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Der Film stellt diese brutale Schlacht mit plastischem Realismus nach, während er parallel dazu die Geschichte der trauernden Ehefrauen zu Hause erzählt. Während UPI-Reporter Galloway (Barry Pepper) sein Leben aufs Spiel setzt, um die Schlacht festzuhalten, bietet Wallace eine ausgewogene (wenn auch etwas fiktionalisierte) Perspektive und entlockt einer ausgezeichneten Besetzung lobenswerte Darbietungen. Wie schon die besten Weltkriegsdramen der 40er-Jahre, zollt Wir waren Helden den tapferen Männern Tribut und umgeht gleichzeitig gekonnt die Propagandafalle. --Jeff Shannon
Die Schlacht- bzw. Kampfszenen sind schonungslos und realistisch inszeniert. Der Zuschauer fühlt sich mitten in das grausame Schlachtgeschehen hineinversetzt. Gleichzeitig wird auch der Versuch unternommen, die Gegenseite zu zeigen und intelligent handeln zu lassen. Der Schwerpunkt liegt natürlich bei der US-Armee aber immerhin nicht vollständig. Insgesamt gesehen, stechen einige, sehr gut eingefangene Bilder hervor, ebenso wie die stimmungsvolle Musik. Der "Cut" auf FSK 16 wirkt sich meines Erachtens nicht negativ aus, die Grausamkeiten eines Krieges werden auch so klar vermittelt. Aber es ist schon irgendwie störend, das Mel Gibson alias Colonel Moore recht locker und unbeschadet über das Schlachtfeld wirbelt, während seine Männer rings um ihn herum sterben. Die Glaubwürdigkeit geht hier etwas verloren.
Als Ganzes gesehen hat die Handlung einige Sprünge (zeitlich sowie örtlich), was den Film etwas zerreißt.
... Lesen Sie weiter... ›Die Story ist diesmal keine 08/15-Geschichte sondern erzählt vom ersten Kampfeinsatz in Vietnam, wobei die Geschichte auf den reallen Erlebnissen von Lt. Col. Harold Moore (gespielt von Mel "The Patriot" Gibson) beruht, der diesen Einsatz führte. Kurz vor Beginn des Einsatzes wird entschieden eine "Luftkavallerie" ins Leben zu rufen. Die Soldaten sollen mit kleinen, beweglichen Hubschraubern im Kampfgebiet abgesetzt werden und von diesen auch in begreztem Maße Luftunterstützung erhalten. Die Bilder der landenden Hubschrauber dieses Typs sind dann schnell zum "Wahrzeichen" des Vietnamkrieges geworden, ähnlich wie die Humvees im Irakkrieg.
Die Story ist schnell erzählt: Kommandeur Lt. Col. Hal Moore führt seine knapp 400 Mann in diesen ersten Einsatz und schon vor Beginn hat er ein schlechtes Gefühl, was die Chancen auf einen erfolgreichen Einsatz angeht. Dort angekommen steht er ziemlich bald einer zweitausend Mann starken Vietcong-Truppe gegenüber, die sich im Dschungelkrieg schon etwas länger auskennen als die Amerikaner.
Die Einführung der Charaktäre ist etwas zu übersteuert: Jeder, der kurz vorgestellt wird hat irgendwie eine besondere Eigenschaft... der eine heisst "Snakesh**" weil er niedriger fliegt als ein Haufen Schlangenschiss, der nächste heisst "Too Tall" weil er eigentlich viel zu groß für ein Hubschraubercockpit ist... usw.
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