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Wir nennen es Arbeit: Die digitale Boheme oder: Intelligentes Leben jenseits der Festanstellung [Taschenbuch]

Holm Friebe , Sascha Lobo
3.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (28 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 8,95 kostenlose Lieferung. Siehe Details.
  Alle Preisangaben inkl. MwSt.
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Kurzbeschreibung

August 2008
Die digitale Bohème verzichtet dankend auf einen Arbeitsvertrag und verwirklicht mit neuen Technologien den alten Traum vom selbstbestimmten Leben. Laptops und Weblogs sind ihre Werkzeuge, eBay und MySpace ihre Plattformen. Ihre Produktionsweisen verändern den Charakter des Internets, der Märkte und längst auch der Gesellschaft.

Holm Friebe und Sascha Lobo porträtieren einen zeitgemäßen Lebensstil und erklären die wirtschaftlichen, technischen und sozialen Hintergründe. Ihre spannende Analyse inspiriert dazu, so zu arbeiten, wie man leben will.


Hinweise und Aktionen

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Wird oft zusammen gekauft

Wir nennen es Arbeit: Die digitale Boheme oder: Intelligentes Leben jenseits der Festanstellung + Dinge geregelt kriegen - ohne einen Funken Selbstdisziplin
Preis für beide: EUR 17,94

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 304 Seiten
  • Verlag: Heyne Verlag; Auflage: 2., Aktualisierte Ausgabe. (August 2008)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3453600568
  • ISBN-13: 978-3453600560
  • Größe und/oder Gewicht: 18,6 x 12,4 x 2,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (28 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 77.686 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

"Wann hat ein Buch der Jugend so viel Hoffnung auf gutes Gelingen gemacht?" (FAZ)

Klappentext

"Wann hat ein Buch der Jugend so viel Hoffnung auf gutes Gelingen gemacht?"
FAZ

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
160 von 174 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen No Lobo 4. März 2007
Format:Broschiert
Die Autoren sind Experten: Halm Friebe ist Werbeprofi, Sascha Logo ist auch als Rentenexperte talkshowerprobt. Beide wissen um den Markt für eingängige Begriffe - wie die diversen Generationen (Praktikum, Golf, X, Donnersmarck) - und bedienen die Nachfrage. Das ist nicht zu kritisieren: Showbusiness ist eben auch Business. Mit der digitalen Boheme liefern sie einen kapitalen Vierbeiner, der nun fröhlich durchs mediale Dorf getrieben wird, obwohl er bislang nicht viel Gewicht auf die Waage bringt. Die digitale Boheme gewinnt ihre Konturen vor allem in der Abgrenzung zu einem überzeichneten Popanz, dem Angestellten. Dass die digitale Boheme in dieser Anordnung Spiel, Satz und Sieg für sich verbuchen kann, ist keine Überraschung. Dagegen setzen die Autoren ein so unscharfes Idealbild der "digitalen Boheme", dass selbst Robert Lembkes Rateteam am Versuch gescheitert wäre, den einzelnen 'Happy Digit' zu enttarnen.

Die Kurzbiographien der Autoren verzeichnen keine länger als sieben Monate währenden Phasen in Festanstellung. Anders als Angestellte entgingen sie deshalb offenbar dem "Prozess der strukturellen Verblödung" (S. 54), der selbstverschuldet ist, da diese die "gesamte Lebenssituation nach Feierabend mit dem spitzen Bleistift" (S.46) durchkalkulieren. Ehrlich: so schablonenartig steht das da, ein Still-leben nach Kracauers Studie Die Angestellten (1930). Dass offenbar 100 Prozent der befragten Festangestellten im Freundeskreis (S. 14) nicht ins Raster passen, bleibt ein Problem der Empirie, mit dem sich die Autoren nicht weiter belasten. Was nicht passt, bleibt ohnehin draußen vor der Tür. Einen Link zu Studie Die Arbeitslosen von Marienthal (Jahoda/Lazarsfeld/Zeisel, 1933) sucht man vergeblich.
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71 von 79 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Wir nennen es Arbeit 30. April 2007
Von DL
Format:Broschiert
Nun habe ich das das Buch Wir nennen es Arbeit", von Holm Friebe (Autor), Sascha Lobo (Autor), die digitale Boheme oder Intelligentes Leben jenseits der Festanstellung bis zum Ende gelesen. Der Inhalt war nicht der, den ich erwartet hatte. Das Buch enthält zwar einige interessante Beispiele von Internet-basierten Geschäftsmodellen, die aber einen wirklich nicht gedanklich weiterbringen.

Die Möglichkeit der virtuellen Projektarbeit hört sich verlockend und einfach an. Aber sie ist nach meiner Meinung nur ein schöner Schein, der irgendwann zur harten Realität wird. Für Leute ohne regelmäßige Erwerbstätigkeit ist diese Möglichkeit besser als gar keine.

Ich hätte mir in dieser Richtung vom Buchinhalt mehr erhofft.

Was aber leider einen großen Teil des Buches ausmacht ist ein Rundumschlag auf die Festangestellten in unsere Gesellschaft mit dem sehr schönen selbstverschuldeten Prozess der der strukturellen Verblödung (Seite 54).

Natürlich ist die die technischen Möglichkeiten im Zeitalter des Netzes mit freier Zeiteinteilung sehr verlockend. Aber ist, zum Beispiel, die Zeiteinteilung wirklich frei? Muss ich mein Projekt nicht innerhalb einer Zeitachse zum Ziel bringen. Wann kommt mein Anschlussprojekt? Können Projekte nicht auch parallel verlaufen? Wie viel Zeit brauche ich, bis ich einen neuen Auftrag habe? Wie viel Geld erhalte ich für meine tatsächlich geleistete Arbeitszeit? Werde ich mich da nicht noch selbst ausbeuten?

Leider hatte ich bei dem größten Buchanteil den Eindruck, ich hätte hier eine Lektüre über den Klassenkampf aus den achtziger Jahren vor mir liegen. Schade, dass Buch hat für mich sein Ziel verfehlt.
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118 von 135 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Ich nenne es Marketing 27. November 2006
Format:Broschiert
Ich bin wahrscheinlich schon länger das, was die Autoren einen "digitalen Boehemian" nennen würden, als sie selber. Ich weiss also, wovon sie und wovon ich rede. Letztlich reden hier ein Volkswirt und ehemaliger (?) Trendforscher, der, wie fast alle seiner Zunft, die Grenzen des Marktes/Kapitals mit denen des menschlichen Verstandes in eins setzt - und ein Werbetexter, was dem Text manchmal gut tut, manchmal nicht.

Ansonsten ist das gelungenes Selbstmarketing (nur dass man nicht weiss, wer die potentiellen Kunden sein sollen, aber das werden die beiden schon wissen).

Das Buch ist clever geschrieben: Die beiden versuchen, alle Gegenargumente vorweg zu nehmen, damit sie dann sagen können: “Hamwa doch schon gesagt, steht doch schon drin, sagen wir doch auch!”

Nur setzen sie sich mit diesen Gegenargumenten gar nicht auseinander, sie wiegeln ab, räumen ein, gehen drüber weg.

So immunisieren sie ihr Buch einfach durch Erwähnung. Schlauschlau. Aber es gibt eben Leser, die sind auch schlau…

Am Ende bleibt von diesem Buch nur die banal-falsche message von Nike: “Just do it!” Dass zum Wesen des (Kapital-)Marktes die Akkumulation, die Größe gehört, ebenso wie die Monopolisierung, also das Scheitern der Mehrheit der Marktakteure - das kommt weder dem Volkswirt, noch dem Werbetexter in den Sinn. Wen wundert's?
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10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Verschwendetes Geld 19. Mai 2010
Format:Taschenbuch|Von Amazon bestätigter Kauf
Ich habe von dem Buch in einen Podcast gehört, also gekauft und ... mein zusammenfassendes Resultat, s.o. in der Überschrift. Mag sein dass das Konzept für eine absolute Minderheit geeignet ist. Aber ein Ansatz der das Internet allzu hochjubelt, ist m.E. völlig fehl am Platze.

Ich weiss wovon ich rede denn meine Arbeit ist zu über 95% Internet basiert. Da gibt es harte Deadlines, einen Verdrängungswettbewerb der mit äußerst harten Bandagen geführt wird und die zunehmende Tendenz einer Verrohung der Sitten inkl. Angebote die den Tatbestand der "Sklaverei" erfüllen würden sowie Zahlungsausfällen.

Das Ganze ach so "selbstbestimmte Tun" als "digitale Boheme" zu verniedlichen geht völlig am Thema "selbstbestimmtes Arbeiten mit Hilfe des Internets" vorbei. Das Buch hat mit der Realität derer die ihr Einkommen mit dem Internet generieren müssen und dabei nicht nur über den nächsten Milchcafe in irgendeinem angesagten Szenelokal nachdenken, sondern das Geld für Miete, Altersvorsorge, Lebensunterhalt usw. usf. verdienen müssen und sich um Nachfolgeaufträge kümmern muss, und ggf. auch eine Familie haben, nicht das Geringste zutun.

Wenn das Konzept irgend jemandem Einkommen generiert, dann den Autoren der neuen Heilslehre der "digitalen Boheme". Zusammenfassend sage ich "Spart Euch das Geld!!!". Wer das Buch dennoch haben will, bei mir nimmt es noch Platz im Regal ein, den ich besser nutzen kann. Kurze Mail genügt.
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Die neuesten Kundenrezensionen
3.0 von 5 Sternen Die gute digitale Welt
Leider hat das Buch nicht ganz das gehalten, was es versprochen hat.

Arbeiten heute. Klingt spannend und sehr vielsprechend. Die Arbeit im Wandel. Lesen Sie weiter...
Vor 3 Monaten von Markus Wenzel veröffentlicht
1.0 von 5 Sternen Völlig an der Realität vorbei
Man merkt sehr schnell, dass hier vielleicht Technik-Begeisterte, aber doch niemand aus dem Bereich Informatik schreibt. Lesen Sie weiter...
Vor 5 Monaten von Der Doktor veröffentlicht
2.0 von 5 Sternen Leben jenseits der Reflektion
Friebes und Lobos Lobgesang auf die Marktwirtschaft. So könnte der Untertitel des Büchleins bzw. des Hörbuches eventuell auch lauten. Lesen Sie weiter...
Vor 15 Monaten von MM veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen unbeschreiblich
für mich ist das ein wirklich sehr hilfreiches Buch
gewesen. voller Inspirationen .
auch wenn die Autoren
manchmal scheinbar übertreiben; es ist dennoch... Lesen Sie weiter...
Vor 21 Monaten von pia veröffentlicht
3.0 von 5 Sternen nette, leicht realitätsferne Gedankenspiele
Die Lektüre von Dinge geregelt kriegen - ohne einen Funken Selbstdisziplin erinnerte ich mich daran, schon vor längerer Zeit "Wir nennen es Arbeit" rezensieren zu wollen,... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 16. September 2010 von J. Pachl
3.0 von 5 Sternen Teils, teils
Aaaaalso,

zu Anfang denk man ja, toll endlich ein Buch in dem all die Dinge mal kurz und verständlich erklärt sind, die man sich schon immer nicht zu fragen... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 28. November 2009 von S. Koch
2.0 von 5 Sternen digitale Boheme?
Leider ist mir selbst nach Lesen des Buches noch nicht ganz klar, was der Autor mit "digitaler Boheme" genau meint. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 18. Januar 2008 von Oliver Scheid
2.0 von 5 Sternen Eine interessante Milieuskizze - leider ohne jegliche...
Kurz und bündig: eine interessante Milieuskizze - leider ohne jegliche Weiterverwendbarkeit...

Denn im Detail wird das Lebensumfeld werbenaher Freiberufler bzw. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 14. Januar 2008 von Buch
4.0 von 5 Sternen Inspirierend
Dei beiden Autoren Holm Friebe und Sascha Lobo schreiben sehr inspirierend über die Chancen und Möglichkeiten des Internet. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 22. November 2007 von Maximilian Schäfer
4.0 von 5 Sternen Gute Beschreibung des Web2.0 ' Doch sind die digitalen Arbeiter, die...
Das Buch bietet eine gute Einführung in das aktuelle Internet, das sogenannte Web 2.0, das mit seinen zahlreichen Plattformen und Interaktionsmöglichkeiten einen... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 9. August 2007 von Heidi.Jova
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