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Wir sind viele
 
 

Wir sind viele [Kindle Edition]

Heribert Prantl
4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)

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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Die Occupy-Bewegung ist die Spitze einer Befreiungsbewegung. Sie besetzt nicht nur Straßen und Plätze, sondern sie versucht, Politik und Gesellschaft vom aggressiven Finanzkapitalismus zu befreien. In den USA gehen Polizeikräfte massiv gegen die Protestierer vor ... weil sie angeblich den wirtschaftlichen Betrieb stören. In Paris, in Berlin und Rom gibt es diese angeblichen Störer auch. Sie gehen auf die Straße, nicht weil sie Distanz zur Politik suchen, sondern weil sie die Politik verändern wollen: Politik soll wieder dem Menschen dienen, nicht der Wirtschaft. Die Protestierer sind zornig, aber das schadet nicht. Mit zornigen Fragen beginnt die Veränderung.

Der Autor Heribert Prantl, geboren 1953 in Nittenau/Oberpfalz, studierte Rechtwissenschaftund Geschichte. Nach seiner journalistischen Ausbildung war er als Richter und Staatsanwalt an verschiedenen bayerischen Amts- und Landgerichten tätig. Seit 1987 arbeitet er als politischer Redakteur der Süddeutschen Zeitung, ab 1995 leitete er dort das Ressort Innenpolitik. Er wurde unter anderem mit dem Geschwister-Schol-Preis (1994) und dem Kurt-Tucholsky-Preis für literarische Publizistik (1996) ausgezeichnet. Zuletzt erschien sein Band 'Helmut Kohl - Geld und Macht' (2000).

Über den Autor

Heribert Prantl, geboren 1953 in Nittenau/Oberpfalz, studierte Rechtwissenschaftund Geschichte. Nach seiner journalistischen Ausbildung war er als Richter und Staatsanwalt an verschiedenen bayerischen Amts- und Landgerichten tätig. Seit 1987 arbeitet er als politischer Redakteur der Süddeutschen Zeitung, ab 1995 leitete er dort das Ressort Innenpolitik. Er wurde unter anderem mit dem Geschwister-Schol-Preis (1994) und dem Kurt-Tucholsky-Preis für literarische Publizistik (1996) ausgezeichnet. Zuletzt erschien sein Band "Helmut Kohl - Geld und Macht" (2000).

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
10 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Broschiert
Wenn Heribert Prantl einen Leitartikel in der Süddeutschen Zeitung verfasst, liest sich dieser stets klar, strukturiert, bildreich, intelligent und wortgewaltig.
Diese Eigenschaften bringt auch 'Wir sind viele' mit. In kleine Unterkapitel aufgeteilt, liefert Prantl seine Ansichten zum Finanzkapitalismus und bleibt seiner humanistischen Linie mit dem ständigen Drang Selbstreflexion beim Leser zu schüren treu.
Ganz gewiss ist dies nicht nur eine Abrechnung, es ist auch ein Appell: Es gilt die Demokratie wieder zu entdecken und auszufüllen; sich davon zu lösen, dass das Geld und die Finanzwelt letztlich alles regieren, statt dass das friedensverwöhnte Volk dies tue und dabei unbedingt Acht gibt auf seine schwächsten Mitglieder. Gerechtigkeit ist Prantls übergeordnetes Ziel
Dieses Büchlein weckt auf und täuscht: Die knapp 50 Seiten bieten sehr viel mehr als man auf den ersten Blick denkt.
Also: Lesen und Streiten.
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8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von R
Format:Broschiert
Ungefähr bis zur Hälfte des Büchleins handelt es sich um eine passende Analyse der Ist-Zustände der momentanen Finanzwirtschaft. Prantl findet hier immer wieder die passenden Worte, um zu beschreiben, wie uns eine nicht gesteuerte Finanzwirtschaft dem Abgrund näher bringt.
Der zweite Teil besteht aus einer abstrusen theologischen Abhandlung, die ich dem Autor nicht zugetraut hätte. Händeringend sucht er eine Erklärung in Bibeltexten, um den heutigen Zustand zu beschreiben. Das kann natürlich nicht funktionieren und man ist geneigt sich durch diese theologischen Texte gelangweilt durchzublättern, weil sie nichts mit der Realität zu tun haben.
Hätte er in der Hälfte des Buches geendet oder in im Stil der ersten Hälfte weitergeschrieben, wäre dieser Aufsatz lesenswert, aber der zweite Teil sorgt dafür, davon abzuraten. Schade!
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Frau Emma
Format:Broschiert
Ich kann mich der Meinung des "3-Sterne-Gebers" anschließen. Die erste Hälfte des Büchleins ist wirklich gut! Mit sehr klaren Worten werden die Ist-Zustände erfasst. Es wird Nichts beschönigt und es wird an das "soziale Gewissen" appelliert.
Der zweite Teil des Buches hat mich auch sehr verwundert! Das alles plötzlich hauptsächlich theologisch begründet wird, ist an dieser Stelle irgendwie unpassend. Was mich aber durch diese theologischen Anekdoten hauptsächlich enttäuscht, ist, dass das Buch dadurch seinen weltumgreifenden Charakter verliert! Im ersten Teil des Buches basiert jede Erklärung auf reinem menschlichen vernünftigen Denken (Vernunft philosophisch gemeint). Der zweite theologische Teil des Buches macht das wieder zunichte! Es geht nicht mehr um die weltumfassende Gerechtigkeit, sondern um Gerechtigkeit im Christenverständnis! Natürlich basiert das Christentum auf vernünftigen Gedanken bzgl. Menschlichkeit und Gerechtigkeit - aber gerade deswegen (und weil die Basierung nicht umgekehrt ist) wäre eine basale Erläuterung des Istzustandes hier nötig gewesen! Eine die ALLE Menschen anspricht, weil es um moralisches MENSCHLICHES Denken geht! Der erste Teil des Buches reicht so weit und der zweite reicht nur bis zu den Grenzen des Christentums. Schade Herr Prantl! Ansonsten schätze ich Ihre Artikel in der SZ SEHR!

Noch einen Zusatz: Die Erläuterungen anhand des christlichen Glaubens sind wissenschaftlich wirklich gut gearbeitet. Und für Menschen mit christlichem Glauben bietet es eine gute Orientierung von Werten in dem Durcheinander der heutigen kapitalistischen Welt. Aber um einen Weckruf (Empörung...)zu tätigen, denke ich, benötigt es Werte, die die Menschen unabhängig vom Glauben erreichen. Aber vielleicht ist das auch gar nicht die Íntention gewesen...
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Beliebte Markierungen

 (Was ist das?)
&quote;
Die besseren Gene hat sich niemand erarbeitet, die bessere Familie auch nicht. Das Schicksal hat sie ihm zugeteilt. &quote;
Markiert von 5 Kindle-Nutzern
&quote;
Der Zorn kann eine Christenpflicht sein, zeigt das Beispiel des Jesus  wenn er eine Leidenschaft ist, die aus dem Leiden wächst, aus der Trauer über erlittenes Unrecht. &quote;
Markiert von 4 Kindle-Nutzern
&quote;
Zerreißt den Mantel der Gleichgültigkeit, den ihr um euer Herz gelegt habt. Und: Wenn jeder wartet, bis der andere anfängt, wird keiner anfangen! &quote;
Markiert von 4 Kindle-Nutzern

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