Mit seinem Praxisbuch Wissenschaftliche Arbeiten mit OpenOffice wendet sich der Autor Winfried Seimert an unerfahrene Textproduzenten und erklärt diesen in einfacher Sprache die wesentlichen Funktionen des Office-Programms, die beim Erstellen eines abgabereifen Manuskripts nötig sind. Beim wichtigen Thema Literaturverwaltung braucht er acht Seiten (Seite 159 bis 167), um das Zusammenspiel von Textverarbeitung und Datenbank-Modul zu erläutern. Der Funktionsablauf ist wahrlich nicht einfach:
"Ein Literaturverzeichnis listet die verwendete Literatur und dient somit zur Quellenangabe. Zunächst müssen Sie die verwendete Literatur aufnehmen. Dazu können Sie die eingebaute Datenbank Bibliographie (biblio.odb) verwenden, die die Möglichkeit gibt, eigene Literaturverweise einzufügen und daraus ein Literaturverzeichnis zu generieren. Über Extras / Literaturdatenbank lassen sich alle Literaturstellen verwalten." (Seimert 2011, S. 159)
Was der Autor nicht deutlich genug herausstreicht: Die Base-Bücherdatenbank muss vor allem manuell mit den bibliographischen Daten gefüllt werden, was eine mühselige und langwierige Arbeit bedeutet!
Diesen Zeitfresser sollte man sich als Student sparen und statt dessen eine spezialisierte Software zur Literaturverwaltung einsetzen. Solche Programme können automatisch alle bibliografischen Informationen zu einer Literaturquelle aufnehmen und geben im Zusammenspiel mit den gängigen Textprogrammen Zitate und Quellennachweise formvollendet aus.
Eine Spezialsoftware zur Literaturverwaltung spart Zeit und schont die Nerven - und ist auch als Freeware zu haben.