Mein alter Lenko-Clean hatte das zeitliche gesegnet, sprich die Bürste war hinüber und es kam keine Flüssigkeit mehr durch. Ich wollte aber endlich meine Plattensammlung digitalisieren (die Götter des Vinyl mögen mir vergeben, aber es ist einfach unprktisch, einen Plattenspieler nebst Verstärker ständig mit sich rumzuschleppen, nur um seine alte Lieblingsmusik zu hören) um sie auf einem Laufmann (altdeutsch für Walkman, oder äh iPod und mp3-Player heißen die Dinger ja heute) zu überspielen. So fand ich als Nachfolgemodell diesen Wittner 513SB Nassabspieler - weil meine Platten früher auch nass abgespielt wurden und jetzt knackt das halt wie am Lagerfeuer - sage mir jetzt keiner, ich hätte sie ja waschen können. So weit so gut. Installieren lies sich das Teil relativ einfach, auch die Bedienungsanleitung ist verständlich und in deutsch!!!!
Aaaaber:
Erstens: Das ganze Teil ist schon sehr filigran, insbesondere bei dem Kunststoffrohr habe ich Angst, dass es mir irgendwann mal bricht, wenn ich die Bürste aufstecke.
Zweitens: Was mich aber viel mehr nerft, ist die Tatsache, dass mir beim Befüllen die ganze Soße am Gehäuse hinten wieder raus läuft, obwohl der Schieber für das Hauptventil (wofür braucht's eigentlich diese Komplexität? Gab's beim Lenko Clean auch nicht und deshalb hat's problemlos funktuioniert) auf O (=geschlossen) steht. Naja, wenigstens kommt vorne an der Bürste doch was raus (nicht immer), zwar wenig aber offensichtlich reicht es. Die Bürste hat ebenfalls nen Regler für viel oder wenig Durchfluss. Drehen scheint aber nix grossartig zu verändern. Noch so ein Komplexteil, das das gesamte Teil nur unnötig verteuert, aber nicht verbessert, eher verschlechtert. Einfach wäre viel besser gewesen und die alte Technik hat ja auch bestens funktioniert (ähnlich wie bei den PCs - meine alte Schreibmaschine ist nie abgestürzt, die hatte auch kein Windows und war rein mechanisch ;-) )