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The Six Wives of Henry VIII (Women in History)
 
 
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The Six Wives of Henry VIII (Women in History) [Englisch] [Taschenbuch]

Antonia Fraser
4.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 589 Seiten
  • Verlag: Phoenix; Auflage: New Ed (1. August 2002)
  • Sprache: Englisch
  • ISBN-10: 1842126334
  • ISBN-13: 978-1842126332
  • Größe und/oder Gewicht: 12,9 x 4,4 x 19,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 71.686 in Englische Bücher (Siehe Top 100 in Englische Bücher)

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

The six wives of Henry VIII - Catherine of Aragon, Anne Boleyn, Jane Seymour, Anna of Cleves, Katherine Howard and Catherine Parr - have become defined in a popular sense not so much by their lives as by the way these lives ended. But, as Antonia Fraser conclusively proves, they were rich and feisty characters. They may have been victims of Henry's obsession with a male heir, but they were not willing victims. On the contrary, they displayed considerable strength and intelligence at a time when their sex supposedly possessed little of either.

Synopsis

The six wives of Henry VIII - Catherine of Aragon, Anne Boleyn, Jane Seymour, Anna of Cleves, Katherine Howard and Catherine Parr - have become defined in a popular sense not so much by their lives as by the way these lives ended. But, as Antonia Fraser conclusively proves, they were rich and feisty characters. They may have been victims of Henry's obsession with a male heir, but they were not willing victims. On the contrary, they displayed considerable strength and intelligence at a time when their sex supposedly possessed little of either. Inevitably there was great rivalry between them, and there was jealousy too - the desperate jealousy of Queens who found themselves abandoned, but also the sexual jealousy of the King who discovered himself betrayed. The story Antonia Fraser tells is romantic and cruel, funny and sad, dramatic and enthralling.

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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Nikisha
Format:Taschenbuch
Antonia Fraser's biography of Henry VIII and his six wives was one of the best books I've read in years.
She manages to get the historical facts right and still write an exciting story. She takes you on a journey through the lives of Catherine of Aragon, Anne Boleyn, Jane Seymour, Anna of Cleves, Catherine Howard and Catherine Parr. The book gives you a good picture of the live at Henry's court. You won't be bored reading this.
It's a must-read for everyone interested in the Tudor history or British history in General.
I have yet to find another book about Henry and his wives that is as good as this.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Nadine1978 TOP 1000 REZENSENT
Format:Taschenbuch
"The story begins in Spain." So beginnt Antonia Frasers Werk über die sechs Ehefrauen Henrys VIII. In der Tat - die Geschichte begann in Spanien, und zwar 1485 mit der Geburt von Catherine of Aragon (oder Catalina de Aragon, wie sie damals noch hieß). Zu Ende war die Geschichte 1557 mit dem Tod von Anna von Kleve, der vierten Ehefrau und letzten Überlebenden des Ehekarrussells.

Antonia Fraser (*1932) hat sich mit Biographien einen Namen gemacht. Ihr Werk über die sechs Frauen Henrys VIII. ist von 1992 und hat 590 Seiten. Ich habe es in Finnland für 15 Euro gekauft.

Auf den ersten Seiten des Buches sieht man einen Stammbaum, der zeigt, daß Henry VIII. mit ALLEN seinen sechs Ehefrauen verwandt war, wenn auch nur entfernt (nahe verwandt waren Anne Boleyn, Jane Seymour und Catherine Howard). Alle sieben Beteiligten des Ehekarussells hatten nämlich einen gemeinsamen Vorfahren, den englischen König Eduard I. Faszinierend!

Natürlich haben Psychoanalytiker späterer Jahrhunderte daraus geschlossen, Henry habe den unbewußten Wunsch gehabt, Inzest zu begehen - aber zum Glück begibt sich Antonia Fraser nicht auf diese abwegige Schiene, sondern weist darauf hin, daß die englische Oberschicht der Tudorzeit sehr "intermarried" gewesen sei.

Wer sich mit dieser Zeit befaßt (Freuds Nachfolger haben es offenbar nicht getan), stößt auf ein regelrechtes Dickicht verwandtschaftlicher Beziehungen - z. B. war Essex, ein Favorit von Elisabeth I., ihr Großneffe 2. Grades, zugleich der Stiefsohn ihres Favoriten Robert Dudley und der Schwiegersohn ihres Politikers Walsingham... Alles klar?!

== Geschieden: Catherine of Aragon (1485 - 1536) ==

Catherine of Aragon war das jüngste Kind der berühmten "katholischen Könige" Ferdinand und Isabella. In Spanien hieß sie natürlich "Catalina", aber sie war benannt nach einer englischen Vorfahrin und schon früh dazu ausersehen, einen englischen Prinzen zu heiraten - nämlich Henrys Bruder Arthur.

Nach Arthurs frühem Tod wurde sie in England sieben Jahre festgehalten (unter z. T. erschreckenden Bedingungen), bis Henry alt genug war, sie zu heiraten.

Die Beschreibung von Catherines Aussehen überrascht - klein und rundlich soll sie gewesen sein und rötlich-blondes Haar gehabt haben. Das paßt natürlich nicht zu dem Bild, das man aus Verfilmungen von ihr hat, in denen sie immer von dunkelhaarigen Schauspielerinnen dargestellt wird.

Interessant ist auch die Information, daß Catherine wahrscheinlich die erste Braut in England war, die einen Schleier trug - das war damals nur in Spanien üblich, und die Spanier wiederum hatten es (religiöse Intoleranz hin oder her) von den Mauren übernommen. Ebenso wurde die Sitte des Teetrinkens, die heute als typisch englisch gilt, von einer aus Portugal stammenden Königin in England eingeführt... Solche Informationen finde ich immer spannend.

Das Kapitel über Henrys erste Frau ist am leichtesten zu lesen, weil Catherines Leben gut dokumentiert ist und man viel über sie weiß, nicht nur über die äußeren Umstände, sondern auch über ihren Charakter. Sie hatte von ihrer Mutter gelernt, daß der katholische Glaube der einzig wahre sei, daß eine Frau sehr wohl selbst regieren konnte (weshalb sie sicher nicht verstehen konnte, weshalb Henry unbedingt einen Sohn wollte) und daß ein Ehemann zwar fremdgehen konnte, aber nicht einfach mit der Ehe Schluß machen durfte.

Abgesehen vom Brautschleier hat Catherine noch etwas in England eingeführt oder zumindest sehr gefördert - nämlich die akademische Bildung junger Mädchen. Viele haben davon profitiert, auch die Tochter ihrer Erzfeindin Anne Boleyn.

Die Ehe von Henry und Catherine war zunächst durchaus glücklich - das Problem war "nur", daß sie keinen überlebenden Sohn bekommen haben. Ich persönlich finde Catherine of Aragon nicht übermäßig sympathisch, vielleicht deshalb, weil ich mit Sturheit nur wenig anfangen kann - besonders dann, wenn sie religiös motiviert ist. Ich habe auch nicht viel für Helden und Märtyrer übrig.

Aber man kann Catherine dennoch verstehen und Mitleid mit ihr haben. Es tut weh zu lesen, wie sie und Henry sich immer wieder Hoffnungen gemacht und ein totes Kind nach dem anderen bekommen haben (auch wenn man weiß, daß die Kindersterblichkeit hoch war und jede Familie damit rechnen mußte, mehrere Kinder zu verlieren).

Bei der Gelegenheit erfährt der Leser auch, weshalb Frauen aus der Oberschicht Ammen für ihre Kinder hatten - weil Stillen eine neue Schwangerschaft unwahrscheinlich macht und eine Königin unbedingt soviele Kinder bekommen mußte wie irgend möglich. Sechsmal war Catherine schwanger, aber nur ein einziges Kind - die berüchtigte spätere "Bloody Mary" - hat überlebt. Kein Wunder, daß Mary das Ein und Alles ihrer Mutter war und sie wie eine Löwin für Marys Rechte gekämpft hat!

== Geköpft: Anne Boleyn (zwischen 1501 und 1507 - 1536) ==

Anne Boleyn wollte keine Geliebte sein, die nach einer Weile abgelegt wurde; sie wollte Königin werden.

Ab hier wird es kompliziert - man muß sich klarmachen, daß die "Scheidung" keine Scheidung im heutigen Sinne war, sondern eine Annullierung der Ehe - das hieß, daß die Partner de jure nie miteinander verheiratet gewesen waren und auch ihre Kinder unehelich waren. Aber dazu gab es noch alle möglichen Sonderregelungen, z. B. die, daß ein Kind aus einer annullierten Ehe als legitim galt, wenn die Eltern GEGLAUBT hatten, sie seien rechtmäßig verheiratet. Es war nicht ungewöhnlich, daß ein Mann nach Vorwänden suchte, um seine Frau loszuwerden (und umgekehrt), und häufig reichten die billigsten Vorwände - es war keine große Sache, und Henry dachte bestimmt, die Annullierung seiner Ehe würde schnell über die Bühne gehen. Aber weit gefehlt - es wurde ein jahrelanger Kampf, der alle Beteiligten an den Rand des Nervenzusammenbruchs treiben sollte.

Anne hat Henry hingehalten - sechs Jahre lang! Antonia Fraser hat eine gute Erklärung dafür, warum Henry es so lange ausgehalten hat: Sie glaubt, die beiden hätten den "coitus interruptus" praktiziert, der in Ermangelung sicherer Verhütungsmethoden eine häufige Notlösung war! An dieser Stelle mußte ich grinsen und dachte, wie praktisch es doch ist, wenn man seiner Klatsch- und Tratschsehnsucht durch das Lesen von Biographien einen intellektuellen Anstrich geben kann...

Über Anne Boleyn ist allerdings relativ wenig bekannt - obwohl sie die Mutter der berühmten Elizabeth war, ist ihr Leben schlecht dokumentiert und nicht genug erforscht; auch die besten Quellen sind parteiisch (am besten dokumentiert sind die letzten 17 Tage ihres Lebens, die sie im Tower verbrachte). Nicht einmal ihr Geburtsjahr steht fest; Antonia Fraser tendiert zu 1501. Das kann ich mir nicht vorstellen - dann wäre sie bei Elizabeths Geburt (1533) schon 32 gewesen, für damalige Verhältnisse SEHR alt für das erste Kind - und genauso alt wie Catherine of Aragon bei ihrer letzten Schwangerschaft - schlechte Aussichten auf eine lange Reihe von Söhnen!

Es ging bergab, als auch Anne keinen Sohn bekam - nach der Geburt von Elizabeth war sie noch ein-, zwei- oder sogar dreimal schwanger (die Angaben sind nicht einheitlich), aber alle Schwangerschaften endeten mit einer Fehlgeburt.

Aus Henrys sechs Ehen sind nur drei überlebende Kinder hervorgegangen - das ist sehr wenig. Ob mal jemand von den Zeitgenossen auf die Idee gekommen ist, daß der Mangel an Nachwuchs an IHM gelegen haben könnte und nicht (nur) an seinen Ehefrauen? Offenbar nicht - Antonia Fraser bringt es auf den Punkt: "Nothing was ever a king's fault."

Ein bizarres Detail ist, daß Annes Ehe ebenfalls für ungültig erklärt wurde, bevor der Henker seines Amtes waltete - wie sie Ehebruch begangen haben konnte, obwohl sie angeblich gar nicht Henrys rechtmäßige Frau war, ist eine andere Frage...

Aber da waren ja noch Vorwürfe wegen Inzest (mit ihrem Bruder) und Verschwörung gegen den König, auf die ebenfalls die Todesstrafe stand. Noch bedauernswerter sind ihre angeblichen Liebhaber - ihr Bruder und gute Freunde des Königs, die nichts mit Henrys Sorge um die Thronfolge zu tun hatten und einfach sterben mußten, damit Henry Anne loswerden konnte.

Nur einer hat gestanden, nämlich der arme Mark Smeaton. Es ist nicht gesichert, ob er gefoltert wurde (in "The Tudors" wird er das natürlich, denn die Serie wählt - wenn verschiedene Versionen vorliegen - immer die brutalste Variante), aber vielleicht hat psychischer Druck gereicht.

Anne hatte noch das große Vorrecht, geköpft zu werden, und zwar mit dem Schwert - eine besondere Gnade, weil der Henker mit einem langen Schwert natürlich leichter getroffen hat als mit einem krummen Beil...

== Gestorben: Jane Seymour (ca. 1509 - 1537) ==

Auch über Jane Seymour ist nur wenig bekannt. Sie war angeblich nicht schön und nicht annähernd so gebildet wie ihre beiden Vorgängerinnen, und die meisten Historiker mögen sie offenkundig nicht - wegen der Kaltblütigkeit, mit der sie im wahrsten Sinne des Wortes über die Leiche ihrer Vorgängerin gegangen ist. Aber so waren eben die Zeiten... Lesen Sie weiter... ›
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
fascinating history 16. Dezember 2008
Von B. Marx
Format:Taschenbuch
This book is fascinating to read, even if it is pure history! Antonia Fraser gets life at the English court across in such an entertaining fashion that it is actually hard to stop reading. Each woman gets the spotlight on and has the chance to enthrall the king - and the reader on the sofa can hardly refrain from jumping up, crying out loud: "Don't do it!"
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