalen Rechte an einem Buch haben, können Sie die digitale Version des Buchs in unserem Kindle-Shop verkaufen. Weitere Informationen

Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Format:Gebundene Ausgabe
Alexander Rahr ist der beste Russlandkenner, den Deutschland hat. Der Autor hat ein hervorragend geschriebenes Buch vorgelegt. Natürlich hat er viele Neider, insbesondere unter Wissenschaftlern: Sie formulieren nicht so flott wie er, geben oft in verquastem Deutsch ihr Bücherwissen von sich. Anders Alexander Rahr. Er kennt Putin wie auch viele andere politische Führer in Moskau persönlich. Dass Rahr aus "erster Hand" berichtet und nicht nur widergibt, was er in irgendwelchen Artikeln gefunden hat - das merkt man dem Buch an. Ein gutes Buch!
War diese Rezension für Sie hilfreich?
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Bernhard Nowak TOP 1000 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
Die von dem Gorbatschow-Biographen Alexander Rahr neu vorgelegte Putin-Biographie ist schlicht hervorragend. Lebenslauf und Politik - insbesondere die Kapitel, welche die Verflechtung der Oligarchen mit Wirtschaft und Politik insbesondere in der zweiten Amtszeit von Boris Jelzin beschreiben - im Westen bekannt sind insbesondere die Magnaten Beresowski, Gussinski und Abramowitsch, geben einen für mich in dieser Weise nicht gekannten Einblick in die Mechanismen russischer Politik. Gerade der Einfluß der Oligarchen war immer nicht "greifbar", jedoch - hier ist westlichen Analytikern völlig recht zu geben - war die Politik Jelzins ohne diese Oligarchen nicht zu fassen. Etwas nüchterner fällt - in diesem Stadium naturgemäß - die Bilanz der ersten Schritte der Politik von Putin aus. Die Frage, ob Putin ein neuer "Andropow" sei (S. 248) bleibt offen. Ob Putin wirklich das Image eines aufgeklärten Herrscheers vermittelt - so Rahr -, der Reformen nach dem "chinesischen Modell" durchsetzen wolle und als Ziel habe, die Rückkehr eines starken Ordnungsstaates zu erreichen, ist offen. Zweifelhaft bleibt für mich die Feststellung, diese Politik solle ohne Aufgabe der in den letzten Jahren errungenen demokratisch-liberalen Werte geschehen - die Angriffe auf die Pressefreiheit (siehe den Druck auf das Imperium von Gussinsky und den unabhängigen Fernsehsender NTV) sind doch zu offensichtlich. Für mich zeichnet Rahr ein zu positives Bild von Wladimir Putin. Interessant ist jedoch die Konstatierung der schon mehrfach bekannten Deutschfreundlichkeit des neugewählten Präsidenten durch Rahr. Welche zukünftige Politik von dem neuen Kremlchef jedoch zu erwarten ist, wird nur sehr sporadisch behandelt und bleibt noch äußerst vage. Interessant sind insbesondere die machtpolitischen Betrachtungen der Biographie. Auf S. 46 konstatiert er, neben Putin seien der Sekretär des nationalen Sicherheitsrates, Sergej Iwanow und Putins Nachfolger als Chef des Inlandsgeheimdienstes FSB, Patruschew, Mitglieder der neuen "Troika", die Rußland regiere. Eindrucksvoll auch die wirtschaftlichen Zahlen, die die Misere Rußlands deutlich machen. Diese Mißstände sind dem Präsidenten, wie aus seiner kürzlich erfolgten Ansprache an die Nation deutlich wurde, sehr bewußt. Rußland, so konstatierte er, sei wirtschaftspolitisch auf dem Stand eines Entwicklungslandes. Sein hartes Vorgehen gegen die Gouverneure wird aus seiner Beschäftigung mit den Beziehungen zwischen Zentrum und Republiken seit 1998 - er wurde damals erster stellvertretender Vorsitzender der Administration des Präsidenten deutlich.

Positiv an der Biographie sind auch die zahlreichen Gespräche, die der Autor, Programmdirektor für Russland und die GUS der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik, mit russischen Politikern führte. Deren Einschätzung der Dinge bringt er in dieser äußerst lesbar und spannend geschriebenen Biographie mit ein, zumal er mit allen wichtigen Spitzenpolitikern Rußlands sprach.

Ich teile nicht das negative Bild des Verfassers über Gorbatschow und kreide ihm auch manchen Hang zu Spekulationen an (wenn er über die machtpolitischen Beziehungen der Akteure spricht), da er einige Feststellungen - ähnlich wie in seiner früheren Gorbatschow-Biographie - nicht belegt. Negativ zu werten ist auch, daß es weder ein Literaturverzeichnis noch ein Personenregister oder einen tabellarischen Lebenslauf Putins gibt. Hier ist die von Wolfgang Seiffert erschienen Putin-Biographie, die in einem Anhang auch Reden Putins nachweist, wesentlich fundierter. Insofern können gewisse Feststellungen nicht zweifelsfrei nachvollzogen werden und bleiben - wie oben erwähnt - spekulativ. Insgesamt jedoch eine hervorragende und äußerst informative, spannend geschriebene Biographie des neuen ersten Mannes der UdSSR, die sicherlich bald ein Standardwerk zu Putin und der Politik der letzten Jelzin-Jahre sein wird

War diese Rezension für Sie hilfreich?
5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Bernhard Nowak TOP 1000 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
Die von dem Gorbatschow-Biographen Alexander Rahr neu vorgelegte Putin-Biographie ist schlicht hervorragend. Lebenslauf und Politik - insbesondere die Kapitel, welche die Verflechtung der Oligarchen mit Wirtschaft und Politik insbesondere in der zweiten Amtszeit von Boris Jelzin beschreiben - im Westen bekannt sind insbesondere die Magnaten Beresowski, Gussinski und Abramowitsch, geben einen für mich in dieser Weise nicht gekannten Einblick in die Mechanismen russischer Politik. Gerade der Einfluß der Oligarchen war immer nicht "greifbar", jedoch - hier ist westlichen Analytikern völlig recht zu geben - war die Politik Jelzins ohne diese Oligarchen nicht zu fassen. Etwas nüchterner fällt - in diesem Stadium naturgemäß - die Bilanz der ersten Schritte der Politik von Putin aus. Die Frage, ob Putin ein neuer "Andropow" sei (S. 248) bleibt offen. Ob Putin wirklich das Image eines aufgeklärten Herrscheers vermittelt - so Rahr -, der Reformen nach dem "chinesischen Modell" durchsetzen wolle und als Ziel habe, die Rückkehr eines starken Ordnungsstaates zu erreichen, ist offen. Zweifelhaft bleibt für mich die Feststellung, diese Politik solle ohne Aufgabe der in den letzten Jahren errungenen demokratisch-liberalen Werte geschehen - die Angriffe auf die Pressefreiheit (siehe den Druck auf das Imperium von Gussinsky und den unabhängigen Fernsehsender NTV) sind doch zu offensichtlich. Für mich zeichnet Rahr ein zu positives Bild von Wladimir Putin. Interessant ist jedoch die Konstatierung der schon mehrfach bekannten Deutschfreundlichkeit des neugewählten Präsidenten durch Rahr. Welche zukünftige Politik von dem neuen Kremlchef jedoch zu erwarten ist, wird nur sehr sporadisch behandelt und bleibt noch äußerst vage. Interessant sind insbesondere die machtpolitischen Betrachtungen der Biographie. Auf S. 46 konstatiert er, neben Putin seien der Sekretär des nationalen Sicherheitsrates, Sergej Iwanow und Putins Nachfolger als Chef des Inlandsgeheimdienstes FSB, Patruschew, Mitglieder der neuen "Troika", die Rußland regiere. Eindrucksvoll auch die wirtschaftlichen Zahlen, die die Misere Rußlands deutlich machen. Diese Mißstände sind dem Präsidenten, wie aus seiner kürzlich erfolgten Ansprache an die Nation deutlich wurde, sehr bewußt. Rußland, so konstatierte er, sei wirtschaftspolitisch auf dem Stand eines Entwicklungslandes. Sein hartes Vorgehen gegen die Gouverneure wird aus seiner Beschäftigung mit den Beziehungen zwischen Zentrum und Republiken seit 1998 - er wurde damals erster stellvertretender Vorsitzender der Administration des Präsidenten deutlich.

Positiv an der Biographie sind auch die zahlreichen Gespräche, die der Autor, Programmdirektor für Russland und die GUS der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik, mit russischen Politikern führte. Deren Einschätzung der Dinge bringt er in dieser äußerst lesbar und spannend geschriebenen Biographie mit ein, zumal er mit allen wichtigen Spitzenpolitikern Rußlands sprach.

Ich teile nicht das negative Bild des Verfassers über Gorbatschow und kreide ihm auch manchen Hang zu Spekulationen an (wenn er über die machtpolitischen Beziehungen der Akteure spricht), da er einige Feststellungen - ähnlich wie in seiner früheren Gorbatschow-Biographie - nicht belegt. Negativ zu werten ist auch, daß es weder ein Literaturverzeichnis noch ein Personenregister oder einen tabellarischen Lebenslauf Putins gibt. Hier ist die von Wolfgang Seiffert erschienen Putin-Biographie, die in einem Anhang auch Reden Putins nachweist, wesentlich fundierter. Insofern können gewisse Feststellungen nicht zweifelsfrei nachvollzogen werden und bleiben - wie oben erwähnt - spekulativ. Insgesamt jedoch eine hervorragende und äußerst informative, spannend geschriebene Biographie des neuen ersten Mannes der UdSSR, die sicherlich bald ein Standardwerk zu Putin und der Politik der letzten Jelzin-Jahre sein wird

War diese Rezension für Sie hilfreich?
Die neuesten Kundenrezensionen
Schnelle Lieferung. Sehr guter Zustand. Gerne wieder.
Der Zustand des Buches entsprechend der Artikelbeschreibung - wie neu.
Super Preis.
Schnelle Lieferung.
Vor 20 Monaten von Müller veröffentlicht
wirre innenpolitische Beschreibung Russlands. Putin selbst kommt zu...
Das Buch sollte lieber den Titel "Russlands Innenpolitik und die Jelzin-Familie" haben, denn darüber schreibt der Autor, wie es scheint lieber als über Wladimir Putin. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 26. Oktober 2006 von Beatrix Mallinger
Informativ - kenntnissreich - spannend
Ein außerordentlich interessantes Buch. Kenntnissreich geschrieben, gut aufgebaut und dabei ungeheuer spannend. Lesen Sie weiter...
Am 7. November 2000 veröffentlicht
Spannend und sehr gut recherchiert
Mir hat Rahr's Buch zum neuen russischen Präsidenten sehr gut gefallen. Keinesfalls denke ich, daß der Autor das Buch oberflächlich geschrieben habe. Lesen Sie weiter...
Am 4. Oktober 2000 veröffentlicht
Guter Einstieg in die Politik des neuen Russlands.
Ich habe das Buch gelesen, oder besser gesagt an einem Wochenende "verschlungen". Es ließt sich wirklich wie ein guter Krimi und nebenbei erhält man noch... Lesen Sie weiter...
Am 22. August 2000 veröffentlicht
Ein Schnellschuss
Als Wladimir Putin im vergangenen Sommer von Boris Jelzin zum Premierminister und Wunschnachfolger ausgerufen wurde, wusste niemand viel über den Mann zu sagen. Lesen Sie weiter...
Am 10. August 2000 veröffentlicht
Nicht nur sehr informativ, sondern man kann es auch lesen!
Der Leser aus Mannheim scheint doch bezahlt zu sein. Es handelt sich offensichtlich um ein Buch, das man lesen soll und nicht um ein Werk, das für wenige angebliche... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 7. August 2000 von jbengestrate@b-a-s-s.de
Ein sehr gutes Buch
Alexander Rahr hat wieder einmal ein sehr gutes Buch geschrieben. Es ist flott formuliert. Man merkt es dem Buch an, daß er Putin wie auch viele andere Politiker in Moskau... Lesen Sie weiter...
Am 7. August 2000 veröffentlicht
Die beste Putin Biographie die es gibt
Dem Autor ist es gelungen, der Weltoeffentlichkeit den geheimnisvollen Putin naeherzubringen. Anhand des Aufstieges von Putin erzaehlt wird auch die juengste russische Geschiche in... Lesen Sie weiter...
Am 5. August 2000 veröffentlicht
Nicht sauber recherchiert.
Mein Eindruck ist, daß Herr Rahr das Buch "heruntergeludert" hat. Das erste Kapitel, das Putins Jugend beschreibt, ist zwar in Ansätzen ganz gut, doch fehlen... Lesen Sie weiter...
Am 4. August 2000 veröffentlicht
Kundenrezensionen suchen
Nur in den Rezensionen zu diesem Produkt suchen

Kunden diskutieren

Das Forum zu diesem Produkt
Diskussion Antworten Jüngster Beitrag
Noch keine Diskussionen

Fragen stellen, Meinungen austauschen, Einblicke gewinnen
Neue Diskussion starten
Thema:
Erster Beitrag:
Eingabe des Log-ins
 

Kundendiskussionen durchsuchen
Alle Amazon-Diskussionen durchsuchen
   


Lieblingslisten


Ähnliche Artikel finden


Anhand des Sachgebietes nach ähnlichen Produkten suchen:


Ihr Kommentar