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Witt

 

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Biografie

Es ist keine geplante Trilogie, aber es ist eine: Die 81er Single "Goldener Reiter", "Die Flut" 17 Jahre danach und "Gloria" im Jahr 2012. Das Werk des Künstlers Joachim Witt, komprimiert auf die Meilensteine, beschreibt das Leben des Menschen dahinter - in drei Akten, mit allen vorstellbaren Höhen und Tiefen. Lieder von Joachim Witt sind mehr als nur musikalische Statements; sie sind auch Ohrenzeugen einer Biographie.

Eine klassische, kontinuierliche Erfolgsstory ist sie nicht, die Geschichte des Joachim Witt. Bis ins 32. Lebensjahr hinein verfolgen ihn die Ängste, Zwänge und Spannungen ... Lesen Sie mehr

Es ist keine geplante Trilogie, aber es ist eine: Die 81er Single "Goldener Reiter", "Die Flut" 17 Jahre danach und "Gloria" im Jahr 2012. Das Werk des Künstlers Joachim Witt, komprimiert auf die Meilensteine, beschreibt das Leben des Menschen dahinter - in drei Akten, mit allen vorstellbaren Höhen und Tiefen. Lieder von Joachim Witt sind mehr als nur musikalische Statements; sie sind auch Ohrenzeugen einer Biographie.

Eine klassische, kontinuierliche Erfolgsstory ist sie nicht, die Geschichte des Joachim Witt. Bis ins 32. Lebensjahr hinein verfolgen ihn die Ängste, Zwänge und Spannungen einer deutschen Generation, die ihrer einstigen Hörigkeit vor dem Faschismus zu entfliehen versucht, indem sie den Nachwuchs mit unaufhörlicher Restriktion, teutonischer Disziplin und vermeintlicher Tugend terrorisiert. Witt bricht dieses System für sich auf, indem er sich für seine Musik entscheidet; Musik, die eine ähnliche Wirkung auf Deutschland hat wie die der Beatbands der 60er auf den englischsprachigen Raum.

Der "Goldene Reiter" - ein Produkt tiefer Depression und unglaublicher Abscheu gegenüber bestehenden Konventionen - trifft auf eigentümliche Art und Weise den Nerv der Massen und wird nicht nur zur Hymne einer ganzen Generation, sondern aus dem Stand ein Klassiker. Joachims lang gehegter Zweifel, je durch seine nonkonformistischen Klangwelten dem Spießertum der Mitt- und Endsiebziger entfliehen zu können, ist ausgeräumt. Fürs erste jedenfalls, denn die Neue Deutsche Welle - anfangs noch künstlerischer Aufbruch - verkommt zur industriellen Spaßveranstaltung und zieht ihre Protagonisten in den unvermeidlichen Abgrund. So auch Joachim Witt.

Mutige Alben wie die Industrial-Funk-Breitseite "Mit Rucksack und Harpune" aus dem Jahr 1985 oder die 1992 mit Annette Humpe produzierte Tragikomödie "Kapitän der Träume" geraten zu desaströsen Flops, weil das Label NDW an Witt haftet wie ein alter Kaugummi. Sechs Jahre Pause als Privatmann, eine gescheiterte Ehe und eine verloren geglaubte neue Liebe später staut sich 1998 "Die Flut" an, eine in Akkorde gefasste Eruption Weltschmerz, die zur Jahrtausendwende noch viel mehr - und vor allem andere - Hörer in ihren Bann zieht als "Goldener Reiter". Witt hat als Gallionsfigur der Neuen Deutschen Welle den Stempel NDW endlich hinter sich lassen können.

Die "Werkreihe Bayreuth" zeigt einen völlig neuen Joachim Witt; einen, der sich als ewiger Linker nicht zu fein ist, Wagners Pathos aus dem rechten Sumpf zu ziehen, ohne dabei die eigentlich obligatorische Moralkeule zu schwingen. Als nach "Bayreuth zwei" das kommerzielle Moment der Werkreihe in den Hintergrund gerät, will ihm sein Arbeitgeber Sony Music künstlerische Vorschriften machen - und verliert dadurch einen seiner wenigen unverzichtbaren Dickköpfe.
Auch Witt verliert, und zwar seinen finanziellen Rückhalt. Die in Eigenregie veröffentlichten Werke "Pop" und "Bayreuth 3" sind trotz relativ hoher Verkaufszahlen Rohrkrepierer, die nicht einmal die horrenden Werbeausgaben deckeln können. 2007 sagt Joachim Witt der Musikbranche adieu. Bis ihm, inzwischen Ende 50, der Gedanke an eine "Kathedrale der Popmusik" kommt.

Die Grundidee hatte Harry Gutowski geliefert, jener Multiinstrumentalist und Jugendfreund, der schon bei der Aufnahme des "Goldenen Reiters" am Bass zu hören war. Seine orchestrale Filmmusik für eine ZDF-Produktion inspiriert Witt dazu, sein "Bayreuth"-Konzept zu überdenken und mit klassischen Anleihen zu verfeinern. Der Albumtitel "DOM" wächst auf natürliche Weise, die Single "Gloria" entsteht - in Zusammenarbeit mit Komponistin Michelle Leonard und Produzent Mirko Schaffer - in ihrer Urform an einem einzigen Abend. Witt hat beim Schreiben des Stücks dasselbe Hochgefühl wie beim Verfassen seiner beiden bisherigen Klassiker - und er erkennt, dass es bei ihm immer erst eine gewisse Anzahl trüber Jahre geben muss, um am Ende ein Meisterwerk abzuliefern. Die Trilogie bekommt ihr verdientes Happy End.
Sony Music ist stolz darauf, Teil drei drei in Kooperation mit Starwatch Entertainment, dem Musik- und Entertainment-Label der ProSiebenSat.1 Group, veröffentlichen zu dürfen… und mit Joachim Witt endlich seinen unverzichtbaren Dickkopf zurückgewonnen zu haben.

Diese Biografie wurde von den Künstlern oder deren Vertretern bereitgestellt.

Es ist keine geplante Trilogie, aber es ist eine: Die 81er Single "Goldener Reiter", "Die Flut" 17 Jahre danach und "Gloria" im Jahr 2012. Das Werk des Künstlers Joachim Witt, komprimiert auf die Meilensteine, beschreibt das Leben des Menschen dahinter - in drei Akten, mit allen vorstellbaren Höhen und Tiefen. Lieder von Joachim Witt sind mehr als nur musikalische Statements; sie sind auch Ohrenzeugen einer Biographie.

Eine klassische, kontinuierliche Erfolgsstory ist sie nicht, die Geschichte des Joachim Witt. Bis ins 32. Lebensjahr hinein verfolgen ihn die Ängste, Zwänge und Spannungen einer deutschen Generation, die ihrer einstigen Hörigkeit vor dem Faschismus zu entfliehen versucht, indem sie den Nachwuchs mit unaufhörlicher Restriktion, teutonischer Disziplin und vermeintlicher Tugend terrorisiert. Witt bricht dieses System für sich auf, indem er sich für seine Musik entscheidet; Musik, die eine ähnliche Wirkung auf Deutschland hat wie die der Beatbands der 60er auf den englischsprachigen Raum.

Der "Goldene Reiter" - ein Produkt tiefer Depression und unglaublicher Abscheu gegenüber bestehenden Konventionen - trifft auf eigentümliche Art und Weise den Nerv der Massen und wird nicht nur zur Hymne einer ganzen Generation, sondern aus dem Stand ein Klassiker. Joachims lang gehegter Zweifel, je durch seine nonkonformistischen Klangwelten dem Spießertum der Mitt- und Endsiebziger entfliehen zu können, ist ausgeräumt. Fürs erste jedenfalls, denn die Neue Deutsche Welle - anfangs noch künstlerischer Aufbruch - verkommt zur industriellen Spaßveranstaltung und zieht ihre Protagonisten in den unvermeidlichen Abgrund. So auch Joachim Witt.

Mutige Alben wie die Industrial-Funk-Breitseite "Mit Rucksack und Harpune" aus dem Jahr 1985 oder die 1992 mit Annette Humpe produzierte Tragikomödie "Kapitän der Träume" geraten zu desaströsen Flops, weil das Label NDW an Witt haftet wie ein alter Kaugummi. Sechs Jahre Pause als Privatmann, eine gescheiterte Ehe und eine verloren geglaubte neue Liebe später staut sich 1998 "Die Flut" an, eine in Akkorde gefasste Eruption Weltschmerz, die zur Jahrtausendwende noch viel mehr - und vor allem andere - Hörer in ihren Bann zieht als "Goldener Reiter". Witt hat als Gallionsfigur der Neuen Deutschen Welle den Stempel NDW endlich hinter sich lassen können.

Die "Werkreihe Bayreuth" zeigt einen völlig neuen Joachim Witt; einen, der sich als ewiger Linker nicht zu fein ist, Wagners Pathos aus dem rechten Sumpf zu ziehen, ohne dabei die eigentlich obligatorische Moralkeule zu schwingen. Als nach "Bayreuth zwei" das kommerzielle Moment der Werkreihe in den Hintergrund gerät, will ihm sein Arbeitgeber Sony Music künstlerische Vorschriften machen - und verliert dadurch einen seiner wenigen unverzichtbaren Dickköpfe.
Auch Witt verliert, und zwar seinen finanziellen Rückhalt. Die in Eigenregie veröffentlichten Werke "Pop" und "Bayreuth 3" sind trotz relativ hoher Verkaufszahlen Rohrkrepierer, die nicht einmal die horrenden Werbeausgaben deckeln können. 2007 sagt Joachim Witt der Musikbranche adieu. Bis ihm, inzwischen Ende 50, der Gedanke an eine "Kathedrale der Popmusik" kommt.

Die Grundidee hatte Harry Gutowski geliefert, jener Multiinstrumentalist und Jugendfreund, der schon bei der Aufnahme des "Goldenen Reiters" am Bass zu hören war. Seine orchestrale Filmmusik für eine ZDF-Produktion inspiriert Witt dazu, sein "Bayreuth"-Konzept zu überdenken und mit klassischen Anleihen zu verfeinern. Der Albumtitel "DOM" wächst auf natürliche Weise, die Single "Gloria" entsteht - in Zusammenarbeit mit Komponistin Michelle Leonard und Produzent Mirko Schaffer - in ihrer Urform an einem einzigen Abend. Witt hat beim Schreiben des Stücks dasselbe Hochgefühl wie beim Verfassen seiner beiden bisherigen Klassiker - und er erkennt, dass es bei ihm immer erst eine gewisse Anzahl trüber Jahre geben muss, um am Ende ein Meisterwerk abzuliefern. Die Trilogie bekommt ihr verdientes Happy End.
Sony Music ist stolz darauf, Teil drei drei in Kooperation mit Starwatch Entertainment, dem Musik- und Entertainment-Label der ProSiebenSat.1 Group, veröffentlichen zu dürfen… und mit Joachim Witt endlich seinen unverzichtbaren Dickkopf zurückgewonnen zu haben.

Diese Biografie wurde von den Künstlern oder deren Vertretern bereitgestellt.

Es ist keine geplante Trilogie, aber es ist eine: Die 81er Single "Goldener Reiter", "Die Flut" 17 Jahre danach und "Gloria" im Jahr 2012. Das Werk des Künstlers Joachim Witt, komprimiert auf die Meilensteine, beschreibt das Leben des Menschen dahinter - in drei Akten, mit allen vorstellbaren Höhen und Tiefen. Lieder von Joachim Witt sind mehr als nur musikalische Statements; sie sind auch Ohrenzeugen einer Biographie.

Eine klassische, kontinuierliche Erfolgsstory ist sie nicht, die Geschichte des Joachim Witt. Bis ins 32. Lebensjahr hinein verfolgen ihn die Ängste, Zwänge und Spannungen einer deutschen Generation, die ihrer einstigen Hörigkeit vor dem Faschismus zu entfliehen versucht, indem sie den Nachwuchs mit unaufhörlicher Restriktion, teutonischer Disziplin und vermeintlicher Tugend terrorisiert. Witt bricht dieses System für sich auf, indem er sich für seine Musik entscheidet; Musik, die eine ähnliche Wirkung auf Deutschland hat wie die der Beatbands der 60er auf den englischsprachigen Raum.

Der "Goldene Reiter" - ein Produkt tiefer Depression und unglaublicher Abscheu gegenüber bestehenden Konventionen - trifft auf eigentümliche Art und Weise den Nerv der Massen und wird nicht nur zur Hymne einer ganzen Generation, sondern aus dem Stand ein Klassiker. Joachims lang gehegter Zweifel, je durch seine nonkonformistischen Klangwelten dem Spießertum der Mitt- und Endsiebziger entfliehen zu können, ist ausgeräumt. Fürs erste jedenfalls, denn die Neue Deutsche Welle - anfangs noch künstlerischer Aufbruch - verkommt zur industriellen Spaßveranstaltung und zieht ihre Protagonisten in den unvermeidlichen Abgrund. So auch Joachim Witt.

Mutige Alben wie die Industrial-Funk-Breitseite "Mit Rucksack und Harpune" aus dem Jahr 1985 oder die 1992 mit Annette Humpe produzierte Tragikomödie "Kapitän der Träume" geraten zu desaströsen Flops, weil das Label NDW an Witt haftet wie ein alter Kaugummi. Sechs Jahre Pause als Privatmann, eine gescheiterte Ehe und eine verloren geglaubte neue Liebe später staut sich 1998 "Die Flut" an, eine in Akkorde gefasste Eruption Weltschmerz, die zur Jahrtausendwende noch viel mehr - und vor allem andere - Hörer in ihren Bann zieht als "Goldener Reiter". Witt hat als Gallionsfigur der Neuen Deutschen Welle den Stempel NDW endlich hinter sich lassen können.

Die "Werkreihe Bayreuth" zeigt einen völlig neuen Joachim Witt; einen, der sich als ewiger Linker nicht zu fein ist, Wagners Pathos aus dem rechten Sumpf zu ziehen, ohne dabei die eigentlich obligatorische Moralkeule zu schwingen. Als nach "Bayreuth zwei" das kommerzielle Moment der Werkreihe in den Hintergrund gerät, will ihm sein Arbeitgeber Sony Music künstlerische Vorschriften machen - und verliert dadurch einen seiner wenigen unverzichtbaren Dickköpfe.
Auch Witt verliert, und zwar seinen finanziellen Rückhalt. Die in Eigenregie veröffentlichten Werke "Pop" und "Bayreuth 3" sind trotz relativ hoher Verkaufszahlen Rohrkrepierer, die nicht einmal die horrenden Werbeausgaben deckeln können. 2007 sagt Joachim Witt der Musikbranche adieu. Bis ihm, inzwischen Ende 50, der Gedanke an eine "Kathedrale der Popmusik" kommt.

Die Grundidee hatte Harry Gutowski geliefert, jener Multiinstrumentalist und Jugendfreund, der schon bei der Aufnahme des "Goldenen Reiters" am Bass zu hören war. Seine orchestrale Filmmusik für eine ZDF-Produktion inspiriert Witt dazu, sein "Bayreuth"-Konzept zu überdenken und mit klassischen Anleihen zu verfeinern. Der Albumtitel "DOM" wächst auf natürliche Weise, die Single "Gloria" entsteht - in Zusammenarbeit mit Komponistin Michelle Leonard und Produzent Mirko Schaffer - in ihrer Urform an einem einzigen Abend. Witt hat beim Schreiben des Stücks dasselbe Hochgefühl wie beim Verfassen seiner beiden bisherigen Klassiker - und er erkennt, dass es bei ihm immer erst eine gewisse Anzahl trüber Jahre geben muss, um am Ende ein Meisterwerk abzuliefern. Die Trilogie bekommt ihr verdientes Happy End.
Sony Music ist stolz darauf, Teil drei drei in Kooperation mit Starwatch Entertainment, dem Musik- und Entertainment-Label der ProSiebenSat.1 Group, veröffentlichen zu dürfen… und mit Joachim Witt endlich seinen unverzichtbaren Dickkopf zurückgewonnen zu haben.

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