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Die Melodien sind eingängig, die Arrangements ausnahmslos opulent und vielseitig gestaltet. Von dem mystischen Opener "Bombolini", dessen langsam anschwellender Rhythmus sich in einer wuchtigen Gitarreneruption entlädt, über den sanften Reggae "Touche d'amour", die Schlafzimmerballade "Shine Shine Shine", das verträumte "Wired to the Moon", das mediterrane "Reasons", die Hitsingle "I don't know what it is" fließt das Album so smooth wie Watte dahin, bis "Ace of Hearts" erklingt. Nach meiner Bewertung ist dieses Stück bis heute der vollendetste Popsong, den Chris Rea jemals aufgenommen hat, und für den er eigentlich in die Rock and Roll Hall of Fame aufgenommen gehört. Wer hier nicht gerührt ist, hat kein Herz. Das Album findet mit "Holding out" und vor allem mit "Winning" (letzteres mit dezenter Live-Atmosphäre) nach knapp 45 Minuten ein würdiges Finale. Leider hatten LPs Mitte der 80er eine so kurze Spielzeit. "Wired to the Moon" blieb die Anerkennung des Publikums zum Glück nicht versagt. Es stieg bis auf Platz 17 der deutschen Albumcharts und erhielt außerdem hierzulande für mehr als 250.000 verkaufte Exemplare Gold.
Die CD wird jedem gefallen, der feinstes Songwriting und Gitarrenhandwerk schätzt. Außerdem ist sie als eines der kreativen Highlights in der langen Karriere von Chris Rea zu bewerten.
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