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Witwe für ein Jahr Taschenbuch – Oktober 2000

107 Kundenrezensionen

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 768 Seiten
  • Verlag: Diogenes Verlag; Auflage: 13. (Oktober 2000)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3257233000
  • ISBN-13: 978-3257233001
  • Originaltitel: A Widow for One Year
  • Größe und/oder Gewicht: 11,4 x 3,8 x 17,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (107 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 23.117 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Mehr über den Autor

John Irving wurde 1942 in Exeter in New Hampshire geboren. Als Berufsziele gab er schon sehr früh an: Ringen und Romane schreiben. Irving lebt und schreibt heute abwechselnd in New England und Kanada.

Produktbeschreibungen

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John Irving-Fans dürfte es wohl kaum verwundern, daß Witwe für ein Jahr eine weitläufige Mischung aus Farce und Tragödie ist, in der es nur so wimmelt von Schriftstellern. Gleich zu Beginn ertappt die 4jährige Ruth Cole ihre melancholische Mutter Marion in flagranti mit dem 16jährigen Eddie, nachdem dieser Ted -- Ruths liebestollen Vater, dessen Ehe mit Marion nur noch auf dem Papier existiert -- nach einer von Teds Sauftouren wieder einmal nach Hause gefahren hat.

Eddie schreibt den Rest seines Lebens Romane wie "Sechzig Mal", seinen Schlüsselroman über die 60 Mal, die er Marion verführt hat. Ted ist ein gescheiterter Romanschriftsteller, dem die auf Ruths Gute-Nacht-Geschichten basierenden Kindermärchen, wie z.B. "Die Maus, die zwischen den Wänden krabbelt", zu Reichtum und Ruhm verholfen haben. Marion verläßt Ruth, Ted und Eddie und entpuppt sich schließlich als erfolgreiche, unter einem Pseudonym schreibende Schriftstellerin. Von all den vorkommenden Schriftstellern ist Ruth am Ende jedoch die erfolgreichste, dank Ted, der sie frühzeitig in die Kunst des Schreibens eingeweiht hat. Er erzählt ihr nicht nur Märchen, sondern hilft ihr auch dabei, ihre eigenen Geschichten zu erfinden, die die vielen Photos in ihrem Haus erklären, auf denen ihre Brüder zu sehen sind, die in einem Autounfall ein Jahr vor ihrer Geburt ums Leben gekommen sind. Der Schmerz über den Verlust ihrer Söhne ist der Grund für Marions Unfähigkeit, Ruth zu lieben.

Äußerst gelungen ist die Figur der Ruth, Irvings erste weibliche Hauptfigur. In beiden Rollen -- der des phantasievollen Kindes, das in dem Versuch, mit seiner Familie ins reine zu kommen, stark an die Werke Salingers erinnert, und der der Erwachsenen, die die Beweggründe ihrer Mutter zu verstehen oder diese zumindest zu ergründen sucht -- ist sie eine wahre Glanzleistung. Ted ist eine beißend-lustige Karikatur, dessen finstere Art und selbstgerechtes Verhalten in den unmöglichsten Situationen mysteriös und verständlich zugleich wirken. Eddie ist ein liebenswerter Schelm, doch ohne Weichzeichner gezeichnet.

Was für gewaltige Szenen Irving immer wieder zu schaffen vermag! Die Geschichte vom Tod der Jungs ist nicht nur grauenerregend, sie stellt auch auf wirkungsvolle Weise den Charakter Teds dar, der sie erzählt. Der Mordversuch einer abgewiesenen Liebhaberin an Ted ist ebenso rasend komisch wie die VW-die-Marmortreppe-runter-Szene in Owen Meany (die von den Disney-Studios verfilmt wurde), allerdings nicht ganz auf einer Stufe mit der berühmten Episode von "Pension Grillparzer" in Garp und wie er die Welt sah (neu erschienen in einer Jubiläumsausgabe anläßlich des zwanzigjährigen Bestehens des Modern Library Verlags).

Mit seiner Dreistigkeit kommt Irving mit praktisch jeder Szene, die ihm in den Sinn kommt, beim Leser durch: Ruth wird in Amsterdam zufällig Zeugin des Mordes an einer Prostituierten, ein holländischer Detektiv stellt ihr nach (natürlich gerade zu dem Zeitpunkt, als Ruth Marion auf den Fersen ist), und schließlich münden die verschiedenen Handlungsstränge alle in einer Schlußszene, die beinahe mit der Anfangsszene des Buches identisch ist. Erzählt wird die Geschichte im maßlos zufälligen und dennoch absolut realistischen Stil eines Charles Dickens, begleitet von einer reflektierten Scherzhaftigkeit, die an Irvings Mentor, Kurt Vonnegut, erinnert. --Tim Appelo -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Pressestimmen

Genug Stoff für ein halbes Dutzend Bücher." (Tages-Anzeiger)
"Schon Irvings allererster Satz in diesem Buch ist grandios und ein Paradebeispiel dafür, wie man einen Leser von der ersten Zeile an fesseln kann. Die letzten Seiten gipfeln in einem lange herbeigesehnten Wiedersehen, das so wunderschön geschrieben ist, daß wir dieselben Freudentränen vergießen wie bei der Schlußszene von Shakespeares Wintermärchen." (Sunday Telegraph)
"Wie immer umwerfend komisch und tragisch zugleich. Was für ein Roman!" (Süddeutsche Zeitung) -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

22 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ein Kunde am 24. Januar 2000
Format: Gebundene Ausgabe
Dieser neue Roman von John Irving hat es schwer, denn er muss sich gegen zweierlei behaupten: Einerseits gegen die Erwartungen seiner Fangemeinde, die ihn gegen die vorherigen Romane messen, andererseits gegen das Hörensagen, den Ruf, der Irving-Romanen vorauseilt, und dem manche Käufer unvorsichtigerweise nacheilen.
Dies ist Irving Light, ein Roman ohne große Grotesken, ohne Bären, Ringer oder Zwerge, und um gut 200 Seiten dünner als der unmittelbare Vorgänger.
Dies ist im Gegensatz zu anderen Irving-Romanen kein Buch, das den Leser durch eine verwickelte Handlung fesselt oder durch absurden Klamaukhumor zu unterhalten vermag; trotz einigen wenigen Clownesken und einer Krimi-Nebenhandlung ist es im Grunde ein sehr stiller, behutsamer Roman über das Scheitern, die Einsamkeit und das Schreiben.
Das könnte ein Grund dafür sein, warum manche eingefleischten Irving-Fans diesen Roman nicht mögen, und warum ihn Leser, für die es der erste Irving ist, schlichtweg nicht verstehen: Um diesen Roman zu mögen -- und es ist neben Garp und Hotel New Hampshire einer der besten, die Irving bisher geschrieben hat -- muss man einerseits Irvings Sinn für Tragik kennen und andererseits bereit sein, ihm eine Entwicklung weg vom Slapstick zuzutrauen.
Irving schreibt immer noch primär Unterhaltungsliteratur, doch ist ihm mit Witwe für ein Jahr ein bewegendes melancholisches Werk gelungen, das im Gegensatz zum durch und durch langweiligen Vorläufer Zirkuskind zu fesseln und zu berühren vermag. In gewisser Weise ist es "Irving neu", und doch ganz unverkennbar Irving.
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12 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Tobias Zeitler am 28. Juni 2006
Format: Taschenbuch
Es ist Sommer 1958 auf Long Island. Der junge Eddie O'Hare wollte eigentlich nur dem berühmten Kinderbuchautor und Illustrator Ted Cole zur Hand gehen. Stattdessen landet er mitten in einem Familiendrama. Während Ted sich von einer Affäre in die nächste stürzt, droht seine Frau Marion am Tod ihrer zwei Söhne Thomas und Timothy zu zerbrechen. Nicht einmal ihre 4-jährige Tochter Ruth kann ihr über den erlittenen Verlust hinweghelfen. Nach einer kurzen und innigen Affäre mit Eddie beschließt Marion, ihre Familie zu verlassen und irgendwo allein ganz neu anzufangen. Sie taucht unter - 37 Jahre lang...

Unglaublich, was Irving im ersten Drittel seines Romans vom Stapel lässt. Selten wurde eine Geschichte über den Umgang mit Trauer, über die Spielarten der Liebe und das nackte Leben mit all seinen Hochs und Tiefs so spannend und intensiv erzählt wie in "Witwe für ein Jahr". Das Gefühlschaos, in dem sich alle Protagonisten befinden, ist so authentisch und ergreifend dargestellt, dass es einem oft Schauer der Rührung über den Rücken jagt. Wenn Marion Cole (meiner Meinung nach die interessanteste Figur überhaupt) etwa beschließt, ihrer 4-jährigen Tochter lieber gar keine Mutter zu sein und sie lieber zu verlassen anstatt ihr eine schlechte Mutter zu sein und ihr nicht gerecht zu werden, oder wenn sie versucht, ihrem kurz zuvor tödlich verunglücktem Sohn seinen Schuh wieder anzuziehen, ist das so unheimlich wuchtig und intensiv geschrieben, dass man glaubt, den Boden unter den Füßen zu verlieren und das Herz bliebe einem stehen.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ein Kunde am 24. Februar 2000
Format: Audio CD
Ein doch eher enttäuschendes Buch. Die Ereignisse sehr vorhersehbar und oft platt und trivial, die Charaktere auf wenige Merkmale beschränkt. Ich habe es zwar bis zum Schluss gelesen, da ich dies nur bei richtig schlechten Büchern nicht tue, aber nicht mit Enthusiasmus. Ärgerlich waren die vielen Wiederholungen und ganz sicher wissen wir Leser jetzt alle, daß Ruth einen 'schönen Busen' hatte (offensichtlich eine echte Busen-Fixierung...). Hätte ich es nicht gelesen, wäre es auch nicht schade.
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15 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Sulli am 3. April 2003
Format: Taschenbuch
Ein Roman von John Irving lässt sich nicht einfach in eine bestimmte Sparte einordnen. "Witwe für ein Jahr" ist ein wenig Komödie, etwas Kriminalroman, etwas mehr Melodram, ein bißchen Farce und Gesellschaftssatire. Familiensaga wäre leicht übertrieben. Am treffendsten wäre vielleicht der Begriff Tragikomödie.
Typisch für Irving ist seine Erzählweise, die nicht eine gerade Linie aufweist, sondern immer wieder abschweift, sich verzweigt, von einem Thema auf das nächste kommend. Irving erzählt in einem Roman nicht eine Geschichte, sondern er erzählt viele Geschichten. Und für seine Geschichten in der Geschichte ist Irving ja berühmt. Zwar zeigt er das hier nicht ganz so extrem wie in Garp, doch bringt er auch hier einzelne komplette Kapitel der Romane seiner fiktiven Schriftsteller.
Typisch für Irving sind auch die Charaktere, die er für seine Romane entwickelt. Das sind ungewöhnliche Personen, doch mit menschlichen Stärken und Schwächen, mit Eigenarten und mit Problemen. Typisch die zwischenmenschlichen Beziehungen, die oft extrem sind. Der beeindruckendste Charakter des Buches ist für mich nicht die Protagonistin Ruth Cole, sondern mit Abstand die Figur des Eddie O'Hare und danach auch die der Marion Cole, wenn auch diese nur einen kleinen Teil des Romans einnimmt. Erstaunlich ist, daß es für den Leser keine negativen Charaktere gibt. Für alle Personen kann man eine gewisse Sympathie entwickeln, obwohl oder vielleicht gerade weil alle ihre Schwächen und Fehler haben.
Untypischerweise ist das Groteske, das Irving sonst so auszeichnet, hier kaum vorhanden.
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