Tja, wie sollte es im Falle der Hamburger Ausnahmeformation [soon] auch anders sein: Man ist sich treu geblieben und hat sich auch auf dem zweiten Album "Without A Trace" keine Blöße gegeben und starken Song an starken Song gereiht. Auch dieses Album wird nach dem 100sten Hören nicht langweilig und kein Song veranlasst mich, die Skip-Taste zu betätigen. Nach dem Erstling "end isolation" überrascht mich das nicht mehr großartig. Auch live sind die vier Hamburger immer wieder ein Erlebnis. Auf "Without A Trace" dominieren wieder gefühlvoller, wunderbarer Gesang, druckvolle Gitarren, die in den Soli aber auch gefühlvoll wie nichts anderes sein können, druckvoller Bass und Schlagzeug. Mitreißend. Kommen wir zu den Anspieltipps: Überfliegernummern sind hier "High Times", "Estrangement" und "Gone". Dicht gefolgt von "Scope For Freedom", "Grown Apart", der Ballade schlechthin: "Nearly Fantasized", "My Ideas", "A Step Forward" und dem Titelsong "Without A Trace". Wieder kein Ausschuss. Einziger Wermutstropfen: Mit "nur" neun Songs ist "Without A Trace" etwas kurz ausgefallen, dafür entschädigt eine neue Version des Songs "All I Wanted" von "end isolation" den Hörer . Aber auch ohne dies würde ich diesen Silberling nicht missen wollen. [soon] schaffen es, zeitlose Musik mit ganz eigener Note zu kreieren, die meiner Meinung nach ihresgleichen sucht...