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Wladimir Putin Gebundene Ausgabe – 16. Januar 2004


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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 336 Seiten
  • Verlag: Rowohlt; Auflage: 2 (16. Januar 2004)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3871344877
  • ISBN-13: 978-3871344879
  • Größe und/oder Gewicht: 15,2 x 2,9 x 22,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (8 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 669.532 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Wer den russischen Präsidenten Wladimir Putin zu Beginn seiner Amtszeit für zu schwach hielt, um sich in Moskau lange an der Macht halten zu können, wurde schon bald eines Besseren belehrt. Im und um den Kreml kann sich der frühere Geheimdienstmann auf eine schlagkräftige Hausmacht stützen, und auch in der Bevölkerung verfügt er heute über einen sicheren Rückhalt. Freilich nicht bei den nach Unabhängigkeit strebenden Tschetschenen, die er -- wenn auch bislang vergeblich -- mit der geballten russischen Militärmacht zur Einsicht bringen will, sich nicht länger dem russischen Herrschaftsanspruch zu widersetzen.

Bei all dem Ungemach, das der Tschetschenien-Konflikt und die ebenfalls noch nicht besiegte Korruption dem russischen Präsidenten bereiten: Kaum jemand bezweifelt, dass er bei den nächsten Wahlen in seinem Amt bestätigt werden wird -- ganz im Sinne der Regierungen im Westen, die Putin als einen verlässlichen Partner schätzen gelernt haben. Zugleich aber ist es alles andere als ausgemacht, dass der Weg Russlands wirklich in die Demokratie führen wird, wie Putins westliche Freunde hoffen.

Boris Reitschuster, der seit Anfang der 1990er-Jahre als Journalist in Moskau lebt, hat Putin über Jahre aus der Nähe studieren können. Und studieren können hat er dabei vor allen Dingen auch, dass der Putin'sche Machtapparat sich in einem in vielerlei Hinsicht schwer berechenbaren Umfeld behaupten muss. Vielleicht auch deshalb ist es bis heute nur schwer vorhersehbar, auf welchen Wegen und wohin Putin selbst Russland in Zukunft führen will.

Reitschuster jedenfalls scheint keine allzu große Hoffnung auf eine rasche Demokratisierung zu haben: "So wahrscheinlich es ist, dass Putin im Jahre 2008 irgendeinen Ehrenposten bezieht, sich damit freiwillig von der Macht verabschiedet, wie es die Verfassung vorschreibt, und so ein wichtiges Signal setzt, so unwahrscheinlich ist es, dass tatsächlich die Wähler entscheiden, wer sein Nachfolger wird -- alles spricht dafür, dass sie erneut einen Kronprinzen oder den Sieger eines Kreml-Machtkampfes zum Abnicken vorgesetzt bekommen." Und nach allem, was Reitschuster in seinem lesenswerten Buch über die politische Gegenwart Russlands berichtet, besteht zu mehr Hoffnung in der Tat wenig Anlass. --Andreas Vierecke


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Kundenrezensionen

3.4 von 5 Sternen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

24 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Bernhard Nowak am 6. März 2004
Format: Gebundene Ausgabe Verifizierter Kauf
Boris Reitschusters Putin-Biographie ist nicht nur die aktuellste, sondern meines Erachtens auch die bislang beste aller erschienenen Putin-Biographien. Der Autor zeigt eindeutig auf, dass sich Russland unter Putin auf dem Weg rückwärts in den autoritären "starken" Staat befindet und Putin eindeutig - wie übrigens auch Jurij Andropow - nicht zu den Reformatoren, sondern zu den Gegenreformatoren zu rechnen ist - wie Stalin oder Alexander III. Scharf kritisiert Reitschuster die Ausblendung der Realität in Rußland durch führende westliche Politiker, die die Realität - etwa des grausamen Tschetschenien-Feldzuges, nicht beim Namen nennen. Deutlich wird auch, dass Putin gegen die Oligarchen eingestellt ist. Putin hat auch alle Jelzin-Anhänger inzwischen ausgebootet. Nicht nur Jukos-Chef Chodorkowski befindet sich in Haft, alle wichtigen Oligarchen sind inzwischen entweder aus dem Land geflohen oder üben keinen politischen Einfluss mehr aus.
Wenn man sich den Alltag im Rußland Putins vergegenwärtigt (so schildert der Autor ausführlich im ersten Kapitel die verschärften Einreise- und Visabestimmungen, so fühlt man sich an das Rußland des Marquis de Custine von 1839 erinnert. Doch der Westen drückt ein Auge zu, weil er in Putin den Garanten von Stabilität sieht.
Zeichnet sich die im vergangenen Jahr erschienene Biographie von Timoschenko durch Schönfärberei aus, so bietet Reitschuster ein realistisches Bild der russischen Zustände unter Putin. Der Autor, Jahrgang 1971, kennt das Land seit anderthalb Jahrzehnten und lebt mit einer russischen Frau in Moskau seit 1990. Dies gibt dem packend und fesselnd geschriebenen Buch eine ungewöhnliche Authentizität.
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Von M. Berg am 5. April 2015
Format: Gebundene Ausgabe
Boris Reitschusters Putin-Biographie ist meines Erachtens eine der besten der erschienenen Biographien. Auch wenn das Buch bereits vor über 10 Jahren geschrieben wurde. Boris Reitschuster zeigt auf, dass sich Russland unter Putin auf dem Weg rückwärts in den autoritären "starken" Staat befindet und nicht zu den Reformatoren, sondern zu den Gegenreformatoren zu rechnen ist - wie Stalin oder Alexander III. Scharf kritisiert der Autor die Ausblendung der Realität in Rußland durch führende westliche Politiker, die die Realität - etwa des grausamen Tschetschenien-Feldzuges, nicht beim Namen nennen. Deutlich wird auch, dass Putin gegen die Oligarchen eingestellt ist. Putin hat auch alle Jelzin-Anhänger inzwischen ausgebootet. Alle wichtigen Oligarchen sind inzwischen entweder aus dem Land geflohen oder üben keinen politischen Einfluss mehr aus.
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16 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ein Kunde am 13. August 2005
Format: Gebundene Ausgabe
Russland scheint für viele Menschen im " Westen " immer noch ein weitgehend unbekanntes Land zu sein, obwohl es - gerade auch für Deutschland - sowohl witrschaftlich als auch(aussen)politisch eine bedeutende Rolle spielt. Die deutsch - russischen Beziehungen waren noch nie besser, meiner Meinung nach ein grosser Erfolg, den man nicht leichtsinnig verspielen sollte. In der Öffentlichkeit scheint diese neue Qualität der Bezehungen noch nicht richtig angekommen zu sein - ab und an wird - auch von pol. Seite - nach mit alten Vorurteilen Russland gegenüber gespielt. Wie im Verhältniss zu den USA sollte aber auch hier gelten : Freunde dürfen auch unangenehme Wahrheiten aussprechen ! Allerdings sollte dies - gerade auch von Deutschland - nicht mit erhobenem Zeigefinger passieren. Ich hätte mir auch einen Schwerpunkt auf die Aussenpolitik gewünscht - gerade die Frage, ob wir im 21. Jahrhundert in einer Uni - oder Multipolaren Welt leben werden bzw. möchten, erscheint mir interessant. Auch einige Begriffe aus der Vergangenheit - die ohne grosse Bedenken auf das moderne Russland übertragen wurden - erscheinen mir fragwürdig, der Autor verfügt ansonsten zweifelsohne über eine Menge Fachwissen, der Grundton ist mir allerdings zu pessimistisch. Besoders die Übertragung russ. Politk auf deutsche " Verhältnisse " - wie Reitschuster es ( vermeintlich ironisch )auch in seinem Artikel " Kreml-Tipps für Schröder : Fön-Attacke auf Merkel " getan hat, hinterlässt bei mir einen faden Beigeschmack.Lesen Sie weiter... ›
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19 von 33 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ein Kunde am 5. Februar 2004
Format: Gebundene Ausgabe
Eine endgültige Auskunft auf die Frage aus dem Buchtitel "Wohin steuert Putin Russland" bleibt der Autor schuldig. Stattdessen zeigt er auf, wohin der Weg gehen könnte. Nicht unbedingt ein Minus, denn es ist sicher ehrlicher, als eine hundertprozentige Prognose zu wagen. Dazu ist Russland wohl immer noch viel zu unberechenbar. Das Buch liest sich in weiten Teilen wie ein Krimi, man will es gar nicht aus der Hand legen. Vor allem gelingt es dem Autor, die eher schwierigen russischen Verhältnisse auch für den deutschen Leser klar und anschaulich zu machen. Etwa, wenn die Nachrichten im russischen Fernsehen mit ihrer Putin-Lobhudelei auf deutsche Verhältnisse in eine ADR-Tagesschau mit Schröder, Schröder und nochmal Schröder übersetzt werden. Mancher Fachkenner mag sich noch mehr Detail-Infos oder biedere Analyse und Wirtschaftsdaten wünschen. Aber vielleicht macht gerade der Verzicht auf einen Überfluss an denselben das Buch so interessant. Der Leser, der kein hauptberuflicher Russland-Spezialist ist, erfährt sehr viel nicht nur über die politische Entwicklung, sondern auch über Land und Leute. Man wünscht sich, alle Sachbücher wären so flott geschrieben und so langweile-frei.
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