Pressestimmen
"Innerhalb der monumentalen Kritischen Gesamtausgabe Friedrich Scheiermachers stellt die Edition seines Briefwechsels eine besonders entsagungs- und verdienstvolle, in ihrem historiographischen Erschließungspotential kaum hoch genug zu würdigende Leistung dar: In vollendeter editorischer Sorgfalt präsentiert sie mustergültig eingefasste Quellen, deren Reichtum und Fülle auch nur annähernd auszuschöpfen die Foschung auf lange Zeit hin beschäftigen wird."Albrecht Beutel in: Theologische Literaturzeitung 5/2010 "Students of Schleiermacher's multifaceted thought, cultural historians of Prussia and scholars of early German Romanticism will find much of value in this well-executed work."Thomas Albert Howard in: The Journal of Ecclesiastical History 3/2010 "Ein gehaltvolles Buch."K.-F. W. in: PV-aktuell 1/2010?
Kurzbeschreibung
Mit seiner Berufung zum Prediger an der Charité (1796) tritt Friedrich Schleiermacher in das kulturelle Leben Berlins ein. Eine bedeutende Rolle spielt für ihn die Geselligkeit, deren Theoretiker er mit dem anonym publizierten Versuch einer Theorie des geselligen Betragens(1799) wird. Den anderen Pol von Schleiermachers Leben in Berlin bildet die Wissenschaft vom Symphilosophieren im frühromantischen Freundeskreis über die Teilnahme etwa an Vorlesungen zur Experimentalchemie bis hin zur theologischen Reflexion seiner Tätigkeit an der Charité. Der Band, der aus einem Symposion an der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften hervorgegangen ist, vermittelt ein Bild dieses Lebens zwischen Wissenschaft und Geselligkeit auf der Basis von Quellen, die durch die Kritische Schleiermacher-Gesamtausgabe neu erschlossen wurden. Allgemeinverständliches, lebendiges Bild der Person Schleiermachers Bietet spannende Einblicke in die Berliner Gesellschaftum 1800 Geeignet als Einstieg in die Beschäftigung mit Schleiermacher