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Wir sind einfach unzertrennlich: Berühmte Frauen und ihre beste Freundin [Gebundene Ausgabe]

Edelgard Abenstein
4.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 24,95 kostenlose Lieferung. Siehe Details.
  Alle Preisangaben inkl. MwSt.
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Kurzbeschreibung

6. März 2012
Für Frauen ist die beste Freundin einfach unersetzlich. Davon, was Frauen mit- einander verbindet, von der Freude, zusammen zu sein, von Seelenverwandtschaft und Reibungspunkten, von gemeinsamen Erlebnissen und Interessen, von der Stütze, die sich Frauen sind, erzählt dieser Lese- und Bildband. Anhand von Porträts prominenter Frauen und ihrer Freundinnen ist er der Freundschaft an sich und dem emotionalen Platz, den eine Freundin im Leben einer Frau einnimmt, auf der Spur. Er schildert die miteinander verwobenen Lebensgeschichten dieser außergewöhnlichen Frauen, die einen maßgeblichen Einfluss auf die Literatur, Kunst, Politik, Wirtschaft und das intellektuelle Leben der letzten 200 Jahre hatten.

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Preis für beide: EUR 36,95

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 128 Seiten
  • Verlag: Knesebeck (6. März 2012)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3868734155
  • ISBN-13: 978-3868734157
  • Größe und/oder Gewicht: 26,4 x 20 x 1,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 338.016 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Über den Autor

Edelgard Abenstein studierte Germanistik, Geschichte und Philosophie. Sie arbeitet als freie Journalistin mit Schwerpunkt Literatur-, Kunst- und Kulturgeschichte. Bei Knesebeck erschien bereits ihr erfolgreicher Titel Frauen, die gefährlich leben. Edelgard Abenstein lebt und arbeitet in Berlin.

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Von H. Gardner TOP 1000 REZENSENT VINE™-PRODUKTTESTER
Enge Freundschaften zwischen Frauen sind in der Regel enorm vielschichtig. Nach welchen Kriterien eine Frau ihre beste Freundin auswählt, ist durchaus unterschiedlich. Oft sind die beiden Frauen sich in ihrem Wesen und ihrer Lebensart ausgesprochen ähnlich, noch öfter jedoch auffallend gegensätzlich, so dass jede an der Anderen meist genau das bewundert, was ihr selbst an vermeintlichen "Vorzügen" fehlt. Viele Frauen sind einander ein Leben lang verbunden, häufig mit kleineren oder größeren Unterbrechungen bzw. Zerwürfnissen. Beste Freundinnen können vieles miteinander teilen: Interessen und Vorlieben, strenggehütete intime Geheimnisse, gute Freunde, ihre Männer und manchmal sogar das Bett. Sie können sich lieben oder hassen, Eifersucht, Neid und Missgunst, aber auch Treue, Loyalität und Hingabe füreinander empfinden und dem Objekt dieser Gefühle auch von ganzem Herzen das Beste gönnen. Von all diesen Spielarten in Bezug auf Frauenfreundschaften erzählt der vorliegende Band.

Die Autorin Edelgard Abenstein beschreibt auf knapp 128 Seiten aber beileibe nicht irgendwelche x-beliebigen Freundschaften, sondern gewährt in 12 kurzen Porträts Einblick in die besonderen Beziehungen zwischen berühmten Frauen aus den Bereichen Literatur, Politik, Kunst, Philosophie, Film, Mode, Wissenschaft und der gebildeten Gesellschaft im allgemeinen. Zeitlich am weitesten von uns entfernt liegen die Lebensläufe von Rahel Varnhagen und Pauline Wiesel, die beide noch vor 1800 geboren wurden, während das Porträt von Schriftstellerin Susan Sontag und Fotografin Annie Leibovitz in die heutige Zeit fällt. Des Weiteren geht es um Virginia Woolf und Vita Sackville-West, Coco Chanel und Misia Sert, Rosa Luxemburg und Clara Zetkin, Katherine Mansfield und Ida Baker, Greta Garbo und Salka Viertel, Hannah Arendt und Mary McCarthy, Paula Modersohn-Becker und Clara Rilke-Westhoff, Lou Andreas-Salomé und Frieda von Bülow, Marianne Weber und Else Jaffé sowie Djuna Barnes und Emily Coleman.

Da viele der angesprochenen Frauen teilweise zur gleichen Zeit lebten und sich größtenteils in intellektuellen oder anderweitig hochangesehenen Kreisen bewegten, berühren sich an manchen Stellen die einzelnen Biografien und der Leser stößt außerdem auf gemeinsame Bekannte oder Freunde, die die ansonsten voneinander unabhängigen Porträts miteinander verflechten. Diese Verbindungsglieder entstammten ebenfalls der geistigen Elite ihrer Zeit und tragen so bekannte Namen wie Rainer Maria Rilke und T.S Eliot. Aber auch andere weltberühmte Persönlichkeiten finden Erwähnung.

Jedem der ungefähr 10 Seiten starken Porträts sind ein bis zwei aussagekräftige Fotografien des jeweiligen Frauenpaares vorangestellt. Im dazugehörigen Text gibt es weiteres Bildmaterial. Dabei kommen auf 61 Schwarzweiß-Abbildungen rund 9 farbige. Für meinen Geschmack hätte das Buch gern noch mehr Fotografien enthalten können, einfach um eine bestmögliche Vorstellung von den betreffenden Personen zu gewinnen. Auch waren zwei oder drei der Darstellungen - beispielsweise die von Mary McCarthy und Hannah Arendt - leider etwas kürzer als die anderen, was ich mir anders gewünscht hätte und als leichten Mangel empfand.

Ansonsten ist mein Eindruck von dem Buch durchgängig positiv. Edelgard Abensteins Schreibstil ist kenntnis- und geistreich, was für mich das Lesen zum Genuss gemacht hat. Ich habe richtig Lust bekommen, mich im Anschluss noch eingehender mit einigen der Frauen zu befassen. Neben den unterhaltsamen Schilderungen der Freuden und Tücken der insgesamt sehr variationsreichen Freundschaften habe ich aber auch viele hochinteressante geschichtliche Informationen aus den Texten ziehen können. Die Abbildungen lockern das Geschriebene zusätzlich auf und intensivieren das Gelesene. Und zu guter Letzt ist das Buch aufgrund der zwischen Hardcover und normalem Bildband liegenden Größe sehr handlich. Was will man mehr?
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Alles, was Frau über Freundschaft wissen muss 10. April 2012
Von Fuchs Werner Dr #1 HALL OF FAME REZENSENT TOP 50 REZENSENT
Facebook hat gründlich dafür gesorgt, dass Freunde zum Synonym für Bekannte wurden. Und was Freunde-Sammler nicht schafften, besorgten die Moralisten. Denn die haben mit ihren ideologischen Vorstellungen vom menschlichen Zusammenleben den Begriff "Freundschaft" so eingeschränkt, dass am Schluss niemand mehr übrig bleibt.

Was wir unter einer Freundin oder einem Freund ebenfalls verstehen könnten, formuliert Edelgard Abenstein in ihrem zweiseitigen Vorwort auf geradezu zitierwürdige Weise. Und sie erinnert ihre Leserinnen daran, dass es früher gar nicht so selbstverständlich war, dass Frauen Freundinnen besaßen. Eine Freundin, wie sie in diesem Buch gesehen wird, kann vieles sein: Eingeweihte, Weggefährtin, Seelenverwandte, letzter Zufluchtsort, Kampfgenossin und Liebhaberin. Aber weil Frauen ebenfalls miteinander konkurrieren, gibt es auch unter Freundinnen einen Wettstreit der Talente, wenn die eine der anderen den Rang abzulaufen droht. Edelgard Abenstein schreibt dazu: "Neid auf das Können der anderen, Eifersucht auf diejenigen, die ihr nahe stehen ' auch beste Freundinnen sind gegen niedere Gefühle nicht immer gewappnet, bei aller Verlässlichkeit und zärtlichen Bereitschaft, jederzeit Hilfe zu leisten."

Was die zwölf vorgestellten Freundinnen-Paare vereint und trennt, wird von der Autorin anschaulich beschrieben, indem sie das Wesentliche in Geschichten verpackt und mit geeigneten Zitaten untermauert. Da sich wohl viele dafür interessieren, von wem in diesem Buch ausführlich die Rede ist, gebe ich zumindest die Namen der jeweils Prominenteren bekannt. Nicht aber die ihrer Freundinnen. Denn schließlich möchte ich mit meiner Rezension dazu beitragen, dass dieses Buch ein großes Publikum findet. Vorgestellt werden die Freundinnen von: Paula Modersohn-Becker, Greta Garbo, Hannah Arendt, Coco Chanel, Katherine Mansfield, Rahel Varnhagen, Lou Andreas-Salomé, Djuna Barnes, Virginia Woolf, Susan Sontag, Rosa Luxemburg und Marianne Weber.

So verschieden die zwölf Frauenfreundschaften auch sind, gemeinsam ist ihnen allen, dass es immer wieder zu kurzen oder langen Trennungen kam. Und bei vielen Paaren schwankte das Pendel der Freundschaft zwischen Anbetung und Bitterkeit, zwischen bedingungslosem Dasein für die Freundin und kalter Distanziertheit. Eine Kopie der anderen Persönlichkeit ist keine der 24 Frauen. Viel eher gilt, was die Autorin über Rahel Varnhagen und Pauline Wiesel schreibt. "Rahel und Pauline das ist zweifellos die extravaganteste Freundschaft dieser Zeit. Die eine lebt, die andere denkt, die eine gilt als Schönheit, die andere empfindet sich als reizlos und hässlich, der einen sagt man die Neigung zur Libertinage nach, die andere repräsentiert die ideale Muse. Nur in der Liebe haben beide kein Glück, wobei die eine munter von Affäre zu Affäre hüpft, während die andere in Mutlosigkeit versinkt."

Mein Fazit: Vierundzwanzig Frauen, zwölf Freundschaften und unzählige Variationen, wie sich das Leben ohne zu verzweifeln meistern lässt. Sollte die Lektüre dieses Buches dazu führen, das Wesen einer Freundschaft etwas besser zu erfassen, hat sich der kleine Aufwand bereits gelohnt. Aber man kann die Porträts auch ganz ohne selbsterzieherischen Zweck lesen und sich einfach an den Ausflügen in andere Zeiten und andere Formen des Zusammenlebens freuen. Nur schade, dass Edelgard Abenstein ihren Leserinnen keine Hinweise gibt, welche anderen Bücher ebenfalls über die vorgestellten Frauen, ihr Liebesleben und ihre Freundschaften berichten. Eine ärgerliche Unterlassungssünde.
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5.0 von 5 Sternen Gut angekommen 30. März 2013
Von R. Dietz
Von Amazon bestätigter Kauf
Ich habe das Buch meiner Freundin zum Geburtstag geschenkt.
Es kam wirklich gut an.
Zwar habe ich es nicht durchgelesen, aber natürlich habe ich darin gestöbert.
Es ist sehr nett gestaltet und macht neugierig auf die Biografien der Frauen.
Aber auch wenn man diese schon kennt, ist es eine erfreuliche Wiederbegegnung.
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