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Wir sehn uns wieder in der Ewigkeit: Die letzte Nacht von Henriette Vogel und Heinrich von Kleist Erzählung
 
 
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Wir sehn uns wieder in der Ewigkeit: Die letzte Nacht von Henriette Vogel und Heinrich von Kleist Erzählung [Taschenbuch]

Tanja Langer
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 240 Seiten
  • Verlag: Deutscher Taschenbuch Verlag; Auflage: Taschenbuchausgabe. (1. April 2011)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3423139811
  • ISBN-13: 978-3423139816
  • Größe und/oder Gewicht: 19 x 12 x 2,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (1 Kundenrezension)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 126.445 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Pressestimmen

»Einfühlsamer Roman über die letzte Nacht von Henriette Vogel und Heinrich von Kleist.«
Katharina Erlenwein, Nürnberger Nachrichten 14.04.2011



»Liest man Tanja Langers detailreiche, oft fesselnde Erzählung, so sagt man sich: So könnte es gewesen sein. Genau so.«
Silke Scheuermann, Die Welt - Literarische Welt 07.05.2011



»Tanja Langer nimmt die Leser mit, auf eine Reise durch die ungestüme und einzige, gemeinsame Nacht des Paares und mehr noch: ›Wir sehn uns in der Ewigkeit‹ ist ein gelungener Versuch sich in die Umstände des Todes von Henriette Vogel und Heinrich von Kleist hinein zu denken.«
Norbert Bourgeon, NDR1 Niedersachsen - Bücherwelt 07.06.2011



»Einmal im Sog dieser Geschichte, kann man sich ihrer Sogwirkung nicht leicht entziehen.«
Kai Agthe, Thüringische Landeszeitung 18.06.2011



»Wer [...] einen poetischen Text über die letzte Lebensphase Heinrich von Kleists sucht, dem sei dieser kleine Roman als eindringliches Porträt des Paares Kleist-Vogel und zur Einstimmung auf die Feierlichkeiten des Kleist-Jahres angeraten.«
Ulrike Weymann, Lesart 02/2011



»Eine fesselnde, anrührende Lektüre.«
Stefan Brams, Neue Westfälische 23./24.07.2011



»›Wir sehn uns wieder in der Ewigkeit‹ ist eine berührende Literarisierung von Kleists und Vogels Ende.«
Kai Agthe, Kulturjournal Mittelthüringen Juli 2011



»Langer hat ein Gespür für Zwischentöne, für Nuancen und glaubwürdige Charakterzeichnung.«
Daniela Loisl, histo-couch.de 17.10.2011



»[...] Langer trifft in vielem eine Stimmung, eine Atmosphäre, die sich lesen und nachempfinden lässt: Auch wenn es sicher anders war, aber so könnte es auch gewesen sein. Verbürgtes mit Erfundenem verwoben, viele szenische Details und ein unprätentiöser einfühlsamer Stil stellen ein mögliches Bild dieses Lebens und Sterbens vor uns hin, das bei aller Konkretheit den beiden Todgefährten doch ihr Geheimnis lässt.«
Ruth Ewertowski, die Drei November 2011



»Tanja Langers Buch ist nicht nur eine Liebeserklärung an den Dichter, sondern auch an das Dichten.«
Katrin Bettina Müller, die tageszeitung 27.10.2011



»In ruhiger, bilderreicher und ausführlicher Sprache hat Langer das Geheimnis zu ergründen versucht, was in der Nacht zum 21. November 1811 von Kleist und Vogel gedacht und gesagt worden ist. Das Ergebnis ist nachvollziehbar: So könnte es gewesen sein.«
Nordsee-Zeitung 24.09.2011



»›Wir sehn uns wieder in der Ewigkeit‹ ist eine poetisch schillernde Erzählung und zeigt uns, dass Kleist seiner Zeit weit voraus war und wir das Rätsel des sensiblen Genies immer noch nicht gelöst haben.«
Mannheimer Morgen 19.10.2011



»Enstanden ist ein leises, berührendes Adagio erzählend vergehenden Lebens.«
Dieter Kaltwasser, General-Anzeiger 22.11.2011



»Doch Tanja Langers Buch ist, bei aller Traurigkeit des Themas, ein Plädoyer für die Lebensfreude.«
Tilla Fuchs, SR 2 KulturRadio 19.11.2011



»Eine anrührende, meisterhaft erzählte, spannende Vergegenwärtigung einer tragischen Nacht.«
Ludwig Helwig, literatur-report.de Dezember 2011

Kurzbeschreibung

Am 21. November 1811 erschoss Heinrich von Kleist am Kleinen Wannsee zuerst Henriette Vogel und dann sich selbst. Tanja Langer erzählt, was in der Nacht vor dem Selbstmord passiert sein könnte. Heinrich und Henriette übernachteten im Gasthaus der Familie Stimming direkt am Wannsee. Was machen zwei Menschen, die eine besondere Beziehung verbindet, in den letzten Stunden ihres Lebens?

Sie wohnten Tür an Tür, schrieben ihre letzten Briefe, Heinrich reinigte die Pistolen. Eindringlich lässt Tanja Langer das Geflecht aus Lebens(un-)möglichkeiten, Freundschaften und Verletzungen aufscheinen, das die beiden in ihren Freitod führte.


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Format:Taschenbuch
Es ist der 21. November 1811. Der Kleine Wannsee liegt im Abendlicht. An einem Uferstück, an dem sie zuvor noch Kaffee getrunken haben, erschießt der Dichter Heinrich von Kleist zuerst Henriette Vogel, dann sich selbst.
Was ist passiert? Warum gehen zwei Menschen, 34 und 31 Jahre alt, gemeinsam in den Tod? Was haben sie in den letzten 24 Stunden ihres Lebens gemacht?
Das sind die Fragen, denen Tanja Langer in ihrer Erzählung "Wir sehn uns wieder in der Ewigkeit" auf so einfühlsame wie eindringliche Weise nachgeht. Sie imaginiert die letzte Nacht zweier seelenverwandter Menschen, die freundschaftlich miteinander verbunden sind und sich entschlossen haben, ihr Leben selbstbestimmt und heiter zu beenden.
Es beginnt mit einer gegenwärtigen Erzählerin, die in der Nähe des Kleist-Grabes am Wannsee lebt und sich fragt, was in einem Menschen vorgehen mag, der weiß, dass er am darauffolgenden Tag sterben wird, und wie von selbst entstehen von einem Moment zum nächsten Bilder und Szenen, wie es gewesen sein könnte bei der letzten Zusammenkunft der beiden.
Schwupps - findet sich der Leser in einer Kutsche wieder, in der Heinrich und Henriette gemeinsam an den Wannsee fahren. Sie steigen im Gasthaus Stimming ab und beziehen zwei Zimmer, die durch eine Verbindungstür voneinander getrennt sind. Laufend öffnet und schließt sich die Tür, es ist ein ständiges Hin und Her.
Nach und nach werden zwei Lebensgeschichten entrollt: die eines Dichter-Außenseiters und ehemaligen Soldaten und die einer bürgerlichen Hausfrau und Mutter.
Virtuos wechselt Tanja Langer zwischen weiblicher und männlicher Perspektive und würdigt beide Figuren als Partner auf Augenhöhe. Fließend gehen Gegenwart und Vergangenheit ineinander über, es wird Abend im Gasthaus, Nacht, während Heinrich von seinem Gefängnisaufenthalt in Frankreich erzählt, und Henriette an die vier Kinder denkt, die sie geboren hat, nur eins ist noch am Leben, die kleine Pauline.
Henriette holt Brot, Käse und Wein aus einem Korb, Heinrich putzt die Pistolen. Sie reden und lachen miteinander, albern herum, streiten und vertragen sich, zweifeln und schreiben Briefe.
Tanja Langer schildert mögliche Motive, die zum Freitod geführt haben können, taucht tief in die Psychologie ihrer Charaktere ein, macht Verletzungen deutlich, füllt Lücken, knüpft überraschende, neue Verbindungen, skizziert die politischen und kulturellen Hintergründe der Zeit, lässt Sehnsüchten Raum. Sie schreibt mit feiner Hand, poetisch und leicht, witzig, ironisch, traurig. Manche ihrer Sätze und Passagen haben den Rhythmus eines Wellenschlages.
Tanja Langer ist eine profilierte Kleist-Kennerin. Bereits mehrmals hat die Berliner Autorin zu dem Dichter gearbeitet. So schrieb sie unter anderem das Stück "Keine Ananas für Herrn von Kleist" und das Libretto für die Oper "Kleist", die 2008 uraufgeführt wurde.
Mit "Wir sehn uns wieder in der Ewigkeit" legt sie nun ein wunderschönes Prosastück vor.
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