Das Buch enthält 24 Geschichten mit Titeln wie "Wir leben im 20.Jahrhundert", "Die Eltern von heute" oder "Wie man sich verkauft". Sie sind in der "ich" Perspektive geschrieben und behandeln mehr oder weniger alltägliche Situationen und Handlungen. Themen sind vor allem:
-Die Möglichkeit (fast) alles zu machen, wenn man das richtige Auftreten und eine Portion Dreistigkeit hat, auch entgegen jede Vernunft.
-Die wahnwitzigsten Auswüchse der Geilheit der Menschen auf Technik und Prominez auf der einen, der Traditionsborniertheit auf der anderen Seite.
-Der "Amerikanische Traum" und die seltsame Situation, daß die grausame, neoliberale Wirtschaftsordnung bei den normalen Menschen Arbeits- und Leistungswut hervorruft.
Insgesamt vieles, das uns das 20.Jahrhundert weniger zivilisiert und aufgeklärt vorkommen läßt, als es vorgibt zu sein.
Das Buch liest sich leicht und es lohnt sich es zu lesen, die kleinen Geschichten eignen sich auch zum Vorlesen.