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Der Film stellt diese brutale Schlacht mit plastischem Realismus nach, während er parallel dazu die Geschichte der trauernden Ehefrauen zu Hause erzählt. Während UPI-Reporter Galloway (Barry Pepper) sein Leben aufs Spiel setzt, um die Schlacht festzuhalten, bietet Wallace eine ausgewogene (wenn auch etwas fiktionalisierte) Perspektive und entlockt einer ausgezeichneten Besetzung lobenswerte Darbietungen. Wie schon die besten Weltkriegsdramen der 40er-Jahre, zollt Wir waren Helden den tapferen Männern Tribut und umgeht gleichzeitig gekonnt die Propagandafalle. --Jeff Shannon
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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
26 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Gut doch beschnitten,
Von Sascha Schütte (Bad Bramstedt, Schleswig Holstein Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Wir waren Helden (FSK 16) (DVD)
Ich habe den Film schon in Original länge gesehen , und muss sagen ich war schockiert als ich mir die DVD jetzt gekauft habe. Die Qualität ist natürlich , wie meistens auf einer DVD, gut. Doch als ich mich so erinnerte wie er im Original ist, war ich sehr enttäuscht, denn dass was man gesehen haben muss um diesen Film zu verstehen, ist wie im TV weggeschnitten. Daher mein Rat an jeden der sich diese DVD noch kaufen möchte. Wenn möglich kaufen sie sich die FSK 18 Version, um diesen Film auch wirklich zu verstehen. Danke für ihre zeit und ich hoffe ich konnte ihnen weiterhelfen !
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11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Anti-Kriegsfilm mit Schwachstellen,
Rezension bezieht sich auf: Wir waren Helden (FSK 16) (DVD)
Ich war mir beim erstmaligen Ansehen dieses Filmes unschlüssig, was ich davon halten soll. Mittlerweile habe ich ihn ein zweites Mal gesehen und kenne somit die FSK 16 und FSK 18 Version. Bei einem Film dieser Art befürchtet man beim Zugreifen in der Videothek, mit Patriotismus überflutet zu werden. Glücklicherweise hält es sich in meinen Augen bei "Wir waren Helden" gerade noch in Grenzen, auch wenn es schon stellenweise recht viel und überzogen ist. Aber es wird auch gleichzeitig versucht, auf diese Weise eine persönliche Verbindung zu einigen Soldaten aufzubauen (allen voran natürlich Mel Gibson), damit sie später in der Schlacht nicht als Statisten agieren. Die Schlacht- bzw. Kampfszenen sind schonungslos und realistisch inszeniert. Der Zuschauer fühlt sich mitten in das grausame Schlachtgeschehen hineinversetzt. Gleichzeitig wird auch der Versuch unternommen, die Gegenseite zu zeigen und intelligent handeln zu lassen. Der Schwerpunkt liegt natürlich bei der US-Armee aber immerhin nicht vollständig. Insgesamt gesehen, stechen einige, sehr gut eingefangene Bilder hervor, ebenso wie die stimmungsvolle Musik. Der "Cut" auf FSK 16 wirkt sich meines Erachtens nicht negativ aus, die Grausamkeiten eines Krieges werden auch so klar vermittelt. Aber es ist schon irgendwie störend, das Mel Gibson alias Colonel Moore recht locker und unbeschadet über das Schlachtfeld wirbelt, während seine Männer rings um ihn herum sterben. Die Glaubwürdigkeit geht hier etwas verloren. Als Ganzes gesehen hat die Handlung einige Sprünge (zeitlich sowie örtlich), was den Film etwas zerreißt. Der Sprung in den Krieg nach ausführlichem Anfang, dann währenddessen zurück in die Heimat und schließlich am Schluss die Rückkehr. Dies kommt etwas abrupt und mit magerem Übergang. Vielleicht wurde versucht zu viel zu erzählen, zu viel zu zeigen und daher musste das Gesamtwerk so zusammengerafft werden. Aber es ist jetzt nicht völlig störend, sondern bewegt sich noch im vertretbaren Rahmen. Mit etwas weniger Patriotismus und einer zusammenhängenderen Handlung wäre "Wir waren Helden" mit Sicherheit wesentlich besser geworden. So kommt er an Referenzfilme wie beispielsweise "Saving Private Ryan" nicht ran, an denen er sich messen lassen muss. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Zwiespältig,
Von
Rezension bezieht sich auf: Wir waren Helden (FSK 16) (DVD)
Ich kann mir nicht helfen, aber der Film hinterlässt in mir zwiespältige Gefühle. Doch bevor ich dies näher erkläre, möchte ich darauf hinweisen, dass ich über die FSK 18 Version schreibe.der film behandelt den Vietnamkrieg. Da ist man einiges gewohnt. und mittlerweile ist auch jedem letzten Europäer klar, dass dieser ein großes Trauma der USA war. Platoon, Apocalypse now und die Fersehserie "Nam" haben dies deutlich gezeigt. Dieser Film will anders ansetzen.er zeigt nicht Antihelden, die mit Drogen vollgepumpt im Urwald umherirren und gegen den Krieg philosophieren. Hier wird das Augenmerk auf die erste größere Schlacht mit amerikanischer Beteiligung gelegt. Auf einen Zeitpunkt also, als Amerika sich noch unschuldig fühlte. Dementsprechend sind die Soldatenäußerungen. Ist die Deutsche übersetzung auch eigentlich irreführend, so passt sie hier zur Gefühlslage beider Parteien. Man ist noch im "Helden-Status". Der Krieg macht noch Sinn, man ehrt seinen Gegener und fühlt sich nicht wirklich Schuldig, denn man hat um sein üerleben gekämpft. Patriotismus ist noch eine Selbstverständlichkeit und es ist nicht kitschig oder naiv, im Moment seines Todes an seine Frau und sein Vaterland zu denken. Dass ist alles stimmig, schlüssig und die Bilder des Schlachtfeldes, mit ihrer Mischung aus Grausamkeit und Heroismus, sind passend erddrückend und in Ihrer Mächtigkeit immer wieder aufs neue "Seherweckend". Die Schauspieler agieren gekonnt und alles passt. Auch die Bilder der "Heimatfront" sind neu. Keine Demonstrationen, keine "kindermörder" Anklagen, all das hat Amerika noch vor sich. Und dabei sind die Bilder von den Daheim ebliebenen Frauen noch die Stärksten. Sie wissen, was geschehen kann, sie leiden den Druck der ungewissen Zukunft, sie stehen tatsächlich am Ende allein da. Eindrucksvoll dargestellt. Aber all das macht einen auch nachdenklich. Es ist wie eine Umkehr all dessen, was wir bisher vom Vietnamkrieg zu sehen bekamen. Die Soldaten sind Tapfer, Heldenhaft, väterlich und Gutherzig. die Frauen mütterlich, fürsorglich und in ihrer Rolle Heldenhaft. Ist das der wirkliche Krieg? Man macht sich Hoffnung, dass doch nicht alles sinnlos ist. Und ist darin der Krieg nicht verherlciht? Bin ich nur, weil ich so groß geworden bin, zu überkritisch? nun, zumindest das hat der Film geschafft, ich habe nicht über den Krieg nachgedacht, sondern habe über mein Geschichtsbild nachgedacht. Insofern durchaus wertvoll. aber, und das ist das Zwiespältige, ist es nicht am ende doch ein reaktionärer, kitschiger Film mit einigen wenigen politisch korrekten Einsprengseln? Soviel zum Film. Die Auststtung ist schon besprochen worden. daher dazu nichts mehr. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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