mexiko city,
nachdem das familienoberhaupt tot in einer shoppingmall zusammengebrochen ist, sind die restlichen familienmitglieder auf sich allein gestellt.
normalerweise kein problem, wenn selbige nur keine kannibalen wären.
um zu überleben müssen mutter, tochter und die zwei brüder nun selber jagen und das geht gründlich schief.
es kommt zu unstimmigkeiten und fehler werden gemacht so das auch die mexikanische polizei bald wind vom kannibalenclan bekommt.
können die 4 das blatt noch wenden oder sind sie dem untergang geweiht?
die darsteller überzeugen allesamt.
die dialoge sind gelungen und wirken, wenn man die bizarren umstände betrachtet, authentisch.
die story hat ein paar längen, ist aber ansonsten spannend und schmutzig inszeniert.
der soundtrack ist ok.
dieses familiendrama der anderen art hat es in sich.
das liegt nicht mal an den recht raren goreszenen sondern vielmehr an der psychologischen wirkung des films.
man wird förmlich in das ganze hineingezogen und gezwungen stellung zu beziehen.
fiebert man mit den kannibalen mit oder wünscht man sie zur hölle?
hat man mitleid oder hasst man sie?
"wir sind was wir sind" ist seit langem mal wieder ein gelungener kannibalenfilm der dem genre gleichzeitig neues leben einhaucht.