Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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22 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Kumi-Ori ist Kult :-), 14. August 2006
Dieses Buch habe ich schon als Zwölfjährige geliebt und es mir jetzt endlich für meinen Bestand gekauft.
Dieses Osterfest wird Familie Hogelmann so schnell nicht vergessen. Während die sechsköpfige Familie beim traditionellen Osterfrühstück sitzt, rumpelt es in der Küche. Es ist jedoch nicht einfach nur etwas umgefallen - auf dem Küchentisch sitzt eine Gurke mit Armen und Beinen und einer Krone auf dem Kopf und stellt sich mit den Worten vor "Wir seien König Kumi-Ori das Zweit."
Der grammatikgestörte Winzling, der von seinen Untertanen im tiefsten Keller des Hauses vertrieben wurde, geht innerhalb kürzester Zeit der Familie mit seinen Ansprüchen unendlich auf den Geist. Nur der Vater erbarmt sich seiner und nimmt ihn sogar mit ins Bett. Zum Entsetzen der Familie.
Der Kumi-Ori sät überall Streit, bis sich Martina und Wolfgang, die Großen, mit Mutter und Opa einig sind: der Gurkinger muss weg!
Diese absurde Geschichte erzählt Christine Nöstlinger mit so viel Einfallsreichtum und ihrem österreichischen Witz, dass sie Kindern und Erwachsenen gleichermaßen Spaß macht. Die köstlichen Illustrationen von Jutta Bauer tun ihr Übriges dazu. Allein schon das Bild vom Kumi-Ori, der in seiner ganzen Königsherrlichkeit motzig auf einem Kissen hockt, bringt einen einfach zum Schmunzeln.
Kleiner Tip: bloß nicht die Taschenbuchausgabe kaufen, dort fehlen die Bilder!
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40 von 41 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Geschichte über Befehlen, Kuschen, und Widerstand, 13. September 1999
Von Ein Kunde
Eines Tages gelangt aus dem Keller zusammen mit den Kartoffeln ein seltsames Wesen in die Küche der Hogelmanns. Es sieht ein bißchen aus wie eine picklige, aus der Form geratene Gurke. Und es kann sprechen - zwar nur gebrochen, aber doch gut genug, daß ihn jeder verstehen kann. Sobald der Kumi-Ori, so heißt dieses eigenartige Wesen, König der Gurken, die Aufmerksamkeit der Familie auf sich gezogen hat, beginnt er gleich von seiner Sprache gebrauch zu machen. Er versucht, weil ihm das als König der Gurken ja so zusteht, die Familie dazu zu bringen, ihn mit "Majestät" anzureden, außerdem will er von vorne bis hinten bedient werden. Am Anfang finden Wolfgang (der Ich - Erzähler der Geschichte) und seine Familie dies noch ganz lustig, doch dann wird es Wolfgang und seiner Mutter zu viel. Sie geraten in großen Streit mit dem Vater und Nik, die sich beide aus Herzenslust herumkommandieren lassen. Wolfgang hat die Nase voll, er versucht herauszufinden, warum der König nicht mehr bei seinem Volk im Keller lebt. Wolfgang stellt fest, daß es das "Gurkenvolk" wirklich gibt und staunt nicht schlecht, als diese kleinen Wesen anfangen, ihm die Wahrheit zu erzählen...Das Buch ist so herrlich witzig und lebensnah geschrieben wie viele andere Bücher der Autorin. Es regt dazu an, darüber nachzudenken, wer eigentlich etwas zu sagen hat, was dahinter steht und ob man dem folgen sollte. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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21 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Nicht nur ein Kinderbuch, 9. Juli 2002
Eines der besten Bücher von Christine Nöstlinger, das mich mit 21 Jahren immernoch genauso zum Lachen bringt, wie als 5-jährige. Einfühlsam, humorvoll und spannend beschreibt die Autorin die Geschichte einer Familie, in der durch den Gurkenkönig einiges durcheinander gerät. Hintergründig vor allem um Menschlichkeit und Demokratie. Ein durchaus politisches Buch also, klar und verständlich geschrieben, natürlich ohne Pathos und selbstverständlich auch eine ganz normale Familiengeschichte, die Kinder und Eltern begeistern wird!
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