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Wir sind was wir sind

Francisco Barreiro , Alan Chávez , Jorge Michel Grau    Freigegeben ab 18 Jahren   DVD
2.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (16 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Darsteller: Francisco Barreiro, Alan Chávez, Paulina Gaitan
  • Regisseur(e): Jorge Michel Grau
  • Komponist: Enrico Chapela
  • Format: Dolby, PAL, Widescreen
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 5.1), Spanisch (Dolby Digital 5.1)
  • Untertitel: Deutsch
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 16:9 - 2.35:1
  • FSK: Freigegeben ab 18 Jahren
  • Studio: Universum Film GmbH
  • Erscheinungstermin: 28. Oktober 2011
  • Produktionsjahr: 2010
  • Spieldauer: 85 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 2.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (16 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B005EJIIWO
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 46.173 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

Rezensionen

VideoMarkt

Ein Mann bricht auf der Straße zusammen und stirbt. Der Tod des Oberhauptes stürzt seine Familie, bestehend aus Ehefrau, einer Tochter und zwei Söhnen, in eine Krise. Wer soll für den Lebensunterhalt der Familie sorgen und Essen auf den Tisch bringen? Der älteste Sohn wehrt sich zunächst, in die Fußstapfen des Vater zu treten. Doch nach und nach drängen ihn seine Geschwister dazu, in den düstersten Ecken der Stadt Jagd auf Menschen zu machen. Denn schließlich besteht die Familie aus Kannibalen.

Video.de

In seinem Regiedebüt setzt der Mexikaner Jorge Michel Grau, anders als das Thema vielleicht vermuten lässt, weniger auf vordergründige Effekte als auf eine düstere und kalte Atmosphäre, die sich allerdings erst langsam aufbaut. Grau lässt den Zuschauer zunächst im Unklaren, was das Besondere an der Familie ist. In ruhigen, statischen Bildern erzählt, ist sein Film somit auch kein klassischer Beitrag zum Kannibalengenre, sondern vielmehr ein bedrückendes Sozialdrama über die Verwahrlosung der urbanen Gesellschaft.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Eine ganz normale kannibalische Familie......?! 25. Oktober 2011
Von Retro Kinski TOP 500 REZENSENT
Format:Blu-ray
MEDIUM:

- Bild: durchschnittlich scharfes Bild, aber etwas zu dunkel abgestimmt
- Ton: gute Abstimmung zwischen Dialog und Musik/Actionpassagen
DVD: DD 5.1 in Deutsch
Blu-ray: DTS-HD in Deutsch (!)
- Extras: Behind the scenes, Making-of, Trailer, nichts wichtiges

FILM:

Der Film hat sehr beeindruckt. Insbesondere von den schauspielerischen Qualitäten und der ausgezeichneten Mimik der Protagonisten her. Hier wird Emotion transportiert und man lebt die Handlung richtig mit. Und dabei hat man wahrlich viel zu ertragen.

Nach dem Tod des Vater muss die Familie sehen wie sie überlebt. Bald wird klar, dass es dunkle Geheimnisse bei der Familie gibt und sie kannibalische Rituale pflegen. Doch das wäre ja noch übersichtlich. Extrem gut dargestellt sind die noch viel brutaleren familien-internen Konflikte die sehr exzessiv ausgetragen und -gelebt werden.

Die soziale Spannung eskaliert an vielen Stellen und macht den Film so aussergewöhnlich und brutal realistisch wie man es selten zu sehen bekommt. Es ist ein ungewöhnlicher Genre-Mix den ich - wenn ein Label benötigt wird - vielleicht als "Sozio-Horror" oder "Kannibalen-Drama" bezeichnen würde. Aber das Kannibalen-Thema bleibt angenehm im Hintergrund. Der Film hat es nicht nötig vordergründig mit dem Thema und der damit verbundenen Brutalität zu kokettieren.

Der Gorefaktor ist trotzdem relativ hoch aber trotzdem den Inhalten entsprechend gekonnt eingesetzt, von höchster Brutalität und technisch guter Ausführung. Das Ende steigert sich in eine teils unerwartete Schlacht zwischen diversen Parteien und ist sehr zynisch. Es werden keine Gefangenen gemacht wie man so schön sagt....

Nicht falsch verstehen. Es ist kein Horrorstreifen der dem 08/15 Zuschauer gefällt. Es handelt sich um ein Sozialdrama mit genre-untypischer Brutalität und Offenheit in Darstellung und Sprache. Ein kleines Juwel für das ich voller Überzeugung folgende Bewertung vergeben kann:

4/5 Sternen
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Cannibal Holocaust, Mexico-City... 26. Dezember 2012
Von Ray TOP 500 REZENSENT
Format:DVD
Tatsächlich erinnert "Wir sind was wir sind" an den schwedischen Indepentend-Vampirfilm "So finster die Nacht", allerdings wird im sehr interessanten Erstlingswerk des Mexikaners Jorge Michel Grau vom Schicksal einer Kannibalenfamilie berichtet. Gut, der Verstand hat mir gesagt, dass die Not des Kannibalen nach Menschenfleisch nicht ganz so elementar sein dürfte wie die Sucht des Vampir nach Blut. Denn auch ein normaler Fleischfresser hat die Entscheidung zum Vegetarierer oder gar Veganer zu werden. Nach wissenschaftlichen Studien ist der Mensch noch nicht mal von Natur aus der Fleischfresser, es ist offensichtlich, dass seine Geschichte des Überlebens ihn dazu gemacht hat.
Das ist wahrscheinlich der springende Punkt, warum der Film zwar gut ist, aber nicht ganz so genial funktioniert wird der schwedische Verwandte.
Aber die Kannibalenfamilie in "Wir sind was wir sind" braucht das Fleisch, so erklärt uns die Geschichte, für ein ganz wichtiges Ritual.
Nach dem plötzlichen Tod des Vaters ist die vierköpfige Familie um Mutter Patricia (Carmen Beato) auch noch auf sich allein gestellt. Das Familienoberhaupt war eben dafür verantwortlich, dass das Essen auf den Tisch kommt. Nach diesem Ritual ist es unerlässlich sich von Menschen zu ernähren.
Eigentlich sind sie ja eine ganz normale Familie. Der Zusammenhalt ist groß, arm aber anständig fristen sie im Moloch von Mexico City ihr Dasein, und die drei erwachsenen Kinder Alfredo (Francisco Barreiro) Julian (Alan Chavez) und Sabina (Paulina Gaitan) sind zwar sehr unterschiedlich, aber auch ganz normale Teenager.
Weder die depressive Mom noch einer ihrer Kinder haben jemals getötet. Dennoch muss jetzt ein Familienmitglied nach dem Ableben des Familienoberhaupts die Verantwortung für die Ernährung der Familie übernehmen. So fällt das Los zuerst auf den ältesten Sohn Alfredo, der sich um den Nahrungsnachschub kümmern soll und der versucht sein Glück bei den Außenseitern der Stadt, potentielle Opfer sind daher Straßenkinder, Prostituierte, Homosexuelle. Aber so einfach ist das alles nicht...
Ein schwieriger Balanceakt für den Regisseur, denn Horrorfilmfans werden vermutlich von der permanenten Melancholie des Films enttäuscht sein, es passiert wenig Horror. Aber dafür umso mehr Arthaus.
Der Macher konzentriert sich auf das soziale Drama, auf familiäre Konflikte und symbolisiert ein Mexiko, das am Rande eines gesellschaftlichen Kollaps zu sein scheint.
Der Film ist sicherlich auch eine Allegorie für soziale Verwahrlosung und Gewalt und die Lage der sozialen Unterschicht in Mexiko. Die sieht sehr trist, schmutzig, voller Ruß und Dreck aus - Grau liefert daher auch ein düsteres Portrait dieser mexikanischen Wirklichkeit.
Im realen Leben verstarb der Darsteller Alan Chavez kurze Zeit nach Drehschluß bei einer Schließerei mit der Polizei.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen "Wir sind was wir sind" 6. Oktober 2011
Von billy VINE™-PRODUKTTESTER
Format:Blu-ray
"Wir sind was wir sind" ist ein kleines, düsteres Familiendrama mit Horrorelementen. Die Inszenierung ist durchaus gelungen und die Geschichte wird in ruhigen und ansprechenden Bildern präsentiert. Im Mittelpunkt stehen hier die familieninternen Konflikte und die derbe Sozialkritik ist ebenfalls nicht zu übersehen. Das Ganze wurde sehr realistisch in Szene gesetzt und eine dichte Atmosphäre kann den ganzen Film über gehalten werden. Das Kannibalen-Thema bleibt hier im Hintergrund und auf übertriebenen Gore wird verzichtet. Der Streifen kann aber dennoch mit einigen drastischen Szenen aufwarten. Die Figurenzeichnung ist gelungen und die Hauptdarsteller können mit einwandfreien Leistungen überzeugen.

"Wir sind was wir sind" ist ein ernstes und rohes Horror-Drama, das zu gefallen weiß, auch wenn hier in Sachen Intensivität und Dramaturgie durchaus noch Luft nach oben gewesen wäre.

7 von 10
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Die neuesten Kundenrezensionen
2.0 von 5 Sternen Kannibalen auf Futtersuche, Langeweile pur.....gähn...
Der Film handelt von einer Familie von Kannibalen, die auf der Suche nach neuen Opfern sind, nachdem das Familienoberhaupt ums Leben gekommen ist. Lesen Sie weiter...
Vor 4 Monaten von gutN8 veröffentlicht
1.0 von 5 Sternen Sozial-Drama im Pseudo-Horror Gewand...
... ich denke der Titel trifft das ganze ganz gut! Eine mexikanische Familie, bettelarm, welche sich von Menschenfleisch nährt und das ganze mit einem Hauch von "Ritual-Getue"... Lesen Sie weiter...
Vor 11 Monaten von Reverend Shamrock veröffentlicht
3.0 von 5 Sternen ein Vampir-Film, mit einer anderen Darstellung von Menschenfressern
Eins vorweg. Diesen Film sollte sich niemand ausleihen oder gar blind kaufen, der sich Vampir-Filme in einem Format von "Daybreakers" oder "Blade" vorstellt. Lesen Sie weiter...
Vor 13 Monaten von Elmer Fudd veröffentlicht
1.0 von 5 Sternen Horror-Schmankerl??? Langweiliges Sozial-Drama!!!
Ich halte mich mal kurz, weil ich mich sonst nur wieder zu sehr aufrege, dass ich für sowas meine Lebenszeit vergeudet habe. Lesen Sie weiter...
Vor 14 Monaten von SupaRichi veröffentlicht
3.0 von 5 Sternen Im Ansatz nicht schlecht, .....
Der Tod des Oberhauptes stürzt seine Familie, bestehend aus Ehefrau, einer Tochter und zwei Söhnen, in eine Krise. Lesen Sie weiter...
Vor 15 Monaten von dreizwoeinsheinz veröffentlicht
3.0 von 5 Sternen Nicht Fisch, nicht......Fleisch!
Ich sah den Film auf dem Fantasy Film Fest und konnte mich dort nicht wirllich mit "Wir sind was wir sind" anfreunden. So erging es mir auch beim erneuten Sehen, nun auf BluRay. Lesen Sie weiter...
Vor 16 Monaten von HEAVENSHALLBURN veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen "Wir sind was wir sind"
Es gibt nur wenige Kannibalenfilme, die sich durch Intelligenz auszeichnen - "Wir sind was wir sind" gehört dazu. Lesen Sie weiter...
Vor 17 Monaten von kreyzie veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen nach meinem Geschmack...
...ist dieser Film auf alle Fälle, obwohl ich keine Expertin in diesem Genre bin. Überzeugt hat mich die ruhige, düstere Stimmung des Films, der aber trotz allem... Lesen Sie weiter...
Vor 17 Monaten von Filmfan veröffentlicht
1.0 von 5 Sternen Außer Spesen nichts gewesen !!!
Leider war der Film für mich ein totaler Fehlgriff . Weit gefehlt von einem Kanibalen Horrorfilm aller Wes Craven . Alles wie ein Bühnenstück im Theater . Lesen Sie weiter...
Vor 17 Monaten von Ralf Eden veröffentlicht
1.0 von 5 Sternen Ein Griff ins Klo...Schade ums Geld! Finger weg!!
Mein Gott: Wieder einmal Pech gehabt. Ein schlechter B-Movie und aus meiner Sicht ein schlechter Witz. Sowas sollte niemals irgendwo angeboten werden - ein Dreck hoch drei! Lesen Sie weiter...
Vor 18 Monaten von Harry Schmidt veröffentlicht
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