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TOP 500 REZENSENTam 10. November 2013
Bevor sie sich zum zweiten Mal in die Babypause verabschiedet, legt Star-Mezzosopranistin Elina Garanca ihr erstes Buch vor. Unter dem Titel »Wirklich wichtig sind die Schuhe« erzählt sie ihren rastlosen Lebensweg aus dem lettischen Kuhstall auf die großen Bühnen dieser Welt.

Die erst 37-jährige Opernsängerin startet ihre Erinnerungen mit dem Hinweis auf den Zwiespalt, mit dem viele gefeierte Künstler umgehen müssen, und das macht sie sympathisch. Auf der Bühne sind Sänger umjubelte Rollenstars in einer Welt des Zaubers, der Fantasie und der Emotionen. Schlüpfen sie aber in der Garderobe aus ihren Kostümen, dann sind sie nackt und allein.

»Der Erfolg schützt den Künstler nicht vor der Einsamkeit«, weiß Garanča. Dabei wirkt das einstige »Bauernmädchen«, das in Riga mit der Crème de la Crème der Intellektuellen aufwuchs, alles andere als einsam. Die Mutter war ebenfalls Mezzo, die Großeltern hingegen Bauern, die sie an jedem Wochenende besuchte – unter anderem, um den Kühen auf den Wiesen kleine Dialoge oder Lieder aus dem Theater vorzutragen.

Wie für viele andere Künstler aus osteuropäischen Staaten war auch für Elina Garanča ein Vorteil, aus der Welt des Mangels und der sozialistischen Selbstorganisation zu kommen. Für sie bedeutet es kein Problem, aus wenigen Zutaten ein schmackhaftes Mahl zu bereiten, und auch der Aufbau von IKEA-Möbeln stellt keine Hürde dar. Dafür waren Honorare in Westgeld die Erfüllung eines Märchentraums. Ihr erstes Honorar, ein Scheck über DM 9.000,- vom Staatstheater Meiningen begeisterte sie übrigens so sehr, dass sie ihn einrahmte und an die Wand hing – bis die Intendanz nachfragen ließ, ob sie denn den Betrag nicht gelegentlich einlösen wollte, man würde gern die Buchhaltung abschließen.

Ihren Weg nach oben beschreibt Garanča als Hindernislauf, der ihr alles abverlangte. Nur durch eiserne Disziplin und das Ergreifen jeder sich bietenden Gelegenheit schaffte sie es, ihre Stimme über anfänglich anderthalb Oktaven hinaus zu erweitern und sich auch schauspielerisch für die Hosenrollen zu qualifizieren, in denen sie debütierte. Sie sieht ihren Erfolg als Frucht harter Arbeit, als »eine Art Perlenkette, bei der ich jede Perle mit Sorgsamkeit und viel Ehrgeiz aufgefädelt habe«. Auf diese Weise schaffte sie es scheinbar mühelos über Wien nach Salzburg, Zürich, Aix-en-Provence, London, Paris bis nach New York.

Rangiert üblicherweise im Opernbetrieb die Sopranistin als Primadonna, ist die Mezzospranistin »Seconda Donna«. Elina Garanča stieg jedoch selbst zu einer der Primadonnen auf, ohne bislang in den Geruch einer Diva zu kommen. Den Weg ihrer steilen Karriere beschreibt sie anschaulich und schlicht. Dazu zählen ihre Heirat mit Karel Mark, ihr Vertrag mit der Deutschen Grammophon, die erste Solo-CD, aber auch die Bekanntschaft mit anderen Stars der Opernwelt wie der Sopranistin Anna Netrebko, mit der sie in Bellinis »I Capuletti e i Montecchi« in einer der berühmtesten Liebhaber-Rollen der Weltliteratur brillierte.

Garanča macht der Bühnenzauber, also die Stimmung, das Singen, der Applaus, süchtig. »Er kommt ohne Vorwarnung und vergeht, ohne dass man ihn greifen könnte.« Für sie spielt die Familie eine wesentliche Rolle aus Ausgleich, um eines Tages nicht in Leere und Einsamkeit alt werden zu müssen. Ihr Buch, das die für eine Biografie eigentlich viel zu junge Künstlerin Ida Metzger und Peter Dusek diktierte, beschreibt diesen Balanceakt anschaulich und wird dadurch zu einer interessanten und spannenden Lektüre.
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am 18. November 2013
Elina Garancas Autobiografie ist ein absoluter Pageturner-Sachbuch mit viel Herz und 100% Authetizität. Ohne moralinsauren Zeigefinger ist hier eine Klassefrau (kein Weibchen und keine Diva) ein Vorbild dank Disziplin und Witz, Kommunikativität und Glauben (auch an sich), Bescheidenheit und Willen, Können und Charme, (Hoch-) Attraktivität und Lernbereitschaft, Familiensinn und Neugier über alle Tellerränder hinaus, Perspektivwechsel und Mut auf Neuland bei aller Bodenständigkeit! Fast beiläufig erfährt der Leser viel über das Alltagsleben in Osteuropa und über die Welt der Oper. Mit und ohne Glamour.
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In herzlichem Plauderton erzählt Elina Garanca von ihrem Leben und ihrer Karriere in der Opernwelt. Es ist in der Tat ein - Plauderton! Garancas Geschichten wurden aufgezeichnet und von Ida Metzger und Peter Dusek zu Papier gebracht. Solche Konzepte funktionieren nicht immer, hier funktioniert es bestens. Die Geschichten besitzen ein hohes Tempo, man liest Garancas Buchs zügig, einer meiner "Vorredner" hier schrieb Pageturner, auch das stimmt.

Vom Bauernhof in Riga bis zur Wiener Staatsoper und den Salzburger Festspielen - ein weiter Weg, jedoch bei Elina Garancas Karriere auch ein schneller. So jugendlich frisch vor allem noch immer die Begeisterung über ihre Anfänge, ihr erstes Engagement in Meiningen (mit Busanreise nach Deutschland, in 20 Stunden!, ihre erste Gage etc. etc. Kurze Geschichten sind es meist, Eindrücke von der Wiener Staatsoper, Vorsingen bei Direktor Ioan Holländer oder ihr erster Auftritt dort, erste Auftritte in Salzburg, die Carmen an der MET....... Die Begeisterung für klassische Musik bricht bei Frau Garanca ständig durch, kann auch andere anstecken.

Sehr sympathisch! Dieser Eindruck, den man als Zuschauer, wenn man Elina Garanca auf der Bühne sieht, hat, täuscht nicht.

( J. Fromholzer )
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am 6. Februar 2016
Dieses Buch bringt einen interessanten Einblick, wie sich eine künstlerische Karriere mit all ihren Höhen und Tiefen entwickeln kann. Außerdem lernt der Leser diese Sängerin in besonders sympathischer Weise kennen. Allerdings glaube ich nicht, dass alle Sänger dieses Maß an Intelligenz besitzen und sich daher mit den zu interpretierenden Werken und deren Komponisten so auseinandersetzen zu können. Elina Garanca besitzt diese Intelligenz. Zudem ist das Buch auch in einem ansprechenden, guten Stil abgefasst.
Dr. Friederike Grasemann
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am 9. November 2013
Warum schreibt man Mitte Dreissig bereits eine Biographie? Ungewöhnlich,immerhin keine Ansammlung von Anekdoten und Anekdötchen,wie man sie von dem ein oder anderen Sänger oder Sängerin kennt.;eher die Beschreibung eines Aufstiegs. Nach ganz oben. Aus den ärmlichen Verhältnissen in Lettland in ein glamouröses Rampenlicht.

Wer zählt die Namen, Sängerinnen der Sonderklasse,immer wieder gibt es herrliche Stimmen, dazu die vielen, die niemals in das Licht der Öffentlichkeit treten,obwohl sie hervorragend singen. Pars pro toto sei Judith Beckmann genannt, eine herrliche Sopranistin, viele Jahre lang als Sopran an der Hamburgischen Staatsoper,später Professorin,aber keine einzige Aufnahme von ihr. Es gab keinen richtigen Moment, auf sich aufmerksam zu machen. Sie blieb im Schatten, wie so viele.

Unter diesen Vielen sich durchsetzen, ist schon eine besondere Herausforderung. Elina Garanca ist dies seit vielen Jahren gelungen.In aller Munde, ihre lettische Kollegin Opolais, wenig jünger, zB nur Experten bekannt. Elina Garanca ist in der Spitzengruppe. International gefragt. Sie ist längst eine „ Marke“- so wie ihre Kollegin Netrebko oder Jonas Kaufmann . Das Aussehen trägt sicher erheblich mit dazu bei, diese Marke pflegen zu können.

Liest man ihr Buch, die Geschichte von ihr, die Texte wohl von den „ Helfern“, ist dies eine Geschichte beständigen Übens, Trainieren von Tönen, Gestaltung der Rollen, von Sprachen, Training des Körpers bei Beachtung von Ernährungsnotwendigkeiten. Eine wollte nach oben und hat dafür hart trainiert.

Es ist ein Hochglanz-Leben, aber das will errungen sein.

Es hat geklappt.Die vielfachen Preise für die Aufnahmen zeugen davon.Ob die Aufzählung besser in einer Werbeschrift als in einer Biographie untergebracht wären, ist eine andere Frage. Die Karriere wird ohne Verklärung beschrieben, nüchtern und Schwierigkeiten nicht verschweigend. Elina Garanca ist ganz erdverbunden. So fängt ihre Geschichte an und so endet das Buch: verbunden mit Heimat und Scholle – das ist die Basis für Präzisionsarbeit. Anders ist ein so globalisiertes Leben gar nicht zu bewältigen. Leben in Malaga und Riga, durch die Welt jetten,Terminpläne von zwei gefragten Künstlern mit den Bedürfnissen eines Kindes abstimmen. Für Elina Garanca gehört dazu, sich in verschiedenen Sprachen zu bewegen. Sie kann es, ärgert sich allenfalls, dass Französisch ihr nicht ausreichend zu Gebote steht. Hard work,eben. Der seitenlange Anhang der Auftritte seit 1999 zeugt davon ( auch wenn der Anhang sicher besser in einer ausgelagerten, zu öffnenden Datei untergebracht wäre).

Immerhin werden zu wichtigen Rollen ebenso Hintergründe geliefert wie zur Heimat, den baltischen Staaten insgesamt. Eine so kulturträchtige Region mit einer so bewegten Geschichte, die durch eine singende Revolution vorwärts gebracht wurde.
Schon das cover des Buches zeigt eine gehörige Portion Selbst-Ironie. Eine, die sich selbst-ironisch vorstellen kann, dem Mann die Pantoffeln vorzuwärmen, wenn er von einer Tournee nach Hause kommt. Später.

Ach, der Titel-auch ein ironischer Schlenker…. Mit den richtigen Schuhen wird man auf der Bühne niemals stolpern!
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am 10. April 2016
ich fand das Buch packend und spannend. Es ist ehrlich geschrieben und man erhält einen kleinen Einblick in das Privatleben einer grossen Sängerin. Ich hätte gerne noch mehr erfahren, daher nur 4 Sterne. Ich kann das Buch allen Garanca Liebhabern empfehlen :-)
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am 7. Mai 2014
Man erfährt einiges über elina garanca(aus ihrer sicht) und ein bischen was über die welt der oper.ich hätte mich über interviews mit kollegen, ehemaligen nachbarn und ihren freunden gefreut.
Eigentlich 4 sterne aber ich gebe 5.
Kaufempfehlung.
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am 27. Dezember 2013
Zugegeben, ich weiß nicht genau was ich von diesem Buch erwartet habe - aber auf jeden Fall mehr als einen aufgeblasenen Magazinartikel mit üppiger, teils koketter Selbstbeweihräucherung (die größte Schwäche ist natürlich "meine Ungeduld" und, ach, der lästige Perfektionismus). Immerhin, es gibt ein paar interessante biographische Details und Einblicke in den Opernbetrieb. Wirklich viel über die Person Garanca erfährt man aber so leider nicht. Schade!
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am 3. Januar 2014
% Inhaltlich enttäuschend, überwiegend Selbstlob, kaum Interessantes

% Sprachlich enttäuschend, die Verfasser sind der deutschen Sprache nicht wirklich mächtig ...
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am 17. Oktober 2014
Sehr langatmig geschrieben,sehr ausführlich,aber es fehlt der sog.Pep!!! Das Buch liest sich sehr zäh. Eine Aufzählung von Aufführungen,nicht sehr interessant geschildert.
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