Möchten Sie verkaufen? Hier verkaufen
Der Witwer von Venedig: Roman
 
Größeres Bild
 
Den Verlag informieren!
Ich möchte dieses Buch auf dem Kindle lesen.

Sie haben keinen Kindle? Hier kaufen oder eine gratis Kindle Lese-App herunterladen.

Der Witwer von Venedig: Roman [Taschenbuch]

Gabrielle Wittkop , Claudia Kalscheuer
3.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (8 Kundenrezensionen)

Erhältlich bei diesen Anbietern.


Weitere Ausgaben

Amazon-Preis Neu ab Gebraucht ab
Gebundene Ausgabe --  
Taschenbuch --  

Hinweise und Aktionen

  • Valentinstags-Special: Zusätzlich zu Ihrem Amazon-Einkauf jetzt das Album Classical Music from Romantic Movies für nur 1 EUR herunterladen. Alle Infos zur Aktion.


Kunden, die diesen Artikel gekauft haben, kauften auch


Produktinformation

  • Taschenbuch: 112 Seiten
  • Verlag: Deutscher Taschenbuch Verlag (1. August 2005)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3423133589
  • ISBN-13: 978-3423133586
  • Größe und/oder Gewicht: 19 x 11,4 x 1,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (8 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 902.431 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Perlentaucher.de

Buchnotiz zu : Die Zeit, 02.10.2002
Eine "schreibende Atheistin", eine "spätberufene große Schriftstellerin": so schüttet Uli Aumüller das Füllhorn des Lobes aus über Autorin und Roman. Begeistert von der Raffinesse dieser "spannende historische Kriminalroman" - es geht um die Ermordung der vier Ehefrauen eines venezianischen Kaufmannes im 18. Jahrhundert - Aumüller deshalb, weil hier, wie er schreibt, "in Wirklichkeit ein ästhetisches Verwirrspiel, ein travestierendes Erotikon" vorliegt. Dabei dienen der klugen Frau die "literarischen Traditionen und Motive" des 18. Jahrhunderts ebenso als "Spielmaterial" wie die Bilder venezianischer Rokokomaler. Venedigs Maskeraden und Heimlichkeiten sind das "Dekor" für das Spiel der "Laster, Morde und Perversionen". Wittkop, die sich offen zu ihrer "Bisexualität", ihrer "Vorliebe fürs Lesbische" und ihren "sadistischen Neigungen" bekennt, so Aumüller, habe eine Art, den Todeskampf der Vergifteten zu schildern, dass im Rezensenten ein "unaussprechlicher Verdacht" aufkeimt - zumal der erste Roman der "schönen und mondänen alten Dame" ausgerechnet "Le Necrophile" hieß. Der Karneval fehlt natürlich auch nicht und ist, verrät Aumüller, Schluss und Höhepunkt eines endlich misslingenden Mordversuchs. Für ihre Übersetzung dieses "sprachlich erlesenen" Werks aus dem Französischen hat Claudia Kalscheuer "hochverdient", so Aumüller, den André-Gide-Preis erhalten.

© Perlentaucher Medien GmbH
-- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Pressestimmen

Wittkops Prosa, facettenreich wie ein Insektenauge schillernd, wirkt als Droge: Sie macht süchtig.

Ein furios geschriebenes Porträt des untergehenden Venedigs […] ›Der Witwer von Venedig‹ ist eine Herausforderung an die Sinne.

Tags, die Kunden mit diesem Produkt verbinden

 (Was ist das?)
Klicken Sie zum Suchen verwandter Artikel, Diskussionen oder Personen auf ein Tag.
 

 

Eine digitale Version dieses Buchs im Kindle-Shop verkaufen

Wenn Sie ein Verleger oder Autor sind und die digitalen Rechte an einem Buch haben, können Sie die digitale Version des Buchs in unserem Kindle-Shop verkaufen. Weitere Informationen

 

Kundenrezensionen

8 Rezensionen
5 Sterne:    (0)
4 Sterne:
 (3)
3 Sterne:
 (4)
2 Sterne:
 (1)
1 Sterne:    (0)
 
 
 
 
 
Durchschnittliche Kundenbewertung
3.2 von 5 Sternen (8 Kundenrezensionen)
 
 
 
 
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel:
Die hilfreichsten Kundenrezensionen

4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Ein etwas anderer Venedig-Roman, 5. Dezember 2002
Rezension bezieht sich auf: Der Witwer von Venedig (Gebundene Ausgabe)
Was für ein Buch! Mit den intensiven Schilderungen, gelingt es G. Wittkop das Venedig jener Zeit vor unserem Auge entstehen zu lassen. Man sieht den Dreck, riecht förmlich den Moder und Gestank des Unrats und der Krankheiten. Und bekommt eine Gänsehaut, wenn die Schatten der Spitzel und Mörder in den engen Gassen vorbeihuschen.

Dieses eigenwillige doch sehr interessante Buch, das ein wenig an *Das Parfum* erinnert, erzählt die Geschichte eines Venezianers, der bereits zum vierten Mal Witwer geworden ist. Immer wieder sind seine - doch sehr unterschiedlichen Ehefrauen - auf geheimnisvolle Weise qualvoll verstorben. Auch wenn bei jedem dieser Todesfälle in der Stadt gemunkelt wurde, daß dies nicht mit rechten Dingen zugehen könne, konnten die Spitzel keinem Verbrechen auf die Spur kommen - bis zum Schluß doch alles aufgeklärt wird ....

Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen Eine seltsame Kriminalkomödie, 15. Februar 2003
Rezension bezieht sich auf: Der Witwer von Venedig (Gebundene Ausgabe)
Ein höchst merkwürdiges Buch liegt uns hier vor!
Fast in der Form einer mittelalterlichen Komödie wechseln Figuren und Standorte.
Worum geht es ?
Alvise Lanzi , wohnhaft in Venedig im ausgehenden 18. Jahrhundert, ist mit 30 Jahren bereits vier mal Witwer geworden. Geht das mit rechten Dingen zu?

In einer unentenwegten Abfolge von neuen Szenen werden uns die Figuren vorgeführt: Hochzeiten und die nachfolgenden Todeszeiten, Kindsgeburt und Feste. Das alles in einer fast morbiden Darstellungsweise. Man hört, riecht und schmeckt eine Zeit, in der es an Hygiene mangelt, in der alles sehr starr und abgekartet zugeht, in der aber auch berühmte Maler die Spielarten der Kunst praktizierten.
Das Buch ist geschrieben, wie man ein Bild malen würde: und so sieht der LeserIn alles, was vorgeht: Gondeln, stinkende Fäkalien, Abwässer, Paläste und die immer wieder in kloakenähnlichen Zuständen dahinsiechenden und versterbenden Ehefrauen des Hauptprotagonisten.
Werden sie ermordet?
Sind sie alle nur Marionetten in einem Spiel?
Die Aufklärung erfolgt abrupt und ohne Umstände.
Es ist eine kleine Kriminalgeschichte.
Das barocke Venedig wird sehr lebendig und für Kunstliebhaber mag diese in Literatur gefasste Zeit ein Meisterwerk sein.
Claudine Borries

Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Historischer Roman und literarisches Kleinod, 14. November 2002
Von 
Dieter Boehm (Wien) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Der Witwer von Venedig (Gebundene Ausgabe)
Die in Deutschland verheiratete Französin Gabrielle Wittkop hat mit diesem Buch einen historischen Roman geschrieben, der die für dieses Genre typischen Leser, die nach neuen 800-Seiten-Wälzern als interessantes Lesefutter gieren, wohl eher abschrecken wird. Nur 110 Seiten umfasst dieses literarische Kleinod von Roman, aber Wittkop schafft es, darin mehr Einblicke zu vermitteln als so mancher historische Bestseller-Schinken.

Sie zeichnet ein farbiges Bild Venedigs im ausgehenden 18. Jahrhundert, einer Stadt im nahezu beständigen Festtaumel eines perpetuierten Karnevals. Man wäre fast geneigt zu sagen, es entstünde ein lebendiges Bild der Stadt, wenn nicht im Mittelpunkt des Romans der Tod stünde. Der Tod, der sich alle vier Ehefrauen des Kaufmanns Alvise Lanzi holt, eine nach der anderen stirbt einen mysteriösen Tod. Ist es Gift? Wenn ja, wer ist der Übeltäter? Und noch viel wichtiger: Interessieren diese Todesfälle überhaupt jemanden in dieser Zeit, in dieser Stadt?

Wittkops Sprache und die mit dem André-Gide-Preis ausgezeichnete exzellente Übersetzung von Claudia Kalscheuer überzeugen vollkommen. Einzig die allzu kühle Distanz, mit der bisweilen an die Sache herangegangen wird, kostet einen Stern.

Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein

Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel: Eigene Rezension erstellen
 
 
Die neuesten Kundenrezensionen






Nur in den Rezensionen zu diesem Produkt suchen



Kunden diskutieren

Das Forum zu diesem Produkt
Diskussion Antworten Jüngster Beitrag
Noch keine Diskussionen

Fragen stellen, Meinungen austauschen, Einblicke gewinnen
Neue Diskussion starten
Thema:
Erster Beitrag:
Eingabe des Log-ins
 


Aktive Diskussionen in ähnlichen Foren
Kundendiskussionen durchsuchen
Alle Amazon-Diskussionen durchsuchen
   


Lieblingslisten


Ähnliche Artikel finden


Anhand des Sachgebietes nach ähnlichen Produkten suchen:


Ihr Kommentar